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Interview zu Brunotti Boards 2010

Posted: März 10th, 2010 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | Tags: , , , | No Comments »

Um an neue Infos zu den Brunotti Board 2010 zu kommen, haben wir Felix Schuster von Bo4-Sports interviewt. Bo4-Sports spezialisiert sich unter anderem auf den Import und auf die Zusammenarbeit mit Brunotti. Wir haben von Felix einige super Infos bekommen. Hier das gesamte Interview:

Kurz zu Dir Felix, welche Aufgabe hast Du genau bei Brunotti Deutschland ?

Felix Schuster, Mitarbeiter von Bo4-Sports

Felix Schuster

Hallo Denis. Ich arbeite seit 2006 bei der Firma Bo4-Sports im Marketing und Vertrieb. Magazin Anzeigen, Websiten und

Händlerbetreuung gehören zu meinem Arbeitsbereich. Bo4-Sports importiert, unter der Leitung von Michaela Veith, seit jeher die Gin Kites nach Deutschland und Österreich und seit Anfang 2008 die Brunotti Kiteboards. Da konnte ich neben meinem Sportstudium aktiv mithelfen.

Brunotti hört sich ja sehr italienisch an, Kannst Du uns etwas mehr über die Geschichte von Brunotti als Marke erzählen?

Brunottis Gründer Carlo Brunotti war ein Surfer aus Italien, den es 1979 an den Top-Wave-Spot Scheveningen gezogen hat. Dort hat er neben dem Wellenreiten auch Boards geshapt und diese verkauft. Um die Boards zu promoten, hat er einfache Surf-Shirts entworfen und diese unter die Leute gebracht. Ziemlich schnell stellte sich fest, dass das Klamotten-Business mit Surf-Style einen deutlich höheren Absatzmarkt bietet und er hat sich auf die Produktion von coolen Surf-Outfits konzentriert. Um die Bindung zu den Roots nicht zu verlieren, hat er weiterhin parallel Surfboards gebaut und verkauft. In den 90igern stieg dann Jinne Sietsma – die Surflegende! – bei Brunotti ein und baute die Boards. Bis heute sind die Brunotti Boards auf Jinnes Ideen aufgebaut. Eine jahrelange Erfahrung im Boardbau ermöglicht es ihm, die Produkte immer weiter zu verbessern. Auch im Boardbau wird der Firmenslogan “Feelin’ Good Has A Name” umgesetzt und Komfort, Design und Style groß geschrieben.

Brunotti gehört in den Niederlanden zu den erfolgreichsten Boardmarken. Hat das nur was mit dem Vizeweltmeister Youri Zoon zu tun?

Brunotti Youri Zoon Board

Brunotti Youri Zoon Board

Nicht nur in den Niederlanden dürfte diese Statistik gelten, auch hier in Deutschland und weltweit gesehen haben wir in den letzten Jahren einen enorm gestiegenes Interesse bei Neukunden und Fans festgestellt. Klar sind die Absatzzahlen der Niederländer wohl die Beste im Brunotti-Geschäft. das hängt damit zusammen dass die Brunotti Boards in Scheveningen gebaut werden und die Marken dort sehr bekannt ist. Es ist schon auch Lokal-Patriotismus.

Youri Zoon ist ein überragend starkes Zugpferd für die Firma Brunotti. Er verkörpert diesen lässigen, entspannten und smoothen Style auf dem Wasser und am Strand, für den auch Brunotti Boards und Klamotten stehen. Ein weiteres Argument, warum die Verkaufszahlen in den letzten Jahren so rasant gestiegen sind, ist die Verbindung des außergewöhnlichen Designs mit dem perfekten Shape von Jinne Sietsma. Das kommt einfach an.

Das Design eurer Boards unterscheidet sich ja deutlich von den meisten anderen Kiteboards auf dem Markt. Was kannst Du uns darüber erzählen ?

Das gute ist, Brunotti ist ein sehr großes Unternehmen, welches es mittlerweile in viele der ganz großen Sporthäuser geschafft hat. Die Marke hat eine breite Unterstüztung von bgeisterten und fähigen Mitarbeitern. So entwickelt bereits seit den 2008 eine speziell eingerichtete Abteilung von Grafik-Freaks in der Brunotti Clothing Abteilung das Design der Boards. Seit dieser Umstellung ist eine klare Linie und fantastische Ergebnisse zu erkennen, so dass selbst zahlreiche andere Boardhersteller sich an unserer Optik orientieren, was auch als Zeichen für die gute Arbeit Brunottis hindeutet.

Uns interessieren auch einige Eurer technischen Features. Sowohl die Gelpads, wie auch die unterschiedlichen Shapes der Boards. Welche Materialien werden bei Euch verarbeitetet ?

Ich kann hier jetzt natürlich nicht aus dem Nähkästchen plaudern, da Ihr ja mittlerweile einen recht grossen Umkreis an Lesern habt, und ich nicht alles preisgeben darf. Aber ein paar Details werden jetzt verraten: Die Brunotti Air Pads, welche letztes Jahr zum ersten Mal eingesetzt wurden, sind auf die Optimierung des Tragekomforts abgestimmt wurden. Unser Aushängeschild Youri Zoon hat ja mittlerweile seinen 2. Kreuzbandriss hinter sich und konnte trotzdem letztes Jahr an die Weltspitze zurückkehren, wohl auch dank der neuen Pads. Sie enthalten ein ähnliches System wie es auch bei Laufschuhen angewandt wird. Die Geleinlagen bieten, neben der angenehmen Passform, einen Schutz der Knochen und Gelenke. Stöße, die durch agressive Freestyle Moves, unsanfte Landungen oder kabbeliges Wasser auf das Brett schlagen, werden von den Pads absorbiert, so dass der Fahrer diese nicht mehr so stark merkt. Sie bieten im Fersenbereich eine Geleinlage und im vorderen Abschnitt eine sich dem Fuß anpassende Form. In Kombination mit den neuen Straps verleiht das System Fahrerinnen und Fahreen einen sehr sicheren und festen Sitz, ähnlich dem einer Wakeboardbindung.

Die Shapes der Boards sind ein Mix aus Pop und Komfort. Sie sind nicht zu hart und nicht zu weich, und das eigentlich komplett durch die Bank. Durch den Holzkern, der in vielen Boards auch direkt an der Oberfläche zu sehen ist, haben alle Boards ein sehr geringes Gewicht, was den Angleit-Eigenschaften zu Gute kommt. So ist beispielsweise das Onyx in 136×40 schon als Leichtwind-Board zu betiteln. Aber auch die kürzeren Boards bringen auch schon bei wenig Wind großen Spaß und machen das Höhelaufen einfach.

Kurz zu den ein paar konkrete Fragen zu den Boards: Warum ist das “Pro Princess” so gut für Damen geeignet?

Brunotti Pro Princess Board

Brunotti Pro Princess

Das Pro Princess bietet einen sehr weichen Flex, der Fahrfehler und harte Landungen verzeiht. Der Stance auf dem Board ist sehr eng, so dass auch zierliche Rider einen guten und sicheren Stand auf dem Brett finden. Die schmalen Pads des Pro Princess bieten guten Halt für kleine Füßchen. Trotz des weichen Flex bietet das Board auch noch genügend Pop, sobald sich die Fahrerin an die ersten Sprünge wagt. Dazu kommt noch ein eher feminines Design.

Mit dem Youri Zoon Board geht Ihr bereits in die zweite Runde. Was hat Youri selbst hier noch ändern können?

Das Youri war das erfolgreichste Board der letzten Saison und war schon bald ausverkauft. Der Flex, die breiten Tips und der enorme Pop machten es zur ersten Wahl für Waker und Freestyler. Das neue Youri, welches dieses Jahr auf den Markt kommt, wurde beim Flex verändert. Dieser wurde etwas erhöht um noch mehr Power in das Board zu bekommen und die unhooked Moves noch radikaler zu machen. Die Pads und Straps wurden weiterentwickelt und bieten noch mehr Halt und Komfort. Mögliches Spritzwasser konnte durch leichte Änderungen am Shape komplett ausgeschalten werden. Ich war letztes Jahr fast ausschließlich auf dem Board unterwegs und ich kann nur sagen, das Board geht richtig ab! Durch die Breite, das geringe Gewicht und den Shape gleitet es schon sehr früh an und ist als Ein Board Lösung ne klasse Nummer.

Sind Eure neuen Waverider “Brunotti Wave” auch für kabbelige Bedienungen geeignet oder nur für klaren, sauberen Swell?

Die Wave Boards laufen auch in kabbeligen Bedingungen ganz gut, entwickeln ihre volle Kraft aber erst in gleichmässigen Wellen. Bei diesen Bedingungen wird der Fahrer allerdings das Grinsen im Gesicht auch lange nach dem Fahren nur schwer wieder wegbekommen. Um auf hohe Geschwindigkeiten zu gehen, würde ich das Bumblebee, welches mit Holzkern geshapt ist, vorziehen. Es zieht extrem Höhe und macht schön Dampf. Also für Racer eine erstklassige Wahl.

Hier noch eine Zusatzinfo für euch und eure Kunden: Zusätzlich kommen diese Saison die ersten Stand Up Paddle Boards von Brunotti raus!

Brunotti SUP Board Holz von oben

Brunotti SUP Board, Holz. Ansicht von oben

Vielen Dank für das Interview.

Interview mit Ben Wilson

Posted: Februar 20th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | No Comments »

Der gebürtige Australier Ben Wilson hat sein Leben den Wellen gewidmet. Er ist auf der ewigen Suche nach perfekten Wellen. Er baut sich sein eigenes Imperium auf und produziert atemberaubende DVDs über das Kiten in der Welle. Das ist mehr als Grund genug für uns ihn über dieses spektakuläre Leben und den neuen Slingshot Octane zu interviewen:

Hey Ben, how are you? For how many years have you been kiteboarding for, and what was the reason to get into kiting?

I have been kiting for 10 years now & i got into it by chance when I was living & working in Fiji, the original guys who first started kiteboarding – Brett Lickle, Mike Waltze, Dave Kalama, Rush Randle all used to come to Namotu Island where I was working every year to train for tow surfing & this one year they brought kites and Brett taught me & ever since then I have never looked back.

You live on Australias beautiful, sunny Goldcoast.How is the wind and the ride there ?

I actually live in the Sunshine coast, 2 hrs north of the Goldcoast. Generally speaking it is pretty average surfing & kiting, but it’s warm year round and I can surf & kite year round, so it keeps me happy. It’s a great place to travel from too.

You are one of the best Wavekiters in the world. What’s the main difference between Waveriding with a kite and surfing?

Obviously the main difference is the added dynamic of the kite, essentially I want to ride the waves somewhat the same as I do surfing & I use the same boards, but with the added power of the kite it really opens it up to push my surfing even further, I’m excited what the future holds, because who knows what we will be able to do on a surfing level with the added edition of the kite.

Riding in the waves is an amazing experience. The power of the ocean, the adrenaline… And of course, it can be dangerous, too. What you do is really amazing and has a lot of adrenaline, what are you doing if you crash and the kite drags you under the water? Do you have any tips how to react when getting washend by big waves?

Damn, this happens to me a lot and it’s scary when it’s big, my best advice would be not to wear a leash when it’s huge as things can go bad really quickly, but if you do choose to wear a leash make sure you have a good & easy safety release.

How big was the biggest wave you´ve ever ridden in your life?

Hmmmm, there are a couple sessions that stand out both tow surfing and kiting in sheer size, but I would have to say the biggest & scariest waves I have ever ridden are more shallow slabby waves with around 15-20 feet faces. I’m more into trying to find a crazy slab wave that a deep water big wave.

How long have you been riding for Slingshot Kites?

8 years now, they have been one of my best supporters.

From your perspective, what sets Sligshot apart from other Kiteboarding brands?

Product for sure, they are all about making quality product in it’s simplest form and I like that.

Slingshot kites are known for their build quality and stability. Is this especially important for waveriding, and whats your input on product development?

It is very important to have a strong product in the waves, no kite can ever with stand a certain wave destroying it, but Slingshots product gives you the best possible chance. I have a lot product input with them & it’s one of my favourite parts of being a pro.

Can you tell us more about the new developments in the 2010 Slingshot kites and boards?

I can’t give any secrets away at this stage, but we have some cool stuff in the pipeline.

Which kites do you prefer for waveriding and flat water? We are especially interested in the new Octane. How does it compare to the RPM and Fuel?

The octane is what I ride, it is versatile in every condition and such an easy kite to ride in the waves, the RPM & Fuel both work well in the waves too, but have limitations in certain conditions, for example in more offshore conditions they work as well as the octane, but when the wind is more onshore they are both incredible.

When are you hitting europe next? We’d love to see you at our homespot, St. Peter Ording!

I’m heading to Spain for a wave camp in April & was then thinking of spending a couple weeks filming in Europe, so hopefully then!!!

Thanks for the interview !

Thank you & thanks for the support.

Das folgende Video ist von Ben Wilson in Indonesien. Dort fährt er auch den neuen Octane in der Welle.

Informationen zum 2010er Slingshot Octane:

Der 2010er Octane von Slingshot bietet mit einer großen Drehfreude viel Spaß in Wellen oder auf dem Flachwasser. Er ist ein perfekter Allround-Kite.

Der Octane wurde auf dem Erfolgsrezept des 2009er Rev aufgebaut. Daraus geworden ist ein sehr fortschrittlicher Kite in der Linie der Hybrid-C-Kites.

Eine große Windrange, leichte Barkräfte, schnelles Drehverhalten, eine kompakte Bridle und solide Surf-Eigenschaften zeichnen den Octane 2010 aus.

Interview mit Rick Jensen

Posted: Februar 13th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

Rick Jensen gehört zu den Top-Kitern in Deutschland. Er fährt unter anderem für Naish Kiteboarding und sein Name steht für einen radikalen Style. In letzter Zeit haben wir nicht mehr viel von ihm gehört, da er sich verletzt hatte. Wie das passiert ist und wie es ihm jetzt geht, erfahrt ihr hier:

Du hast ja gerade mit einer Verletzung zu kämpfen gehabt. Bei deinem letzten Moviedreh auf Mauritus hast du dich verletzt. Was ist genau passiert ?

Bei dem zweiwöchigen Videodreh auf Mauritius hatten wir leider mit Windmangel zu kämpfen und sind daher gezwungen gewesen bei nicht optimalen Bedingungen aufs Wasser zu gehen. Nachdem die Inverts im Kasten waren, heißt es auf ausreichend starken Wind für Kiteloops zu warten. Nach zwei Tagen Windstille kommt der Wind, wenn auch nicht so stark, wie ich es mir gewünscht hätte, am letzten Abend vor unserem Heimflug wieder. Ich knüpfte den 10er Torch an die frisch gekürzten Leinen. Jedoch wurde mir auf dem Wasser leider schnell klar, dass wir zwei Probleme hatten: Zum Einen hat der 10er in Kombination mit den kurzen Leinen nicht ausreichen Power und zum Zweiten hatte ich zur Landung bei LowTide gerade einmal knietiefes Wasser zur Verfügung. Lösung dieser beiden Probleme war, den 12er Torch knallhart aufzupumpen und mit dem 10er auszutauschen. Nun hatte ich schon mal so viel Zug im Kite, dass ich kaum noch die Kante halten konnte. Die Wassertiefe zu ändern, war nicht möglich, also heißt es einfach „Kopf ausschalten“ und beten.

Nachdem der erste Versuch gut ging, wollte ich beim zweiten Anlauf wissen, wo das Limit ist. Ich wartete auf eine Böe und reiße den Kite gnadenlos in einem großen Radius nach hinten. Als mir schon beim aufsteigen fast die Bar aus der Hand rutschte und ich ein kribbeln im Bauch spürte, schoss mir im nächsten Augenblick das Adrenalin durch den Körper und ich versuchte das Beste aus meiner Lage zu machen. Als ich am höchsten Punkt ankam und sah, wie der Kite durch die nicht mehr vorhanden Leinenspannung in sich zusammen fällt und mich bei der Landung nicht mehr auffangen würde. Mit flügelschlagsähnlichen Armbewegungen versuchte ich in eine gute Lage zu kommen, um den freien Fall aus der mehrstöckigen Höhe aufzufangen. Dank der festen Bindungen konnte ich mir schon mal sicher sein, dass ich nicht aus den Schlaufen rutschen und mir mein Schienbein aufreißen oder einen Spagat machen würde. Dass sich mein linkes Knie dazu entscheidet in die falsche Richtung zu beugen, hätte ich allerdings nicht gedacht. Der Einschlag ging so schnell und meine Eier schmerzten mir mehr als alles andere, bevor ich merkte, dass mein Knie instabil ist. Zurück zum Strand ging es dann per Bodydrag und das Abendessen wurde mit ca. 10 Ibuprofen 800 verfeinert, um den Rückflug am nächsten Tag mit 80kg Gepäck zu überstehen. Daheim beim Arzt meines Vertrauens wurden 6 Ampullen Blut aus meinem angeschwollenen und abartig schmerzenden Knie  gesogen, bevor mir die Radiologie mitteilte, dass sich das vordere Kreuzband in Luft aufgelöst hat und die Enden der Knochen vom Oberschenkel und Schienbein leicht angematscht sind. Die OP lief sehr gut und mein Physiotherapeut Artur, ist selbst ein Kiter, quält mich leidenschaftlich gerne, damit ich schnell wieder fit werde.

Wie sind deine Pläne trotz der Verletzung für 2010 sowohl national wie auch international ?

Seit dem 04.02 habe ich die Prüfungen meines ersten Maschbau-Semesters erfolgreich hinter mich gebracht. Also wird es Zeit, die Semesterferien sinnvoll zu nutzen, um nach der Verletzung wieder in Form zu kommen. 5-6 Wochen Thailand bei Onkel Dzevad sollten schon mal ein Anfang sein. Wie die weiteren Pläne im Detail aussehen bleibt vorerst noch ein Geheimnis, da ich keine leeren Versprechungen machen will. Ich versichere euch aber, dass schon so mach ein Schabernack ausgeheckt wurde, den es gilt im Sommer umsetzen.

Thema Trophy 2010, wirst du auch dieses Jahr komplett mit fester Bindung fahren und warum?

JA!!! Warum sollte ich nicht?

Die Fragestellung „Boots or Straps“ hat meiner Meinung nach nichts mit der Trophy, sondern eher etwas mit dem persönlichen Fahrstil und eigenen Vorlieben zu tun. Ich fühle mich in Bindungen einfach wohler. Ehrlich gesagt hätte ich in Straps sogar Angst so zu fahren, wie ich es mit Bindungen tue. Meine Schienbeine mussten schon oft die scharfe Kante des Boards oder eine Finne spüren, wenn ich mit den Füßen aus den Schlaufen gerutscht bin, weil die Landung zu hart war. Klar bringen die Boots auch ihre Nachteile mit sich. Nach dem man sich daran gewöhnt hat und sich in den Stiefeln wohl fühlt, gibt es jedoch kein zurück mehr…

Aber es sollte wirklich jeder für sich selbst entscheiden und vor allem seinem Fahrkönnen anpassen. Sonst verletzt sich noch jemand ;-)

Mit deinen Movies und Bildern setzt du jedes Mal richtig coole Akzente, wer denkt sich die Aktionen eigentlich immer aus?

Die Ideen kommen meist von ganz alleine, ohne Vorankündigung. Wenn etwas Sinnvolles oder auch Sinnfreies dabei ist, wird abgewogen, ob es sich lohnt diese Idee weiter auszubauen oder nicht. Falls ja, wird Tag und Nacht daran getüftelt.

Andererseits sind es oft auch einfach nur spontane Aktionen aus denen ein großes Potential geschöpft werden kann, ohne dass vorher damit gerechnet wurde. Es lohnt sich immer eine Kamera am Start zu haben. Die Sache als ich mir zum Beispiel den Arsch aufgerissen habe, war nur so nebenbei gefilmt und ich hätte niemals vor dem Herunterziehen des Neos mit einer solchen Wunde gerechnet.

Im Sommer trifft man dich oft auf der Anlage in Pinneberg und natürlich an unseren Küsten, welche Spots sind deine Favoriten?

Es gibt an den deutschen Küsten viele sehr gute Spots, die je nach Windrichtung ihren ganz eigenen Charme an den Tag legen und für jeden Geschmack etwas bereit halten. Fehmarn zum Beispiel hat ein paar leckere Flachwasserreviere, welche ich zum Wakestyle fahren sehr bevorzuge. Wo sich meine Leckerbissen genau befinden, werde ich natürlich nicht an den Tag legen. Wäre ja schön blöd von mir. Da jeder der dieses Interview ließ Internet hat, gebe ich euch den Tip, einfach mal bei GoogleEarth vorbeizuschauen und auf die Suche zu gehen. Es gibt etliche Ecken die noch nicht entdeckt wurden und perfekte Bedingungen bereit halten.

Hast du trotz Deines Studiums eigentlich genug Zeit zu trainieren?

Keine Ahnung… Pünktlich zum Beginn des ersten Semesters riss mir ja leider das Kreuzband und damit war das normale Training gestrichen und ich musste mich auf drei Mal die Woche Physiotherapie beschränken. Ich mache mir aber keine Sorgen, dass ich zu wenig aufs Wasser kommen werde, da Freistunden, Wochenenden und Semesterferien sinnvoll genutzt werden können. Außerdem sind nicht alle Vorlesungen Pflichtveranstaltungen…

Wie erklärst du dir, dass unsere kleinen Nachbarn aus den Niederlanden international so erfolgreich sind ?

Dafür gibt es sicherlich die unterschiedlichsten Gründe.

Support, Windbedingungen, etc…

Letztendlich ist es aber von jeder Person selbst im einzelnen abhängig. Wenn die Motivation stimmt und keine Mühen gescheut werden, kann man jedes Ziel erreichen.

Was müsste sich in Deutschland ändern, damit mehr Nachwuchsfahrer in der zukünftigen Weltspitze mitfahren können?

Für eine zukünftige deutsche Weltspitze müssten wir entweder einen meteorologischen Wandel bekommen, der den deutschen Spots konstante 5bft und tropische Temperaturen bringt, oder den Nachwuchsfahrern so viel Support geben, dass sie alle zusammen an den besten Spots der Welt trainieren können. Momentan sieht es aber so aus, als würde sich die ganze Sache etwas in die andere Richtung verändern. Man kann nur hoffe, dass der ewige Winter bald ein Ende hat und es nicht in einer Eiszeit endet.

Du bist seit Jahren von Naish Kiteboarding gesponsert, was gefällt dir besonders gut an der Marke “Naish“?

Ich fühle mich im Naish-Team sehr wohl und es ist für mich in der langen Zeit schon wie eine kleine Familie geworden. Der Support ist sehr gut und die Qualität des Equipments lässt ebenfalls nicht zu wünschen übrig. Ich bin rundum gut versorgt und glücklich.

Der Torch gehört zu den besten C Kites auf dem Markt. Auch dieses Jahr wurde er erneut etwas optimiert. Was gefällt dir besonders gut am neuen Torch ?

Das Feeling, wenn man den Kite in die Luft lässt, entspricht einfach genau dem, wie ich es mir für einen gegenwärtigen Hochleistungs-C-Kite vorstelle. Er dreht schnell und gleichmässig, wobei er durch hohe Flugeschwindigkeit schon bei geringem Wind ordentlich Power entwickelt. Die Steuerkräfte sind eher hoch einzuschätzen, während sich der Grundzug an der Bar im Mittelfeld bewegt. Dadurch weiss man immer genau, wo der Kite steht und er reagiert sehr direkt auf Lenkbefehle. Neben Freestyle macht der Torch durch seine hohe Fluggeschwindigkeit und geringe Backstall-Anfälligkeit auch in der Welle sehr viel Spaß.

Naish hat 2010 auch neue Boards mit neu entwickelten Schlaufen, wie findest du diese (:-) kleiner Scherz) du fährst ja feste Bindungen ?

Die Entwicklungen des Equipments bringen das Leistungspotential des Sports jedes Jahr weiter nach vorne. Mit den neuen Schlaufen von Naish wird einem die Möglichkeit für sehr guten Halt auf seinem Board gegeben. Dieses absolut innovative System bringt einem ein neues Boardgefühl für noch mehr Action auf dem Wasser bei jeden Bedingungen. Selbst kabbeligstes Wasser kann dem Halt in den neuen Naish-Schlaufen nichts anhaben. Daher werden schwierig zu landene Moves einfacher und der Bewegungsfreiraum ist nicht so eingeschränkt, wie es bei festen Bindung der Fall ist. Ich selbst fahre Bindungen um die Limits noch weiter zu pushen und bei härtesten Landungen immer noch volle Kontrolle zu haben.

Letztes Jahr warst du bei Robby Naish auf Hawaii und hast dort einige Zeit verbracht. Wie war das bei ihm zuhause, ich habe gehört, dass er es mag in ganz einfachen und normalen Verhältnissen zu leben?

Genau…. ;-) wenn er seine Verhältnisse als einfach und normal ansieht, weiß ich nicht, wie er leben würde, wenn er Luxus bevorzugt. Sein kleines Domizil auf Maui lässt Männerherzen höher schlagen. Neben einer Garage für sein „Spielzeug“, wie ein Rennauto, JetSkis, etc., hat er vor seinem Haus noch eine Crossstrecke für Buggys. Ich denke aber das es ganz normal ist, wenn man Robby Naish heißt… Er selbst ist ein ganz entspannter auf dem Boden gebliebener, sympathischer Typ. Die Zeit bei ihm war ein Erlebnis und ich freue mich schon auf den nächsten Trip nach Maui.

Rick nimmt aktuell an einem Video-Wettbewerb teil. Er hat uns gebeten darauf aufmerksam zu machen. Das wollen wir ihm nicht nehmen und geben euch hier den LINK, um für ihn zu voten.

Interview mit Youri Zoon

Posted: Januar 26th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | No Comments »
Boost: Hi Youri, we’re glad you can spare the time for a second interview with boost-kiteboarding.com. Last time we met you and Angela (youris girlfriend) at the Kiteboarding worldcup in Sankt Peter Ording. Now we’d like to complement on winning second place in the kiteboarding world championship, and bring some updates to our readers.

Boost: What is the feeling like when you hear of such a great succes?

I was super happy but there is always a small part of yourself that say you can always do better, with a 2nd place your so close but still so far away of that 1ste place.

Boost: What is the reason for your success ? Is it only hard training ?

This year I trained really hard, and my injury made me stronger as well, hopefully this year i can even do 1 step higher.

Boost: Have you got a personal coach ?

Nope I train al by myself.

Boost: You and Kevin are the top riders of the year. Now the Netherlands are the leading country in kitesurfing! Is that only about the conditions, or because Dutch peoples has got more support by the media and economy ?

I don’t what it is but yeah, for the last years the Dutchies have doing really well! we do get a lot of support but I don’t think this is the main thing, Kevin and Me we both really wanna do this , this is our life and we go a 100% for it!

And you know what they say ‘ it ain’t Dutch it ain’t much”

Boost: Where are you going to train in the winter season this year ?

At the moment I am for 2 months on South Africa and after that maybe some places more.

Boost: What are your plans 2010?

Taking the world championship home! haha

Boost: Kitesurfing is a big part in you life, what are you doing when you’re off the water ?

Trying to do some other sports or just Email al my Sponsors, magazines, forums etc or just have a lot of Fun with friends.

Boost: You’re riding the best products of Slingshot Kiteboarding and Boards of Brunotti. What can you say about the new RPM 2010, what has been changed!

Not much , we where so happy and satisfied about the kite so we just added some small fine-tuning details and that’s it. The Graphics are a little different as well. But what you have to change on a kite that is good :d hahha

Boost: The last question is about your new Boards. It looks great and we showed it in our blog the last weeks. Whats special about it?

The board of 2009 sold really well, I was riding really good as well we some good feeback from lot of people, but I am always looking for the best , so I tried some boards, and we made it a little stiffer and we got some channels in the tips, which gives the board a little les torsion. What results in more pop again. We made some new footstraps as well, super comfortable and the fitting is very nice. If you don’t have one yet, run to the shop before the are sold out  hahahahaha

Boost: Thanks for the Interview, Youri!

Diese Bilder und mehr gibt es auf www.yourizoon.com. Youri fotografiert auch selber: www.yzpictures.nl

Interview Andre Phillip

Posted: Januar 19th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding, Wakeboarding | No Comments »

André “Dre” Phillip was born on the Caribbean island of Antigua and is international teamrider of Cabrinha Kites. Born in 1980, he started surfing in his early teens and got into Windsurfing and Wakeboarding. Two years after he started kiteboarding, he won the first contest he entered and quickly picked up sponsors and recognition.

boost: Hey Dre! We’re stoked to have you here for an Interview! What have you been up to lately?

Dre: Thanks. I came back home for the holidays and to get ready for the Core jam in Perth. There has been no wind in Antigua so I’ve been rebuilding the obstacles in my park to stay busy.

boost: You were one of the first riders dedicated to Wakestyle – Bindings, Sliders, Kickers, and stayed true to your style. What are the most fascinating aspects of it?

Dre: I enjoy the lifestyle of wakestyle. I like to build obstacles and hit them. I like the feeling of being locked into my board (with footstraps it’s easy for your feet to fly out). Riding wakestyle (kite low in boots) is the most challenging part of the freestyle aspect of kiteboarding, so I guess the challenge is also fascinating.



boost:Ever since “AUTOFOCUS”, kickers and sliders are a must have for a good kiteboarding movie; many people are buying boots, special boards are being produced. Is wakestyle going mainstream now?

Dre: Back when we did AUTOFOCUS in 2005 there were barely any obstacles around the world and I could count the number of guys riding boots on 2 hands. The guys involved in that AUTOFOCUS have always been showing that wakestyle is a fun lifestyle and once the dvd came out, kiteboarders around the world started to live it. Now every time I travel I meet more and more people riding wakestyle and more obstacles being built around the world. It’s great!! Wakestyle has gone mainstream.

boost:Are you currently working on any new video projects?

Dre: The last project I worked on was a short kiteboarding film called “We Did Nothing” It was shot in Antigua and basically gives you a glimpse of a day with myself and Jake Kelsick in Antigua. http://kitescoop.com/videos/video/wedidnothing/ I am currently planning to do a similar short film but on a larger scale, so stay tuned for that one to drop.

boost: What is your contribution to the new, more Wakestyle oriented Cabrinha products, and how do they affect your riding?

Dre: I’ve been helping Cabrinha work on the more wakestyle oriented products like the Switchblade and Custom ever since they came into production years ago. This is the 5th generation Custom and it’s been fully influenced by what I like in a board. The Custom can take a beating so it’s perfect for obstacles and those really hard landings that you can get from riding powered. It has good flex for presses. I’m pretty crazy about throwing turns so you can really put this board on an edge and throw some water. The Switchblade is just such a solid kite. Throughout the years it has gotten smoother and more predictable and thats a good combination for anyone who does wakestyle or anyone lookin for a good kite. The kites and board work really well together and that makes it easy for anyone riding them to improve.

boost: Which are the most important technological improvements in the 2010 Cabrinha products?

Dre: There weren’t really any major technological improvements in the kiteboarding industry for 2010. Cabrinha has gotten to a stage where we are making minor tweaks to products that are already great products. I’m happy that our gear works really well and doesn’t break easily which is important when you wanna get out on the water worry about having fun! Which setup are you currently riding? I’m on switchblades and a Custom 140 plus Impact Harness.

boost: Having your own sliderpark in Antigua, you have probably figured out the perfect setup. Is it your favorite kitespot? And what does the park of your dreams look like?

Dre: Home will always be one of my favorite kitespots but for me it’s all about riding with your friends. The park of my dreams would be at a location that is glassy with steady 20 knot winds and it would be stacked with obstacles as far as you can see :)

boost: What do you do when you don’t kite?
Surf, golf or hang with friends/family.

boost: Do you have some advice for people who want to get into obstacles and low, powered up tricks?

Dre: If you want to get into hitting obstacles then start small and work your way up. Same goes for throwing tricks with your kite low.

Thanks for the interview and take care!
Felix

http://www.andrephillip.com/
http://www.cabrinhakites.com/andre-phillip.html

Interview mit Triggernaut

Posted: November 16th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

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Seit kurzem hat das Sonnenbrillenlabel Triggernaut neue Wassersportbrillen auf den Markt gebracht. Das ist für uns ein Anlass ein Interview mit Felix von Triggernaut, über die Firmengeschichte, die Brillen und die neuen innovativen Gläser, zu führen:

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Wie lange gibt es Triggernaut schon ?

Triggernaut gibt es seit dem Jahr 2006.

Kannst du mir etwas zur Entstehungsgeschichte von Triggernaut und dem “Triggernauten” erzählen ?

Die erste von uns entwickelte Sportbrille Transformer entstand aus einem Eigenbedarf. Wir sind seit unserer Kindheit dem Wasser- und Schneesport behaftet. Als aktive Kitesurfer und Skifahrer bzw. Snowboarder benötigten wir eine Brille, die sowohl auf dem Wasser als auch im Schnee funktioniert. Weiter sollte die Brille aber genauso bei Landsportarten wie z. B. dem Mountainbikefahren oder Skaten funktionieren, so dass ein potentieller Kunde nicht für jede von ihm ausgeübte Sportart eine weitere Sportsonnenbrille erwerben muss. Als wir im Jahr 2006 begannen, war das Angebot an multifunktionellen bzw. umbaubaren Sportsonnenbrillen sehr dünn gesät. Bei jeder im Handel erhältlichen Sportbrille hätten wir bei der Nutzung in unseren Sportarten einen Kompromiss eingehen müssen. So war die Idee geboren unter der Marke Triggernaut Sportbrillen auf den Markt zu bringen, die für einen fairen Preis Funktionalität für den Sport, Style und Qualität bietet. Der Elementsuperheld Triggernaut, das Logo und der Name der Marke, verbindet letztendlich alle Sportarten miteinander. Er als Superheld beherrscht die Sportarten natürlich alle und für alle Sportler, die ihre Sportarten in den oder mit den Elementen ausüben, gibt er auch eine positive Identifikationsmöglichkeit ab. Wer wäre nicht gerne ein Superheld und könnte die Elemente für sich nutzen.

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Was ist das besondere an euren Modellen, wo unterscheidet ihr euch gegenüber herkömmlichen Wassersportbrillen ?

Die Besonderheit einer jeden Triggernaut Sportbrille liegt in dem optimalen Zusammenspiel aus Form und Funktion. Die Nutzung wird durch clevere Features unterstützt, ohne dass der Style zu kurz kommt. Die Ausstattung variiert natürlich von Modell zu Modell. Beispielhaft können die Modelle Dusk und Dawn zur Veranschaulichung vorgestellt werden. Bei diesen beiden Sonnenbrillen handelt es sich um eine Art Zwittersportsonnenbrille. Sie ist auf der einen Seite eine Fashionbrille, aber mit allen Funktionen, die für den Sport notwendig sind.

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- Auf dem Wasser, im Schnee und auf dem Rad bieten die polarisierten sowie splitterfreien Polycarbonat-Gläser der Brillen stets perfekte Sicht. Die Gläser filtern 99,9% des reflektierten grellen Lichts von glatten und glänzenden Oberflächen, wodurch die ins Auge treffende verwertbare Lichtmenge maximiert wird, so dass das menschliche Auge Details besser wahrnehmen und Farben mit der höchstmöglichen Wirkung interpretieren kann. Schutz vor schädlichen UV-Strahlen ist natürlich selbstverständlich.

- Triggernaut hat ferner mit den phototropen & polarisierten DriveWear Gläsern eine der Innovationen auf dem Markt in die Special Edition Dusk und Dawn verbaut, um dem Träger dieser Brillen in jeder Lebenssituation – ob bei der Ausübung des Sports oder in alltäglichen Situationen wie dem Autofahren – die perfekte Sicht zu geben.

- Der Rahmen der Brillen besteht vollständig aus TRI 90, einem splitterfreien Hochleistungspolyamid, das auch heftigen Stürzen stand hält und so vor Verletzungen schützt.

- Wassersportler, Skifahrer, Boarder und Mountain-Biker schätzen die Funktionalität des Rear-Clip-Systems. Die Bügel der Brille lassen sich am Ende unkompliziert mit einem flexiblen Sportband ausstatten, das für perfekten Sitz sorgt.

- Im Lieferumfang der Brillen befindet sich ein Schwimmkörper (Floater), der am Sportband angebracht werden kann und ein Untergehen der Brille im Wasser verhindert. Ferner können die Brillen mit einer Safety Leash (Zubehör) vor Verlust auf dem Wasser gesichert werden.

- Die multifunktionellen Brillen sind somit ideal für alle Sportarten wie Segeln, Kite Surfen, Radfahren und Skifahren geeignet, aber mit dem Mehrwert, dass man mit dieser Brille auf der Nase auch mal durch die Fußgängerzone bummeln kann, ohne wie ein Astronaut auszusehen.

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Die neuen Modelle Dusk & Dawn sind seit kurzem auf dem Markt, welche Sportgruppe sprecht ihr damit an ?

Mit diesen beiden Modellen wollen wir modebewusste aktive Menschen ansprechen, die mit ihrer Sonnenbrillen durch dick und dünn gehen möchten. Aus diesem Grund haben wir die Brillen ja auch Dawn und Dusk genannt, quasi trage deine Brille from Dawn till Dusk. Man soll sie vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang auf dem Wasser, im Schnee oder in der Freizeit tragen können.

Sind die neuen Modelle auch für den Wintersport geeignet ?

Aber natürlich! Die Bügelformen sind extra so konstruiert, damit sie auch unter die meisten handelsüblichen Helme passen. Auch die polarisierten oder phototropen DriveWear Gläser sind auf dem Schnee sehr angenehm, da der Träger nicht mehr von reflektierten Licht geblendet wird. Man kann also jede Unebenheit auf dem Schnee sehr gut erkennen und kann viel entspannter Schauen.

Mir selbst fällt immer auf, das eine Wassersportbrille auf dem Wasser schnell beschlägt und sie dann relativ schnell die Sicht verschlechtert. Hier habt ihr eine Lösung gefunden ? Wie sieht diese genau aus ?

Ein Beschlagen der Brille kann man leider nicht ganz vermeiden, auch wenn es einem vom Marketing der Brillenhersteller immer wieder vorgegaukelt wird. Das Beschlagen der Brillen kann aber minimiert bzw. fast verhindert werden, in dem man für eine gute Belüftung hinter dem Brillenglas sorgt, die Gläser frisch mit Spüli gereinigt sein sollten und dann kann man natürlich noch ein Antibeschlagmittel nutzen.

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Die revolutionären Gläser “Drive Wear” welche für die neuen Modelle “Dusk” und “Down” lieferbar sind, sind sehr innovativ. Was kannst du uns über diese Hightech Gläser und deren Vorteile sagen ?

Triggernaut hat eine der innovativsten Gläser auf dem Markt in die Special Edition Dusk und Dawn Drive verbaut, um dem Träger dieser Brillen in jeder Lebenssituation – ob bei der Ausübung des Sports oder in alltäglichen Situationen wie dem Autofahren – die perfekte Sicht zu geben.

Warum?
1. DriveWear-Brillengläser sind fähig, variierende Lichtverhältnisse außerhalb und innerhalb des Autos wahrzunehmen und darauf zu reagieren. DriveWear-Brillengläser bieten ihrem Träger bei allen Lichtverhältnissen vom hellen Sonnenschein mit intensivem, grellem Licht bis hin zu unfreundlich bedecktem Himmel die passende Lösung.
2. DriveWear-Brillengläser bieten Blendschutz durch Polarisation und verbessern und schützen die Sicht durch Phototrope, die sowohl auf sichtbares als auch auf UV-Licht reagieren. Durch die Kombination der Stärken von zwei der wichtigsten Brillen-Technologien von heute haben wir die Brillengläser von morgen im Angebot.

BEWÖLKTES WETTER (DIFFUSES LICHT)

1. Die Farbe der Gläser wird GRÜN/GELB – zur optimalen Ausnutzung des Lichtes durch das Auge und Schaffung eines hohen Kontrastes.

2. POLARISIERT zur Entfernung der Blendwirkung, die sonst die Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen stören würde.

Bei schlechten Lichtverhältnissen bieten DriveWear-Brillengläser einen hohen Grad der Lichtdurchlässigkeit, um die volle Information allen Rezeptoren des Auges zugänglich zu machen, was zu einem Maximum an Sehschärfe bei dieser schwachen Beleuchtung führt. Durch die hohe Kontrastpolarisierung wird die Blendwirkung verhindert, die sonst die Sicht bei schlechten Lichtverhältnissen stören würde. In diesem Zustand haben Drivewear-Brillengläser eine grün/gelbe Farbe mit hohem Kontrast. Kurz gesagt, es gibt keine besseren Brillengläser für Draußen oder für das Fahren bei schlechten Lichtverhältnissen und bedecktem Himmel.

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GRELLES LICHT HINTER DER WINDSCHUTZSCHEIBE DES AUTOS

1. Die Farbe der Gläser wird KUPFERFARBEN -zur Entfernung von überschüssigem Licht und für gutes Erkennen von Verkehrszeichen; rote und grüne Lichter werden verstärkt.

2. POLARISIERT zur Entfernung der Blendung für sichere Sicht beim Fahren.

Bei hellen Lichtverhältnissen hinter der Windschutzscheibe bieten DriveWear-Brillengläser zur Anpassung der Lichtintensität eine geringere Durchlässigkeit auf der ganzen Fläche, um die Sehschärfe zu optimieren. DriveWear-Brillengläser aktivieren besonders die roten Zapfen im Auge (in geringerem Ausmaß auch die grünen Zapfen), was zur bestmöglichen Sicht bei diesen helleren Lichtverhältnissen führt. Der DriveWear-Polarisator für hohe Kontraste ist hinter der Windschutzscheibe unbedingt notwendig, da er die Blendung verhindert, eine der größten Gefahren beim Autofahren. Bei diesen Lichtverhältnissen nehmen die DriveWear-Brillengläser eine Kupferfarbe an, die von vielen als optimale Farbe für eine Fahrerbrille angesehen wird. Diese einzigartige „Hinter-der-Windschutzscheibe-Reaktion“ schützt vor hellem Licht und Blendung und führt zu einer besseren Empfindlichkeit für das „visuelle Signal“, das für sicheres Fahren unentbehrlich ist.

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HELLES TAGESLICHT – ALLE BEDINGUNGEN IM FREIEN

1. Die Farbe der Gläser wird DUNKLES ROTBRAUN – entwickelt für maximale Filtrierung von übermäßigem Licht, damit das Auge nicht ermüdet.

2. POLARISIERT für höchsten Komfort bei sehr hellen Lichtverhältnissen.

Die Linsen sind für maximale Filterung des überschüssigen Lichts bei diesen Lichtverhältnissen entworfen und erreichen dann ihre höchste Dunkelstufe. Auch hier ist ein höchstmöglicher Schutz vor Blendung notwendig und nur polarisierte Brillengläser sind dazu imstande. DriveWear bietet unter diesen hellen Lichtverhältnissen im Freien höchsten Komfort für den Träger.

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In welchem Bereich wollt Ihr iuch noch entwicklen, kannst du uns darüber noch ein paar Informationen geben ?

Es wäre wohl vermessen, wenn wir Oakley vom Thron stoßen wollten. Wir arbeiten jedoch daran. Spaß beiseite, uns ist es wichtig, dass unsere Leidenschaft für den Sport Ausdruck in unseren Produkten findet. Unsere Kunden sollen sich mit der Marke Triggernaut identifizieren können und sich beim Tragen unserer Brillen und Accessoires wohl fühlen. Wir möchten eine Marke etablieren, durch die ein Triggernautkunde zum Ausdruck bringen kann, dass er auch ein bisschen Superheld in sich trägt und vielleicht die gleiche Leidenschaft für das Leben, den Sport und seine Möglichkeiten empfindet wie wir.

Vielen Dank für das kurze Interview !

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Interview mit Teamriderin Nina Schumacher

Posted: November 5th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

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Hi Nina,
wie ist es in diesem Jahr für dich gelaufen ?

Hey Denis, kitetechnisch lief dieses Jahr ziemlich gut. Ich war so viel wie noch nie auf dem Wasser, was zum Teil auch daran lag, dass ich 8 Wochen an einer Surfschule gearbeitet habe. Ich habe mehrere neue Tricks gelernt. Besonders gefreut habe ich mich, als ich meinen ersten Lenkstangeninderlufthinterdemrückenübergabetrick :) gestanden habe. Leider lief es in den Contests nicht ganz so gut und ich konnte auch nur bei einem Kitesurftrophy Stop teilnehmen. Insgesamt kann ich mit meinen Platzierungen (7. PKRA Frankreich, 9. PKRA Deutschland, 3. KST Warnemünde) zufrieden sein, aber bezüglich der gezeigten Tricks bei den Contests muss ich halt noch sicherer werden.

Du bist sowohl PKRA (Frankreich!) wie auch Sankt Peter-Ording und die Trophy gefahren, wo war es am schwierigsten ?

Die Bedingungen waren definitiv in Leucate am schwersten. Dort hatten wir 30 bis 40 Knoten. Die waren für meinen 7er Fuel definitiv zu viel und der 6er Rev den ich mit dabei hatte, war nicht ordentlich eigestellt. Warnemünde war so lala weil mal wieder, wie so oft bei der Trophy, bei zu wenig Wind gestartet wurde. Und wenn es gut Wind hat ist es in Warnemünde leider schnell kabbelig. Da ist St.Peter immmer am besten! Schöne Wellen mit gut Flachwasser dazwischen und Stehtiefe.

Die wenigsten wissen, dass du gerade die Nummer 7 der PKRA Weltrangliste bist und das obwohl du nur 2 PKRA Wettkämpfe gefahren bist, wie ist das möglich ?

Das passiert, da es nur wenige Teilnehmerinnen gibt, die wirklich zu allen Tourstops fahren. Viele nehmen, so wie ich nur an ein, zwei oder drei Wettkämpfen teil. Wenn man unter diesen nicht am schlechtesten abschneidet, kommt man auch schon mal unter die ersten 6 bis 8 ind der Gesamtwertung.

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Gibt es Pläne im nächsten Jahr ein paar Stops mehr zu fahren ?

Ja, auf jeden Fall werde ich alle Tourstops der Trophy fahren. PKRA St.Peter ist natürlich auch wieder ein Muss und ob ich wieder zu einem anderen internationalen Contest fahren kann, ist noch ungewiss. Wenn es die KPWT in Deutschland gibt, werde ich daran auch teilnehmen.

Welche Ziele hast du für das kommende Jahr im sportlichen und privaten Bereich ?

Wie gesagt, ich möchte wieder an mehren Contests teilnehmen und natürlich neue Tricks lernen, die nicht unbedingt jedes Mädl in Deutschland springt. Ich habe im Oktober begonnen Maschinenbau zu studieren und werde gewisse Zeit da hinein investieren. Ansonsten gesund bleiben, Spaß haben und zusehen, dass ich genug auf’s Snowboard, unter’s Wakeboardcable und natürlich auf’s Wasser komme um die Sucht im Zaum zu halten :)

Wie ist das Level in Deutschland im internationalen Vergleich ?

Das Level der deutschen Contestmädels ist im Vergleich zu den Internationalen Fahrerinnen doch ein ganzes Stück geringer. Bei der Kitesurfstrophy werden (noch :)) keine Handlepasstricks wie Mobes, 313 etc. gezeigt, was beim Worldcup schon längst Standard ist. Was nicht heißt, dass es keine Frauen in Deutschland gibt die diese Tricks können. Contestfahren ist halt auch immer etwas anderes als eine Trainingssession. Bei den Männern sehe ich das anders. Wir haben definitiv einige Jungs, die in internationalen Wettkämpfen zeigen, dass sie vorne mitfahren können.

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Es ist uns eine große Freude, dass du im Team Boost Kiteboarding an Board gekommen bist, zeitgleich bist du auch für Slingshot unterwegs, was gefällt Dir besonders gut an Slingshot Kiteboarding.

An Slingshot gefällt mir persönlich besonders gut, dass sie eine der wenigen Kitefirmen sind, die noch richtige C-Kites produzieren und sich duch den RPM und Fuel mit einem radikalen Freestyle-Image präsentieren.

Welchen Kite & Board fährst Du ?

Slingshot Fuels und 129 Misfit bzw. Lunacy.

Gibt es schon konkrete Pläne, wo du im in Zukunft auf dem Wasser sein wirst ?

Da ich mindestens die nächsten 3 Jahre in Hannover studiere, werde ich die Wochenenden an der Nord- und Ostsee da sein, wo der beste Wind ist und unter der Woche am Steinhuderbinnenmeer :)

Wir wünschen dir einen guten Start für die kommende Sasion und bedanken uns für das Interview.

Nicht zu danken. Ich wünsche euch auch eine erfolgreiche Saison.

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Nina hat auch eine eigene Website, auf der ihr gerne mal vorbeischauen könnt.