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Denis and Uli in Tarifa

Posted: Juni 10th, 2009 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

Am 28.5 starteten wir beide für 9 Tage in Richtung Spanien, voller Hoffnung auf dicke Tage auf dem Wasser. Einmal angekommen wurden wir erstmal 2 Tage lang gebürstet: 45-65 Knoten. Denis hatte derbe Spaß, nur hielt der Wind leider nicht lange an. Ab dem 3. Tag kündigte sich Poniente an und wir verbrachten so einige Stunden in den Dünen mit Grillen, in der Hoffnung, eine Thermik würde uns und den Wind beflügeln. Mit meinen federleichten 54 kg war es mir möglich hier und da ein Stunde der leichten Termik zu nutzen.

Bei ausgiebigen Shoppingtouren machten wir die Erfahrung, dass alle Locations zur Vorsaison entspannt sind, und sich vor Ort alle nach der langen Winterpause und bei anhaltender Wirtschaftskrise auf Gäste und Kundschaft freuen. Zuvor waren schon mal September/Oktober 2004 in Tarifa und damals waren die Gastgeber ziemlich müde und überspannt.

Das kleine Andalusische Dorf hat sich seit dem nicht viel verändert. Ein paar neue Wohnanlagen und eine neue Shoppingmeile an der Hauptstraße vor der Fischfabrik… unter anderem hat hier ein recht ansehnlicher Multisport-Erlebnis-Store aufgemacht. Grüsse hier auch an Gisela Pulido, die zusammen mit einem Geschäftspartner einen Laden mit Kiteschule aufgemacht hat. Sie hat sich ein superschickes Board vom Designer “Custo” shapen lassen, welches auch zum Verkauf steht. Hoffentlich auch bald in unserem Shop! Das Umland haben wir diesmal nicht weiter erkundet, dazu war keine Zeit mehr. Es soll aber einen wunderbaren Nationalpark im Hinterland geben, der umwerfend ist!

Am letzten Tag gab es auch noch eine Überraschung: Nach 5 Jahren sahen wir Randy Hereman wieder. Wir hatten ihn im Jahr 2004 in Workum kennengelernt. Damals war er ein 16jähriger Youngster und aggressiver Kiter, der wie ein Gummiball auf Speed stundenlang durch seinen Home Spot kreuzte . Da freuten wir uns natürlich sehr und schossen auch gleich ein paar Snapshots, die Ihr hier findet. Randy trainiert derzeit für den Worldcup in St. Peter Ording und wir wünschen ihm bis dahin viel guten Wind. Wir freuen uns indessen schon auf den nächsten Besuch in Tarifa – hoffentlich schon 2010!
Alles Gute, Eure Uli.

Kiteboard Open 2009

Posted: Juni 7th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

 

kboAm Wochenende war ich in Holland beim Kiteboard Open 2009.  Am Sonntag ging es nach Noordwijk aan Zee zum KBO. Am Sonntag wurde  eine Fun-Session gestartet, die wegen dem sehr böigem Wind nicht wirklich Spaß gemacht hat.

Die Party war dann um einiges besser als die Session auf dem Wasser :). Am Sonntag konnten wir dann erstmal ausschlafen, weil der Wind erst um 14 uhr kommen sollte. Gegen 15 uhr wurde dann der Rookie-Contest gestartet. Danach die Damen und dann gegen 18 uhr die Pro`s.  In den ersten paar Heats konnte ich den 8er gut angeknallt fahren.  Im Finale und Halbfinale ging der Wind ein bisschen runter für den 10er.

stefan1

Ich konnte mich unter anderem gegen Steve Verelst aus Belgien bis ins Finale vorkämpfen. Im Finale musste ich mich lediglich Bas Koole aus Holland geschlagen geben.

 

Die Platzierungen im Überblick 1.Platz Bas Koole 2. Platz Stefan Permien 3.Platz Steve Verelst

 

Viele Grüße, Stefan

Reisebericht El Gouna, Ägypten

Posted: Mai 17th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | Tags: , , , , | 1 Comment »

Kurz nach Ostern haben wir uns entschlossen, dem Schmuddelwetter in Zürich zu entfliehen und ein paar Tage kiten zu gehen.
Aber die Reisekasse war nach Abzug von Autoversicherung, 0% Anzahlung finanzierten Weihnachtsgeschenken und der Minibarabrechnung aus dem Snowboardurlaub alles andere als prall gefüllt. Kurzum, Cabarete und Brasilien fielen aus und in Beauduc waren 2 Wochen Regen und Flaute angesagt. Also wohin? Nach einiger Recherche auf Ltur.com und fleissigem Kitespot-Forum lesen sind wir auf El Gouna gestossen.

El Gouna liegt am roten Meer, etwa 20km nördlich von Hurghada, und gehört einem ägyptischen Milliardär. Der Ort ist von einer Art Grenze umgeben und kann nur von Touristen und Angestellten besucht werden. Mit einem authentischen Ägyptenurlaub hat das ganze also wenig zu tun, dafür hat man seine Ruhe, wird nicht dauernd in irgendwelche Buden gezerrt oder angeschrien wenn man nix kaufen will. Wer Mal in Hurghada war, weiss was ich meine… (Die Kitelehrer nennen Hurghada nur noch den Zoo :)
Es gibt jede Menge Hotels jeder Preislage, entweder Downtown oder an der Marina. Die an der Marina sind dichter an den Kitestationen, haben dafür aber weniger Platz und ein etwas schlechteres Preis/Leistungsverhältnis. Das einzige Hotel mit eigenem Kitespot ist das Mövenpick, von allen anderen Hotels fährt man am besten mit dem Tok Tok, einem 3-rädrigen Motorrad Taxi zum Kitebeach. Die Fahrt ist ein echtes Erlebnis (vor allem mit 4 Passagieren plus Fahrer und Kitebag!!!), kostet etwa 70 Cent pro Person und dauert knapp 10 Minuten.


Wir waren im Arena Inn, und waren sehr zufrieden. Die Zimmer sind eher klein und einfach, aber sehr sauber, und das Personal war immer sehr freundlich. Ausserdem ist es all inclusive, was sich auf jeden Fall lohnt, da die Preise in El Gouna eher europäisch als ägyptisch sind und man für ein Bier sonst schon seine 3 Euro löhnt und für Drinks etwa 6-8 Euro. Das Rihanna bietet auch AI an und hat einen eigenen Strand neben der Kitestation, wo man tagsüber auch Getränke und Essen bekommt, wäre also auch eine gute Option. Für die Schleckermäuler und Vielfrässe interessant ist die Option bis zu 3x pro Woche in eins der teureren Hotels (Steigenberger, Mövenpick oder Sheraton) zum Abendessen zu gehen, gegen 3 Euro Aufpreis.

Die Kitestationen sind nördlich der Marina und eigentlich alle an einem Strand. Die erste Station am Ort war Kitepower (Mangroovy Beach), später kamen noch Kiteboarding Club (Buzzha Beach) und die kleine Station Red Sea Zone in der Mitte der beiden dazu. Wir waren im Kiteboarding Club, der Station von Thomas Beckmann, und rundherum begeistert. Die Kitelehrer waren sehr cool, und am Strand wimmelt es von emsigen Ägyptischen Beachboys, die sich geradezu darum reissen, einem den Kite zu starten oder landen. Der Strand ist privat und Kitern vorbehalten, so dass man sich nicht mit Badegästen und Sonnenliegen herumärgern muss. Dafür fällt eine Storage Gebühr an (70 Euro pro Person für 10 Tage), in der eine Box zur Lagerung der Kites (nachts abgeschlossen und bewacht), Strandbenutzung und Service von den Beachboys sowie die Benutzung aller Facilities der Station enthalten ist. Wenn man Material mietet (riesiges Sortiment an neuen F-One Bandit Dos etc.), oder einen Kurs macht (etwa 350 Euro mit Material), fällt natürlich keine weitere Gebühr an. An der Station gibt es ausserdem einen coolen Chillout bereich sowie allerlei Spielzeugs (Billard, Kicker, Free Internet, Bar, HAndlepasstrainer etc.) so dass man sich die windfreie Zeit gut vertreiben kann.
Davon gab es zum Glück nicht allzu viel, denn wir hatten an 8 von 11 Tagen Wind. Dabei war alles zwischen 12 und 30 Knoten, so dass man auf jedenfall 3 Kites mitnehmen sollte. Wir waren mit den 2009er Naish Helix in 9, 12, und 14m² sehr gut ausgerüstet und konnten eigentlich immer fahren. Der Wind ist sehr konstant, sowohl was die Richtung als auch die Stärke angeht, so dass schneller Lernerfolge garantiert sind.

Dazu trägt auch das glatte Wasser bei, denn einige hundert Meter weit drausser liegt ein langes Riff, was die Windwelle anschirmt, die draussen schon recht hoch werden kann. Bei Hochwasser kann man über das Riff kiten, bei Niedrigwasser muss man mit ein paar Schlägen drum herum kreuzen um ins Blauwasser zu fahren. Wir sind allerdings die meiste Zeit in der Lagune geblieben, weil das spiegelglatte Wasser traumhaft zum Heizen, Springen und Tricksen einlädt. Bei Niedrigwasser sei allerdings zur Vorsicht geraten, dann dann ist das Wasser z.T. nur noch 10cm tief und man kann sich leicht an Steinen und Korallenstückchen, die an einigen Stellen herumliegen verletzen. Hohe Sprüngen übt man dann doch besser bei High Tide (knapp hüfttiefes Wasser) oder im Blauwasser. Ausserdem wären da noch die El Gouna Arschlochmuscheln (siehe Foto), deren Stacheln sich sogar durch Kiteschuhe bohren sollen. Mir aber egal, denn ich fahre eh barfuss. Bei Flaute eignet sich das Riff übrigens auch super zum Schnorcheln, es gibt tolle Fische und Korallen und Schnorchelausrüstung bekommt man an der Station kostenlos.

Vom Platz her hatte ich den Eindruck dass es bei Kiteboarding Club weniger voll war als bei den anderen Stationen, ausserdem ist es die nördlichste Station und man kann mit ein paar Schlägen in die darüber gelegene Bucht hochkreuzen, die man dann ganz für sich alleine hat, da die Kiteschüler noch keine Höhe laufen können :)

Am gegen Ende des Urlaubs waren zufällig noch die ägyptischen Meisterschaften mit Contest an der Red Sea Zone Station, so dass es auch noch ein paar krasse Tricks zu sehen gab. Abends waren wir auf einer Pool Party in Du Port (geile Location direkt an der MArina, gute Stimmung und aktuelle Electro Sounds) und auf der Beach Party zu Abschluss des Contests. Empfehlenswert sind auch die Parties in der Kitepower Station, mit chilliger Atmosphäre und feinser Reggae Music.

Kurzum, ein rundum gelungener Urlaub mit sehr wahrscheinlicher Wiederholung im nächsten Frühjahr!!!

Hollywood style kitesurfing

Posted: April 14th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Kiteboarding, Reiseberichte, Videos | Tags: , , , , | No Comments »

Ich war am Wochenende in Los Angeles, am Sonntag auch ganz netten Wind gehabt. Nachdem ich mich etwas auf dem Wasser mit meinem Naish Torch ausgetobt habe und eine kleine Pause am Strand einlegen möchte, treffe ich dort den Filmer von Slingshot, kam gerade aus Kapstadt zurück mit jeder Menge Action Videos… Übrigens ein guter Freund von Andy Gordon (der die Hadlow Filme produziert), ein bisschen Neid hat er sich anmerken lassen, denn Andy Gordon ist hauptberuflicher Ingenieur und macht diese genialen Filmprojekte nur so nebenbei. Big Respect!!!
Und er wollte bald auch bald in die Bay Area kommen, denn hier ist die Saison jetzt ziemlich am durchstarten: das Wasser wird wärmer, die Thermik wird immer zuverlässiger, und Sherman Island ist wohl einer der genialsten Kitespots: flaches Süßwasser, sehr konstanter Wind und eine saugeile Kulisse (u.a. ein halb versunkenes Segelboot).
Und vielleicht kann sich der eine oder andere noch an dieses Video erinnern, dass wohl eines der Len10 Videos ist, die ihn als einen der durchgeknalltesten Kiter berühmt gemacht hat. Ach ja, an diesem Spot kann es schon leicht passieren, dass man seinen Kite in die Büsche haut… es ist einfach so geil, dass man alles um sich herum vergisst und Vollgas gibt… mein Kumpel und ich haben es selbst zweimal getestet =/

Ansonsten lautet hier die Devise: vormittags Wellenreiten, nachmittags Kitesurfen und sich mit aller Kraft zu zwingen, die Diplomarbeit zu schreiben…

Reingehaun,
Axel

Stefan Permien wurde 2ter in Holland!

Posted: April 8th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

Am 3.,4. und 5ten April fand in Holland – genauer in Mirns am Ijsselmeer – der Sticked.nl Kitesurf Kickoff 2009 statt. Es sollte am Freitag los gehen, doch leider war kein Wind, dafür wurden wir mit Sonne und Temperaturen wie im Sommer verwöhnt. Am Samstag war es dann so weit, der Wind war endlich da und der Contest wurde gestartet. Es gab eine „Amateur“-Wertung, in der 30 Fahrer starteten, die nicht voll gesponsort wurden. Ich startete im Pro-Contest zu dem Fahrer aus Holland, Belgien und Deutschland eingeladen wurden. In der ersten Runde konnte ich mich gegen meine Konkurrenz durchsetzen und kam in die nächste Runde. In den nächsten zwei Runden konnte ich mich gegen den Belgier Leander Vivey und gegen Bas Koole aus den Niederlanden durchsetzen. Im Finale musste ich mich dann dem überragend fahrenden Youri Zoon geschlagen geben.

Ein schönes Event; der Wind war gut, ich konnte 10er und 12er Thundebird fahren. Der Spot bietet schönes Flachwasser mit großem Stehbereich. Zwischen den Heats konnte man sich in heißen Chakuzee aufwärmen.

Zuletzt möchte ich mich bei Marrku dem Organisator für die Einladung und das Event bedanken.

Stefan


Boost rockt auch in den Alpen

Posted: März 1st, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | Tags: , , | No Comments »

Im Februar hat der erste Boost Snowboard Trip stattgefunden. Eigentlich wollten wir standesgemäss im Riders Palace absteigen, aber durch unsere spontane Buchung war alles schon voll und wir mussten statt an der Talstation in Laax zu logieren auf das 10km entfernte Rueun ausweichen.

Wenigstens sind wir morgens fit wenn wir nicht so dicht am Hauptquartier der Laaxer Snowboardszene absteigen, dachten sich die motivierten Boost Jünger. Doch diese Rechnung hat Herr Smirnoff gründlich vereitelt, auch wenn wir zum feiern in den Skikeller mussten.

Statt des versprochenen Sonnenscheins hielt der erste Tag nur Schneesturm und Nebel für uns bereit, so dass wir die Powderhänge erstmal vertagen mussten. Am nächsten Tag wechselte dann Schneesturm mit Sonnenschein und wir konnten die schönen Momente nutzen um ein paar sahnige Powderhänge abzufahren.

Boost Guru und bekennendes Wahl-Nordlicht war dann auch hellauf begeistert vom Tiefschneefahren, bis wir von einem Schlechtwettereinbruch überrascht wurden und man Felsen nicht mehr von Schnee unterscheiden konnte. Wir mussten also bei Schneesturm und gefühlten -200°C durch den Tiefschnee wieder hoch robben, währed wir von Denis verflucht wurden. Nachdem seine Todesangst überstanden war und wir uns mit Tee mit Zwetschgenschnaps wieder aufgewärmt hatten war er aber schon wieder heiss auf die nächste Runde.

Bleibt zu hoffen, dass das Wetter nächstes Mal besser wird, dann können wir auch die neuen Kites auf dem Gletscher ausprobieren. Fortsetzung folgt wahrscheinlich Mitte März!

Rock’n'Roll in Canada!

Posted: Februar 28th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | Tags: , , , , , | No Comments »

Kanada ist ein echtes Paradies für Freunde des Bergspochts… und für Freunde von großen Trucks, denn die sieht man dort wirklich extrem häufig. Ich hab mich aber eher mit dem Spocht beschäftigt, meinen verrückten kanadischen Freund Simon in Golden, BC am Fuße des Kicking Horse Mountain Resorts besucht.
In der einen Woche, in der ich da war, habe ich einen Crashkurs im Lawinentraining bekommen, seit 4 Jahren erstmals wieder in einem Skigebiet mit mehr als 100m Höhenunterschied gewesen, mit Schneeschuhen unberührte Berge erklommen, um meine persönliche Handschrift in den weißen Powder zu zeichnen, Splitboards ausgeliehen, um noch schneller den Berg hochzukommen (was leider absolut nicht stimmt, Splitboards sind der letzte Dreck, unsere zumindest), um natürlich wieder unberührten Powder zu genießen…

Kleine Pause für Bilder mittendrin:

… wie man vielleicht schon sehen konnte, war ich auch Ice-Climbing… Eingefrorene Wasserfälle hochzuklettern ist schon an sich ne sehr verrückte Idee, wenn man erstmal mit seinen zwei Eisäxten in 20m Höhe an einem Wasserfall hängt, ist es schwer zu sagen, ob es ein total genialer Sport ist, oder schon an Wahnsinn grenzt… Denn Eis bricht sehr gerne ohne Vorwarnung, vor allem wenn man es mit seiner Eisaxt schikaniert. Naja, ich hab’s auf jeden Fall in allen zügen genossen und laut Aussage meines Kumpels hab ich mich dabei auch garnicht so dumm angestellt…

Mehr Fotos gibts hier!