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Hurghada und Umgebung: Boost berichtet von Reise nach Ägypten

Posted: Februar 28th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Kiteboarding | 1 Comment »

Euch nervt das Wetter in Deutschland? Keine Lust mehr auf Regen, Schnee und Eis? Dann hilft euch Boost-Kiteboarding nun dabei den perfekten Spot im warmen Süden zu finden. Heute geht es ins Land der Pyramiden, genau genommen nach Hurghada.

Das rote Meer hat viele Facetten. Azurblaues Wasser und eine ungeheure maritime Artenvielfalt sind zwar für den Kiter nicht unbedingt notwendig, aber in Kombination mit einer hohen Windwahrscheinlichkeit und Temperaturen, die einen Neopren überflüssig machen, wird das rote Meer zu einem der besten Reviere der Welt.

Und das Geniale ist, das optimale Trainingsrevier für den Winter ist innerhalb von fünf Stunden mit dem Flieger zu erreichen und für jedermann erschwinglich.

Das Boost-Kiteboarding Team empfiehlt euch als Stützpunkt für diesen einmaligen Kiteurlaub die Stadt Hurghada. Vom 5 Sterne All-Inclusive Beachresort mit privatem Strand bis hin zum gemütlichen Kitehostel direkt am Spot ist für alle Ansprüche genau das richtige zu finden. Des weiteren kann man von Hurghada aus alle bekannten Spots sehr schnell erreichen: Im Norden ist El Gouna und in südlicher Richtung befinden sich Spots wie die Soma Bay, Makadi Bay und Safaga. Springt einfach in eines der Taxis und lasst euch direkt ans Wasser fahren. Ihr solltet allerdings das Feilschen nicht vergessen, denn bei Touristen wittern die so lieb wirkenden Taxifahrer meist das große Geld. Als Anhaltspunkt: Bezahlt nicht mehr als 100 ägyptische Pfund für eine Taxifahrt in die Soma Bay. Mit dem nötigen Talent schafft ihr es allerdings auch noch billiger. Unser Rekord liegt bei 60 Pfund! Eine Stunde Taxifahren kostet also umgerechnet zwischen acht und dreizehn Euro- ein netter Preis, oder?

Wenn mal kein Wind ist, müsst ihr euch allerdings auch nicht langweilen. Ein vielseitiges Freizeitangebot in und um Hurghada macht jeden Tag zu einem Erlebnis. So kann man mit einem Quad durch die Wüste heizen, die bunte Unterwasserwelt bei einem Tauch- oder Schnorchelgang bewundern aber auch einen Trip nach Luxor oder Kairo unternehmen um das Tal der Könige bzw. die Pyramiden zu bestaunen. Wenn ihr es entspannter haben wollt reicht auch ein Spaziergang über die Sheraton Road. Hier drängen sich Geschäfte, die ein jedes Shoppingherz höher schlagen lassen, Restaurants, in denen internationale Gerichte serviert werden und Diskotheken aneinander.

Für die Partypeople unter euch, lasst euch gesagt sein: In Hurghada geht so einiges! Für jeden Musikgeschmack legen sieben Tage in der Woche internationale top DJs in diversen Clubs auf. Da gibt es das „Little Buddha“, das „Ministry of Sound“ oder das „Hed Kandi“ und in jedem kommt man auf seine Kosten.

Abseits der vom Tourismus geprägten Stadtteile liegt das Viertel ad-Dahar im Norden. Hier nahm Hurghada seinen Ursprung und wenn man das traditionelle ägyptische Leben in all seiner Form und Blüte kennenlernen möchte ist das der place to be. Hier gibt es einen Basar, wie man ihn sonst nur aus Filmen kennt, auf dem ihr euch ein Kamel als Alternative zum Taxi oder eben nur ein paar Boardshorts kaufen könnt. Setzt euch einfach mal auf eine Sheesha an den Straßenrand und beobachtet das bunte Treiben. Positiv waren wir auch von dem Geschmack der traditionellen Speisen überrascht. Unbedingt müsst ihr dort Kofta (Hackfleischröllchen) probieren und gönnt euch reichlich von den dort angebotenen Suppen, diese ersetzen den verlorenen Salzgehalt. Denn besonders im Hochsommer kommt ihr bei den Temperaturen schnell ins Schwitzen. Jedoch solltet ihr bei allen Speisen folgendes immer beachten: cook it, boil it, peel it… or forget it. Es könnte ansonsten unangenehme Folgen haben, auch bekannt als Pharaos Rache.

Manchmal kommt die Frage auf, wie sicher man in einem arabischen Land ist und nach dem Anschlag in Alexandria und dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Husni Mubarak ist diese sogar sehr berechtigt. Doch können wir von unserem Trip nur berichten, dass wir uns stets in Sicherheit gefühlt haben. Das liegt wohl auch an der allgegenwärtigen Präsenz der „Tourist Police“, jedoch worden wir während des gesamten Aufenthalts immer freundlich sowohl von Einheimischen, als auch von anderen Touristen behandelt. Wir stehen auch mit einigen Personen direkt vor Ort permanent in Kontakt und informieren uns über die momentane Lage, aber es scheint auch nach unserem Trip und unter der neuen Regierung keine gravierenden Veränderungen in puncto Sicherheit gegeben zu haben.

Bevor wir wieder zum Kiten kommen, möchten wir euch einen weiteren Ratschlag mit auf den Weg geben. An fast jeder Ecke gibt es eine Wäscherei, die für wenig Geld und sehr ordentlich eure Wäsche wäscht. So kann ohne Probleme das Reisegepäck kleiner ausfallen und ihr habt noch mehr Platz für euren Kitestuff.

Endlose Stehreviere, spiegelglattes Wasser und angenehme Wassertemperaturen sind besondere Vorzüge des roten Meeres. Allerdings solltet ihr euch mit den Besonderheiten des jeweiligen Reviers vertraut machen, bevor ihr auf das Wasser stürmt. Nicht nur die Korallenriffe können unangenehmen Kontakt mit euren Füßen aufnehmen, sondern auch die so genannten „Arschlochmuscheln“, eine mit zentimeterlangen Dornen besetzte Muschel. Falls es dennoch zu Schürfwunden gekommen sein sollte, sollten diese unbedingt umgehend desinfiziert werden, weil sonst schmerzhafte Entzündungen drohen. Ich erspare euch lieber ein Foto von meinen Füßen, denn diese Erkenntnis kam mir erst nach dem Urlaub.

Obwohl durch Thermik im Sommer eine höhere Windwahrscheinlichkeit vorherrscht, hatten wir bei unserem Trip im Dezember und Januar elf von vierzehn Tagen Wind. Auch im Winter frischt der Wind erst nach Sonnenaufgang auf und weht dann durchschnittlich den ganzen Tag bis er dann gegen Abend einschläft. Leider geht die Sonne recht zeitig gegen 16 Uhr unter und danach tritt ein absolutes Kitesurfverbot in Kraft, also mussten wir schleunigst vom Wasser. Das hieß jeden morgen gegen acht aufstehen und dann ab an den Spot. Der Wind kommt meist aus nördlichen bis nordwestlichen Richtungen.

Ein weiteres Highlight des Urlaubs in Hurghada war ein geplanter Downwinder. Startpunkt war nahe El Gouna, an Hurghada, Makadi Bay und Soma Bay vorbei bis nach Safaga. Allerdings erreichten wir nicht annäherungsweise unser Ziel. Denn unser Guide crashte seinen Kite so unglücklich, dass sich das Deflatesystem öffnete und so trieb er solange im Meer, bis dieser von einem Schiff gerettet wurde. Dann waren wir nur noch drei im Bunde und setzten unseren Kurs fort. Bei einer nahegelegenen Insel machten wir Rast um uns nach dem Verbleib unseres Freundes zu erkundigen. Wir erfuhren das er nun bis Sonnenuntergang auf einer unfreiwilligen Schnorcheltour festsaß und wir ohne ihn weiter machen sollten. Nachdem der Lachanfall abgeklungen war und wir nun losfahren wollten, geschah ein weiteres Missgeschick. Ein zuvor für die Rast ausgelöster Kite kam außer Kontrolle, da sich die fünfte Leine um die Bar gewickelt hatte. Mein Freund musste sich von ihm trennen und so saß er auf einer Insel vor Hurghada fest. Zwei Stunden und zahlreiche „WIlson“-Schreie und Lost-Theorien später, hielt ein Schiff direkt auf uns zu. Sie hatten den Kite gefangen und brachten ihn sicher wieder zu uns zurück. Da es mittlerweile später Nachmittag geworden war, mussten wir uns Safaga aus dem Kopf schlagen und kamen im südlichen Hurghada an Land.

Zuletzt möchten wir uns noch bei einigen Leuten bedanken, denn ohne ihr Zutun wäre der Aufenthalt in Hurghada nicht so erlebnisreich gewesen: So sprechen wir unseren Dank der Kiteschule Kitegarden (www.kite-garden.com), dem Photographen Martin Wechselberger, dem Gastgeber Dirk Derksen, dem Dude Martin Weiß und Pentax aus.

2011 Billabong BVI Kite Jam

Posted: Februar 8th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Videos | No Comments »

Auch in diesem Jahr werden die British Virgin Islands einen Contest für Kitesurfer organisieren. Die, in dem Paradies gelegene, Necker Island lockt mit traumhaften Bedingungen und einer ereignisreichen Woche inklusive unvergesslichen Parties.

Erstmalig fand der Billabong BVI Kite Jam im März 2010 statt und war ein voller Erfolg. In diesem Jahr wird der Austragungszeitraum vom 27. Februar bis zum 5. März sein. Das BVI Tourism Board und Sir Richard Branson konnten wieder Billabong als Hauptsponsor gewinnen. Billabong gehört zu den weltweit führenden Herstellern für Surf- und Sportbekleidung. An dem Contest kann jeder teilnehmen, der gerne möchte und vor Ort ist. Egal ob Profi oder Amateur, es gibt für jeden eine passende Disziplin. Es werden Rennen, aber auch Freestyle-Wettbewerbe ausgetragen.

Der Multiunternehmer Sir Richard Branson ist Besitzer der Insel Necker Island und bietet hier wieder grandiose Parties an. Die Karibik-Insel bietet hervorragende Bedingungen zum Kitesurfen. Necker Island wird das ganze Jahr hindurch, von dem beständigen Passatwind verwöhnt und bietet dir dazu angenehme Luft- und Wassertemperaturen.

Necker Island ist normalerweise nur exklusiv zu buchen, doch anlässlich des BVI Kite Jam gibt es auch eine individuelle Zimmerbelegung. Das Spezial-Angebot wirkt für viele immer noch exklusiv, doch im Vergleich zu sonst doch recht günstig. Hier kannst du erfahren, wie “the rich and famous” leben und den Lifestyle einer Privatinsel erleben. Das auf Necker Island befindliche Wassersportzentrum bietet Interessierten bestes Equipment und sehr gute Trainer, um im Paradies das Kitesurfen zu erlernen.

Ein neuer F-One: Der Volt 2011

Posted: Februar 5th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Labels | No Comments »

Nach der Markteinführung des Vorzeige-Delta-Kites Bandit 4, der auf fortgeschrittene und gute Kiter zielt, gibt es nun auch eine Alternative aus dem französischen Hause von F.One. Im März wird der F.One VOLT 2011 auf den Markt kommen, der vor allem auf Schulung, Einsteiger und Freerider zielt. Der Volt ist ein sehr leicht zu bedienender Kite, der mit seiner konstanten Kraftentfaltung sehr schnelle Lernerfolge möglich macht. Die unterschiedlichen Größen ermöglichen eine große Windrange. Der Kite ist sehr fehlerverzeihend und nimmt dir so nicht die Motivation nach den Crashes. Dank der 3 Struts ist der Kite wirklich leicht, das wirkt sich ebenfalls positiv auf die Windrange aus.

Der Autorelaunch ist ein sehr bedeutendes Feature, das in den letzten Jahren von F.One in die Kites geschneidert wurde. Der Kite wandert von allein, wenn er im Wasser liegt, an den Windfenster rand und liegt dann auf dem Tip. Während der ganzen Phase ist er nahezu drucklos und du kannst dich sicher wieder nach dem Crash sortieren. Der Kite wartet dann nur noch auf deinen Lenkimpuls, damit er wieder aus dem Wasser in die Lüfte fliegt.

Die einzig wahre Safety ist, wenn der Kite aus jeder Lage heraus sofort drucklos gestellt werden kann. Dank der EVO Bridle geht der Kite nach dem Auslösen drucklos rückwärts zu Boden. Der F.One Volt 2011 basiert auf dem von F.One patentiertem Delta-C-Shape Design, welches auch beim Bandit 4 zum Einsatz kommt. Der Kite wird mit 4 Leinen gefahren, was ein sehr schnelles und simples aufbauen am Strand ermöglicht. Auch qualitativ steht der Volt dem Bandit 4 in nichts nach, da er aus den selben Materialien gefertigt ist.

Der Volt wird preislich unter dem Bandit 4 liegen und in den Größen 5, 7, 9, 11 und 13 ab März zu haben sein. Besonders attraktiv wird der Kite im Paket mit Bar und dem neuen F.One Next 2011 Board sein, was das alte Fifty Pro als Einsteigerboard ersetzen wird. Mehr zu dem Board wird es in den kommenden Tagen in unserem Blog geben und natürlich sind die beiden Produkte auch sehr bald in unserem Shop mit den zugehörigen Preisen zu begutachten.

Ein Bandit mit viel Charme

Posted: Februar 2nd, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Labels | No Comments »

Welchen Kite soll ich mir kaufen? Diese Frage stellen sich viele unserer Kunden. Die Antwort ist nicht einfach. Bei dem unglaublichen Angebot auf dem Kitemarkt, ist es schwer genau den richtigen Kite zu finden. Es gibt mittlerweile unzählig viele Kitehersteller und jeder bringt jedes Jahr eine komplett neue Pallete Kites heraus. Wie soll das eigentlich funktionieren? Wie schaffen es so viele Hersteller, gleich mehrere Modelle und das auch noch in unzähligen Größen auf den Markt zu bringen!

Angefangen mit den ersten Tube Kites vor über 10 Jahren entwickelten sich die Kites rasant schnell, aus dem guten C Kite von früher ist heute ein moderner sportlicher C Kite geworden. Der BOW Hype ist so gut wie ausgestorben und dominiert wird der Kitemarkt nunmehr von den Delta Kites! F-One hat vor über 4 Jahren mit dem Bandit den Anfang gemacht und sich seit dem immer nur auf die Entwicklung eines Kites konzentriert. Diese Delta Revolution wurde durch das Konzept “all-in-one” Kites von fast allen Kitemarken weltweit übernommen und hat sich bis heute durchgesetzt. Die Kunst einen Kite zu verbessern, liegt daran möglichst viele Größen und Prototypen zu testen. Genau das hat F-One gemacht. Im Vergleich zu 60 Kites in 2009 für den Bandit 3, wurden in 2010 mehr als 80 Kites getestet, um die Eigenschaften zu verbessern. Der Kitedesignentwickler Silvain Peretti sagte, er hat noch nie so viel gearbeitet, um einen Kite zu entwickeln. Der neue Bandit 4 bestitzt nur noch 3 Struts, ist dennoch aber stabiler und leichter geworden. Es ist unglaublich, aber die Windrange wurde nochmals erhöht! Hier gelten nicht mehr die alten Größenvorstellungen, die man aus den vergangenen Jahren kennt. F-One ist es gelungen die Kites nochmals zu verbessern und das all-in-one Gefühl mit einem durchaus knackigen und sportlichen Kite zu vereinen.

Der Kite ist sicherlich auch gut für Einsteiger, bietet aber vor allem den Fortgeschrittenen und Profis einen wirklichen Mehrwert, da Kiteloops und unhooked Manöver noch sauberer und cleaner gefahren werden können und das C-Kite-Feeling selten so groß war, wie hier. Genau das war das Ziel des Urgesteins der Kiteentwickler, Raphael Salles aus Frankreich, der seit Beginn dabei ist und nun mehr und mehr zu den führenden Kiteentwickler der Welt gehört!