
Der ständige Regen und das nasse Herbstwetter, vor allem auf den englischen Kanalinseln, haben uns voran getrieben, so dass wir die letzten 7 Tagen fast ausschließlich auf See verbracht haben. Von Bulounge aus sind wir auf die Kanalinsel Alderney gesegelt. Die kleine Insel wird immer noch als Lehnswesen regiert und mag bei gutem Wetter auch echt schön sein, aber an dem Tag als wir den Südwestwind abgewettert haben hat es durchgehend geregnet. Ab und zu gab es auch mal Nebel dazu – zur Abwechslung.
Von Alderney aus sind wir dann direkt über die Biskaya nach A Coruna (Spanien) gesegelt. Die 4 Tage auf See hat die Zest gut gemeistert, auch wenn der Wind leider häufig gegen an war. An Deck war es scheiße ungemütlich. Wir haben die meiste Zeit unter Deck verbrachten und nur ab und zu mal den Kopf rausgestreckt, um nach Schiffen Ausschau zu halten, die Segel zu kontrollieren und wenn nötig den Autopiloten (Hein) neu einzustellen.
Die Nacht verbrachten wir im drei Stundenrhythmus: also 3 Stunden schlafen und 3 Stunden Wache gehen. Durch den teilweise starken Südwestwind und die immer noch nicht komplett dichte Zest war eigentlich nur eine Koje trocken genug wo wir abwechselt drin schliefen.
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Gestern morgen kam dann die Küste von Spanien in Sicht und wir wurden für unsere Anstrengungen reichlich belohnt. Mit leichten Rückenwind segelten wir unter Spi in die Bucht von A Coruna. Die Sonne brannte auf uns hinunter, das Wasser ist tief blau und alle Wintersachen konnten erst Mal wieder in der Seekiste verschwinden. Für die nächsten Tage ist starker Ostwind angesagt und wir haben uns gerade ein Auto gemietet um an die besten Wavespots zu kommen.