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Rick Jensen zu Wakeboard-Bindungen

Posted: September 7th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | 1 Comment »

Wakeboardbindungen werden auch bei Kitern immer beliebter, vor allem seit mehr Leute sich an Kickern und Slidern versuchen. Sicher spielen viele von euch mit dem Gedanken, sich Boots aufs Kiteboard zu schrauben… Doch wo liegen die Vorteile, was sind die Risiken, …? Wen besser Fragen als Rick Jensen. Rick ist Vollgas-Freestyle Instanz im internationalen Naish Team und hat uns direkt nach seiner Rückkehr aus Mauritius ein paar Fragen beantwortet:
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Moin Rick! Du bist für deinen progressiven Wakestyle bekannt, und fährst als einer von wenigen Fahrern immer Boots. Was sind die Hauptvorteile von festen Bindungen?

Seitdem ich mir vor jeder Kitesession die Stiefel schnüre, kann ich noch angepowerter und härter fahren, als zuvor mit Schlaufen. Durch den festen Winkel der Bindungen, brauch sich nur noch ganz entspannt nach hinten gelehnt zu werden, um seinen Kite auszubremsen oder völlig überpowert einen Invert auszulösen. Größter Vorteil ist jedoch die Sicherheit, bei harten Landungen mit hoher Geschwindigkeit und tiefstehenden Kite zu wissen, dass die Füße nicht aus den Schlafen rutschen können.


Lohnen sich Boots auch für Normalo-Kiter, und wie ist das Verletzungsrisiko?

Die Narben auf meinen Schienbeinen und Bänderrisse in meinen Füßen, sind das Produkt von harten Landungen mit Schlaufen. Mit festen Bindung fühle ich mich wesentlich sicherer und habe keine Angst, dass die Kante meines Boards die nächste Hautschicht abschält oder ich beim Umknicken in den Schlaufen meinen Fußgelenke zu hart beanspruche. Durch Erfahrungen an der Wakeboardanlage schraubte ich mir die Boots meines Wakeboards aufs Kiteboard, womit diese Probleme gelöst waren.

Jedoch war die Umstelleung auf Boots nicht einfach. Zum einen steigt das Gewicht des Boards, zum anderen behindert einen der eingeschränkte Bewegungsfreiraum. Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase will man jedoch nie wieder mit Schlaufen fahren. Vergleichbar mit der Umstellung Bow-Kite auf C-Kite oder von Windows auf Mac.

Wie macht sich ein Kiteboard mit Boots im Cablepark, zum Beispiel um sich auf Obstacles einzufahren?

Wakeboards sind nicht mit Kiteboards zu vergleichen, da sie grundlegend unterschiedlich konstruiert sind. Wenn du mit deinem Kiteboard jedoch ein wenig über Obstacles fahren willst, solltest du die Finnen abschrauben.

Liquid Force ist der größte Wakeboardhersteller der Welt und hat als erster Hersteller spezielle Boots zum Kiten entwickelt. Ist die Synergy besser als eine normale Wakeboardbindung? Wie beurteilst du die Qualität?

Ich würde nicht sagen, dass die Synergy nicht besser, sonder eher anders ist als eine normale Wakeboardbindung. Vorteil der Synergy ist, dass man super easy einsteigen kann. Leider verschiebt sich die Zunge beim Fahren und der Halt ist auch nicht so gut wie bei bei einer normalen Wakeboardbindung. Momentan fahre ich die daher die Shane Closetoe von LF und bin von diesem Produkt sehr überzeugt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!!! Lass dich nicht von den KPWT Judges ärgern und bleib deinem krassen Style treu!

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www.rickjensen.de

Ein Kommentar zu “Rick Jensen zu Wakeboard-Bindungen”

  • 1 Tip Tricks said at 10:13 pm on September 14th, 2009:

    Tja, das Leben kann so scheisse sein, mann muss sich nur mühe geben.


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