Am 22.09. starteten unsere beiden Teamfahrer Stefan und Christian in Richtung Dakhla – Marokko. Dort fand ein Tourstop der Weltmeisterschaftsserie KPWT statt. Hier der Bericht von Christian Winkenjohann:
Wir kamen mitten in der Nacht in Dakhla an. Es ist ein Zeltcamp mitten im Nichts am Rande der Sahara. Von unserem Zelt konnten wir direkt auf die Lagune blicken und hatten riesige Sanddünen um uns herum. Am ersten Morgen waren wir natürlich gleich heiß auf das Wasser zu kommen und das perfekte Flachwasser mit unseren 6er Thunderbirds zu rocken.

In Dakhla sieht jeder Tag gleich aus, da man nicht wirklich viel machen kann. Aufstehen, frühstücken, Small Talk, Mittag, Kiten, abendessen, schlafen. Wir sind jeden Tag den 6er, 8er oder 10er gefahren. Den 12er mussten wir nur ein Mal auspacken.
Der Tag des Contests rückte nächer und wir schrieben uns ein. An den ersten beiden Tagen sind wir den Freestyle gefahren. Da ich krank war, lag ich meistens bei knappen 40 Grad mit Pullover und Jeans am Strand und habe mir die Heats angeschaut. Für mich war deshalb im Freestyle nichts zu holen. Stefan Permien hingegen legte ein wahres Feuerwerk an Tricks aufs Wasser und kämpfte sich bis auf den 4ten Platz vor. Jesse Richman wurde 1ster, Leander Vyvey 2ter und petr Tyushkevich 3ter.

Der Kiteloop-Contest war nicht so berauschend, da wir mit unseren 10ern komplett unterpowert waren. Diese Disziplin wurde leider auch nie zu Ende gefahren.
Nun lag die Priorität auf Wave und Race. Die Racer ließen die komplette Lagune hinter sich und lieferten sich so einige Kämpfe. Auch hier gewann Jesse Richman vor Bruno Sroka. Im Wave wurde Mitu Monteiro erster.
Am letzten Tag sind wir die Slider-Comp gefahren. Das war ein riesiger Spaß, da es keine “normalen” Heats waren. Wir hatten in Gruppen immer 20 Minuten Zeit um die Rails zu rocken und 2 von 7 kamen weiter in die nächste Runde. Stefan stand am Ende sogar auf dem Treppchen auf Platz 2. Auch hier wurde Jesse Richman erster.

Nach dem Contest hatten wir noch ein paar Tage um an einem der besten Spots zu trainieren. Wir freundeten uns immer mehr mit den heimischen Tieren an und relaxten. Am 5.10. traten wir die Rückreise an, die nach einer langen Nacht am Casablanca Airport mit einem Besuch bei Triggernaut in Kassel endete.
Christian hat einen kurzen Clip zusammengestellt, damit ihr euch ein Bild von dem Flachwasserspot machen könnt: