:: KONTAKT :: IMPRESSUM :: AGB :: DATENSCHUTZ :: WIDERRUFSBELEHRUNG & MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR

Rick Jensen zu Wakeboard-Bindungen

Posted: September 7th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | 1 Comment »

Wakeboardbindungen werden auch bei Kitern immer beliebter, vor allem seit mehr Leute sich an Kickern und Slidern versuchen. Sicher spielen viele von euch mit dem Gedanken, sich Boots aufs Kiteboard zu schrauben… Doch wo liegen die Vorteile, was sind die Risiken, …? Wen besser Fragen als Rick Jensen. Rick ist Vollgas-Freestyle Instanz im internationalen Naish Team und hat uns direkt nach seiner Rückkehr aus Mauritius ein paar Fragen beantwortet:
IMG_8723_small
Moin Rick! Du bist für deinen progressiven Wakestyle bekannt, und fährst als einer von wenigen Fahrern immer Boots. Was sind die Hauptvorteile von festen Bindungen?

Seitdem ich mir vor jeder Kitesession die Stiefel schnüre, kann ich noch angepowerter und härter fahren, als zuvor mit Schlaufen. Durch den festen Winkel der Bindungen, brauch sich nur noch ganz entspannt nach hinten gelehnt zu werden, um seinen Kite auszubremsen oder völlig überpowert einen Invert auszulösen. Größter Vorteil ist jedoch die Sicherheit, bei harten Landungen mit hoher Geschwindigkeit und tiefstehenden Kite zu wissen, dass die Füße nicht aus den Schlafen rutschen können.


Lohnen sich Boots auch für Normalo-Kiter, und wie ist das Verletzungsrisiko?

Die Narben auf meinen Schienbeinen und Bänderrisse in meinen Füßen, sind das Produkt von harten Landungen mit Schlaufen. Mit festen Bindung fühle ich mich wesentlich sicherer und habe keine Angst, dass die Kante meines Boards die nächste Hautschicht abschält oder ich beim Umknicken in den Schlaufen meinen Fußgelenke zu hart beanspruche. Durch Erfahrungen an der Wakeboardanlage schraubte ich mir die Boots meines Wakeboards aufs Kiteboard, womit diese Probleme gelöst waren.

Jedoch war die Umstelleung auf Boots nicht einfach. Zum einen steigt das Gewicht des Boards, zum anderen behindert einen der eingeschränkte Bewegungsfreiraum. Nach einer kurzen Umgewöhnungsphase will man jedoch nie wieder mit Schlaufen fahren. Vergleichbar mit der Umstellung Bow-Kite auf C-Kite oder von Windows auf Mac.

Wie macht sich ein Kiteboard mit Boots im Cablepark, zum Beispiel um sich auf Obstacles einzufahren?

Wakeboards sind nicht mit Kiteboards zu vergleichen, da sie grundlegend unterschiedlich konstruiert sind. Wenn du mit deinem Kiteboard jedoch ein wenig über Obstacles fahren willst, solltest du die Finnen abschrauben.

Liquid Force ist der größte Wakeboardhersteller der Welt und hat als erster Hersteller spezielle Boots zum Kiten entwickelt. Ist die Synergy besser als eine normale Wakeboardbindung? Wie beurteilst du die Qualität?

Ich würde nicht sagen, dass die Synergy nicht besser, sonder eher anders ist als eine normale Wakeboardbindung. Vorteil der Synergy ist, dass man super easy einsteigen kann. Leider verschiebt sich die Zunge beim Fahren und der Halt ist auch nicht so gut wie bei bei einer normalen Wakeboardbindung. Momentan fahre ich die daher die Shane Closetoe von LF und bin von diesem Produkt sehr überzeugt.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg!!! Lass dich nicht von den KPWT Judges ärgern und bleib deinem krassen Style treu!

IMG_5006_small

www.rickjensen.de

Interview mit Kevin Langeree auf dem PKRA Worldcup

Posted: September 1st, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

090901blog14

Boost: Kevin, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg in Sankt Peter Ording. Wie fühlt man sich, wenn man gegen Aaron Hadlow und Youri Zoon gewonnen hat?

Kevin: Es fühlt sich großartig an hier zu gewinnen! Die Bedingungen waren sehr anspruchsvoll, aber ich trainiere in den Niederlanden genau bei solchen Windverhältnissen und weiß daher, wie man sich bei solchen Bedingungen verhalten muss! Das hat mir einen klaren Vorteil gegenüber den anderen Fahrern gegeben. Daher bin ich mega happy, dass ich den Contest wieder gewonnen habe. :-)

Boost: Wie war der Wind in dieser Woche für Dich?

Kevin: Sehr anspruchsvoll, besonders am Donnerstag gab es einen fetten Nord-seesturm. Die restliche Woche bin ich meistens mit einem 6er und 8er am Start gewesen. Ich muss sagen die Woche im Ganzen betrachtet, hat wohl jeden Rider absolut gefordert.

Boost: Wieviele PKRA-Tour-Stopps wirst du dieses Jahr noch mitfahren?

Kevin: Da sind schon noch ein Paar! Brasil, Mexico und New Caledonia stehen bei mir auf dem Zettel. Ich hoffe, dass ich dort auch meine volle Leistung bringen kann und meine gesetzten Ziele erreichen werde.

090901blog12

Boost: Um vielleicht dieses Jahr Weltmeister zu werden?

Kevin: Das wäre super! Ich trainiere hart und hoffe wirklich, dass ich es schaffen werde!

Boost: Was denkst Du über die neuen Produkte von Naish-Kiteboarding und hattest Du die Möglichkeit jeden Kite aus der 2010er Palette einmal zu fliegen?

Kevin: Ja, ich hatte das Glück, dass ich die neue Produkte ausgiebig testen konnte. Viele der Naish-Kites, wie der “Torch“, oder der “Helix” sind genau das Richtige für mich und befördern jeden Rider mit einem mächtigem Zug ins “Next-Level”. Die Kites sind super stabil und fliegen sich wirklich richtig gut. Auch der “Charger” und der neue “Cult” bieten für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene eine sehr gute Leistung. Mehr Stabilität am Himmel und gute Rückmeldung an der Bar runden das neue Paket der Schirme ab. Eigentlich fliege ich zwar lieber C-Kites, aber bei richtig heftigen Bedingungen gerade in der Welle, nehme ich gerne auch mal den Helix. Der ist einfach entspannter als ein C-Kite :-)

Boost: Die Kiteentwicklung geht jedes Jahr weiter! Die Kites werden immer besser und es scheint, als würden die Designer jedes Jahr neue Innovationen auf den Markt bringen. Was glaubst Du, wie sehen die Kites in zehn Jahren aus?

Kevin: Es ist wirklich unglaublich, jedes Jahr, wenn ich nach Maui (Hawai) komme, habe ich die Möglichkeit, die neuen Kites und Boards zu testen. Es ist erstaunlich was die Jungs von Naish in einer Saison an Verbesserungen und Neuentwicklungen in das Material stecken. Ich vermute, dass man in zehn Jahren noch höher springen kann, nochmals mehr Depower hat und eine höhere Gesamtperformance spüren kann. Ebenfalls denke ich, dass der Sport durch die Weiterentwicklung nochmals sicherer wird. Man braucht sich nur die rasanten Veränderungen der letzten Jahre anzuschauen. Auf jeden Fall freue ich mich darauf und bin gespannt was da noch kommt . . .

090901blog11

Boost: Letzte Frage zum PKRA Worldcup in Sankt Peter Ording, wie findest Du die Veranstaltung im Allgemeinen und wie die Organisation?

Kevin: Ganz ehrlich, ich freue mich am meisten auf diesen Tour-Stopp! Es ist unglaublich die Veranstalter bauen hier jedes Jahr fast schon eine kleine Kite-City am Strand auf. Das Publikum geht voll mit und die Organisation läuft immer wie am Schnürchen. Ich komme wirklich sehr gerne nach Sankt Peter Ording.

090901blog13

Neue Teamfahrer bei Boost

Posted: August 25th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

Bei vielen Kiteherstellern fängt jetzt schon die 2010er Saison an. Genau so wird auch unser Team verstärkt. Wir werden euch in der nächsten Zeit unsere neuen Teamfahrer präsentieren. Die Slingshot-Fahrerin Nina Schumacher macht den Anfang und stellt sich vor:

090825blog2

Ich bin Nina Schumacher und wurde am 20.09.1989 in Berlin geboren. Ich wohne zur Zeit noch in Hannover. In der Freizeit gehe ich immer wenn es mir möglich ist kiten, mit diesem verrückten Sport habe ich 2004 begonnen.

Nun liegt es nahe, dass ich außerdem sehr gerne Wakeboarden, Snowboarden und ab und zu auch Windsurfen und Skateboarden gehe.

Meinen Musikgeschmack kann ich schlecht beschreiben, da ich mich nicht gut auskenne. Ich weiß nur was mir gefällt. Bunt gemischt wie z.B.: Arctik Monkeys, Seeed, Franz Ferdinand, Beatstakes, Incubus, Culcha Candela, Good Charlotte, Jack Johnson, Kaizers Orchestra, Placebo, Red Hot Chili Peppers, Xavier Rudd… die Klassiker :)

Zu meinen Lieblingstricks auf dem Wasser gehören der Blind Judge und natürlich Kiteloops.

090825blog3

Meine bisherigen Erfolge:

2009:
PKRA Worldcup Frankreich 7. Platz

2008:
Deutsche Meisterschaft 2. Platz – Deutsche Vizemeisterin
Kitesurf-Trophy Sylt 2. Platz (Tageswertung)

2007:
PKRA Worldcup Deutschland 7. Platz
Kitesurf-Trophy Rügen 2. Platz
Kitesurf-Trophy Rügen Kitecross 1. Platz
Deutsche Meisterschaft 3. Platz

090825blog4

Demnächst wird sie auch hier in der Team-Rubrik auftauchen. Bis dahin könnt ihr euch auf www.ninaschumacher.de über sie informieren.

Interview mit dem Slingshot-Importeur Lars Martens

Posted: August 13th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

090813-Slinginter1

Boost: Hallo Latte, was gibt es Neues in der 2010er Slingshot Kites Produktpallette ?

Latte: Es gibt leichte Veränderungen bei dem neuen Fuel 2010. Zum einen in den Tips. Die Kites sind dort durch andere Materialien nochmals leichter geworden. Die Fuel ab Größe 11 sind in ihrer Aerodynamik verbessert geworden. Daraus erfolgt eine deutlich höhere Stabilität am Himmel.
Das 2010er Modell hat trotzdem viele Ähnlichkeiten des bewährten Fuel und wurde gesamteinheitlich optimiert. Der Kite ist ja immerhin der Schirm von Ruben Lenten, ein perfekter Kite für Kiteloops und NewSchool Tricks.
Daher gab keine Gründe den Schirm großartig zu verändern. Der Fuel ist die ultimative Kiteloopmaschine, da unterscheidet er sich eben auch noch vom RPM. Er besitzt größere Querdkräfte als der RPM und das macht die Kraft des Kiteloops aus!

090813-Slinginter2

Boost: Zum Thema RPM, das Teil ist ja auf dem deutschen Kitemarkt eingeschlagen wie eine Bombe. Was ist denn der eigentliche Unterschied zum Fuel?

Latte: Richtig, der RPM ist ein sogenannter Open-C-Kite. Der Schirm hat eine ähnliche Aspect Ratio wie ein Delta- oder Bowkite. Der Vorteil gegenüber dem C-Kite ist, dass der Fahrer eine höhere Windrange nutzen kann und zudem die Lenkkräfte der Bar eingestellt werden können. Für ausgehakte Sprünge bietet der RPM ein C-Kite-Feeling. Man kann den Schirm mit höheren Barkräften fliegen, was besonders unsere Teamfahrer bevorzugen um die Kiteposition besser spüren zu können. Im Gegensatz zu dem allgemeinen Freerider, der lieber geringe Lenk- und Haltekräfte spüren möchte.

090813-Slinginter3

Boost: Der Rev wird auslaufen und dafür wird der neue Octane auf den Markt kommen. Was kannst du uns dazu sagen?

Latte: Der neue Slingshot Octane wird eine komplette Neuentwicklung sein und wir erwarten diesen Kite im Spätsommer diesen Jahres. Der RPM ist ein Freeride-Kite, der sehr in Richtung Freestyle geht. Der Octane wird ein Freeride-Kite mit Old-School-Ambitionen. Mit ihm kann man zum Beispiel hoch und lange springen. Er wird in folgenden Größen auf dem Markt erscheinen: 7, 9, 11, 13 und 15.

PKRA: Boost-Interview mit Youri Zoon

Posted: August 4th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

090804-yz1

Youri Zoon ist einer der aufstrebenen Stars im Freestyle. Er war lange Zeit verletzt doch nun schlägt der Slingshot und Brunotti Pro-Rider zurück und zeigt Kiteboarding der Spitzenklasse. Wir haben ihn auf dem Kitesurf-Worldcup (PKRA) in St. Peter-Ording getroffen und uns mit ihm unterhalten.


Boost: Hey Youri, wie war der Tourstopp in Sankt Peter Ording für Dich?

Youri: Die Bedingungen hier waren sehr anspruchsvoll. Wir hatten alle möglichen Situationen von keinem Wind bis hin zu krassen Böen mit bis zu 35 Knoten (Genau mein Wind :-) ! Also, im Großen und Ganzen bin ich wirklich sehr zufrieden mit dem zweiten Platz im Freestyle Contest.

090804-yz4

Boost: Zweiter Platz??? Warum nicht der erste :-)?

Youri: Grins – klar wäre der erste Platz geiler gewesen, aber man will ja immer den ersten Platz erreichen, daher bin ich sehr zufrieden. Immerhin hatte ich eine Knieoperation und dafür läuft es im Moment wirklich sehr gut für mich.

090804-yz3Boost: Hat Dich dein Ausfall nach der Knieoperation sehr zurückgeworfen und war es schwer für Dich wieder auf dieses hohe Niveau zurück zukommen?

Youri: Ja klar, dass war wirklich sehr heftig. Ich musste extrem viel trainieren, besonders die Muskulatur. Aber
die Mühe hat sich gelohnt, denn jetzt ist alles wieder zu 100 Prozent in Ordnung.

Boost: Wie viele Stops willst Du dieses Jahr noch mitfahren?

Youri: Naja, eigentlich würde ich schon noch gerne 2-3 Tourstops mitfahren, aber der Worldcup in Brasilien ist dieses Jahr bei mir noch nicht sicher.

Boost: Du fährst die holländische Board Marke Brunotti. Was ist das besondere an Brunotti und natürlich auch an deinem eigenen Board dem “Youri Zoon Pro Model”?

Youri: Ich arbeite schon seit fast 5 Jahren mit Brunotti zusammen und habe dort schon früh Einfluss auf die Entwicklung nehmen können, gerade auf die Fahreigenschaften die mir selbst sehr wichtig sind. Wie ein guter Shape für ordentlich Druck beim Ankanten, die Gel-Pads und auch das Design. Brunotti hat mich bei diesem Brett sehr viel selbst gestalten lassen.

Boost: Brunotti Boards sind im Kiterland “Niederlande” ziemlich angesagt, fast jeder fährt dort ein Brunotti-Board :-)!

Youri: Naja, nicht jeder, aber es stimmt schon, dass die Boards dort sehr gefragt sind. Einige, wie z.B. das Pro Model, sind bereits ausverkauft. Ich hoffe, dass wir 2010 an diesen Erfolg wieder anknüpfen können.

Boost: Hast Du das neue “Youri Zoon 2010″ schon mal gefahren?

Youri: Noch nicht! Das Design ist schon fertig, aber das Board bekommt momentan noch den letzten Schliff. Ich denke in den nächsten 2-3 Wochen (Stand: 1. August 09) werde ich die ersten Runden drehen können.

090804-yz2

Boost: Du fliegst den Slingshot RPM und den neuen Fuel 2010, was denkst Du über diese Kites und wo ist der eigentliche Unterschied?

Youri: Das stimmt, ich habe unter anderem an der Entwicklung des RPM teilhaben dürfen und fliege diesen Schirm auch auf den Wettkämpfen. Der RPM ist eindeutig der etwas gutmütigere Schirm, mit mehr Depower und etwas verbesserten Wasserstarteigenschaften. Er eignet sich dennoch für fette Moves, wie unhooked Jumps und hat eine etwas größere Windrange.
Der Fuel ist eher der Harcore-Kite und daher nur für die etwas radikaleren Riders, Die es richtig krachen lassen wollen und kein Erbarmen haben :-)

Boost: Wo ist dein Lieblingsspot in Europa?

Youri: Also, ich mag auf jeden Fall meinen Homespot Browersdam in Südholland, aber auch Tarifa finde ich ziemlich geil.

090804-yz6

Vielen Dank an Youri für das Interview.

Die Bilder sind von Boost-Kiteboarding.com, yourizoon.com, kitesurf-worldcup.de

Interview mit Jule Hosp

Posted: Juli 27th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Interviews | No Comments »

IMG_7183

Jule Hosp ist lange Zeit die PKRA mitgefahren. Mitlerweile hat er sich vom Contest gelöst und geht seinen eigenen Weg, aber lest selbst.

IMG_5865_3

Wie bist Du denn zum Kitesurfen gekommen?

Meine Eltern waren immer schon Windsurfer. Ich wurde also zum Wassersport erzogen. Doch als Pupertärer Rotzbube, muss man natürlich was anderes machen, als seine Eltern. Also fing ich den Erzfeind-sport des Windsurfens an… und blieb dabei :-)

Was steht sonst noch auf dem Zettel, sowohl bezogen auf Sport, wie aber auch beruflich ?

Ich bin gerade am Abschließen meines Medizinstudiums. Gerade mal ein bissl über ein Jahr und dann heissts: Dr. Hosp ;-) hahahahahhaa!

Welche Ziele hast Du noch im Kitesurfen ?

KEINE in Competitions. Für mich ist es viel wichtiger fette Travelstories zu schreiben, gute Fotos zu bekommen und geile Videos zu drehen. Weiters möchte ich so viele Kitespots wie möglich anreisen. Die Erde bietet einfach zu viel, um an ein und den selben Spot öfters zu fliegen!

Bei welchen Marken warst Du bisher ?

Gesponsort wurde ich bisher nur 3 Jahre lang von Carved. Davor und zwischen Carved und Fone waren einige ‘Testmarken’, aber so wirklich wars nur 3 Jahre Carved und mittlerweile schon über 1 Jahr Fone.

Was gefällt Dir besonders gut an F-One ?

Ganz wichtig find ich den Teamgeist!!! Alle im Team verstehen sich blendend und jeder hat seinen darin. Weiters find ich es ganz wichtig dass der Chef Raphael selber kitet und all seine Schützlinge auch immer versteht! Das spiegelt sich auch in den Kites und Boards wieder, die echt alle tip-top funktionieren!

Was überzeugt Dich am Bandit Dos ?

Der Kite ist extrem schnell und eignet sich gut für so ziemlich jede Disziplin, egal ob Freestyle, Wave, Freeride oder Highjumps. Und für mich, im Gegensatz zu manch anderen Fahrern sehr wichtig: Die Kites haben in jeder Größe enormen Bums… das kommt mir bei 85kg sehr entgegen!

Welches Board fährst Du im Moment ?IMG_6549

Acid2 in größter Größe.

Wo möchtest Du unbedingt mal hin ?

Hawaii

Welches sind Deine Lieblingsspots ?

Ganz vorne stehen natürlich meine 2 Homespots: Campione am Gardasee und mein wahrer Homespot Achensee. Dort hab ich Kiten gelernt und die Spots haben mich geprägt! Weiters find ich Indonesien, Mauritius und Kapverden richtig fett. Ich steh nicht mehr so auf Freestyle, deshalb sind bei mir die Wave-Spots höher im Kurs!

Welchen Spot in Deutschland findest Du cool ?

In Deutschland find ich Sylt echt am besten. Fetter Style, super Welle, gute Party und auch perfekte Freestylebedingungen bei Bedarf!

Wie weit wird die Kiteentwicklung Deiner Meinung noch gehen ?

Bisher gab es nur Radikale. Anfangs extrem auf Leistung (C-Kite) dann hyper-safe (Bowkites) und jetzt versuchen wir einen Mittelweg zu finden. Neben diesen All-In-One Lösungen wird aber sicher noch extremer an den Grenzen der Kite-Design-Möglichkeiten gearbeitet. Wave-Kites sind noch schneller und stabiler, Anfängerkites zu 99% depowerbar, Freestyle kites haben noch mehr Power und Freeridekites haben ungebrenztes Sprungpotential! Beim Bandit1 hab ich mir gedacht, wow, geht der Kite gut. Beim BanditDos dachte ich mir, wow, besser kanns nicht werden. Und jetzt der Bandit3 ist noch besser. Wir entwickeln uns ständig nach vorne, und das ist bei dem hohen Jetzt-Level ja echt unglaublich!

Gibt es ein Motto bei Dir, nachdem Du lebst ?

Ich KANN NICHT mehr gibt es nur unter zwei Bedingugen: 1. Ich lieg kotzend am Boden und bin am kollabieren. 2. Ich halluziniere vor lauter, mentaler Erschöpfung. Davor gibt es nur: Ich WILL nicht mehr. Und das sag ich einfach NIE! Also gibts immer NUR WEITER!!!!

IMG_8009

Interview mit Stefan Permien zu Flyboards

Posted: April 23rd, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Interviews, Kiteboarding | No Comments »

Wir haben für euch Stefan ein paar Fragen über die neuen Flyboards gestellt. Viel Spaß beim lesen.

1.) Du benutzt das Flyboards Flyradical, was gefällt dir daran am besten?

Am besten gefällt mir der Popp an dem Brett. Ich hatte noch kein Board bisher, womit ich mich höher raushaun konnte. Ansonsten ist das Brett genau richtig für mich, der Flex ist nicht zu hart und nicht zu weich. Es ist genauso hart/steif, dass es einen unglaublichen Popp hat und gleichzeitig ist es so weich, dass mir bei der Landung nicht die Kniescheiben rausfliegen. Die Höhelauf-Eigenschaften sind natürlich auch nicht von schlechten Eltern.

2.) Das Board gibt es in verschiedenen Größen, wo liegen die
Unterschiede und für wen bietet sich welches an?

Ich persönlich fahre das Flyradical „S“ (128×38), weil es mir am meisten zusagt und meine Schirme sehr viel Kraft entfalten. Das Flyradical „M“ (133×39) ist das beste Allround-Board und ist wahrscheinlich für die meisten Kiter die richtige Wahl. Das Flyradical „L“ ist das Leichtwindboard aus der Radikal-Linie und ist gut für alle Kiter die etwas mehr auf die Waage bringen, oder bei wenig Wind freestylen wollen.

3.) Gibt es etwas über die Bauart zu sagen und warum ist diese gut?

Die Flyradicals haben einen kompletten Holzkern und sind mit ABS-Rails und weichen PE-Flextips ausgestattet. Bei den Flydoors wird Holz unter den Fersen und an den Inserts eingesetzt. Das bringt eine bessere Haltbarkeit. Zusätzlich kommt Schaum zum Einsatz, um ausreichende Härte und geringes Gewicht wie bei keinem anderen Board in der Größe zu erzielen.

Beim Laminieren wird auf spezielles Tri-directionles Gewebe gegen unerwünschte Torsion bei geringstem Gewicht in unterschiedlichen Stärken eingesetzt.

Im Unterwasserschiff wurde eine 4-5mm Konkave verbaut, für besseren Kantengriff und mehr Popp. Die Finnen sind 5cm und greifen gut! Im Gegensatz zum Flyradical 2008 ist das neue Flyradical nicht mehr so schwammig und hat deutlich mehr Popp und Fahrkomfort.

4.) Neben dem Flyradical gibt es noch die Flydoor als Leichtwindboard.
Benutzt du das auch und wenn warum?

Ich benutze die Flydoor natürlich nicht für Freestyle, dass würde kein Sinn machen. Ansonsten ist die Flydoor eher was für Race, weil ich da viel Höhe laufen muss und oft bei nur 8 Knoten gestartet wird.

5.) Wem würdest du die Flydoor und wem das Flyradical empfehlen?

Das Flyradical ist klar für alle die springen wollen und Freestyle machen. Dabei ist es egal ob Wakestyle oder Oldschool, denn einen guten Popp und einen guten Kantengriff braucht das Board immer egal, ob loaded abgesprungen wird oder mit dem Kite im Zenit.

Die Flydoors haben einen größeren Windbereich und machen das Fahren komfortabler und einfacher und kreuzen extrem gut gegen den Wind.

Dank des reduzierten Gewichts springt es sich mit den neuen Flydoors noch mal deutlich schöner und leichter.

Wer böige, schlechte Verhältnisse hat, wird das zu schätzen wissen.