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Teamrider Linus Erdmann in Ägypten

Posted: April 22nd, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | 1 Comment »

Im März ging es für Linus für eine Woche nach Ägypten (El Gouna) zum Kitesurfen und das hier ist sein Reisebericht:

Als wir in Hurghada am Flughafen ankamen, mussten wir erst mal das richtige Shuttle finden, was gar nicht so einfach war, bei der großen Anzahl aufdringlicher „Taxifahrer“.
Mit dem richtigen Shuttle ging’s dann in 30 Minuten nach El Gouna. Dort angekommen, kurzer Check- in im Hotel, und mit dem Tok Tok ging’s zur Station und dort gleich aufs Wasser. Leider hatten wir nicht immer allzu viel Wind, aber zum fahren hat es dann doch fast immer gereicht. Dafür hatten wir aber tagsüber bis zu 30° C. Für mich war es eine super Vorbereitung für die kommende Saison, ich konnte meine Tricks verbessern und auch neue lernen. Es sind auch ein paar nette Bilder und ein Video entstanden, die in kürze unter www.linuserdmann.de zu sehen sind.

Atlantiküberquerung Tag 187: Caicos Islands

Posted: April 18th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | Tags: , , , | 3 Comments »


Wir sind inzwischen auf den Turks und Caicos Inseln angekommen. Die Überfahrt von Puerto Rico aus velief glatt war,  bis auf eine Regenfront die für einen halben Tag den Passatwind gestört hat Wir haben zuerst Grand Turk angelaufen und dort einklariert. Das Zollbüro haben wir erst gar nicht gefunden, erst als ein Truckfahrer ausgestiegen ist und das dritte mal auf eine halb zerfallene Lagerhalle zeigte, gingen wir dann skeptisch hinein. In der Halle war dann aber ein Beamter in lässigem T-Shirt und alles lief wie gewohnt ab.


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Wir lagen im Südwesten der Insel und kamen mit dem Besitzer der dortigen Tauchschule ins Gespräch und sind dann gleich mit den Jungs zum Gerätetauchen gefahren. Die Unterwasserwelt ist hier echt unglaublich vielfältig. Bei einem Tauchgang wurden Klaas und ich zeitweise von ein paar Schildkröten begleitet, die eine Schildkröte hat durchgehen zur Seite, zu uns beiden, geguckt und ist dann frontal gegen einen Korallenblock geschwommen, ein Glück für die Schildkröte, dass die Dinger gepanzert sind!

Am nächsten Tag hat dann der Passatwind noch mal angezogen und wir sind mit der Zest hinter Long Cay vor Anker gegangen und hatten mal wieder eine Kitesession mit spiegelglattem Wasser, aber zur Abwechslung waren wir mal mit dem 9er Bandit 3 so richtig angepowert, sonst fliegen wir hier eigentlich nur große Kites.

Von Long Cay aus sind wir dann noch abends die 25 Seemeilen nach Cockburn Harbour auf South Caicos gesegelt. Auf dem Weg haben wir den bisher größten Fisch der Reise gefangen, einen gut über einen Meter langen Mahi Mahi (Karibische Goldmakrele), der hat uns super geschmeckt und wir haben immer noch Fisch im Bord-Kühlschrank. Hier in Cockburn Harbour haben wir noch zahlreiche fällige Arbeiten am Schiff erledigt, ausklariert und Diesel gebunkert. Morgen wollen wir dann Richtung Bermuda aufbrechen. Bitte keine Kommentare zum Seemannsgarn, der sich um die Bermuda Triange spinnt.

Atlantiküberquerung Tag 181: Puerto Rico

Posted: April 12th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | 1 Comment »

Zurzeit sind wir in San Juan auf Puerto Rico. Im westlichen Teil der Britischen Jungferninseln war es uns dann doch nach einer Woche zu teuer geworden. Klaas und Ich haben dann, mit der Fähre von West End aus, einen „Visa Waiver Trip“ zu den U.S. Inseln gemacht, um ein Visum für die USA zu bekommen. Man muss nämlich über einen kommerziellen Weg in die USA einreisen um ein Visum zu bekommen, wenn man erstmal das Visum hat darf man dann mit dem Segelboot einreisen. Bei diesem Trip mit der Fähre hatten wir Gelegenheit einen Eindruck vom Massentourismus auf den U.S. Jungferninseln zu bekommen, und uns dann entschieden die Inselkette auszulassen und gleich Richtung Puerto Rico zu segeln. Wir haben dann nochmal einen Stop auf Culebra eingelegt, die Insel liegt 15 Seemeilen östlich von Puerto Rico und gehört zu den spanischen Jungferninseln (unter Verwaltung der USA). Culebra hat uns allen sehr gut gefallen. In der Bucht von Almodovar gibt es einen wunderbar geschützten Ankerplatz mit einem erstklassigen Flachwasser-Kitespot gepaart. Klaas und Ich waren wieder mal mit dem 11er und 13er F.One Bandit3 auf dem Wasser. Am Tag zuvor hatten wir uns die Insel Culebrita angeguckt und sind auf den alten verlassenen Leuchtturm geklettert und haben das leerstehende Haus des Leuchtturmwärters unter die Lupe genommem.


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Dann sind wir weiter nach Fajardo auf Puerto Rico gesegelt, wo wir festgestellt haben dass in den USA ohne Auto gar nichts geht. Daraufhin haben wir uns für die nächsten Tage ein Auto gemietet und ein wenig die Insel erkundet. Einen Tag sind wir durch den „El Yungue“ Regenwald gewandert, um mal ein wenig Abwechslung zu dem ganzen Wasser zu bekommen… Der Regenwald hat uns allen sehr gut gefallen und zum Abschluss des Tages gab es noch eine Dusche unter einem Wasserfall. Jetzt sind die Mädels wieder nach Hause geflogen und wir sind wieder zu zweit an Bord. Wir haben hier auf Puerto Rico schon mal für unsere Rückreise Richtung Azoren eingekauft und noch fällige Arbeiten am Schiff erledigt.

Auf dem Weg von Fajardo nach San Juan haben wir einen kleinen Stop auf der Cayo Icacos gemacht, eigentlich wollten wir dort Kitesurfen, aber der Wind war dann so böig, dass wir in dem kristallklaren Wasser schnorcheln gegangen sind. Die Unterwasserwelt in den Naturschutzgebieten ist echt atemberaubend. In den nächsten Tagen wollen wir dann weiter Richtung Turks und Caicos Inseln segeln und von dort geht es dann weiter Richtung Heimat.

Atlantiküberquerung Tag 171: Saint Barthélemy

Posted: April 2nd, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Kiteboarding, Reiseberichte | 3 Comments »

Seit dem letzten Eintrag sind wir von Barbuda nach Saint Barthélemy gesegelt. Um möglichst viel von der Zeit auf Saint Barthélemy zu haben, sind wir die 60 Seemeilen über Nacht gesegelt. Sina und Sarah haben die erste Nacht auf See trotz gutem Wind und Seegang überstanden.

Saint Barthélemy ist schon seit Jahren die Insel des Jetset-Tourismus und dem entsprechend waren auch die Preise in den Cafés und Eisdielen. Dafür konnte man die Luxusyachten der Millionäre bewundern. In der Gegenwart von den riesigen Schiffen, die bis zu 115m lang waren, kommt einem eine 50 Feet (15m) Segelyacht, die mit zu den größten in der der Nord und Ostsee zählt, als kleines Schaluppe vor. Selbst die Beiboote der meisten Yachten waren wahrscheinlich teurer als die “Zest”.

Von Saint Barthélemy segelten wir dann zügig weiter nach St. Martin. Hier lagen wir erst in der Orientalbay. Die Orientalbay ist direkt neben dem Kitespot “Le Galion”. Klaas und ich waren mit dem 13er und 11er Bandit auf dem Wasser, hätten aber auch gut jeder eine Größe kleiner fahren können. Der Spot gehört absolut zu einem meiner Lieblingsspots in der Karibik. Die Bucht hat einen Teil mit spiegelglatten Flachwasser, der perfekt zum Üben von Tricks ist, und im Eingang der Bucht laufen saubere Wellen die man sich mit ein paar Wellenreitern teilen muss. Leider brechen die Wellen so, dass man sie downwind abreiten muss, aber in Kombination mit dem Freestylepart ist der Spot schwer zu toppen. Wir beide hatten eine Hammer-Session und packen erst wieder zusammen als es schon dunkel war. St. Martin hat uns auch sonst ganz gut gefallen, im Gegensatz zu Saint Barthélemy konnten wir hier für 5 US$ pro Person Essen gehen.


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Wir sind dann, wieder über Nacht, die 80 Seemeilen zu den Britischen Jungferninseln nach Virgin Gorda gesegelt. Hier in den Jungferninseln sind wirklich unglaublich viele Segler und Chatercrews unterwegs, im Gorda Sound lagen sicherlich 150 Yachten, aber sobald wir um die nächste Ecke gefahren sind haben wir auch wieder Buchten entdeckt, die wir für uns alleine hatten. Von dort sind wir dann weiter nach Jost van Dyke gesegelt. Jost van Dyke ist eine der kleineren Inseln der B.V.I., hier leben nur 100 Menschen, und im Osten der Insel gibt es zwischen kleine vorgelagerten Inseln unzählige Wellenreitspots. Als wir auf Jost van Dyke ankamen waren gerade 14kn SE-Wind, ich hab mir den 11er F-One Bandit 3 und das Naish 6er Fish geschnappt und gerade als ich die erste Welle bei sahne, sideoff Wind geschlitzt hatte ist der Wind dann schlagartig eingeschlafen und ich habe es dann nur gerade so geschafft den Kite nicht in die Felsen zu droppen. Zum Glück war Klaas mit dem Dinghy da und hat den Kite schnell aus dem Wasser gezogen.
Heute war leider wieder kein Wind, dafür waren Klaas und ich Wellenreiten. Die Bedingungen waren echt gut, und wir haben beide richtig gute Wellen erwischt, nur die Korallenriffe haben uns ein wenig Angst gemacht.

Atlantiküberquerung Tag 155: Martinique

Posted: März 14th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | No Comments »

Atlantiküberquerung Tag 155: Martinique

Wir sind Richtung Martinique in See gestochen, nachdem wir auf den Grenadines einfach nicht mehr Kiten konnten. Die Segelroute wählten wir im Lee von St. Vincent und St. Lucia was uns eine sehr anstrengende und anstregende Segelnacht bescherte. Hinter den Insel lagen wir in einer leierenden Flaute, die wir ohne Motor auch nicht abkürzen konnten. Dagegen bließ der Wind zwischen den Inseln wieder so stark, dass wir im dritten Reff im Groß und kleiner Genua segelten.

Schließlich angekommen: In Martinique bekamen wir unsere Ersatzteile für den Motor der „Zest“ und fanden auch seit langen wieder einen Supermarkt mit anständigen Preisen und unabgelaufenen Konserven. Und vor allem auch Fleisch, das sich als wertvoller Energiespender bei dieser Reise heraus gestellt hat. In Martinique, ein Département d’outre-mer und somit ein Arrondissement Frankreichs, gab sogar Bier aus Deutschland, für 36 Cent die Dose! Auf Martinique gefiel es uns richtig gut. Wir erkundeten die Luvseite der Insel, die mehr Möglichkeiten zum Kitesurfen bietet. Wir fanden eine schroffe Fels- und Rifflandschaft mit vielen einsamen Buchten und wenig Tourismus. Wir gingen hinter der Insel Madame de la Rose vor Anker. Der Kitespot ist wohl am besten mit einem Schiff zu erreichen und hat hinter einem Riff eine perfekte Flachwasserpiste. Wir waren mit dem 11er und dem 13er Bandit auf dem Wasser und hatten eine richtig gute Session. Das Schlauchboot dient dabei als Fotoplattform und als Rettungsmittel, falls Probleme auftreten sollten.

Nach einem guten Kitetag liessen wir den 13er Bandit in die Luft und testeten so mal mit der Yacht die Skysails-Eigenschaften des 13er Bandits. Wir gingen an die Aktion sehr gemächlich ran, so dass unser Bootsspeed bei 3 Knoten lag. Wir hatten keine starre Verbindung zwischen Schiff und Kite, da ein festgeknoteter, loopender Kite sich sehr schnell selbst zerstören kann. Insgesamt war die Aktion viel weniger aufwändig als gedacht und der Kite verhielt sich in diesem Setup sehr angenehm.
Da der Wind in der letzten Woche nur sehr unregelmäßig war, kamen wir leider kein weiteres Mal mit Kites auf’s Wasser. Dafür waren wir täglich mehrere Stunden schnorcheln. Martinique und die Iles des Saints sind extrem gute Tauchreviere. Das Unterwasserleben und die Unterwasserlandschaften sind sehr abwechslungsreich. Wir versuchten uns wieder mit Harpunieren selbst zu versorgen, bisher blieben die großen Erfolge aber aus. Trotzdem haben wir ab und an ein paar Langusten und mittelgrosse Fische erwischt, die wir essen konnten.

Wer sich am Tage noch nicht ganz verausgabt hat sollte unbedingt mal nachts ins Wasser springen. Wir haben uns hier zwei Tauchlampen gekauft und sind absolut begeistert davon, nachts zu schnorcheln. Jan und Axel entdeckten bei einer so einer Nachtaktion einen wahren „Höllenhund“, wie sie das Tier anschließend tauften: Eine stattliche Languste in der Grösse eines ausgewachsenen Schäferhunds, mit rot reflektierenden Augen und die sich ihrer Überlegenheit absolut bewusst war und jegliche Scheu vor den Tauchern abgelegt hat. Wenn man mal die Lampe komplett ausschaltet, dann sieht man das Wasser um einen herum fluoreszieren. Eine echte Zauberlandschaft. Schwer zu beschreiben, muss man selbst sehen.

Wir sind gestern in Antigua angekommen und Axel verlässt das Schiff leider heute wieder und fliegt zurück nach Hamburg. Dafür besuchen uns bald Sarah und Sina wieder hier an Board.

Stefans neues Video “Winter/Summer switching”

Posted: März 11th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte, Videos | 1 Comment »

Unser Teamfahrer Stefan Permien kommt im Moment viel rum. Um diese Klimazonenüberwindungen mit dir zu teilen, hat er ein neues Video produziert. Stefan war dafür in Deutschland in Kiel und Damp unterwegs. Für die Aufnahmen im Warmen war er auf der kanarischen Insel Teneriffa und am süd-westlichsten Punkt Europas, Tarifa.

Das Video trägt den dazu passenden Titel: Winter/Summer switching. Viel Spaß damit!

Stefan fährt übrigens auch unter anderem für die Marken Soöruz, Triggernaut und Kitefactory, die wir auch bei uns im Shop anbieten.

Stefan und Christian rocken Tarifa

Posted: März 5th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | No Comments »

Unsere Boost-Teamfahrer Stefan Permien und Christian Winkenjohann entkommen dem nasskalten Wetter für einige Tage, um bei Tarifa für die nächste Saison zu trainieren. Hier kommt ihr Bericht:

Vor genau einer Woche sind wir nun früh morgens nach Tarifa geflogen und bis auf den ersten Tag waren alle Tage kitebar. Und so soll es auch weitergehen. Wir waren an vielen unterschiedlichen Spots um den südwestlichsten Punkt Europas. Zum Beispiel waren wir auch in Palmones oder in Novo Sancti Petri.

Vor ein paar Tagen konnten wir mit dem 11er und 12er die Flussmündung mit Flachwasser schreddern. Allerdings sind wir die meiste Zeit mit unseren kleinsten Kites unterwegs, da es immer richtig ballert. Zu dem starken Wind kommt auch meistens noch eine dicke Welle an Land gelaufen. Das Wetter ist sehr wechselhaft. Von 15 bis 20 Grad und wahlweise Sonne oder Regen fühlt man sich wie in unserem Herbst.

Nun haben wir noch 2 Tage vor uns, bevor es wieder nach Hause geht. Berichten zufolge, wartet dort aber wieder ein nicht eingeschneiter Norden!