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Atlantiküberquerung Tag 171: Saint Barthélemy

Posted: April 2nd, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Kiteboarding, Reiseberichte | 3 Comments »

Seit dem letzten Eintrag sind wir von Barbuda nach Saint Barthélemy gesegelt. Um möglichst viel von der Zeit auf Saint Barthélemy zu haben, sind wir die 60 Seemeilen über Nacht gesegelt. Sina und Sarah haben die erste Nacht auf See trotz gutem Wind und Seegang überstanden.

Saint Barthélemy ist schon seit Jahren die Insel des Jetset-Tourismus und dem entsprechend waren auch die Preise in den Cafés und Eisdielen. Dafür konnte man die Luxusyachten der Millionäre bewundern. In der Gegenwart von den riesigen Schiffen, die bis zu 115m lang waren, kommt einem eine 50 Feet (15m) Segelyacht, die mit zu den größten in der der Nord und Ostsee zählt, als kleines Schaluppe vor. Selbst die Beiboote der meisten Yachten waren wahrscheinlich teurer als die “Zest”.

Von Saint Barthélemy segelten wir dann zügig weiter nach St. Martin. Hier lagen wir erst in der Orientalbay. Die Orientalbay ist direkt neben dem Kitespot “Le Galion”. Klaas und ich waren mit dem 13er und 11er Bandit auf dem Wasser, hätten aber auch gut jeder eine Größe kleiner fahren können. Der Spot gehört absolut zu einem meiner Lieblingsspots in der Karibik. Die Bucht hat einen Teil mit spiegelglatten Flachwasser, der perfekt zum Üben von Tricks ist, und im Eingang der Bucht laufen saubere Wellen die man sich mit ein paar Wellenreitern teilen muss. Leider brechen die Wellen so, dass man sie downwind abreiten muss, aber in Kombination mit dem Freestylepart ist der Spot schwer zu toppen. Wir beide hatten eine Hammer-Session und packen erst wieder zusammen als es schon dunkel war. St. Martin hat uns auch sonst ganz gut gefallen, im Gegensatz zu Saint Barthélemy konnten wir hier für 5 US$ pro Person Essen gehen.


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Wir sind dann, wieder über Nacht, die 80 Seemeilen zu den Britischen Jungferninseln nach Virgin Gorda gesegelt. Hier in den Jungferninseln sind wirklich unglaublich viele Segler und Chatercrews unterwegs, im Gorda Sound lagen sicherlich 150 Yachten, aber sobald wir um die nächste Ecke gefahren sind haben wir auch wieder Buchten entdeckt, die wir für uns alleine hatten. Von dort sind wir dann weiter nach Jost van Dyke gesegelt. Jost van Dyke ist eine der kleineren Inseln der B.V.I., hier leben nur 100 Menschen, und im Osten der Insel gibt es zwischen kleine vorgelagerten Inseln unzählige Wellenreitspots. Als wir auf Jost van Dyke ankamen waren gerade 14kn SE-Wind, ich hab mir den 11er F-One Bandit 3 und das Naish 6er Fish geschnappt und gerade als ich die erste Welle bei sahne, sideoff Wind geschlitzt hatte ist der Wind dann schlagartig eingeschlafen und ich habe es dann nur gerade so geschafft den Kite nicht in die Felsen zu droppen. Zum Glück war Klaas mit dem Dinghy da und hat den Kite schnell aus dem Wasser gezogen.
Heute war leider wieder kein Wind, dafür waren Klaas und ich Wellenreiten. Die Bedingungen waren echt gut, und wir haben beide richtig gute Wellen erwischt, nur die Korallenriffe haben uns ein wenig Angst gemacht.

3 Kommentare zu “Atlantiküberquerung Tag 171: Saint Barthélemy”

  • 1 Norbert Nasenbein said at 2:52 am on April 4th, 2010:

    Ich versteh zwar kein Wort, aber die Bilder sprechen eine eindeutige Sprache. Wenn Ihr Euch unnötigerweise eines Tages einsam fühlen sollte, seid sicher: mein Neid ist mit Euch! Enjoy!
    Norbert

  • 2 Deny said at 11:29 am on April 4th, 2010:

    Die Jungs haben schon Ihre eigene Karibiksprache entwickelt. Ich finde es wirklich super genial und würde da gerne mit an Board kommen. Hoffe das sie noch eine Menge coole Dinge erleben und viel Wind bekommen in den kommenden Tagen.

  • 3 Kirsch said at 10:30 pm on April 6th, 2010:

    Ich lass mal meine besten Glückwünsche für dich da, Jan! Alles Gute und feier nicht zu viel, sonst bringst du das Boot noch zum Kentern;-)
    Cheerio, Kirsch


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