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Interview mit Teamriderin Annika Sellin

Posted: März 29th, 2010 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

Im vergangenen Dezember hatten 2 unserer Teamfahrer einen Autounfall. Annika Sellin wurde gleich zur Uni-Klinik in Kiel gebracht und dort versorgt. Mittlerweile ist sie wieder zuhause und wir haben sie gefragt, wie es ihr geht und wie es weiter geht!

Moin Annika,
wie wir gehört haben hattest du einen schweren Verkehrsunfall, wann ist das passiert und was kannst du darüber erzählen ?

Wir wollten Anfang Dezember zum NPX-Nikolauskiten nach Fehmarn fahren. Auf halber Strecke ist es dann passiert…auf der Landstraße bei Lütjenburg hat ein BMW-Fahrer aus dem Gegenverkehr einen Hirsch angefahren. Der wurde dann auf unsere Fahrspur geschleudert und ist frontal durch die Windschutzscheibe unseres Autos geknallt.

Zum Glück ist Stefan heil davongekommen, mich hat das Viech leider erwischt. Ich wurde sofort in die Uni-Klinik Kiel gefahren. Neben Brüchen an Nasenbein und Rippen hatte ich leider Gehirnblutungen…aber ich hatte 1000 Schutzengel und bin jetzt zum Glück wieder fast ganz hergestellt! Nach ca. 3 Monaten Kliniken und Reha warte ich nun auf die Abschluss-OP.

Wie geht es dir zur Zeit und wann denkst du wieder zurück auf Wasser kommen zu können ?

Mir gehts im Moment wieder richtig gut – hab ein bisschen Angst vor der letzten Kopf-OP. Aber danach bin ich hoffentlich wieder soweit hergestellt und dann kann das Leben wieder losgehen ;-) Ich hoffe ich kann ab Mai/Juni wieder vorsichtig anfangen mit dem Kiten!!

Wie lange musst du nach der erneuten Operation pausieren ?

Das weiß ich aktuell noch nicht…hoffe nicht zu lange!

Was hast du denn dieses Jahr noch vor, sowohl privat als auch im sportlichen Bereich ?

Ich möchte einfach mein Leben wieder so wie vorher haben! Also arbeiten gehen und jede Menge kiten ;-) Vielleicht kann ich ja zumindest ein paar Races mitfahren…mal sehen was der Doc sagt…

Im letzten Jahr hast du erfolgreich an den Stopps der Kitesurf-Trophy teilgenommen und bist amtierende Meisterin im Racekiten!

Ja den Titel der deutschen Meisterin im Race werde ich dieses Jahr wohl leider nicht verteidigen können…da es nur 3 Tourstopps der Trophy gibt und ich bestenfalls beim zweiten wieder einsteigen könnte.

Wirst du dieses Jahr überhaupt an Wettkämpfen teilnehmen können, was sagen die Ärzte ?

Tja, das muss ich noch mit denen besprechen, aber ich hoffe ein bisschen mitmischen zu können :-) Aber hauptsache ich werde bald wieder richtig fit…dann geht das schon irgendwann wieder los!

Wir drücken dir auf jeden Fall die Daumen, dass du ganz rasch wieder auf dem Damm bist und deinem liebsten Hobby nachgehen kannst.

Dankeschön!!

Alle Bilder sind von www.brophoto.net

Neuer Teamfahrer: Linus Erdmann

Posted: März 26th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding | No Comments »

Seit 2 Jahren wächst unser Team stetig an. Linus Erdmann aus Hamburg ist 13 Jahre alt und wird von nun an unser Boost-Kiteboarding Team verstärken.

Seine Homespots sind natürlich in der Nähe von Hamburg an der Nord- und Ostsee. Am häufigsten ist er in St. Peter-Ording oder auf Fehmarn unterwegs. Zu seinen Lieblingsspots im Süden gehören Tarifa und El Gouna.

Linus ist ein echter Sportsmann, so geht er neben dem Kiten noch Skateboarden, Snowboarden, Fussball spielen und
Kickboxen.

Linus ist bereits im vergangenen Jahr die deutsche Meisterschaft der Junioren (Kitesurf-Trophy) mitgefahren. Dort ist er von 31 Fahrern der Junioren direkt auf den 11ten Platz gekommen und hat einige, die Älter sind als er, hinter sich gelasen. Linus hat selbst sehr ergeizige Ziele und trainiert hart um diese zu erreichen.

Linus Erdmann fährt, neben Boost, für Slingshot und TSG. Zu seinem Equipment gehört der Slingshot RPM und Len10s Pro Model Board Lunacy.  Wir freuen uns sehr, dass er nun auch für uns fährt.
Für uns ist es besonders wichtig, dass auch im Nachwuchsbereich Unterstützung stattfindet.

Die neuen 2010er Prolimit Trapeze sind da!

Posted: März 26th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News | No Comments »

Wir haben für dich nun die neuen Trapeze von Prolimit in unserem Boost-Kiteboarding Onlineshop.

Prolimit hat ihre Trapeze für 2010 deutlich weiter entwickelt. Den Hintergrund möchten wir euch gerne einmal kurz nennen: Der menschliche Körper ist nicht gerade gebaut, sondern besitzt komplexe Kurven. Herkömmliche Trapeze wurden 2D-mäßig gefertigt und passten sich somit nur schlecht dem Körper an.

Das hat nun ein Ende, denn Prolimit hat ein neues Konzept entwickelt. Durch spezieller angeordnete Nähte ist es möglich, die Trapeze noch besser an den Körper anzupassen und somit den Tragekomfort deutlich zu steigern.

Einige Features:

  • Der Trapezhaken wird durch ein Quick-Release befestigt. Dabei schiebt man einfach nur die beiden Teile, ähnlich einem Anschnallgurt im Auto in einander. Das System hat sich lange Zeit bewährt und sorgt für ein schnell an- und ablegen des Trapezes.
  • Die Befestigungspunkte für die Leash und den Trapezhaken sind besonders doll verstärkt, damit du keine böse Überraschung auf dem Wasser erlebst.
  • Die Hüftgurte sind mit angenehm zu tragendem Neopren ausgepolstert. Ausserdem verhindert das Neopren dolles Verrutschen des Trapezes.
  • Neu: Das 3D-Moulded-Pillow, welches bei euch im Rücken sitzt, besteht aus vielen kleinen Segmenten, wodurch eine optimale Passform ermöglicht wird.

Und diese Trapeze bieten wir dir an:

Prolimit Hadlow Signature Model 2010 Prolimit Kitewaist Pro 2010 Prolimit Kitewaist 2010
Style: Freestyle/Wakestyle Style: Freeride/Freestyle/Oldschool Style: Freeride
Prolimit Kung Fu Fish 2010 Prolimit Kiteseat Combo 2010
Style: Freestyle/Wakestyle Style: Freeride/Oldschool
Prolimit Pure Girl Edge Pro 2010 Prolimit Pure Girl Eve 2010 Prolimit Pure Girl Seat
Style: Freestyle/Wakestyle Style: Freeride/Freestyle/Oldschool Style: Freeride/Oldschool

Hier gelangst du zu den neuen 2010er Prolimit Trapezen!

Atlantiküberquerung Tag 164: Wale vor Barbuda

Posted: März 24th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung | 2 Comments »


Um Axel ordentlich zu verabschieden und um Sina und Sarah an Bord zu begrüßen, sind wir ein letztes Mal alle zusammen auf Antigua in English Harbour feiern gegangen. Wir haben einige Rum-Kokosnüssen an Bord geholt und sind schließlich in einer Bar voller jungen Leuten und mit ausgezeichneter Live-Band gelandet. Am nächsten Morgen sind wir eine Bucht weiter gesegelt. Der Wind hat leider nicht mehr für eine Abschieds-Kitesession gereicht und wir waren stattdessen schwimmen und am Strand. Wir sind jeden Tag etwas weiter gesegelt und haben traumhafte Plätze gesehen. Sehr angetan waren wir alle von unserem Ankerplatz vor Green Island und besonders die gerade erst aus Deutschland angereisten Damen waren von den weißen Palmenstränden und türkisblauen Wasser jedes Mal aufs Neue völlig begeistert.

Sonntagabend haben Klaas, Jan und Marco vier Langusten gefangen – Marcos Abschiedsessen. Er ging am Montag wieder von Bord. Wegen knappen Vorräten mussten wir unbedingt einen Hafen mit Stadt anlaufen und so sind wir zur Hauptstadt St. Johns gesegelt, wo gerade drei riesen Luxusliner vor Anker lagen. Nach den einsamen Stränden war die Stadt nur heiß und anstrengend und wir haben uns alle gefreut, als es auf unserer vertrauen Yacht weiter nach Barbuda ging. Dort haben wir zwei Tage vor einem Postkarten-Panorama südöstlich der Insel geankert. Der Ankerplatz lag inmitten unzähliger Riffe, die Einfahrt zum Ankerplatz war deshalb schwierig, aber wir haben atemberaubende Eindrücke beim Schnorcheln. Zusätzlich konnten wir an einem Abend gleich sechs Glasaugenbarsche harpunieren und hatten ein fantastisches Abendbrot. Das Wasser war glasklar, wodurch wir zwei stattliche Rochen und einen riesigen Barracuda beobachten konnten, der bestimmt so war wie Sina und unter der Zest schwamm. Freitag gab es dann Wind und wir konnten mit dem 8er und 9er F.One Bandit3 aufs Wasser.


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Während der Fahrt auf die Westseite der Insel haben wir einen Wal mit seinem Kalb beobachtet und sind nur wenige Meter neben ihnen lang gesegelt, Wahnsinn! Uns hat der nächste einsame Strand erwartet und dank anhaltendem Wind gings wieder aufs Wasser, diesmal mit dem 11er F.One Bandit. Wir liegen jetzt vor einer riesen Lagune vor Codrington, der Strand hier entspricht wieder voll und ganz dem Karibik-Traum! Heute Nacht wollen wir weiter nach Saint Barthélemy, zu den Reichen und Schönen, denn die Insel ist eine sehr exklusive Adresse und ein Hang-Out der Modebranche.

Nach drei Monaten fühlt es sich an wie in Ägypten!

Posted: März 23rd, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding | No Comments »

Unsere Teamriderin Nina Schumacher ist aus ihrer Winterpause zurück und hat folgendes zu berichten:

Mitte Dezember war ich das letzte Mal auf dem Wasser, in St. Peter, am Südstrand. Ich hatte diesen Tag die ganzen drei Monate im Kopf. Die Sonne ging rot unter und ich habe in bestem Flachwasser meine Tricks geübt und Spaß gehabt. Doch dann kam die größte Strafe für einen Kiter: lange Zeit nicht aufs Wasser zu können. Bei dem einen ist es eine Verletzung, bei dem anderen verhindert einen vielleicht die Arbeit. Bei mir hatte die Zwangspause aber keinen dieser Gründe.

Dieser verdammte Winter war einfach zu lang. Natürlich hätte ich auch irgendwo ans offene Meer fahren können, wo das Wasser nicht zugefroren war. Da ich Lernchancen und Spaßfaktor bei Dauerfrost aber eher gering eingeschätzt hatte, habe ich die Zeit genutzt, um für die Uni zu lernen, mich fit zu halten und Zeit mit Freund und Freunden zu verbringen.

So aber jetzt kommt’s! Die Zeit des Warten und Quengeln war gestern vorbei. Bei perfekten Ägyptenkitebedingungen, das heißt komplett blauer Himmel, super Flachwasser und anfangs auch gefühlten 30 Grad, hatte ich einen perfekten Start in die Saison. Zu Anfang war mir echt total warm. Ich habe nach ein paar Tricks in meinen ganzen guten Neosachen echt geschwitzt. Bei 6 grad Luft!

Ich habe die dreimonatige Pause zwar schon gemerkt in Sachen Tricks stehen, aber irgendwann hatte ich die meisten Sachen dann doch geschafft. Es war einfach total gut, endlich wieder auf dem Wasser zu sein. Ich glaube, ich habe mich nicht weniger gefreut als das Mal, wo ich erstmals in Ägypten kiten war. Wir haben uns jetzt auch entschlossen unseren Urlaub hier an der Nord- und Ostsee zu verbringen.

So, jetzt muss ich Schluss machen und noch etwas für die Uni Nachprüfung büffeln. Ich habe manchmal doch etwas zu viel Kitevideos geguckt, anstatt zu lernen….

Teamrider Stefan Permien im Frühlingsinterview

Posted: März 23rd, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | 1 Comment »

Der Frühling zeigt sich so langsam. Die ersten Blumen fangen an zu blühen, die Straßencafés werden wieder angesteuert und auch die Spots sind endlich wieder eisfrei. Grund genug für uns ein Frühlingsinterview mit unserem Teamrider Stefan Permien zu führen und mit ihm über die kommende Saison zu plaudern.

Moin Stefan!

Nachdem der wohl härteste Winter der letzten zehn Jahre hinter uns liegt, beginnt nun die Zeit zur Vorbereitung auf die Saison. Was sind Deine Pläne für 2010 im Bezug auf die Teilnahme an Wettkämpfen?

Naja, als erstes geht es jedes Jahr mit dem King of the Coast in Kiel los. Das ist ein Testival und so das erste Zusammentreffen aller Kite-Profis und Kitehersteller. Der King of the Coast ist immer am letzten April-Wochenende (24./25). Dieses Jahr hat sich sogar noch ein Event vorher eingeschlichen! Am 17. und 18. April bin ich mit meinem Sponsor NPX in Cuxhaven. Dort können alle die Lust haben vorbei kommen und den legendären Trockenanzug Lucifer testen! Die Wettkampf-Saison beginnt dann mit der Kitesurf-Trophy, wo ich komplett teilnehmen werde. Dann gibt es dieses Jahr zum ersten mal eine Europa-Kitetour an der ich auch teilnehmen werde.

Der Winter war wie bereits angesprochen ziemlich hart, wie konntest du dennoch deine Trainingseinheiten durchziehen?

Der Winter war echt hart! Und es ist hart, trotzdem immer noch aufs Wasser zu gehen. Ich habe von NPX sehr gute Anzüge mit denen ich auch im Winter gut trainieren kann. Allerdings gibt es auch hier physikalische Grenzen, was dann das Training irgendwann unsinnig macht. Bei Lufttemperaturen deutlich unter Null, zum Teil sogar zweistellig unter Null, kühlt man unglaublich schnell aus und die Session auf dem Wasser wird dann sehr kurz. Ich war Ende Januar deshalb ein paar Tage auf Teneriffa zum trainieren. Anfang März war ich dann nochmal in Tarifa, um mich dort mit Boost-Teamkollege Christian auf die Saison vorzubereiten. Das Ergebnis davon – mein neues Video – kann sich doch schon sehen lassen, oder?

Du hast auch neue Sponsoren in 2010, welche Veränderungen gibt es hier konkret?

Meinen Kites bin ich treu geblieben. Ich werde weiterhin die Thunderbirds von Kitefactory fahren. Meine Boards sind von Two Ag, eine kleine Custom Schmiede mit sehr hochwertigen und ausgezeichnet fahrenden Brettern. Meine Bekleidung kommt von Soöruz eine Klamottenmarke aus Frankreich, die ausschließlich Bekleidung für Boardsportarten herstellt. Es sind zwei externe Sponsoren hinzugekommen; Zhermack und VW-Nutzfahrzeuge. Zhermack ist ein Unternehmen für Zahntechnik, hat also gar nix mit Kitesurfen zu tun. VW-Nutzfahrzeuge unterstützen mich zusammen mit dem Autohaus Schmidt und Hofmann aus Kiel. Ich habe dort einen schönen T5 zu Sonderkonditionen erhalten.

In diesem Jahr wird das erste Mal die europäsiche Meisterschaft im Kitesurfen durchgeführt. Die Kitesurf Tour Europe (KTE) 2010! Du wirst an allen Stops teilnehmen. Wie hoch wird das Level im Vergleich zur Kitesurf Trophy, KPWT und PKRA sein?

Das Level wird bestimmt etwas höher als in der Kitesurf-Trophy sein, obwohl wir ein hohes Level in Deutschland haben und uns bestimmt nicht vor internationalen Vergleichen scheuen müssen. Das Level würde ich leicht unterhalb der PKRA, also praktisch auf dem Level der KPWT ansiedeln.

Wirst Du zudem auch bei PKRA-Stopps teilnehmen in diesem Jahr?

Ich werde auf jeden Fall an dem Tourstopp in Deutschland teilnehmen und der Rest muss passen und sich dann ergeben.

An welchen neuen Tricks arbeitest du gerade und was willst du unbedingt dieses Jahr noch verbessern?

Ich arbeite zur Zeit an vielen Tricks, einmal geht es darum die Tricks auf beiden Seiten so zu machen, dass man keine Schokoladenseite mehr erkennen kann. Zudem arbeite ich an ein paar doppelten Passes, KGB to blind, Blindjudge 5 und Slim to wrapped. Ich möchte natürlich immer meinen persönliche Style verbessern, die Tricks sollen noch powervoller und dynamischer aussehen. Dazu lege ich auch bei Wakestyle-Tricks Wert auf eine gute Höhe.

Vielen Dank für das Gespräch…

Bitteschön

FIVE

Atlantiküberquerung: Interview mit Jan und Klaas

Posted: März 22nd, 2010 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Boost-News, Interviews | 1 Comment »

Hi Jan und Klaas, anstelle eines Blog-Eintrags möchten wir diesmal ein kleines Interview von euch. Ihr seit nun bereits über 160 Tage unterwegs. Läuft der Trip so wie ihr euch das vorgestellt habt ?

Ja auf jeden Fall. Vor allem sind die Segeletappen zwischen den einzelnen Stops sehr angenehm. Es ist wie ein Schlussstrich und dann wieder ein Neuanfang. Man erlebt die neue Insel oder das neue Land, nachdem man ein oder mehrere Tage nur Wasser gesehen hat, viel intensiver.

Wie läuft das denn mit der Nachtwache an Bord genau?

Wenn wir zu zweit sind teilen wir die Nacht in drei Stunden Abschnitte ein. Meist beginnt die Nacht so gegen 21:00 Uhr Schiffszeit und dann wird abwechselnd Wache gegangen. Also von 21:00-00:00, 00:00-03:00, 03:00-06:00 und 06:00-09:00. Segelt man zu zweit ist man nach so einem Wachwechsel nach drei Tagen so müde, dass man tagsüber den Schlaf unbedingt nachholen muss.

Jetzt seid Ihr in der Karibik angekommen, wie waren Eure ersten Eindrücke?

Die Karibik ist einfach ein Traum. Die Temperaturen hier sind nie unter 27 Grad, so dass ich die letzte Nachtwache trotz Regen in Badehose verbracht habe. Die Inseln hier erinnern nicht immer an die typischen kleinen Palmeninseln, an die jeder beim Begriff “Karibik”denkt. Gerade die flachen,  südlichen Inseln der kleinen Antillen haben eine eher karge Vegetation, auf den größeren hohen Inseln gibt es dafür aber wieder einen dichten Urwald und Palmen gesäumten Stränden. Die Kite- und Segelbedingungen hier sind einfach perfekt und vor allem mit einem eigenen Boot lassen sich viele Spots entdecken.

Auf Euren Bildern und Videos ist immer das perfekte Traumwetter. Wie beurteilt ihr die Wind- und Wetterlage nach euren ersten Wochen in der Karibik?

Die Wettervorhersage im Radio auf Barbados hat es auf den Punkt gebracht, “sunshine the next 10 days”. Mit dem Wind ist es unterschiedlich. Wenn der Passat durchkommt hat man eine Woche richtig guten Wind für große Schirme. Wir hatten aber auch zwei Wochen in denen der Passat gestört wurde und dann nur ein oder zwei Tage Wind in der Woche war.

Welche Inseln werdet ihr noch anlaufen. Habt Ihr einen Plan, oder lasst Ihr euch jetzt erst mal treiben?

Wir haben keinen festen Plan welche Inseln wir anlaufen. Fixpunkte sind immer die Inseln, auf denen wir uns mit Freunden, die uns besuchen, zu vereinbarten Zeiten verabredet haben. Als nächstes fahren wir von Antigua nach St. Martin und von dort weiter zu den Britischen Jungfraueninseln.

Wie lange werdet Ihr noch in der Karibik verbringen und welche Route ist nach dem aktuellen Stand zurück geplant ?

Das optimale Zeitfenster, um die Karibik Richtung Europa zu verlassen ist relativ klein. Man muss natürlich vor der Hurricansaison los segeln. Außerdem steigt die Chance, in schwache Winde zu kommen umso später man los segelt. Andererseits kann man in schlechtes Wetter geraten, wenn man zu früh los segelt. Wir planen so Ende April bis Mitte Mai Richtung Azoren zu segeln,. Vielleicht stoppen wir auch nochmal auf Bermuda. Von den Azoren geht es dann Richtung Englischen Kanal und von dort dann wieder nach Hamburg.

Wann werdet ihr voraussichtlich wieder in Europa sein? Fahrt Ihr nochmals die Kapverden an?

Geplant ist, dass wir im Juni wieder in Deutschland sind. Die Kapverden liegen leider nicht mehr auf unserem Kurs.

Wie ist der Wind zu beurteilen, gibt es eine Regelmäßigkeit?

Die Tiefdruckgebiete ziehen im Nordatlantik immer von West nach Ost und mit denen wollen wir wieder nach Europa segeln.

Zu euren Kites, die auf der Reise mit dabei sind: Wie fliegt sich der neue F.One Bandit 3 im Freestylebereich?

Der Bandit 3 ist echt ein klasse Freestyle-Kite. Auch wenn ich letztes Jahr noch die C-Kites favorisierte, steht der der Bandit nach einer kurzen Eingewöhnungsphase den C-Kites in nichts nach. Vor allem der 11er macht so richtig Spaß und hat einen enormen Pop. Hinzu kommt der große Einsatzbereich der einem auch bei etwas unkonstanten Winden immer den optimalen Druck für den Trick gibt.
Wir haben hier den 13qm, 11qm, 9qm, 8qm und 7qm Bandit 3 an Bord, ganz generell finden wir, dass der 11er und 13er fast gleich früh losgehen, der 13er aber etwas mehr Grundzug hat und dafür mehr der Kite für schwerere Fahrer ist, beim 9er und 8er ist es ähnlich. Daher würde ich für Kiter über 75kg eine Kombi aus 13er und 9er empfehlen und für Kiter bis 75kg ist denke ich eine Kombi aus 11er und 8er Bandit3 sinnvoll.

Was gefällt Euch bei beim Bandit 3 besonders gut?

Am besten gefällt uns das direkte Flugverhalten und die Stabilität des Kites bei Windlöchern und Böen, außerdem gefällt es uns, dass sich der Kite an der Bar fast wie ein C-Kite anfühlt.

Kurz zu den Boards, Ihr fahrt das Trax, Acid, Bamboo. Was könnt Ihr uns zu den Boards sagen?

Das Trax genau wie das Acid sind gute Freestylebretter. Das Trax hat eine höhere Kursstabilität als das Acid und ist vielleicht einen Hauch schneller, dafür kann man mit dem konstanten Rocker vom Acid einfacher ankanten und das Acid ist etwas drehfreudiger.  Das Acid konnten wir auch in Wellen testen. Wenn die Wellen richtig kraftvoll und hoch werden, bringt das Acid auch in den Wellen richtig Spaß.
Das Bamboo ist natürlich in der Welle die erste Wahl. Das Bamboo ist ein echt wendiges Board mit dem man schon in hüfthohen Bedingungen Wellen erwischt. Mit dem Bamboo kann man grundsätzlich eine Kitegröße kleiner fahren. Mir gefällt besonders gut, dass man auch bei hohen Geschwindigkeiten die volle Kontrolle über das Brett hat.

Vielen Dank und noch total viel Spaß!


Hi Jan und Klaas,

würde gerne folgendes Interview mit Euch mal führen :

Ihr seit nun bereits über 130 Tage unterwegs !
Läuft der Trip so wie Ihr Euch das vorgestellt habt ?

Ja auf jeden Fall. Vor allem sind die Segeletappen zwischen den einzelnen Stops sehr angenehm. Es ist wie ein Schlußstrich und dann wieder ein Neuanfang. Man erlebt die neue Insel oder das neue Land, nachdem man ein oder mehrere Tage nur Wasser gesehen hat, viel intensiver.

Wie läuft das denn mit der Nachwache auf See so genau ?

Wenn wir zu zweit sind teilen wir die Nacht in drei Stunden Abschnitte ein. Meist beginnt die Nacht so gegen 9 Uhr Schiffszeit und dann wird abwechselt Wache gegangen. Also von 9-12, 12-03, 03-06 und 06-09. segelt man zu zweit ist man nach so einem Wachwechsel nach drei Tagen so müde dass man tagsüber den Schlaf nachholen muss.

Jetzt seid Ihr in der Karibik angekommen, wie waren Eure ersten Eindrücke ?

Die Karibik ist einfach ein Traum. Die Temperaturen hier sind nie kälter als 27 Grad, so dass ich sebst die letzte Nachwache in Badehose, trotz Regen, verbracht habe. Die Inseln hier erinnern uns nicht immer an die kleinen Palmeninseln die für die Karibik stehen, gerade die flachen südlichen Inseln der kleinen Antillen haben eine eher karge Vegetation, auf den größeren hohen Inseln gibt es dafür aber wieder einen dichten Urwald und Palmen gesäumten Stränden.
Die Kite und Segelbedingungen hier sind einfach perfekt, vor allem mit einem eigenen Boot lassen sich viele Spots entdecken.

Auf Euren Bildern und Movies ist immer das perfekte Traumwetter, wie seht Ihr die Wind und Wetterlage nach Euren ersten Wochen in der Karibik ?

Die Wettervorhersage im Radio auf Babados hat es auf den Punkt gebracht :” next 10 days Sunshine”. Mit dem Wind ist es unterschiedlich. Wenn der Passat durchkommt hat man eine Woche richtig guten Wind für große Schirme. Wir hatten aber auch zwei Wochen in denen der Passat gestört wurde und dann nur ein oder zwei Tage Wind in der Woche war.

Welche Inseln werdet Ihr noch konkret anfahren, habt Ihr einen Plan, oder lasst Ihr Euch einfach nur treiben ?

Wir haben keinen festen Plan welche Inseln wir anlaufen. Eckpfeiler bei uns sind und waren immer die Inseln und Zeiten auf denen wir uns mit Freunden, die uns besuchen, verabredet haben. Als nächstes fahren wir denke ich von Antigua nach St. Martin und von dort weiter zu den britschen Jungfraueninseln.

Wie lange werdet Ihr noch in der Karibik verbringen und welche Route ist nach dem aktuellen Stand zurück geplant ?

Das optimale Zeitfenster, um die Karibik Richtung Europa zu verlassen ist relativ klein. Man muss natürlich vor der Hurricansaison lossegeln, ausserdem steigt die Chance in schwache Winde zu kommen umso später man lossegelt, andererseits kann man in schlechtes Wetter geraten wenn man zu früh lossegelt. Wir planen so Ende April bis Mitte Mai Richtung Azoren zu segeln, vielleicht stoppen wir auch nochmal auf Bermuda. Von den Azoren geht es dann Richtung Englischen Kanal und von dort dann wieder nach Hamburg.

Wann werdet Ihr vorraussichtlich wieder in Europa sein ? Fahrt Ihr nochmals die Kapverden an ?

Geplant ist, dass wir im Juni wieder in Deutlschland sind. Die Kapverden liegen leider nicht mehr auf unserem Kurs.

Wie ist der Wind zu beurteilen, gibt es eine Regelmässigkeit ?

Die Tiefdruckgebiete ziehen im Nordatlantik immer von West nach Ost und mit denen wollen wir wieder nach Europa segeln.

Zu Euren Kites, wie fliegt sich der neue F.One Bandit 3 gerade im Freestylebereich ?

Der Bandit 3 ist echt ein klasse Freestyle Kite. Auch wenn ich letztes Jahr noch die C-Kites favorisierte, steht der der Bandit nach einer kurzen Eingewöhnungsphase den C-Kites in nichts nach. Vor allem der 11er macht so richtig Spass und hat einen enormen Pop. Hinzu kommt der große Einsatzbereich der einem auch bei etwas unkonstanten Winden immer den optimalen Druck für den Trick gibt.
Wir haben hier den 13qm, 11qm, 9qm, 8qm und 7qm Bandit 3 an Bord, ganz generell finden wir, dass der 11er und 13er fast gleich frueh losgehen, der 13er aber etwas mehr Grundzug hat und dafür mehr der Kite für schwerere Fahrer ist, beim 9er und 8er ist es ähnlich. Daher würde ich für Kiter über 75kg eine Kombi aus 13er und 9er empfehlen und für Kiter bis 75kg ist denke ich eine Kombi aus 11er und 8er Bandit3 sinnvoll.

Was gefällt Euch bei beim Bandit 3 besonders gut ?

Am besten gefällt uns das direkte Flugverhalten und die Stabilität des Kites bei Windlöchern und Böen, ausserdem gefällt es uns, dass sich der Kite an der Bar fast wie ein C-Kite anfühlt.

Kurz zu den Boards, Ihr fahrt das Trax, Acid, Bamboo. Was könnt Ihr uns zu den Boards sagen ?

Das Trax genau wie das Acid sind gute Freestylebretter. Das Trax hat eine höhere Kursstabilität als das Acid und ist vielleicht einen Hauch schneller, dafür kann man mit dem konstanten Rocker vom Acid einfacher ankanten und das Acid ist etwas drehfreudiger.
Das Acid konnten wir auch in Wellen testen. Wenn die Wellen richtig kraftvoll und hoch werden, bringt das Acid auch in den Wellen richtig Spass.
Das Bamboo ist natürlich in der Welle die erste Wahl. Das Bamboo ist ein echt wendiges Board mit dem man schon in hüfthohen Bedingungen Wellen erwischt. Mit dem Bamboo kann man grundsätzlich eine Kitegröße kleiner fahren, mir gefällt besonders gut, dass man auch bei hohen Geschwindikeiten die volle Kontrolle über das Brett hat.

Vielen Dank und noch total viel Spaß!