
In der vergangenen Woche fand der letzte Tourstop der Kitesurftour Europe, kurz KTE, im Örtchen Swinoujscie statt. Dieser Ort liegt in Polen nahe der deutsch-polnischen Grenze. Diesen Bericht werden wir etwas anders präsentieren. Den Freestyle berichtet diesmal unser Teamrider Stefan Permien (Kitefactory, Soöruz, Triggernaut,…), der in Polen, sowie in der gesamten Tourrangliste über 5 Events den dritten Platz erreicht hat. Wir sind sehr stolz auf seinen Platz auf dem Treppchen und gratulieren ihm herzlichst.
Nun folgt erst einmal der Freestylereport von Stefan Permien:
Von Mitwoch bis Sonntag war ich in Polen für den letzten Tourstop der Kitesurftour Europe. Der Spot hat einen schönen Sandstrand mit den typischen Ostseebedingungen. Bei wenig Wind kleine Wellen und bei viel Wind bauen sich langsam mittlere Wellen auf. Am ersten Tag war eigentlich viel Wind angesagt, allerdings auch schräg ablandig. Durch die Richtung kam leider kaum Wind an und wenn doch, dann nur einzelne Böen in Verbindung mit schwarzen Regenwolken. Es musste immer wieder abgebrochen werden und es dauerte 6 Stunden, um die ersten zwei Runden zu fahren, dann musste abgebrochen werden, weil der Wind komplett einschlief. Ich hatte mich durchgekämpft und war noch im Rennen. Am zweiten Tag war kein Wind, nicht einmal für die Racer. Am dritten Tag hatten wir Dauerregen und Wind aus Nordost, also Sideonshore. Die Singles wurden weiter gefahren. Ich rückte weiter bis ins Halbfinale vor, wo ich gegen Alberto Rondina aus Italien (Cabrinha, NPX) dann klein beigeben musste. Im kleinen Finale um Platz drei hatte ich bei schwierigen Bedingungen einen nicht so guten Heat gegen den Belgier Christoph Tack (Liquid Force). Ich war super unzufrieden mit meiner Leistung und kam angepisst an den Strand. Trotzdem hatte es gereicht und ich war sehr froh, dass ich noch dritter geworden bin. Das Finale gewann Alberto Rondina gegen den Rendsburger Mario Rodwald (North, Ion).
Dann wurde erstmal Racing und am späten Nachmittag die Double gestartet. Es wurden die ersten zehn Heats der Double gefahren und dann wurde um 20 Uhr abgebrochen. Trotz guter Vorhersage kam am Samstag leider kein Wind mehr für Freestyle. Es wurden noch zwei weitere Races gefahren. Am Sonntag war dann, wie angesagt, kein Wind mehr und alle konnten nach der Party ausschlafen.
Bei dem polnischen Tourstop bin ich damit auf dem 3.Platz. In der Overall-Wertung sieht es genauso aus: Hinter Alberto Rondina und Mario Rodwald bin ich auf Platz drei. Dritter Platz bei der Kitesurf-Tour-Europe – nach einer schlechten Kitesurf-Trophy-Saison doch noch ein krönender Abschluß!!

Nun zeigen wir tabellarisch alle weiteren Ergebnisse, das ist am übersichtlichsten und am leichtesten zu vergleichen:
| Polen Freestyle Herren | Polen Freestyle Damen |
| 1. Alberto Rondina (ITA) | 1. Joana Litwin (POL) |
| 2. Mario Rodwald (GER) | 2. Ania Grzelinska (POL) |
| 3. Stefan Permien (GER) | 3. Michalina Laskowska (POL) |
| KTE Freestyle Overall Herren | KTE Freestyle Overall Damen |
| 1. Alberto Rondina (ITA) | 1. Celine Collaud (CH) |
| 2. Mario Rodwald (GER) | 2. Johara Sykes-Davies (GBR) |
| 3. Stefan Permien (GER) | 3. Nicky Rudd (GBR) |
| 4. Christoph Tack (BE) | 4. Kathrin Borgwardt (GER) |
| 5. Victor Borsuk (POL) | 5. Ania Grzelinska (POL) |
| Polen Racing Herren | Polen Racing Damen |
| 1. Bruno Sroka (FRA) | 1. Kathrin Borgwardt (GER) |
| 2. Blazej Ozog (POL) | 2. Nuria Goma (ESP) |
| 3. Bjoern Rune Jensen (DK) | 3. Ania Grzelinska (POL) |
| KTE Overall Racing Herren | KTE Overall Racing Damen |
| 1. Bruno Sroka (FRA) | 1. Katja Roose (NED) |
| 2. Bjoern Rune Jensen (DK) | 2. Kathrin Borgwardt (GER) |
| 3. Rolf Van Der Vlugt (NED) | 3. Caroline Adrien (FRA) |
| 4. Blazej Ozog (POL) | 4. Nuria Goma (ESP) |
| 5. Dirk Hanel (GER) | 5. Ania Grzelinska (POL) |

Tim Kummerfeld gehört in Deutschland zu den Top-Kitern. Wir haben ihn nicht nur deshalb für dich interviewt. Tim hat vor einem Jahr das Abitur bestanden und studiert nun in Flensburg. Im letzten Winter war er in Australien unterwegs, um Land, Leute und neue Tricks kennen zu lernen. Tim fährt für O’Neill Wetsuits. Da auch wir besonders von diesen Neoprenanzügen überzeugt sind, haben wir ihn diesbezüglich natürlich auch mal befragt.

Moin Tim! Cool, dass du Zeit und Lust für ein paar Fragen hast. Wie lange kitest du denn schon ?
Ich hab 2003 mit 13 Jahren angefangen.
Wie bist du dazu gekommen, bzw. was gefällt dir an dieser Sportart so besonders gut ?
Schon vorher war ich mit meinen Eltern immer Windsurfen. 2002 hat mein Vater dann mit dem Kiten begonnen. Ich wollte auch unbedingt, aber durfte dann erst als ich mit 13 etwas schwerer war. Damals war das Material ja auch noch bei weitem nicht so ausgereift. Mein Ziel war mir von Anfang an klar: Ich wollte springen! Wer will nicht ein bisschen fliegen können?!
Als “Hamburger Jung” hast du die Qual der Wahl, welche sind deine Lieblingsspots in Deutschland und warum ?
Mein Lieblingsspot in Deutschland ist eindeutig St. Peter-Ording. Genial ist St. Peter-Süd bei Hochwasser und Wind aus Südwest, dann hat man hinter der Landzunge spiegelglattes Wasser. Bei NW ist Ording auch Top, die Kickerwellen machen dann echt Spaß. Doch mittlerweile studiere ich in Flensburg und gehe deshalb am häufigsten in der Förde aufs Wasser. An den Wochenenden verschlägt es mich trotzdem immer nach Spo!

Auch in diesem Jahr fährst du Wettkämpfe mit, wie bist du bisher mit dem Verlauf in diesem Jahr zufrieden ?
Die drei Tourstopps der Kitesurftrophy sind jetzt vorbei und ich bin auf dem vierten Platz gelandet. Wind war dieses Jahr allerdings leider nur in Büsum so wirklich. Dort bin ich bei den Herren auch zum ersten Mal dritter geworden. Ich hoffe wir haben nächstes Jahr mehr Glück mit dem Wind, damit das Ergebnis repräsentativer wird. Ich bin dieses Jahr schon sehr zufrieden, da ich meine Leistung auch beim Contest abrufen konnte.
Das Abitur ist jetzt vorbei, welche sind die nächsten Schritte und Ziele in sportlicher und beruflicher Hinsicht ?
Mein Abitur habe ich 2009 gemacht. Zum Bund musste ich allerdings nicht, da ich ausgemustert wurde. Das Jahr, welches mir mein Kreuzbandriss in 2007 gestohlen hat, wurde mir somit in der Musterung wieder zurück gegeben. Ich habe aber nicht lange gefaulenzt sondern gleich im September ’09 mein Studium „Energie- und Umweltmanagement“ an der Fh-Flensburg begonnen. In den Semesterferien habe ich jetzt auch noch genug Zeit zum Kiten, und auch während des Studiums komme ich regelmäßig aufs Wasser.
Gibt es im Kitesurfen bezogen auf den Wettkampf besondere Ziele, auch eventuell auf internationaler Ebene ?
Mein Ziel ist nächstes Jahr in den Top 3 der Kitesurf-Trophy mitzufahren. Dafür wird jetzt hart trainiert! Außerdem werde ich ein paar Stopps der Europäischen Kitetour sowie 1-2 Worldcups mitfahren.
Welche Sportarten betreibst du sonst noch ausser kiten und was sind deine Hobbys, wenn du nicht gerade über das Wasser jagst ?
Schon seitdem ich fünf Jahre alt bin mache ich Taekwondo. 2005 habe ich auch viele Turniere mitgekämpft und bin deutscher Vizemeister geworden. Mittlerweile gebe ich selbst am Sportzentrum der Uni Flensburg Taekwondo Training.

Gibt es aufgrund deines Kampfsportes vorteile fürs Kitesurfen ? Immerhin Klitschko kitet ja auch :-) !
Ich denke schon! Beim Taekwondo lernt man sehr stark Koordination, außerdem wird Kraft und Schnelligkeit geschult. Man hat ein besseres Körpergefühl und das macht sich dann auch beim Lernen von Tricks, sowie bei deren Ausführung bemerkbar.
Du fährst ausser Core Kites auch Boards von Carved Kiteboarding ? Was gefallt dir besonders daran ?
Die Carved Boards sind ungelogen die besten Boards, die ich jemals gefahren bin. Wenn man sich ein Custom anfertigen lässt, hat man den Vorteil, dass man ein Board bekommt, das genau auf das eigene Fahrkönnen, Gewicht und den Homespot abgestimmt ist. Das schlichte Design, welches vor allem durch die Verarbeitungsqualität besticht, gefällt mir auch wesentlich besser, als irgendeine bunte Folie. Außerdem habe ich noch kein Carved Board gebrochen, die sind wirklich super stabil, aber dennoch extrem leicht.
Wir selbst fahren seit Jahren Neopren von O’Neill. Du bist Teamrider von O’Neill, was findest du an den Neoprenanzügen im Unterschied zu den anderen besonders gut ?
O’Neill Neos sitzen wie eine zweite Haut! Die Nahtführung ist zum Beispiel auch so gewählt , dass man maximale Bewegungsfreiheit hat. Ich selbst fahre zum Beispiel im Winter den Psychofreak in 4.5/3.5 . Er ist durch die Luftwaben im Neopren extrem warm, aber bietet den Tragekomfort eines 4/3 er Neoprens. Die O’Neill Neos sind von der Halsmanschette bis zum Beinabschluss durchdacht, und das merkt man jedes mal auf dem Wasser erneut.

Wie auch schon im letzten Spätsommer / Herbst bieten wir dir auch in diesem Jahr wieder einen Sonderverkauf der Kiteboards von Brunotti an. Im Sale befinden sich das Pro Board von dem Favoriten auf den Weltmeistertitel Youri Zoon, das Allrounder Lowrider und das speziell für Frauen entwickelte Pro Princess.
Hier zeigen wir dir einmal alle wichtigen Infos zu den Boards. Um in den Shop zu den Angeboten zu gelangen, klicke einfach auf das jeweilige Bild des Boards. Wie bei all unseren Aktionen gilt: Nur so lange der Vorrat reicht.
Nach einem ausgiebigen Test in Wettkämpfen durch den Top-PKRA-Kitesurfer Youri Zoon, konnte Brunotti das Bestseller-Board weiter verfeinern und somit ein erstklassiges Freestyle Board für 2010 anbieten. Mit diesem Board hat Youri Zoon im letzten Tourstop 2009 in Neu Kaledonien angegriffen und konnte sich den zweiten Platz in der PKRA Gesamtwertung sichern!
Das 2010er Brunotti Youri Zoon Pro Model ist mit einem Quad-Channel-Bottom (Channels in der Unterseite ahnl. Wakeboards) ausgestattet. Das ermöglicht eine sehr gute Kontrolle bei hohen Geschwindigkeiten und eine ausgewogene Spurtreue, wie sie noch nie da gewesen ist.
Eine Triple Concave wurde im Bereich zwischen den Füßen eingearbeitet. Das führt zu frühem Angleiten und einer hohen Fahrgeschwindigkeit. Das ist für Freestyle-Tricks ein entscheidendes Kriterium. Die relativ parallele Outline , die breiten Tips und der auf Speed getrimmte Rocker bieten euch erstklassigen Pop beim Absprung und beste Kontrolle für die Landungen.
Das Board wird mit den Gel Shock System Footpads und den neuen Schlaufen abgerundet. Auch im Jahr 2010 wird das Youri Pro einen WoodCore besitzen. Dieser ist die beständigste und belastbarste Konstruktion auf dem Markt!
Features:
· ABS Sidewalls
· Internal graphic screen print
· Full WoodCore
· Fiberglass
· G10 Fins
· Variable GSS Foot Pads & Straps
· Triple concave
· Quad channels
Größen:
+ 130x39cm
+ 132x41cm
Im Sonderangebot ist es NEU und komplett mit Finnen, Pads und Schlaufen für nur 495 Euro zu bekommen!
Frauen mögen überwiegend einen geringeren Stance, einen fehlerverzeihenderen Flex und ein anderes Design.
Das 2010er Brunotti Pro Princess wird den Wünschen der Frauen gerecht. Es ist speziell auf die Bedürfnisse angefertigt worden.
Das Board hat einen moderaten Flex und eine Single-Konkave. Das ermöglicht entspanntes Kiten in allen Bedingungen, gute Upwind-Eigenschaften und eine hohe Fahrgeschwindigkeit. Dabei bleibt es schonend für eure Knie und Beine.
Der geringere Stance ist ideal für Frauen. Er bietet viel mehr Komfort für die Beine. Die Pads wurden ebenfalls auf kleinere Füße angepasst, um mehr Komfort und Kontrolle zu bieten.
Das Board wird mit den Gel Shock System Footpads und den neuen Schlaufen, sowie der Grab Handle, abgerundet.
Features:
· ABS Side walls
· Inside graphic screen print
· Full WoodCore
· Fiberglass
· Glass Fins
· Variable GSS Foot Pads & Straps
· Single concave
Größen:
+ 125x36cm
+ 125x38cm
+ 130x36cm
+ 130x38cm
Im Sonderangebot ist es NEU und komplett mit Finnen, Grab-Handle, Pads und Schlaufen für nur 439 Euro zu bekommen!
Das 2010er Brunotti Low Rider ist speziell für eine gute Overall-Freeride-Performance gefertigt worden.
Eine rundere Outline sorgt für schnelle und spurtreue Fahrweise. Man fährt damit besonders leicht durch kabbelige und wellige Bedingungen. Der flache Rocker und die Konkave bereiten euch ein wendiges Board. Der Holzkern macht das Board sehr robust.
Das Board wird mit den Gel Shock System Footpads und den neuen Schlaufen, sowie der Grab Handle, abgerundet.
Features:
· ABS Side walls · Internal graphic screen print
· Full WoodCore
· Fiberglass
· G10 Fins
· Variable GSS Foot Pads & Straps
· Single concave
Größen:
+ 128x38cm
+ 133x40cm
Im Sonderangebot ist es NEU und komplett mit Finnen, Grab-Handle, Pads und Schlaufen für nur 425 Euro zu bekommen!

In der letzten Woche fand vom 9. bis zum 14. August 2010 ein weiterer Tourstop der PKRA auf den kanarischen Inseln statt. Dieses Mal war der Austragungsort Teneriffa. Mit einem relativ kleinem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro war dieser Event vor allem wichtig für die Wave-Wertungen. Es wurde auch Freestyle gefahren, doch es gab weniger Punkte als bei den anderen Events. So waren nicht alle Top-Rider, die sonst an der Tour teilnehmen, vertreten.
Am ersten Tag war es windstill. Das ist ganz unüblich für die Region zu dieser Jahreszeit, doch ab dem zweiten Tag gab es den gewohnten Wind und davon auch nicht zu wenig. Nachdem am Dienstag dann die Single-Elimination im Freestyle gefahren wurde, startete am Mittwoch gleich die Double-Elimination mit Winden bis zu 37 Knoten. Viele mögen denken, endlich mal Action! Und so war es auch. Die Rider zeigten beste Performance mit ihren kleinsten Kites.

Am Donnerstag gab es endlich grünes Licht für den Wave-Event, weswegen sehr viele Kiter angereist waren. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl musste sogar erst einmal eine Vorrunde bei den Herren ausgetragen werden. Der Wind blieb weiterhin am oberen Limit und die Wellen liefen für die Vulkaninsel typisch sauber.
Richtig spannend wurde es am fünften Tag des Tourstops. Es wurden die finalen Läufe in den Wellen und im Freestyle ausgetragen. Bei blauem Himmel und 25 Knoten hatten die Rider die besten Bedingungen der ganzen Woche erwischt, um noch einmal alles zu geben. Im Freestyle der Herren war es der Australier Andy Yates (Slingshot), der auf Bestform lief. Zu erst erledigte er Ariel Corniel aus der dominikanischen Republik souverän. Danach ging es gleich weiter zum Franzosen Sebastien Garat. Auch hier gab Andy Vollgas und überzeugte mit einem sehr gepowerten Frontmobe to Blind in den letzten Sekunden des Heats. Nun ging es ins Finale und Andy Yates musste gegen den noch ausgeruhten Youri Zoon aus Holland antreten, der ebenfalls für Slingshot fährt. Youri (Brunotti) hatte bereits in der Single bewiesen, dass er das Zeug zum Gewinnen hat und so beendete er auch in der Double Andys Siegeszug und sicherte sich somit den ersten Platz.

Im Freestyle der Frauen besiegte die Spanierin Angela Peral ihre Landsfrau Laura Fernandez, aber wurde dann von Kari Schibevaag aus Norwegen gestoppt. Ania Grzelinska aus Polen besiegte dann zuerst Kari und danach Kristin Boese aus Deutschland. So war es, wie meistens Gisela Pulido, die im Finale stand, doch diesmal gegen Ania Grzelinska. Pulido war die bessere und sicherte sich somit den Sieg auf Teneriffa.

Die Bedingungen in der Welle erreichten an diesem Tag weltklasse. Bei den Herren war es war es der Brasilianer Guilly Brandao, der zuerst Abel Lago aus Spanien und danach Bruno Bordorsky aus Brasilien durch bessere Wellenauswahl, mehr Style und Power besiegte. Aus dem anderen Zweig kam der US-Amerikaner Sky Solbach nach vorn, indem er Rafael Aguadeo aus Spanien besiegte. Aguadeo droppte seinen Kite und die Bedingungen in El Cabezo können so tückisch sein, dass man den Kite nicht so schnell wieder aus dem Wasser heraus kommt. So wurde das Finale zwischen Brandao und Solbach ausgetragen, welches Brandao den Sieg brachte. Bei den Frauen war es die Polin Ania Grzelinska, die den ersten Heat des Tages gegen Angela Peral gewann. Doch sie unterlag dann Gisela Pulido. Das Finale wurde zwischen Pulido und der ebenfalls aus Spanien stammenden Ainhoa Garcia ausgetragen. Genau wie auch im Freestyle gewann Pulido den finalen Heat.

Hier sind noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:
| Freestyle | Herren | Damen |
| 1 | Youri Zoon (NED) | Gisela Pulido (ESP) |
| 2 | Andy Yates (AUS) | Ania Grzelinska (POL) |
| 3 | Sebastien Garat (FRA) | Kristin Boese (GER) |
| 4 | Ariel Corniel (DOM) | Kari Schibevaag (NOR) |
| Wave | Herren | Damen |
| 1 | Guilly Brandao (BRA) | Gisela Pulido (ESP) |
| 2 | Sky Solbach (USA) | Ainhoa Garcia (ESP) |
| 3 | Bruno Bordorsky (BRA) | Kari Schibevaag (NOR) |
| 4 | Tom Hebert (NCL) | Ania Grzelinska (POL) |
Und hier noch ein ein krönendes Video von dem Event mit reichlich Wave- und Freestyleaction, viel Spaß damit:
Alle Bilder und Infos sind wie immer von der offiziellen Seite der PKRA.
Am vergangenen Wochenende fand der letzte Tourstop der Seat Kitesurf-Trophy 2010 auf Fehmarn statt. Bei diesem Event wurden ebenfalls die Toursieger und somit die deutschen Meister gekürt.
Am Freitag startete das Event mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Der Wind blieb leider aus. Doch das gute Wetter lockte zahlreiche Zuschauer zum Strand, die sich bei den vielen Ausstellern über die Produkte informierten. Ausserdem lockten einige Stände, wie das Sport- und Modesonnenbrillenlabel Triggernaut, mit Aktionspreisen.

Am Samstag schwang das Wetter komplett um. Es war kühl und verregnet. Einige Racer traten an, um bei wenig ablandigem Wind ihre Wettkämpfe auszutragen. Die Kurse wurden sehr weit draussen ausgetragen, da dort der Wind besser war. Die Fahrer wurden natürlich von der Wasserrettung überwacht und wer es nicht alleine schaffte, der wurde wieder zurück zum Strand gefahren. Bei den Herren wurde Gunnar Biniasch vor dem Dänen Björn Rune Jensen erster. Auf dem dritten Platz landete der Sponsor von Gunnar. Armin Harich überzeugte mit seinen Flysurfer-Kites. Bei den Frauen siegte Christine Bönninger vor der mehrfachen Freestylemeisterin Sabrina Lutz aus Hamburg. Auf Platz 3 landete Heike Wycisk.
Auch am Sonntag blieb der Wind leider aus und die Toursieger und somit deutschen Meister wurden gegen 15 Uhr am Strand gekürt. Da es so viele unterschiedliche Disziplinen gibt, geben wir die Ergebnisse besser in einer Tabelle an. Ebenfalls möchten wir natürlich unserem Team gratulieren, das in diesem Jahr sehr gute Ergebnisse eingefahren hat.
| Freestyle | Herren | Damen | Junioren |
| 1 | Mario Rodwald | Heike Wycisk | Nils Wesch |
| 2 | Niklas Huntgeburth | Sabrina Lutz | Marian Hundt |
| 3 | Stefan Permien | Susanne Brill | Florian Gruber |
| Race | Herren | Damen | Junioren |
| 1 | Gunnar Biniasch | Sabrina Lutz | Florian Gruber |
| 2 | Armin Harich | Heike Wycisk | Darian Rubbel |
| 3 | Roy Rodwald |
Stephanie Voß
|
Emmanuel Norman |
Hier noch einmal gesondert die Ergebnisse der deutschen Meisterschaft aus unserem Boost-Kiteboarding Kiteteam:
Stefan Permien belegt den dritten Platz im Freestyle, gefolgt von Christian Winkenjohann auf dem siebten. Unser Junior Linus Erdmann belegt den achten Platz im Freestyle der Junioren. Bei den Damen belegt Nina Schumacher den siebten Platz im Freestyle.
Freestyle-Meister der Herren
Freestyle-Meisterinnen der Damen
Alle Bilder und Infos sind von der offiziellen Seite der Seat Kitesurf-Trophy.

Am Dienstag, den 6. Juli 2010, war unser Teamrider Linus Erdmann mit seinem Vater in Kalifornien zu einer Feierabend Session. Das Wetter war gut und es war genug Wind, also beschlossen die Beiden einfach abends zum Trainieren nach Kiel zu fahren. Als sie ankamen, hat Linus sich gleich seinen neuen O’Neill Mutant Neo angezogen und sein neues Pat Love TFM Trapez mitgenommen. Auf dem Deich hat er gleich seinen Kite aufgepumpt und ist sofort ins Wasser gegangen. Nachdem er ein bisschen mit dem 12er Slingshot RPM trainiert hat, hat sein Vater die Kamera geholt und ein bischen gefilmt. Dabei ist dieses Video entstanden:
Bild von Markus Seidel www.sportsphoto.ch
Wir wissen, dieses Video ist schon etwas älter, allerdings ein echter Hingucker. Die Brasilianerin Bruna Kajiya hat in der letzten Woche den Tourstop der PKRA auf Fuerteventura gewonnen. Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Bruna möchte gerne ihren Weltmeistertitel im Freestyle aus dem letzten Jahr verteidigen. Um gut im Training zu bleiben, war sie im letzten Winter in Perth, Australien. Die Action kannst du im Clip weiter unten bewundern.
Das 23 jährige Freestyle-Naturtalent pusht die Grenzen im Kiten der Frauen. Mit ihrem gepowerten Style und dem Erfolg im Worldcup ändert sie das Bild der Kiterinnen und inspiriert weitere in den Kitesport zu kommen und ebenfalls hart zu trainieren. Freestyle ist eben nicht nur eine Männerdisziplin.
Die Brasilianerin ist in Sao Paolo geboren, wo sie mit dem Surfen aufgewachsen ist. Als sie sich nach neuen Herausforderungen umgesehen hat, ist ihr das Kiten ins Auge gestochen. Bruna Kajiya verbrachte ihre College-Zeit auf Maui (Hawaii), wo sie den Wakestyle entdeckt hat. Das ist die Richtung, die sie pushen will.
2009 gewann Bruna den Weltmeistertitel der PKRA im Freestyle, nachdem sie die drei vorhergegangenen Jahre Vize-Meisterin war. Sie fährt für Flexifoil, Mystic und Red Bull. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Kiten und dir nun viel Spaß mit dem Video!