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Testbericht Loaded Dervish

Posted: August 31st, 2009 | Author: Axel | Filed under: Boost-News, Longboarding, Testberichte | 1 Comment »

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Das >>Loaded Dervish<< ist wohl zur Zeit wohl eines der interessantesten Longboards auf dem Markt.
Mit einer sauberen Verarbeitung aus triaxialem Glasfaber-Gewebe und einem stabilen Bambus Kern sowie einer dünnen Bambus-Schutzschicht auf der Unterseite hält man auf definitiv was solides in der Hand.
Die Konstruktion ist auffällig merkwürdig. So war auch ich anfangs sehr skeptisch, auf ein Rollbrett ohne Kicktail umzusteigen (bin sonst immer mit meinem Trick-Board unterwegs). Zugegeben, nen Kantstein damit hochzukommen ist wohl nicht die Paradedisziplin, aber durch die invertiert eingebauten Achsen liegt der ‘Schwerpunkt’ (genaugenommen die Roll-Achse, die die Lenkung beeinflusst) deutlich tiefer als bei Standard-Longboards. Insbesondere dadurch erhält das Board eine unglaubliche Stabilität wenn man den nächsten Berg runter bombt.

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Laut Hersteller ist das Board auf eine Geschwindigkeit von 50km/h ausgelegt. Damit ist das Board natürlich nicht DAS Raceboard, aber 50km/h auf nem Longboard dürfte wohl alle, die nicht NUR geradeaus einen Berg runter heizen wollen, zufrieden stellen. Denn das Board hat noch weitaus mehr Qualitäten.
Der Flex ist neben den weichen Rollen zum Einen der Stoßdämpfer auf rauher Straße, zum Anderen kann man damit auch unglaublich gut pumpen – d.h. die Geschwindigkeit auch bei ebener Fahrbahn steigern. So kann man sich aus engen Turns aus der Kurve mit etwas Training wieder rauspushen, was den Spaßfaktor nochmal unglaublich steigert.

Generell muss ich sagen, dass das Board einfach unglaublich zum Spielen einläd. Sei es zum warm werden ein bisschen mit dem Flex spielen und auf und ab wippen oder in Longboard-Surf-Style auf seinem Brett spazieren gehen / dancen. Aber auch Flip-Tricks, wie der Shananigan sind definitive Hingucker, die unglaublich Spaß machen.
Was bei hoher Geschwindigkeit auch ins Trickrepertoire gehören sollte, ist der Powerslide. Mit den weichen Rollen und den fehlenden Kicktails habe ich mich erstmal ziemlich schwer getan, aber wenn man sich an den neuen Stance in der Boardmitte gewöhnt hat und mit Überzeugung das Board rumreißt, gelingen auch Powerslides. Der vordere Fuß sollte dabei ganz nahe an der vorderen Achse stehen, Gewicht auf den vorderen Fuß verlagern und dann mit dem hinteren rumschieben.

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Was trotz fehlender Kicktails gut funktioniert, sind Manuals / Wheelies. Hang 10′s sind da sogar auch möglich, auch wenn nicht so viel Platz da vorne ist. Dafür sind die kleinen runden Tips sehr genial, um das Board wie beim Shove-It zu drehen.

Den Flex gibt es beim Dervish übrigens in zwei Geschmacksrichtungen, Flex 1 von 77-105kg und Flex 2 von 45-85kg. Ich bring 70kg auf die Wage und hatte das Flex 1 Board zum Test, und wenn man einen kraftvollen Stil hat dann wird man sich mit dem Flex 1 wohl auch eher anfreunden. Bei höheren Geschwindigkeiten steht man dann auch stabiler und das Board schwingt sich nicht so schnell auf. Für den weicheren Flex sprechen dann eher die Cruiser-Eigenschaften.

Also denn, viel Spaß mit diesem geilen Gerät!
Axel

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Ein Kommentar zu “Testbericht Loaded Dervish”


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