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Interview mit Stefan Permien zu Flyboards

Posted: April 23rd, 2009 | Author: Stefan | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | No Comments »

Wir haben für euch Stefan ein paar Fragen über die neuen Flyboards gestellt. Viel Spaß beim lesen.

1.) Du benutzt das Flyboards Flyradical, was gefällt dir daran am besten?

Am besten gefällt mir der Popp an dem Brett. Ich hatte noch kein Board bisher, womit ich mich höher raushaun konnte. Ansonsten ist das Brett genau richtig für mich, der Flex ist nicht zu hart und nicht zu weich. Es ist genauso hart/steif, dass es einen unglaublichen Popp hat und gleichzeitig ist es so weich, dass mir bei der Landung nicht die Kniescheiben rausfliegen. Die Höhelauf-Eigenschaften sind natürlich auch nicht von schlechten Eltern.

2.) Das Board gibt es in verschiedenen Größen, wo liegen die
Unterschiede und für wen bietet sich welches an?

Ich persönlich fahre das Flyradical „S“ (128×38), weil es mir am meisten zusagt und meine Schirme sehr viel Kraft entfalten. Das Flyradical „M“ (133×39) ist das beste Allround-Board und ist wahrscheinlich für die meisten Kiter die richtige Wahl. Das Flyradical „L“ ist das Leichtwindboard aus der Radikal-Linie und ist gut für alle Kiter die etwas mehr auf die Waage bringen, oder bei wenig Wind freestylen wollen.

3.) Gibt es etwas über die Bauart zu sagen und warum ist diese gut?

Die Flyradicals haben einen kompletten Holzkern und sind mit ABS-Rails und weichen PE-Flextips ausgestattet. Bei den Flydoors wird Holz unter den Fersen und an den Inserts eingesetzt. Das bringt eine bessere Haltbarkeit. Zusätzlich kommt Schaum zum Einsatz, um ausreichende Härte und geringes Gewicht wie bei keinem anderen Board in der Größe zu erzielen.

Beim Laminieren wird auf spezielles Tri-directionles Gewebe gegen unerwünschte Torsion bei geringstem Gewicht in unterschiedlichen Stärken eingesetzt.

Im Unterwasserschiff wurde eine 4-5mm Konkave verbaut, für besseren Kantengriff und mehr Popp. Die Finnen sind 5cm und greifen gut! Im Gegensatz zum Flyradical 2008 ist das neue Flyradical nicht mehr so schwammig und hat deutlich mehr Popp und Fahrkomfort.

4.) Neben dem Flyradical gibt es noch die Flydoor als Leichtwindboard.
Benutzt du das auch und wenn warum?

Ich benutze die Flydoor natürlich nicht für Freestyle, dass würde kein Sinn machen. Ansonsten ist die Flydoor eher was für Race, weil ich da viel Höhe laufen muss und oft bei nur 8 Knoten gestartet wird.

5.) Wem würdest du die Flydoor und wem das Flyradical empfehlen?

Das Flyradical ist klar für alle die springen wollen und Freestyle machen. Dabei ist es egal ob Wakestyle oder Oldschool, denn einen guten Popp und einen guten Kantengriff braucht das Board immer egal, ob loaded abgesprungen wird oder mit dem Kite im Zenit.

Die Flydoors haben einen größeren Windbereich und machen das Fahren komfortabler und einfacher und kreuzen extrem gut gegen den Wind.

Dank des reduzierten Gewichts springt es sich mit den neuen Flydoors noch mal deutlich schöner und leichter.

Wer böige, schlechte Verhältnisse hat, wird das zu schätzen wissen.


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