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Kitesurf Tour Europe (KTE) 2010

Posted: März 10th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding | No Comments »

KTE

In diesem Jahr startet zum ersten Mal die Kitesurf Tour Europe, kurz KTE genannt. Die in Hamburg ansässige Firma “Brand Guides” führt seit vielen Jahren erfolgreich die deutsche Meisterschaftserie “Kitesurf-Trophy” durch und hat nun die KTE als weiteres Projekt auf ihre Liste geschrieben. Zusammen mit der IKA (International Kiteboarding Association) wird es möglich eine Tour mit insgesamt 5 Tourstops in unterschiedlichen Ländern in Europa durchzuführen.

Die Kitesurf Tour Europe ist für Europa, was die Kite Tour Asia (KTA) für Asien ist. Die KTA ist in diesem Winter erfolgreich gestartet und findet immer mehr Teilnehmer und Ansehen in der Presse.

Die KTE ist sehr zentral in Europa gelegen, sodass eine relativ Kurze Anreise für die Teilnehmer ermöglicht wird. Dazu winkt auch noch ein sehr gutes Preisgeld. Unser Teamrider Stefan Permien wird die Tour begleiten und sie hoffentlich auch gewinnen. Wir wünschen ihm viel Erfolg an dieser Stelle!

Hier gibt es die Daten zu allen Tourstops:

- Kitesurf Tour Europe, Podersdorf (Austria) May 6th – 9th
o Price Money: 5.000€ Freestyle; 2.500€ Racing

- Kiteboard Open, Noordwijk (Netherlands) May 22nd -24th
o Price Money: 5.000€ Freestyle; 2.500€ Racing

- KiteRace WorldCup Westerland (Germany) June 22nd- 27th
o Price Money: 20.000€ Freestyle; 10.000€ Racing

- Kitesurf Tour Europe, Lake Silvaplana (Switzerland) July 2nd – 4th
o Price Money: 5.000€ Freestyle; 2.500€ Racing

- Kitesurf Tour Europe, Swinoujscie (Poland) August 25th-29th
o Price Money: 5.000€ Freestyle; 2.500€ Racing

Wenn ihr auch teilnehmen wollt, könnt ihr euch auf folgender Seite anmelden: www.kitesurftour.eu

Interview zu Brunotti Boards 2010

Posted: März 10th, 2010 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | Tags: , , , | No Comments »

Um an neue Infos zu den Brunotti Board 2010 zu kommen, haben wir Felix Schuster von Bo4-Sports interviewt. Bo4-Sports spezialisiert sich unter anderem auf den Import und auf die Zusammenarbeit mit Brunotti. Wir haben von Felix einige super Infos bekommen. Hier das gesamte Interview:

Kurz zu Dir Felix, welche Aufgabe hast Du genau bei Brunotti Deutschland ?

Felix Schuster, Mitarbeiter von Bo4-Sports

Felix Schuster

Hallo Denis. Ich arbeite seit 2006 bei der Firma Bo4-Sports im Marketing und Vertrieb. Magazin Anzeigen, Websiten und

Händlerbetreuung gehören zu meinem Arbeitsbereich. Bo4-Sports (früher mal Aerosport) importiert, unter der Leitung von Michaela Veith, seit jeher die Gin Kites nach Deutschland und Österreich und seit Anfang 2008 die Brunotti Kiteboards. Da konnte ich neben meinem Sportstudium aktiv mithelfen.

Brunotti hört sich ja sehr italienisch an, Kannst Du uns etwas mehr über die Geschichte von Brunotti als Marke erzählen?

Brunottis Gründer Carlo Brunotti war ein Surfer aus Italien, den es 1979 an den Top-Wave-Spot Scheveningen gezogen hat. Dort hat er neben dem Wellenreiten auch Boards geshapt und diese verkauft. Um die Boards zu promoten, hat er einfache Surf-Shirts entworfen und diese unter die Leute gebracht. Ziemlich schnell stellte sich fest, dass das Klamotten-Business mit Surf-Style einen deutlich höheren Absatzmarkt bietet und er hat sich auf die Produktion von coolen Surf-Outfits konzentriert. Um die Bindung zu den Roots nicht zu verlieren, hat er weiterhin parallel Surfboards gebaut und verkauft. In den 90igern stieg dann Jinne Sietsma – die Surflegende! – bei Brunotti ein und baute die Boards. Bis heute sind die Brunotti Boards auf Jinnes Ideen aufgebaut. Eine jahrelange Erfahrung im Boardbau ermöglicht es ihm, die Produkte immer weiter zu verbessern. Auch im Boardbau wird der Firmenslogan “Feelin’ Good Has A Name” umgesetzt und Komfort, Design und Style groß geschrieben.

Brunotti gehört in den Niederlanden zu den erfolgreichsten Boardmarken. Hat das nur was mit dem Vizeweltmeister Youri Zoon zu tun?

Brunotti Youri Zoon Board

Brunotti Youri Zoon Board

Nicht nur in den Niederlanden dürfte diese Statistik gelten, auch hier in Deutschland und weltweit gesehen haben wir in den letzten Jahren einen enorm gestiegenes Interesse bei Neukunden und Fans festgestellt. Klar sind die Absatzzahlen der Niederländer wohl die Beste im Brunotti-Geschäft. das hängt damit zusammen dass die Brunotti Boards in Scheveningen gebaut werden und die Marken dort sehr bekannt ist. Es ist schon auch Lokal-Patriotismus.

Youri Zoon ist ein überragend starkes Zugpferd für die Firma Brunotti. Er verkörpert diesen lässigen, entspannten und smoothen Style auf dem Wasser und am Strand, für den auch Brunotti Boards und Klamotten stehen. Ein weiteres Argument, warum die Verkaufszahlen in den letzten Jahren so rasant gestiegen sind, ist die Verbindung des außergewöhnlichen Designs mit dem perfekten Shape von Jinne Sietsma. Das kommt einfach an.

Das Design eurer Boards unterscheidet sich ja deutlich von den meisten anderen Kiteboards auf dem Markt. Was kannst Du uns darüber erzählen ?

Das gute ist, Brunotti ist ein sehr großes Unternehmen, welches es mittlerweile in viele der ganz großen Sporthäuser geschafft hat. Die Marke hat eine breite Unterstüztung von bgeisterten und fähigen Mitarbeitern. So entwickelt bereits seit den 2008 eine speziell eingerichtete Abteilung von Grafik-Freaks in der Brunotti Clothing Abteilung das Design der Boards. Seit dieser Umstellung ist eine klare Linie und fantastische Ergebnisse zu erkennen, so dass selbst zahlreiche andere Boardhersteller sich an unserer Optik orientieren, was auch als Zeichen für die gute Arbeit Brunottis hindeutet.

Uns interessieren auch einige Eurer technischen Features. Sowohl die Gelpads, wie auch die unterschiedlichen Shapes der Boards. Welche Materialien werden bei Euch verarbeitetet ?

Ich kann hier jetzt natürlich nicht aus dem Nähkästchen plaudern, da Ihr ja mittlerweile einen recht grossen Umkreis an Lesern habt, und ich nicht alles preisgeben darf. Aber ein paar Details werden jetzt verraten: Die Brunotti Air Pads, welche letztes Jahr zum ersten Mal eingesetzt wurden, sind auf die Optimierung des Tragekomforts abgestimmt wurden. Unser Aushängeschild Youri Zoon hat ja mittlerweile seinen 2. Kreuzbandriss hinter sich und konnte trotzdem letztes Jahr an die Weltspitze zurückkehren, wohl auch dank der neuen Pads. Sie enthalten ein ähnliches System wie es auch bei Laufschuhen angewandt wird. Die Geleinlagen bieten, neben der angenehmen Passform, einen Schutz der Knochen und Gelenke. Stöße, die durch agressive Freestyle Moves, unsanfte Landungen oder kabbeliges Wasser auf das Brett schlagen, werden von den Pads absorbiert, so dass der Fahrer diese nicht mehr so stark merkt. Sie bieten im Fersenbereich eine Geleinlage und im vorderen Abschnitt eine sich dem Fuß anpassende Form. In Kombination mit den neuen Straps verleiht das System Fahrerinnen und Fahreen einen sehr sicheren und festen Sitz, ähnlich dem einer Wakeboardbindung.

Die Shapes der Boards sind ein Mix aus Pop und Komfort. Sie sind nicht zu hart und nicht zu weich, und das eigentlich komplett durch die Bank. Durch den Holzkern, der in vielen Boards auch direkt an der Oberfläche zu sehen ist, haben alle Boards ein sehr geringes Gewicht, was den Angleit-Eigenschaften zu Gute kommt. So ist beispielsweise das Onyx in 136×40 schon als Leichtwind-Board zu betiteln. Aber auch die kürzeren Boards bringen auch schon bei wenig Wind großen Spaß und machen das Höhelaufen einfach.

Kurz zu den ein paar konkrete Fragen zu den Boards: Warum ist das “Pro Princess” so gut für Damen geeignet?

Brunotti Pro Princess Board

Brunotti Pro Princess

Das Pro Princess bietet einen sehr weichen Flex, der Fahrfehler und harte Landungen verzeiht. Der Stance auf dem Board ist sehr eng, so dass auch zierliche Rider einen guten und sicheren Stand auf dem Brett finden. Die schmalen Pads des Pro Princess bieten guten Halt für kleine Füßchen. Trotz des weichen Flex bietet das Board auch noch genügend Pop, sobald sich die Fahrerin an die ersten Sprünge wagt. Dazu kommt noch ein eher feminines Design.

Mit dem Youri Zoon Board geht Ihr bereits in die zweite Runde. Was hat Youri selbst hier noch ändern können?

Das Youri war das erfolgreichste Board der letzten Saison und war schon bald ausverkauft. Der Flex, die breiten Tips und der enorme Pop machten es zur ersten Wahl für Waker und Freestyler. Das neue Youri, welches dieses Jahr auf den Markt kommt, wurde beim Flex verändert. Dieser wurde etwas erhöht um noch mehr Power in das Board zu bekommen und die unhooked Moves noch radikaler zu machen. Die Pads und Straps wurden weiterentwickelt und bieten noch mehr Halt und Komfort. Mögliches Spritzwasser konnte durch leichte Änderungen am Shape komplett ausgeschalten werden. Ich war letztes Jahr fast ausschließlich auf dem Board unterwegs und ich kann nur sagen, das Board geht richtig ab! Durch die Breite, das geringe Gewicht und den Shape gleitet es schon sehr früh an und ist als Ein Board Lösung ne klasse Nummer.

Sind Eure neuen Waverider “Brunotti Wave” auch für kabbelige Bedienungen geeignet oder nur für klaren, sauberen Swell?

Die Wave Boards laufen auch in kabbeligen Bedingungen ganz gut, entwickeln ihre volle Kraft aber erst in gleichmässigen Wellen. Bei diesen Bedingungen wird der Fahrer allerdings das Grinsen im Gesicht auch lange nach dem Fahren nur schwer wieder wegbekommen. Um auf hohe Geschwindigkeiten zu gehen, würde ich das Bumblebee, welches mit Holzkern geshapt ist, vorziehen. Es zieht extrem Höhe und macht schön Dampf. Also für Racer eine erstklassige Wahl.

Hier noch eine Zusatzinfo für euch und eure Kunden: Zusätzlich kommen diese Saison die ersten Stand Up Paddle Boards von Brunotti raus!

Brunotti SUP Board Holz von oben

Brunotti SUP Board, Holz. Ansicht von oben

Vielen Dank für das Interview.

Unterwasserwelt

Posted: März 6th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Videos | Tags: , | 1 Comment »

Jason de Caires Taylor
Wir bewegen uns ja meistens auf der Wasseroberfläche und so entgeht uns oft, was sich unter dem Meeresspiegel tut. Es lohnt sich aber, einen Blick auf die Unterwasserwelten des Bildhauers und Tauchers Jason deCaires Taylor zu werfen. Jason deCaires Taylor stellt seine Skulpturen nicht irgendwo auf. Er stellt sie in tropischen Gewässern in einigen Metern Tiefe auf, wo seine Figuren langsam von Korallen und Algen überwuchert werden. Über Jahre ensteht an den Skultpuren ein Riff, in dem die seine Kunst wie Artefakte einer untergegangen Kultur, oder wie versteinerte Überreste menschlicher Zivilisation wirken. Die Bilder sind gleichzeitig verstörend und ästhetisch und die Arbeiten sind so interessant, dass wir das hier unbedingt mal zeigen möchten.

Jason deCaires Taylor sammelte seine Erfahrung als Taucher während seiner Kindheit in der Karibik und Asien. Das Camberwell College of Arts, London, absolvierte er 1998 mit Auszeichnung. Der erste, grosse internationale Erfolg kam vor 4 Jahren nach seiner ersten Unterwasser-Skulturen-Welt auf Grenada, West Indies. Momentan lebt und arbeitet er in Cancun, Mexiko an grösseren Ausstellung im Cancun Unterwasser-Museum.

Stefan und Christian rocken Tarifa

Posted: März 5th, 2010 | Author: Stefan | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | No Comments »

Unsere Boost-Teamfahrer Stefan Permien und Christian Winkenjohann entkommen dem nasskalten Wetter für einige Tage, um bei Tarifa für die nächste Saison zu trainieren. Hier kommt ihr Bericht:

Vor genau einer Woche sind wir nun früh morgens nach Tarifa geflogen und bis auf den ersten Tag waren alle Tage kitebar. Und so soll es auch weitergehen. Wir waren an vielen unterschiedlichen Spots um den südwestlichsten Punkt Europas. Zum Beispiel waren wir auch in Palmones oder in Novo Sancti Petri.

Vor ein paar Tagen konnten wir mit dem 11er und 12er die Flussmündung mit Flachwasser schreddern. Allerdings sind wir die meiste Zeit mit unseren kleinsten Kites unterwegs, da es immer richtig ballert. Zu dem starken Wind kommt auch meistens noch eine dicke Welle an Land gelaufen. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Von 15 bis 20 Grad und wahlweise Sonne oder Regen fühlt man sich wie in unserem Herbst.

Nun haben wir noch 2 Tage vor uns, bevor es wieder nach Hause geht. Berichten zufolge, wartet dort aber wieder ein nicht eingeschneiter Norden!

Atlantiküberquerung Tag 145: Antillen

Posted: März 4th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Kiteboarding | Tags: , , | 2 Comments »

Jan & Klaas Atlantiküberquerung Tag 145

Vor einer Woche kam Marco in Saint Vincent an Bord, seit dem sind wir hier zu viert. Eigentlich war unser Plan, zu den kleinen Antillen weiter im Norden zu segeln. Da die Windvorhersage aber schlecht für die nördlichen Inseln aussah, sind wir dann wieder Richtung Grenadinen gesegelt. Von einer französischen Kite&Sail Crew hatten wir den Tipp bekommen, dass es auf der Südseite von Union Island einen Kitespot (Ashton) mit super Flachwasser gibt. Dort haben wir dann auch die nächsten Tage verbracht. Der Kitespot befindet sich hinter einer Landzunge die von Ashton Harbour zur Frigate Island reicht. Die Landzunge wurde vor einigen Jahren aufgeschüttet, um eine Sportboot Marina zu bauen, das Projekt wurde aber eingestellt und das Ambiente erinnert eher an einen Schrottplatz als an Karibikinsel. Dafür findet man aber immer eine Stelle an der der Wind offshore kommt und das Wasser dann spiegeglatt ist, ausserdem haben wir einen gekenterten Katamaran entdeckt, der einen ganz passablen Slider lieferte.
Wir sind jeden Morgen mit dem Sonnenaufgang aufgestanden, haben schnell ein wenig Cornflakes gegessen und waren dann so lange Kiteboarden bis uns die Arme weh taten. Zum Sonnenuntergang sind wir meistens ein zweites Mal rausgegangen. Die Karibik hat sich die letzte Woche als Leichtwind-Revier präsentiert, am meisten sind wir mit dem 13er und 11er Bandit III unterwegs.

Auf dem Weg Richtung Union Island ist uns leider beim Einlaufen in die Bucht unser Motor kaputt gegangen, seit dem sind wir nur noch mit Windkraft unterwegs. Das heisst für uns erstmal, dass wir Strom sparen müssen, da wir keinen zusätzlichen Generator an Bord haben und nur mit der Energie von unseren Sollarzelen auskommen müssen. Ausserdem ist das Navigieren zu den Ankerplätzen zwischen Korallenriffen hindurch ein spannendes Unterfangen.
Inzwischen sind wir wieder Richtung Norden unterwegs, zur Zeit sind wir auf Canouan, hier wollen wir heute Nachmittag in der Lagune auf der Ostseite der Insel kiten gehen.
Unser nächstes Ziel ist vorerst Martinique, da wir dorthin die Ersatzteile für unseren Motor liefern lassen. In 10 Tagen wollen wir schon auf Antigua sein, also bleibt uns nicht mehr viel Zeit für die anderen Antillen.


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Kreise im Sand

Posted: März 2nd, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Videos | Tags: , | No Comments »

Jim Denevan ist Chef-Koch, Surfer und Künstler. Die letzen beiden Dinge kombiniert Jim, da er sich sowieso oft und lang an Stränden aufhält. Mit übermenschlicher Geduld und akribischer Planung entstehen im Sand vergängliche Kunstwerke, oft mehrere hundert Meter im Durchmesser. Jims bisher grösstes Sandgemälde war 4,8 Kilometer groß. Ein einziger Sturm verwischt alle Spuren.



Jule Hosp in West-Australien

Posted: März 2nd, 2010 | Author: Jule | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | Tags: , , , , , | No Comments »

Ein Gastbeitrag von Julian Hosp, Teamfahrer von F-one, Dakine und Sooürz. Er schickt uns eine Mail von seiner Australien-Promo-Tour. G’day mate.

Wann immer ich an Australien dachte, kamen mir endlose Weiten, wilde Tiere, Natur, Abenteuer, etc in den Sinn. Auf meiner einwöchigen Promotour in Melbourne war das schon eher anders, und so hoffte ich, dass der zweite Teil meiner Reise in Perth mich diesen Traum von Down Under leben lassen würde. Wir wohnten bei einem Freund, der sein Haus direkt am Strand hat – einfach ein Traum. Jeden morgen entweder Wellenreiten oder eine Runde Joggen, Uniarbeit und Diplomarbeit schreiben, und am Nachmittag fett Kiten gehen, standen so ziemlich jeden Tag auf dem Plan.

An einem Wochenende hatten wir vor, zum Kitestockevent zu fahren. Dieser Event,  der größte Testival-Event in Australien, wird ca. 4 Autostunden nördlich von Perth am Strand abgehalten. Die Reise dorthin war schon ziemlich aufregend, nachdem wir hier durch eine Vielzahl an Nationalparks fuhren, und so ziemlich jedes typische australische Tier zu Gesicht bekamen. Natürlich auch wilde Kängurus und Emus. Ich vertrat zusammen mit dem australischen Importeur die Französische Marke F-One und ließ alle möglichen Leute den Bandit 3 und F-One Boards ausführlich testen. Nebenbei gabs natürlich jeden Tag Parties und BBQ.

Ich genoss die Zeit in West-Australien so richtig: 15km Strapless Downwinder am Surfboard, unglaubliche Freestyle-Sessions in Woodmans Point oder Safety Bay. Grillabende direkt am Meer! Alles in Allem, hab ich Western Australia so richtig ins Herz geschlossen, und ich kann mir gut vorstellen, hier mal länger meine Zelte aufzuschlagen! Leider sitze ich aber schon im Flieger zurück nach Hause, wo ich erstmal wieder in die Klinik zum Arbeiten muss für die nächsten 2 Wochen. Doch dann gehts schon wieder weiter nach Thailand! Ein voller Zeitplan,  es gibt NIE nichts zu tun.
Cheers, mate! Jule.