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Interview Inga Wobker: Einstieg in die Contest-Welt

Posted: August 24th, 2011 | Author: Felix | Filed under: Kiteboarding | No Comments »

Inga Wobker fährt seit diesem Jahr die Kitesurf Trophy der Mädels mit. Für den Boost Blog erzählt sie uns, wie sie den Einstieg in die Contest-Welt gefunden hat, was sie daran fasziniert und gibt euch ein paar Wettkampf-Tipps mit auf den Weg.

 

Boost: Herzlichen Glückwunsch zum 5. Platz im Freestyle (Kitesurf Trophy am Südstrand (Burg auf Fehmarn) am 12.08.2011). War das dein bisher bestes Ergebnis?

Inga: Ja. Ich war auch beim ersten Tourstopp der Kitesurf Trophy in Dahme, aber da hatten wir leider den ganzen Contest über nicht genug Wind um Freestyle zu fahren. An dem Tourstopp in Büsum konnte ich leider nicht teilnehmen. So war der Tourstopp auf Fehmarn  mein erstes und somit auch bestes Ergebnis der Kitesurf Trophy. Insgesamt liege ich jetzt in der Gesamtwertung der  deutschen Meisterschaft auf Platz 9, da ich in Büsum ja keine Punkte bekommen habe.

 

 

Boost: Wie bist du auf die Idee gekommen, Contests zu fahren?

Inga: In den letzten Jahren war ich bei den GirlsCamps der KB4Girls-Foundation dabei, die die siebenfache Weltmeisterin Kristin Boese organisiert, um Mädels zum Kiten zu motivieren und ihnen neue Tricks zu zeigen. Sie hat mir vorgeschlagen, doch mal an der Kitesurf Trophy teilzunehmen. Doch da alle Contests ca. 1.000 km vom Bodensee entfernt sind, ist das jedes Mal eine ganz schöne Strecke zu fahren ist. Deswegen habe ich in diesem Jahr erstmalig daran teilgenommen.

 

Boost: Wie viele Mädels fahren bei den Contests mit? Ist das Verhältnis eher kompetitiv oder freundschaftlich?

Inga: Beim Tourstopp in Fehmarn waren zehn Mädels dabei. Insgesamt sind dreizehn Mädels die Kitesurf Trophy mitgefahren. Das Verhältnis ist sehr freundschaftlich. Ich freu mich immer sehr die Mädels zu sehen, da ich sie unter dem Jahr kaum sehe, da die meisten von ihnen von der Küste kommen.

 

Boost: Kiten ist teuer, erst recht, wenn man Contests mitfährt. Hast du Sponsoren, die dich unterstützen?

Inga: Ja, ein Shop unterstützt mich mit Material und  Tramontana Graffixx zahlt mir die Startgebühren. Ich hoffe aber, dass in der nächsten Zeit noch weitere Sponsoren dazukommen werden.

 

 


 

Boost: Wie ist das Level bei den Frauen? Was sollte man können, um bei einem Contest mitzufahren?

Inga: Das Level ist sehr heterogen. Es fängt bei Frontrolls an und geht bis zu Handlepasses. Einen Raley sollte man wahrscheinlich können, aber das wichtigste ist dass man auf dem Wasser Spaß hat und sich nicht zu sehr von dem ganzen Contest-Geschehen stressen lässt.




Boost: Was sind deine Ziele für diese und nächste Saison?

Inga: Im Winter würde ich gerne die Snowkite Championship am Reschensee mitfahren. Im nächsten Jahr möchte ich, wenn ich es zeitlich schaffe, die Kitesurf Tour Europe und natürlich wieder die Kitesurf Trophy mitfahren.

 

Boost: Es wäre schön, wenn das Feld bei den Frauen noch grösser werden würde. Kannst du ein paar Tipps für den Einstieg geben?

Inga: Mädels, traut euch einfach. Ihr habt ja nichts zu verlieren, oder? Die Teilnahme war eine tolle Erfahrung für mich und ich habe sehr viel Motivation bekommen, mich bis nächstes Jahr zu steigern.

 

Boost: Wir danken dir für das Interview und wünschen dir weiterhin viel Erfolg und wenig Verletzungen!

 

Nils Wesch goes around the World!

Posted: März 21st, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding | No Comments »

Nils Wesch ist wohl einer der vielversprechendsten deutschen Kitesurfer der neuen Generation. Mit seinen gerade mal sechzehn Jahren hat er schon so einiges in Wettkämpfen gerissen. Er ist dreifacher deutscher Freestyle-Meister bei den Junioren und hat 2010 den 7. Platz bei der PKRA Worldtour erreicht. Die geplante Saison 2011 wird also genauso vielversprechend, wie Nils auch schon am Strand von Hua Hin in Thailand eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte und souverän die Qualifikation beim ersten Stop der Worldtour meisterte. Die Qualifikation für die Single Elimination erreichten nur die besten zwölf Fahrer und Nils zog mit dem zehnten Platz in diese ein.

In der Single Elimination trat Nils dann gegen seinen Landsmann Mario Rodwald an, welcher mehrfacher Deutscher Meister bei den Herren ist und erst recht seit seinem Abitur letzten Jahres jede freie Minute auf dem Wasser verbringt, und verlor hier nach einem sehr ausgeglichenem Heat. In den Doubles musste Nils gegen den Brasilianer Reno Romeu antreten und unterlag auch hier nur knapp.

 

Der ehrgeizige Plan des jungen Flensburgers wird ihn dieses Jahr um die ganze Welt reisen lassen. So wird er im April in Frankreich, genau genommen in La Franqui- Leucate am übernächsten Stop des Worldcups teilnehmen und so ziemlich die ganze Worldtour der PKRA rocken. Bei der Trophy wird er ebenfalls anwesendsein und einen weiteren Titel als „deutschen Meister“ anstreben. Als Teamrider unseres Partners Kern-Energie drücken wir Nils die Daumen und werden auch weiterhin über ihn hier bei BOOST-Kiteboarding berichten. Viel Glück, Nils!

Stefan Permien in Kapstadt

Posted: März 18th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte, Videos | No Comments »

Das Ende der gefühlten ewig langen Winterpause wird so langsam sichtbar. Nachdem die Kiteszene in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes lange Zeit auf Eis gelegt war, möchten wir nun wieder mit Vollgas in Richtung Sommer. Das bedeutet, dass wir dir jetzt wieder regelmäßig News über unsere Kiter, neues Material und alles andere Wissenswerte aus der Szene im Boost-Kiteboarding Blog zu lesen geben.

Im Januar und Februar war unser Teamrider Stefan Permien aus Kiel zum Trainieren in Südafrika unterwegs. Er hat direkt in Kapstadt gewohnt und alle Spots in der nahen und ferneren Umgebung erkundet. Drei Wochen lang kam er in den Genuss von den legendären starken Winden um das Kap der guten Hoffnung. Morgens konnte Stefan meistens noch den 9er fahren und zum Nachmittag setzte die Düse ein. Dann hieß es den 7er und 5er loopen zu lassen. In der Zeit hat er viel erlebt, leider wurde er auch Opfer von Dieben und sein Auto wurde geknackt. Die Halunken haben unter anderem die Kameraausrüstung geklaut und damit auch viel vom Video- und Bildermaterial. Ein bisschen was hatte Stefan schon gesichert und damit das folgende Video erstellt, viel Spaß beim Anschauen:

Hurghada und Umgebung: Boost berichtet von Reise nach Ägypten

Posted: Februar 28th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Kiteboarding | 1 Comment »

Euch nervt das Wetter in Deutschland? Keine Lust mehr auf Regen, Schnee und Eis? Dann hilft euch Boost-Kiteboarding nun dabei den perfekten Spot im warmen Süden zu finden. Heute geht es ins Land der Pyramiden, genau genommen nach Hurghada.

Das rote Meer hat viele Facetten. Azurblaues Wasser und eine ungeheure maritime Artenvielfalt sind zwar für den Kiter nicht unbedingt notwendig, aber in Kombination mit einer hohen Windwahrscheinlichkeit und Temperaturen, die einen Neopren überflüssig machen, wird das rote Meer zu einem der besten Reviere der Welt.

Und das Geniale ist, das optimale Trainingsrevier für den Winter ist innerhalb von fünf Stunden mit dem Flieger zu erreichen und für jedermann erschwinglich.

Das Boost-Kiteboarding Team empfiehlt euch als Stützpunkt für diesen einmaligen Kiteurlaub die Stadt Hurghada. Vom 5 Sterne All-Inclusive Beachresort mit privatem Strand bis hin zum gemütlichen Kitehostel direkt am Spot ist für alle Ansprüche genau das richtige zu finden. Des weiteren kann man von Hurghada aus alle bekannten Spots sehr schnell erreichen: Im Norden ist El Gouna und in südlicher Richtung befinden sich Spots wie die Soma Bay, Makadi Bay und Safaga. Springt einfach in eines der Taxis und lasst euch direkt ans Wasser fahren. Ihr solltet allerdings das Feilschen nicht vergessen, denn bei Touristen wittern die so lieb wirkenden Taxifahrer meist das große Geld. Als Anhaltspunkt: Bezahlt nicht mehr als 100 ägyptische Pfund für eine Taxifahrt in die Soma Bay. Mit dem nötigen Talent schafft ihr es allerdings auch noch billiger. Unser Rekord liegt bei 60 Pfund! Eine Stunde Taxifahren kostet also umgerechnet zwischen acht und dreizehn Euro- ein netter Preis, oder?

Wenn mal kein Wind ist, müsst ihr euch allerdings auch nicht langweilen. Ein vielseitiges Freizeitangebot in und um Hurghada macht jeden Tag zu einem Erlebnis. So kann man mit einem Quad durch die Wüste heizen, die bunte Unterwasserwelt bei einem Tauch- oder Schnorchelgang bewundern aber auch einen Trip nach Luxor oder Kairo unternehmen um das Tal der Könige bzw. die Pyramiden zu bestaunen. Wenn ihr es entspannter haben wollt reicht auch ein Spaziergang über die Sheraton Road. Hier drängen sich Geschäfte, die ein jedes Shoppingherz höher schlagen lassen, Restaurants, in denen internationale Gerichte serviert werden und Diskotheken aneinander.

Für die Partypeople unter euch, lasst euch gesagt sein: In Hurghada geht so einiges! Für jeden Musikgeschmack legen sieben Tage in der Woche internationale top DJs in diversen Clubs auf. Da gibt es das „Little Buddha“, das „Ministry of Sound“ oder das „Hed Kandi“ und in jedem kommt man auf seine Kosten.

Abseits der vom Tourismus geprägten Stadtteile liegt das Viertel ad-Dahar im Norden. Hier nahm Hurghada seinen Ursprung und wenn man das traditionelle ägyptische Leben in all seiner Form und Blüte kennenlernen möchte ist das der place to be. Hier gibt es einen Basar, wie man ihn sonst nur aus Filmen kennt, auf dem ihr euch ein Kamel als Alternative zum Taxi oder eben nur ein paar Boardshorts kaufen könnt. Setzt euch einfach mal auf eine Sheesha an den Straßenrand und beobachtet das bunte Treiben. Positiv waren wir auch von dem Geschmack der traditionellen Speisen überrascht. Unbedingt müsst ihr dort Kofta (Hackfleischröllchen) probieren und gönnt euch reichlich von den dort angebotenen Suppen, diese ersetzen den verlorenen Salzgehalt. Denn besonders im Hochsommer kommt ihr bei den Temperaturen schnell ins Schwitzen. Jedoch solltet ihr bei allen Speisen folgendes immer beachten: cook it, boil it, peel it… or forget it. Es könnte ansonsten unangenehme Folgen haben, auch bekannt als Pharaos Rache.

Manchmal kommt die Frage auf, wie sicher man in einem arabischen Land ist und nach dem Anschlag in Alexandria und dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Husni Mubarak ist diese sogar sehr berechtigt. Doch können wir von unserem Trip nur berichten, dass wir uns stets in Sicherheit gefühlt haben. Das liegt wohl auch an der allgegenwärtigen Präsenz der „Tourist Police“, jedoch worden wir während des gesamten Aufenthalts immer freundlich sowohl von Einheimischen, als auch von anderen Touristen behandelt. Wir stehen auch mit einigen Personen direkt vor Ort permanent in Kontakt und informieren uns über die momentane Lage, aber es scheint auch nach unserem Trip und unter der neuen Regierung keine gravierenden Veränderungen in puncto Sicherheit gegeben zu haben.

Bevor wir wieder zum Kiten kommen, möchten wir euch einen weiteren Ratschlag mit auf den Weg geben. An fast jeder Ecke gibt es eine Wäscherei, die für wenig Geld und sehr ordentlich eure Wäsche wäscht. So kann ohne Probleme das Reisegepäck kleiner ausfallen und ihr habt noch mehr Platz für euren Kitestuff.

Endlose Stehreviere, spiegelglattes Wasser und angenehme Wassertemperaturen sind besondere Vorzüge des roten Meeres. Allerdings solltet ihr euch mit den Besonderheiten des jeweiligen Reviers vertraut machen, bevor ihr auf das Wasser stürmt. Nicht nur die Korallenriffe können unangenehmen Kontakt mit euren Füßen aufnehmen, sondern auch die so genannten „Arschlochmuscheln“, eine mit zentimeterlangen Dornen besetzte Muschel. Falls es dennoch zu Schürfwunden gekommen sein sollte, sollten diese unbedingt umgehend desinfiziert werden, weil sonst schmerzhafte Entzündungen drohen. Ich erspare euch lieber ein Foto von meinen Füßen, denn diese Erkenntnis kam mir erst nach dem Urlaub.

Obwohl durch Thermik im Sommer eine höhere Windwahrscheinlichkeit vorherrscht, hatten wir bei unserem Trip im Dezember und Januar elf von vierzehn Tagen Wind. Auch im Winter frischt der Wind erst nach Sonnenaufgang auf und weht dann durchschnittlich den ganzen Tag bis er dann gegen Abend einschläft. Leider geht die Sonne recht zeitig gegen 16 Uhr unter und danach tritt ein absolutes Kitesurfverbot in Kraft, also mussten wir schleunigst vom Wasser. Das hieß jeden morgen gegen acht aufstehen und dann ab an den Spot. Der Wind kommt meist aus nördlichen bis nordwestlichen Richtungen.

Ein weiteres Highlight des Urlaubs in Hurghada war ein geplanter Downwinder. Startpunkt war nahe El Gouna, an Hurghada, Makadi Bay und Soma Bay vorbei bis nach Safaga. Allerdings erreichten wir nicht annäherungsweise unser Ziel. Denn unser Guide crashte seinen Kite so unglücklich, dass sich das Deflatesystem öffnete und so trieb er solange im Meer, bis dieser von einem Schiff gerettet wurde. Dann waren wir nur noch drei im Bunde und setzten unseren Kurs fort. Bei einer nahegelegenen Insel machten wir Rast um uns nach dem Verbleib unseres Freundes zu erkundigen. Wir erfuhren das er nun bis Sonnenuntergang auf einer unfreiwilligen Schnorcheltour festsaß und wir ohne ihn weiter machen sollten. Nachdem der Lachanfall abgeklungen war und wir nun losfahren wollten, geschah ein weiteres Missgeschick. Ein zuvor für die Rast ausgelöster Kite kam außer Kontrolle, da sich die fünfte Leine um die Bar gewickelt hatte. Mein Freund musste sich von ihm trennen und so saß er auf einer Insel vor Hurghada fest. Zwei Stunden und zahlreiche „WIlson“-Schreie und Lost-Theorien später, hielt ein Schiff direkt auf uns zu. Sie hatten den Kite gefangen und brachten ihn sicher wieder zu uns zurück. Da es mittlerweile später Nachmittag geworden war, mussten wir uns Safaga aus dem Kopf schlagen und kamen im südlichen Hurghada an Land.

Zuletzt möchten wir uns noch bei einigen Leuten bedanken, denn ohne ihr Zutun wäre der Aufenthalt in Hurghada nicht so erlebnisreich gewesen: So sprechen wir unseren Dank der Kiteschule Kitegarden (www.kite-garden.com), dem Photographen Martin Wechselberger, dem Gastgeber Dirk Derksen, dem Dude Martin Weiß und Pentax aus.

2011 Billabong BVI Kite Jam

Posted: Februar 8th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Videos | No Comments »

Auch in diesem Jahr werden die British Virgin Islands einen Contest für Kitesurfer organisieren. Die, in dem Paradies gelegene, Necker Island lockt mit traumhaften Bedingungen und einer ereignisreichen Woche inklusive unvergesslichen Parties.

Erstmalig fand der Billabong BVI Kite Jam im März 2010 statt und war ein voller Erfolg. In diesem Jahr wird der Austragungszeitraum vom 27. Februar bis zum 5. März sein. Das BVI Tourism Board und Sir Richard Branson konnten wieder Billabong als Hauptsponsor gewinnen. Billabong gehört zu den weltweit führenden Herstellern für Surf- und Sportbekleidung. An dem Contest kann jeder teilnehmen, der gerne möchte und vor Ort ist. Egal ob Profi oder Amateur, es gibt für jeden eine passende Disziplin. Es werden Rennen, aber auch Freestyle-Wettbewerbe ausgetragen.

Der Multiunternehmer Sir Richard Branson ist Besitzer der Insel Necker Island und bietet hier wieder grandiose Parties an. Die Karibik-Insel bietet hervorragende Bedingungen zum Kitesurfen. Necker Island wird das ganze Jahr hindurch, von dem beständigen Passatwind verwöhnt und bietet dir dazu angenehme Luft- und Wassertemperaturen.

Necker Island ist normalerweise nur exklusiv zu buchen, doch anlässlich des BVI Kite Jam gibt es auch eine individuelle Zimmerbelegung. Das Spezial-Angebot wirkt für viele immer noch exklusiv, doch im Vergleich zu sonst doch recht günstig. Hier kannst du erfahren, wie “the rich and famous” leben und den Lifestyle einer Privatinsel erleben. Das auf Necker Island befindliche Wassersportzentrum bietet Interessierten bestes Equipment und sehr gute Trainer, um im Paradies das Kitesurfen zu erlernen.

Ein neuer F-One: Der Volt 2011

Posted: Februar 5th, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Labels | No Comments »

Nach der Markteinführung des Vorzeige-Delta-Kites Bandit 4, der auf fortgeschrittene und gute Kiter zielt, gibt es nun auch eine Alternative aus dem französischen Hause von F.One. Im März wird der F.One VOLT 2011 auf den Markt kommen, der vor allem auf Schulung, Einsteiger und Freerider zielt. Der Volt ist ein sehr leicht zu bedienender Kite, der mit seiner konstanten Kraftentfaltung sehr schnelle Lernerfolge möglich macht. Die unterschiedlichen Größen ermöglichen eine große Windrange. Der Kite ist sehr fehlerverzeihend und nimmt dir so nicht die Motivation nach den Crashes. Dank der 3 Struts ist der Kite wirklich leicht, das wirkt sich ebenfalls positiv auf die Windrange aus.

Der Autorelaunch ist ein sehr bedeutendes Feature, das in den letzten Jahren von F.One in die Kites geschneidert wurde. Der Kite wandert von allein, wenn er im Wasser liegt, an den Windfenster rand und liegt dann auf dem Tip. Während der ganzen Phase ist er nahezu drucklos und du kannst dich sicher wieder nach dem Crash sortieren. Der Kite wartet dann nur noch auf deinen Lenkimpuls, damit er wieder aus dem Wasser in die Lüfte fliegt.

Die einzig wahre Safety ist, wenn der Kite aus jeder Lage heraus sofort drucklos gestellt werden kann. Dank der EVO Bridle geht der Kite nach dem Auslösen drucklos rückwärts zu Boden. Der F.One Volt 2011 basiert auf dem von F.One patentiertem Delta-C-Shape Design, welches auch beim Bandit 4 zum Einsatz kommt. Der Kite wird mit 4 Leinen gefahren, was ein sehr schnelles und simples aufbauen am Strand ermöglicht. Auch qualitativ steht der Volt dem Bandit 4 in nichts nach, da er aus den selben Materialien gefertigt ist.

Der Volt wird preislich unter dem Bandit 4 liegen und in den Größen 5, 7, 9, 11 und 13 ab März zu haben sein. Besonders attraktiv wird der Kite im Paket mit Bar und dem neuen F.One Next 2011 Board sein, was das alte Fifty Pro als Einsteigerboard ersetzen wird. Mehr zu dem Board wird es in den kommenden Tagen in unserem Blog geben und natürlich sind die beiden Produkte auch sehr bald in unserem Shop mit den zugehörigen Preisen zu begutachten.

Ein Bandit mit viel Charme

Posted: Februar 2nd, 2011 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Labels | No Comments »

Welchen Kite soll ich mir kaufen? Diese Frage stellen sich viele unserer Kunden. Die Antwort ist nicht einfach. Bei dem unglaublichen Angebot auf dem Kitemarkt, ist es schwer genau den richtigen Kite zu finden. Es gibt mittlerweile unzählig viele Kitehersteller und jeder bringt jedes Jahr eine komplett neue Pallete Kites heraus. Wie soll das eigentlich funktionieren? Wie schaffen es so viele Hersteller, gleich mehrere Modelle und das auch noch in unzähligen Größen auf den Markt zu bringen!

Angefangen mit den ersten Tube Kites vor über 10 Jahren entwickelten sich die Kites rasant schnell, aus dem guten C Kite von früher ist heute ein moderner sportlicher C Kite geworden. Der BOW Hype ist so gut wie ausgestorben und dominiert wird der Kitemarkt nunmehr von den Delta Kites! F-One hat vor über 4 Jahren mit dem Bandit den Anfang gemacht und sich seit dem immer nur auf die Entwicklung eines Kites konzentriert. Diese Delta Revolution wurde durch das Konzept “all-in-one” Kites von fast allen Kitemarken weltweit übernommen und hat sich bis heute durchgesetzt. Die Kunst einen Kite zu verbessern, liegt daran möglichst viele Größen und Prototypen zu testen. Genau das hat F-One gemacht. Im Vergleich zu 60 Kites in 2009 für den Bandit 3, wurden in 2010 mehr als 80 Kites getestet, um die Eigenschaften zu verbessern. Der Kitedesignentwickler Silvain Peretti sagte, er hat noch nie so viel gearbeitet, um einen Kite zu entwickeln. Der neue Bandit 4 bestitzt nur noch 3 Struts, ist dennoch aber stabiler und leichter geworden. Es ist unglaublich, aber die Windrange wurde nochmals erhöht! Hier gelten nicht mehr die alten Größenvorstellungen, die man aus den vergangenen Jahren kennt. F-One ist es gelungen die Kites nochmals zu verbessern und das all-in-one Gefühl mit einem durchaus knackigen und sportlichen Kite zu vereinen.

Der Kite ist sicherlich auch gut für Einsteiger, bietet aber vor allem den Fortgeschrittenen und Profis einen wirklichen Mehrwert, da Kiteloops und unhooked Manöver noch sauberer und cleaner gefahren werden können und das C-Kite-Feeling selten so groß war, wie hier. Genau das war das Ziel des Urgesteins der Kiteentwickler, Raphael Salles aus Frankreich, der seit Beginn dabei ist und nun mehr und mehr zu den führenden Kiteentwickler der Welt gehört!