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Spotbericht Soma Bay, Ägypten

Posted: November 6th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | No Comments »

Kitebilder: Meike Kara, ICU andere Bilder: Felix

Anreise und Ortsinformationen
Soma Bay ist ein Flachwasserspot in Ägypten, am roten Meer. Durch die Nähe zum Flughafen von Hurghada (ca. 40km) ist der Spot sehr gut zu erreichen, und daher auch für einen Kurztrip ein lohnendes Ziel. Von Berlin beträgt die Flugzeit ca. 4 Stunden, der Transfer mit Taxi oder Shuttlebus dauert eta 30min bis eine Stunde.
Obwohl es nach Hurghada oft günstige Flüge gibt, lohnt es sich kaum, die Reise selbst zu organisieren, da es in Soma Bay fast ausschliesslich Hotels gibt, und die Zimmerpreise bei einzelner Buchung oftmals deutlich über den entsprechenden Pauschalangeboten liegen.

Soma Bay ist eine kleine Hablinsel, die sich in Privatbesitz befindet, und nur durch eine Strasse mit Kontrollstelle erreichbar ist. Es gibt keinen Ort, keine Läden, etc, sondern nur fünf Hotels. Das hat den Vorteil, dass alles sehr sicher ist, und man zu keiner Zeit von Strassenverkäufern belästigt oder um Trinkgelder genötigt wird. Ausserdem ist der Spot durch die begrenzte Hotalkapazität nicht so überlaufen. Dazu tragen sicher auch die Preise bei, denn billige All-Inclusive Absteigen sucht man hier vergebens. Dadurch gibt es keine Sauf- und Partytouristen, so dass einem das Fremdschämen für die eigenen Landsleute erspart bleibt.

Hotels und Nachtleben
Für Kitesurfer bietet sich das Breakers an, welches sich gezielt an Wassersportler wendet, und etwas erschwinglicher ist, als die anderen Hotels. Mit vier Sternen bietet es neben hervorragendem Essen (Buffet) sehr schöne und saubere Zimmer mit Flatscreen und Internet (kostenlos), Pool, Fitnessraum und Sauna. Ausserdem befindet sich die Tauchstation Orca direkt neben dem Hotel, und ein Steg führt hinaus bis hinter das Hausriff, so dass man ohne Boot direkt vor dem Hotel Tauchen und Schnorcheln kann.
Dazu sind wir “leider” nicht gekommen, denn wir hatten 13 Tage am Stück Wind… Dementsprechend war die Hotelbar jeden Abend ab 21:00 leergefegt.
Wer ein bisschen mehr Luxus oder Unterhaltung braucht, dem sei der Robinson Club empfohlen, der auch über eine Disco verfügt. Die anderen Hotels werden nach meinem Eindruck eher von Golfern frequentiert.
Damit wäre das Nachtleben auch schon abgehakt, es sei denn man fährt mit dem Taxi ins 10km südlich gelegene Safaga, oder 40km nach Noden bis Hurghada.

Spotbedingungen
Der Kitespot liegt in der Bucht an der unteren Seite der Halbinsel. Obwohl er theoretisch zu Fuss zu erreichen ist, zieht sich der Weg in der prallen Sonne, und es emphielt sich, den im 30min Takt verkehrenden Shuttlebus zu nehmen. Der Bus ist kostenlos und fährt ab 8:15 morgens.
Am Spot weht der Wind side-offshore on rechts, so dass die meisten Kiter ihre Spuren in etwa 30° zu Strand ziehen. Da die Bucht nach Westen (Richtung Safaga) geschlossen ist, kann man trotz ablandigen Winds immer noch das Ufer erreichen, falls man den Walk of Shame antreten muss. Falls man ein Problem mit dem Kite hat, oder der Wind einschläft, sind die Rescue Guys von der Kitestation mit ihren motorisierten Schlauchbooten sofot zur Stelle, so dass man keine Angst haben muss bis nach Safaga abzutreiben.
Der Wind ist recht konstant meist ziemlich stark (bis 30Knoten bzw 7 Windstärken), so dass man einen kleinen Kite (7m-8m, für Mädels und Junioren evtl auch 5m) im Gepäck haben sollte. ImLaufe des Tages dreht der Wind etwas und wird schwächer, so dass man auf 10-12m wechseln kann. Den 14er habe ich in 2 Wochen nur zweimal aufgepumpt. Die beste Windsicherheit gibt es im Frühjahr bis Herbst, und einen Neo brauchten nur die empfindlichen Gemüter. Dafür Lycra und Sonnencreme LSF 50 einpacken!
Durch den ablandigen Wind ist das Wasser besonders in Strandnähe spiegelglatt, was perfekte Bedingungen für Big Air und Freestyle bietet. Da der Strand in 2zwei”Stufen” abfällt, bildet sich bei Flut ein ca. 100m breiter Stehbereich, der allerdings so flach ist, dass man bei Bruchlandungen mit Bodenkontakt rechnen muss. Bei Ebbe ist der Stehbereich deutlich kleiner.
Weil der typische Halbwindkurs fast parallel zum Ufer verläuft kann es in Strandnähe vor der Station relativ eng werden. Allerdings bietet die Bucht nach Lee und weiter rechts genug Raum für alle, die ihre Handlepasses nicht unbedingt vor den Augen der Beach Bunnys abziehen müssen ;)

Kitestation
Die Station ist sehr professionell organisiert und bietet ein grosses Arsenal an aktuellem Core- und Carved Material. Für Kiter die mit eigenem MAterial anreisen, stehen abschliessbare Storage Boxen zur Verfügung, die genug Platz für 3-4 Schirme und 2 Boards bieten. Im Preis von ca. EUR 90 für 14 Tage ist die Benutzung der Duschen, Liegen, Sonnenterrasse etc. inbegriffen, ausserdem erhält man 4 “Rescue Tickets” für die Rückholung per Schlauchboot.
In der Station gibt es ausserdem ein leckeres Essen, kalte Getränke, Zigarretten, aktuelle Windvorhersage und eine Lese-Ecke mit Kitemagazinen, so dass man den ganzen Tag am Spot verbringen kann.

Schulung
Durch den ablandigen Wind ergibt sich in Soma Bay ein ungewöhnliches Schulungskonzept: Da es keine gefährlichen Hindernisse in Lee gibt, können die Schüler sehr früh und mit grossen Schirmen aufs Wasser, wodurch sich schnelle Lernerfolge ergeben. Allerdings entfernen sie sich auch schnell vom Instructor und müssen mit dem Boot zurückgeholt werden, wenn sie keine Höhe halten können, oder den Wasserstart des Schirms noch nicht beherrschen.
Die Schulung erfolgt durch ausgebildete IKO Instrucktoren und in kleinen Gruppen. Weitere Informationen zu Schulung und Materialmiete gibts im Internet.

Photographen
Einen besonderen Service bieten Meike und Nick von ICU: Die beiden Photographen stehen mit professinellem Equiment tagtäglich im flachen Wasser vor der Station, um eure Action auf die Speicherkarte zu bannen. Am Nachmittag werden die Bilder auf den Computer der Kitestation übertragen, wo man sich einen Ordner mit den eigenen Bildern anlegen kann. Für einen fairen Preis (pro Foto, Tag oder Woche) kann man sich die Fotos am Ende des Urlaubs auf CD brennen lassen. Wer es verschitz hat, kann seine Bilder von zu Hause aus über das Internet nachbestellen.
Weitere Informationen und Links

Website Soma Bay
http://www.somabay.com/
Hotels
The Breakers Diving & Surfing Lodge
Kempinski Soma Bay
Sheraton Soma Bay
Robinson Club
La Résidence des Cascades (Golfhotel)

Karte

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Kitestation
7 BFT Kitehouse

Photographen

http://www.kitepicture.com

http://www.i-c-u.net

thekiteshow.tv

Posted: September 30th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Videos | No Comments »


Im Fernsehen ist Kitesurfen ja leider nicht viel mehr als Werbeträger für Deos und Lifestyle-Produkte. Dabei wir über den eigentlichen Sport, Rider, Spots und Trends kaum berichtet. Deshalb haben ein paar englische Rider kurzerhand ihr eigenes Format erschaffen: Eine dreissigminütige “Kite Show” im Stil einer Fernsehreportage mit Rider Interviews, Contest- und Fahrtechnik Tipps und mehr. Die Show wird von Jim and Annelies moderiert, meist mit Unterstützung eines Promi-Gasts. Das ganze gibts in HD im Boost-Blog und über Youtube oder Vimeo. PRIMETIME!

Folge 1: Interview mit Lewis Crathern (der mit der Brighton Pier), Rob Douglas (Speedkiting), John Bilderback (Produktion des Kite-Movies Big Windy), Reo Stevens (North Shore surfboards), Move of the month mit Aaron Hadlow, Mark Shinn, Youri Zoon, Alex Pastor, Ben Wilson and Dimitri Maramenides.

Folge 2 Während Moderatorin auf den Kapverden unterwegs ist, übernimmt Ruben Lenten kurzerhand die Moderation am Strand von Cape Town, South Africa. Ruben erzählt von seinen VErletzungsproblemen und gibt ein paar Megaloop-Tipps. Ausserdem in dieser Folge: Interviews mit Alex Pastor and Bruna Kajiya über die PKRA World Tour campaigns. Ausserdem einige Ausschnitte aus der “Progression” Lernvideo-Reihe zum Thema Unhooked Riding, Vorstellung der neuen Wakestyle-Schnitte “Profanity” von Best und Natürlich Move of the Month mit Alex Pastor!

Folge 3: – The Girly Show
Susi May zeigt Annelies “Ihr” Cabarete und ihre Lieblingsspots. Ausserdem “Progressions” zum Thema Switch Riding mit extra Tipps von Kristin Boese. Move of the Month competition mit weiblichen Champions der PKRA und europäischer Wettkämpfe.

Folge 4 bald im Boost-Blog!

KiteSurfPro (KSP) Mauritius Quarterfinals und Videos!

Posted: September 27th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Surfing, Videos | No Comments »

Im wohl heissesten Heat der Quarterfinals der Professional Wave Riding Tour in One-Eye, le Morne, Mauritius konnte sich Mitu Monteiro (Cabo Verde, F-One) mit 18.5 Punkten gegen Patri McLaughlin (USA, North) durchsetzen. Sky Solbach (USA, North) unterlag deutlich gegen Airton Cozzolino (Italien, North), der mit 19.5 Punken den besten Score erzielte.
Jesse Richman (USA/Hawaii, Naish) gewann gegen Juan Pablo Diban (Chile, Best), und der Brasilianer Bruno Bordovsky (RRD) unterlag mit einem Punkt Differenz seinem Landsmann Mauricio Pedreira.
Damit fährt in den Semifinals Pedreira gegen Cozzolino und Richman gegen Monteiro!
Bei den Damen unterlag Kristin Boese (Deutschland, Best) Marie Gautron (Frankreich, BWS France), und tritt damit im Loser-Final gegen Steph Bridge (UK, North) an. Im Finale trifft die Deutsche Ninja Bichler (Club Mistral) auf Marie Gautron. Nachdem Bichler in den Semifinals fast vier Punkte mehr erziehlen konnte als Gautron stehen die Chancen gut!

Wir halten euch auf dem Laufenden! Verpasst auf keinen Fall die folgenden Videos! Neben atemberaubenden Bildern gibt es viele interessante Informationen über Rider, Bedingungen und natürlich Mauritius!

Day 4

Day 3

Day 2

Day 1

Das komplette Ranking ist Online verfügbar unter http://www.kspworldtour.com/ladder/

Spotbericht Silvaplanasee

Posted: September 19th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

Der Silvaplana See ist einer der windsichersten Kitespots der Schweiz, und auch von den Bodensee Kitern sehr beliebt.

Die rund 200km Anfahrt von Zürich bzw. Friedrichshafen führen zunächst über die Autobahn bis nach Chur und dann durch eine beeindruckende Alpenkulisse über den Julier Pass Richtung St. Moritz.

Auf 1815m ü. M. liegt das Dorf Silvaplana, etwa 10km vor St. Moritz. Durch die Anbindung an die besten Skigebiete des Engadins bei etwas günstigeren Preisen als im Schickeria-Ort ist Silvaplana eine stark frequentierte Wintersport-Destination.

Im Sommer ist es dagegen deutlich ruhiger, es sei denn es sind am Wochenende ein paar Knoten Wind aus südlichen Richtungen und blauer Himmel angesagt. Durch die lokale Thermik wird der Wind verstärkt, so das schon 6kn Prognose für eine Session mit dem 12er reichen.

Dann füllt sich die Wiese vor dem Kite-shop von Stefan Popprath wie aus dem Nichts mit hunderten von Schirmen obwohl kein Lüftchen zu spüren ist.  Doch keine Sorge, denn zwischen 11:00 und 12:00 wird die Thermik angeknipst, welche den See bis kurz vor Sonnenuntergang mit Wind versorgt.

So kann man auch ohne Reue ausschlafen und gemütlich frühstücken, oder sich vom Vorabend erholen…

Fotos: Katharina Bohm, Rider: Sander Mohr (Spleene)

Für das Starten und Landen auf der Wiese gelten gewisse Vorschriften, die auf einer großen Info-Tafel beschrieben sind, und von den lokalen Kitelehrern „überwacht“ werden. Das mag zunächst etwas befremdlich erscheinen, liegt aber daran, dass es am Spot sehr voll werden kann und es in der Schweiz sehr schwer ist, einen Kitespot genehmigt zu bekommen. Denn bei den Eidgenossen ist Kiten generell verboten und nur an einigen Spots per Ausnahmeregelung erlaubt. Deshalb haltet euch bitte an die Regeln…

Auf dem Wasser ist genug Platz für alle und es sind keine besonderen Gefahren zu nennen, doch der Ein- und Ausstieg erfolgt über ein mit Steinen befestigtes Ufer und glitschige Holzbalken. Außerdem kann es in Ufernähe sehr voll werden, und es gibt wenig bis keinen Stehbereich. Daher ist der Spot Anfängern nicht so sehr zu empfehlen. Für geübte Kiter aber kein Problem.

Durch die Höhe und das eiskalte Schmelzwasser von den Bergen ist das Wasser ganzjährig recht kühl, und ein langer, warmer Neo ist sehr zu empfehlen.  Die einmalige Kulisse ist  auf jeden Fall einen Ausflug wert und bietet auch die Möglichkeit, außergewöhnliche Bilder zu schiessen.

Wolken oder Nordwind bedeuten am Silvaplana meistens Flaute, auch wenn bei Windfinder und co. 15 Knoten angesagt sind.  Bei fast schon mystischer Stimmung kann man sich die Zeit dann mit wandern oder Mountainbike fahren vertreiben, oder besser an der Kitestation SUP Boards mieten und den See erkunden.

Auch zum Snowkiten sei die Gegend sehr empfohlen. Gute Bedingungen findet man auf den Wiesen im Talboden, auf dem zugefrorenen Silvaplana- und Silsersee, der Furtschellas Ebene, und natürlich auf dem Julier- und Berninapass.

Anfahrt und Parken

Auf der Autobahn bis Chur, dann der B3 Richtung St. Moritz folgen.

Parkplätze gibt es beim Wassersportzentrum bzw. Restaurant Mulets oder am Windsurfcenter neben dem Campingplatz. Wildcampen ist in der Gemeinde Silvaplana überall verboten, und die Schweizer Bußgelder für Falschparken oder Blitzer (80kmh auf der Landstraße, 120kmh auf der Autobahn) sind für deutsche Verhältnisse drakonisch!


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Unterkunft

Übernachten kann man auf dem Campingplatz direkt am Spot oder im Julierhostel wenige Gehminuten vom Spot. Die Nächte werden auf 1815m Höhe auch im Sommer eher kühl, so das ein guter Schlafsack oder eine funktionierende Standheizung  an Bord sein sollte.

Campingplatz: http://www.campingsilvaplana.ch/

ca. CHF 10 pro Person plus CHF 8 fürs Auto und CHF 3 fürs Zelt

Julierhostelhttp://www.julierpalace.com/

ab ca. CHF 60 pro Person und Nacht

Windvorhersage

Durch die Berge ist auf allgemeine Wettervorhersagen kein Verlass. Lieber bei spezialisierten Anbietern wie METEOTEST schauen.

http://www.meteotest.ch/de/wetterprognosen/prognosen_schweiz/windprognosen/ – Silvaplanersee

Webcams

http://www.kitesailing.ch/home/infos/webcams.xhtml

Shop und Schule

http://www.kitesailing.ch/

Essen und Trinken

Im Restaurant Mulets gibt’s leckeres Essen zu fairen, aber nicht eben billigen Preisen. Das Bistro am Windsurfcenter bietet mit Burgern und co. eine preisgünstige Alternative.

In der Pizzeria Beach Club Sils gibt’s es durchgehend von 11:00-24:00 Uhr leckere Holzofen Pizza.

Nachtleben

Das Nachleben ist im Sommer übersichtlich, in der Bar Püf ist manchmal ein bisschen Party, oder man trinkt ein paar Bierchen im Mulins oder im Bistro des Windsurfcenters. Wer feiern möchte fährt mit dem Taxi ins nahe gelegene St. Moritz

Interview mit Cabrinha Rider Tobi Hölter

Posted: September 17th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | No Comments »

Foto: Michael Roßmeier

Tobias Hölter ist 23 Jahre alt, kommt aus der Nähe von Hamburg und hat nach 3 Jahren bei JN den Sprung ins internationale Team von Cabrinha geschafft. Im Boost Interview blickt er auf seine erste Season bei den Hawaiianern zurück und verrät uns wie er die kalte Jahreszeit übersteht.

 

Boost: Wie war deine erste Saison bei Cabrinha? Die Rider-Liste von Cabrinha liest sich ja wie ein Who-is-Who des Kitesurfens. Wie ist die Stimmung im Team? Hast du schon alle Rider kennengelernt?

 

Tobi: Sehr schön!! =]

Ich bin dieses Jahr viel Unterwegs gewesen und habe viel Zeit auf dem Wasser verbringen können. Cabrinha behandelt seine Teamfahrer sehr professionell. Bei einem Teammeeting in München, schafften wir es im Frühling, diesen Jahres alle Zusammen zu kommen um über die bevorstehende Saison zu quatschen.

Die Stimmung im Team ist super unter den deutschen Fahrern, wie auch bei den Internationalen. Gerade vor letztes Wochenende war ich mit Alberto Rondina auf SUP Mission und wir hatten ne wirklich gute Zeit zusammen.

 

Boost: 2011 war deine vierte Saison in der Trophy. Was hat dich gefreut, was würdest du im Nachhinein anders machen?

 

Tobi: Da hat jemand gut recherchiert ;]

Ja die Trophy, da spalten sie sich die Geister. Also ganz vorne an Hut ab was Pascal und der Rest der Orgatruppe da jedes Jahr auf die Beine stellt.

Die Trophy war für mich schon von je her interessant. Zu vielen Leuten auch wenn man sie gerne mag hat man leider nicht immer Kontakt und so ist es auch unter vielen Teilnehmern der Tour. Von den Meisten hört und sieht man nicht viel außer vielleicht im Internet

Zu drei Terminen im Jahr kann man aber sicher sein diese Leute dort anzutreffen und mal wieder mit ihnen schnacken zu können, das ist wirklich sehr nett.

Vom sportlichen Ablauf her ist es leider wie schon immer das Trophy-Konzept mit diesem Sport kollidiert leider. Drei mal im Jahr an einem Sommerwochenende Treffen und hoffen das es Wind hat ist schon ein ziemliches Glücksspiel, das mag für Race evtl. funktionieren, nicht aber Freestyle. Dieses Jahr sind wir bei den Herren nur eine einzige Singleelimination gefahren und keine einzige Double. Natürlich schwindet dabei auch die Aussagekraft und Glaubwürdigkeit des Rankings.

Boost: Manchmal sieht man dich mit Wakeboard-Bindungen, mal Strapless in den Wellen Südafrikas. Bist du eher souliger Surfer oder Hardcore Wakestyler?

 

Tobi: Die Frage kann ich gar nicht so klar beantworten. Der Sport liegt mir am Herzen  und so auch die Wurzeln. Die Mutter aller Wasserbrettsportarten ist nun mal das surfen und so hat es für mich ein gewissen spirituellen Wert bei Sonnenuntergang in den Wellen zu toben. Ich sehe das jedoch eher als Ausgleich zu einem sonst sehr wakestyle betonten Fahren. Was meine Einstellung zum Wakestyle betrifft bin ich jedoch radikal und für keine Dangleien offen :P

 

Boost: Neue Marke, neues Material. Welche Kite und Boards bist du diese Saison gefahren, und warum?

 

Tobi: Für mich als Wakestyler kam nur ein Board in Frage und das war Custom, ich fahre es mit Bindungen wofür es gebaut wurde in 136cm Länge.

Es bietet mir zum einen die Möglichkeit Bindungen sämtlicher Hersteller direkt aufs Brett zu schrauben ohne irgenwelchen zusätzlichen Hilfen wie das mega teure Retrofit kid von LF, zum anderen hat es eine sehr aufgebogene Rockerline die zugegeben ungeeignet zum Höhefahren ist, dir im leichten Chop aber wesentlich sanfteres Landen und Fahren ermöglich und für popouts außerdem sehr gut geeignet ist. Die Channels im Unterewasserschiff lassen dieses Board auch perfekt ohne Finnen fahren, was für das Befahren von Obstacles nötig ist.

Als Waveboard bin ich mit dem S-Quad sehr zufrieden gewesen, gerade wenn man mit mehr wind unterwegs ist, geben einem die 4 Finnen echten Halt ohne spinnouts.

Meine Kites waren in der vergangenen Saison die Switchblades und sind es auch die kommende wieder. Der Switchblade ist unheimlich kraftvoll und war anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig (komme von der Prima Donna) allerdings nur bei ausgehakten Manövern. Mittlerweile würde ich ihn nicht mehr hergeben und bin super zufrieden. Auch hinsichtlich der Bar hat Cabrinha mit der 2012er Quicklink IDS Bar einen echten Schritten nach vorne gemacht und ist nach meiner Meinung eine wirklich spürbare Verbesserung zu diesem Jahr.

 


Foto: Nik Weber

Boost: Was machst du, wenn du nicht auf dem Brett stehst? Kannst du vom Kiten leben? Studierst/arbeitest/… du nebenbei?

 

Tobi:Ich würde sagen, es ist auf jeden Fall einer der cooleren Studentenjobs. Dazu habe ich das Glück teilweise noch von meinen Eltern unterstützt zu werden.

Viele meiner Kommilitonen aus dem Maschinenbaustudium packen nebenbei Regale bei Aldi.

Das muss ich zum Glück nicht. Aber wer so viel kitet wie ich der brauch nicht nur ein Auto, der muss auch noch viel verreisen. Also fürs Leben reicht es definitiv nicht aus.

Im Ganzen gesehen schätze ich, ist es neben dem ganzen Spaß eine Null-rechnung, aber das ist Ok!

Boost: Im Frühjahr warst du mit deinem Buddy und Naish-Fahrer Rick Jensen in Südafrika unterwegs. Dabei kam ein cooles Video heraus. Wie kam es zu dem Trip, und was hat dich am meisten beeindruckt?

 

Tobi: Südafrika ist der Hammer, wer noch nicht da war muss es einfach erleben. Es ist einfach Bunt, Rau, brutal Schön, Ruchlos alles geballt auf diesen Fleck Erde und hat ganz nebenbei fast immer Wind im Sommer und überraschend angenehme Temperaturen, weder zu kalt noch zu warm.

Zu dem Trip kam es, weil Rick & ich zusammen studieren und so wollten wir unsere Semesterferien irgendwo im warmen kitend und produktiv verleben. Es stand von vornherein fest, dass ein Video entstehen würde, da mein neues Baby, eine HVX200 Videokamera zum Einsatz kommen sollte.

Während ich in Australien war hatte Rick schon mal für 2 Monate nach Südafrika geschaut.  Hinzu kam das Marie, eine Windsurferin und gemeinsame Freundin von uns, dort ein Haus angemietet hatte wo wir uns einquartieren konnten.

 

Boost: Der September ist einer der besten Monate für die Nord und Ostsee Reviere, aber bald wird’s kalt. Wo verbringst du die Wintermonate? Im Trockenanzug an der Küste oder in Flipflops im Süden?

 

Tobi: Ich bin ein Nichtfreund von Kälte. In der Vergangenheit bin ich zwar immer auch im Winter hier draußen gewesen, aber das ist ehrlich gesagt kein Spaß sondern eher Kampf. Ich überlege diesen Winter Richtung Asien etwas zu planen aber das wird spontan entschieden. Vielleicht wird es auch wieder Australien, ich denke aber dann würde ich die Ostküste entdecken wollen.

Foto: Biggi Winderling

Boost: Was sind deine Ziele für 2012?

 

Tobi: Ich denke ich werde meinen Schwerpunkt noch mehr auf Obstacles lenken, weil ich merke , dass da noch eine menge Luft nach oben ist.  Zudem machen sie einfach Spaß, bieten Grundlage für interessantes Bildmaterial und sind eine schöne Abwechslung wenn man schon keine Welle hat =]

Die Inverts werden aber sicher nicht aus dem Fokus geraten, und natürlich soll Videotechnisch noch einiges passieren. Da habe ich mir schon viel vorgenommen, werde aber noch nichts verraten.

 

 

Boost: Wir danken dir für das ausführliche Interview und sind gespannt auf die neue Footage!

 

Kiten lernen an den schönsten Kitespots der Ostsee

Posted: August 31st, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding | No Comments »

Ostsee Kiteschule Banner

Wir freuen uns, euch unsere Partner -Kiteschule vorstellen zu können!

Ostsee-Kiteschule

Telefon +49 (0) 30 44 02 42 13

Email info@ostsee-kiteschule.com

Mit dem mobilen Schulungskonzept der Ostsee-Kiteschule könnt sicher sein, dass euer Kurs bei den bestmöglichen Bedingungen stattfindet, denn je nach Windrichtung und Stärke wird täglich der beste Schulungsspot ausgewählt.

Alle Spots sind grossflächige, sichere Stehreviere, die von der Basis in Greifswald gut zu erreichen sind. Bei diesen Voraussetzungen müssen nur ganz selten Kurse ausfallen, und man lernt bis zu dreimal schneller.

Schulungsspots
Die Kurse fangen jeweils am Freitag, Samstag oder an Feiertagen um 10:00 Uhr an. Für 2011 werden unter anderem folgende Kurse angeboten:

Ostsee-Kiteschule Schnupperkurs:Einweisung in die Kiteausrüstung, erste Flugübungen und Bodydrag

1 Stunde

Preis 30.— (wird voll angerechnet bei weiterer Buchung)

 

Ostsee-Kiteschule Basiskurs:

Verstehen der Kiteausrüstung, Sicherheitstraining, Kitebeherrschung und Heranführung ans Fahren
2 Tage Kiteschulung mit 2x 4 Stunden in Praxis und TheoriePreis: 195.—

 

Ostsee-Kiteschule Kompaktkurs:

Verstehen der Kiteausrüstung, Sicherheitstraining, Kitebeherrschung, Heranführung an das Fahren, Intensive Praxisübungen mit Kite und Kiteboard.

3 Tage Kiteschulung mit 3x 4 Stunden in Praxis und Theorie

Preis: 260.—
Ostsee-Kiteschule Einzeluntericht / Personal Coaching:

Beim Personal Coaching wählst du deine Lernziele selbst aus und der Kitelehrer steht nur dir zur Verfügung

Minimum-Buchung 2 Stunden
Preis: pro Stunde 50.—
Ostsee-Kiteschule Kitelizenz:

Die Kitelizenz ist ein Nachweis deiner Fähigkeiten und Voraussetzung für die Materialmiete an den meisten Stationen weltweit.

Dazu wird eine Prüfung in Theorie und Praxis durchgeführt.

Preis 35.—
Bei allen Kursen die Benutzung der Kiteausrüstung während der gesamten Kursdauer im Preis enthalten!( Kite, Kiteboard, Neoprenanzug, Trapez)

Schulungsspot


Ruben Lenten jumps Tarifa pier

Posted: August 25th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Videos | No Comments »

Nach einem Jahr Verletzungspause lassen es die meisten erstmal langsam angehen. Nicht so Ruben Lenten aka “Len10″: Über die Tarifa Pier springt er vom Mittelmeer in den Atlantik!

Was passierte nach dem letzten Sprung? Lebt er überhaupt noch? Das fragten sich viele nach diesem Clip. Die Antwort gibts hier:

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