
Quiberon ist eine Art Halbinsel im Westen von Frankreich. Rund um die kleinen Städtchen, die sehr an Fischerdörfer erinnern, gibt es zahlreiche Spots mit den unterschiedlichsten Bedingungen. Von glattem, stehtiefen Wasser bis zu Atlantikwellen ist alles zu finden. Auch breite Sandstrände laden zum Buggykiten und Landkiteboarden ein. Vom 9. bis 14. Juni 2010 fand dort ein Team-Meeting des Kitesponsors unseres Teamriders Christian Winkenjohann statt.
Christian fährt seit Beginn diesen Jahres im nationalen Flexifoil Team und nahm die Gelegenheit wahr, in Frankreich mehr Teammitglieder kennenzulernen und mit ihnen zusammen ein paar schöne Tage am Strand zu verbringen. Hier kommt sein Bericht:
Nach langen 18 Stunden Anfahrt, bei der ich mich mit meiner Freundin abgewechselt habe, kamen wir endlich in dem gut 1600 km entfernten Örtchen an. Wir checkten am Camping-Platz ein, auf dem wir das verlängerte Wochenende verbringen wollten. Nachdem wir uns alle bekannt gemacht hatten, hieß es erstmal beim Aufbauen helfen und sich unterhalten. Aufgrund der langen Anfahrt, sind wir an dem Abend recht früh ins Bett gegangen.
Schon in der Nacht wurde ich vom Wind geweckt und als es dann morgens endlich hell wurde und die Lagune am Campingplatz noch leicht gefüllt war, haben wir gleich eine Frühaufsteher-Session aufs warme Nass gelegt. Punktlich zum abnehmenden Wind und Ebbe sind auch alle anderen wach geworden :) Dann haben wir uns erstmal die Insel angeschaut und ich bin dann auf dem Rückweg, leider bei Regen, noch einmal an einem anderen Spot aufs Wasser gegangen.
Die nächsten Tage waren nicht so vom Wind gesegnet. Aber Flexifoil stellt ja nicht nur Kites zum Kitesurfen her, sondern auch Buggys, Landboards und Landkites. So habe ich dann zuerst mit dem Trainerkite Quark und danach mit der Blurr buggyfahren im neuen Flexifoilbuggy Scout gelernt. Am Tag vor unserer Abreise hatte ich dann noch eine astreine Session mit Sonne, spiegelglattem Wasser und gut Druck im 11er Hadlow Pro. Der Wind kam spontan, als wir den Grill anmachen wollten. Da muss man dann halt Prioritäten setzen. Am Sonntag ging es dann wieder in 14 Stunden zurück vom warmen Atlantik an die norddeutsche Küste.
Alles in allem war es ein kurzer aber sehr cooler Trip. Ich habe eine Menge neuer Leute kennengelernt und konnte die neuen Flexifoilkites begutachten, welche mir sehr gut gefallen und ich es kaum erwarten kann sie zu bekommen. Ausserdem tat es mal gut, nach dem Mistwetter hier, in die warme Sonne zu kommen. Seit dem ich wieder hier bin, ist es hier auch endlich schön. So war ich heute bei kurz auftretender Thermik in dieser windlosen Zeit mit dem 11er und im !Shorty! auf dem Wasser.