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Jule Hosp in West-Australien

Posted: März 2nd, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Reiseberichte | Tags: , , , , , | No Comments »

Ein Gastbeitrag von Julian Hosp, Teamfahrer von F-one, Dakine und Sooürz. Er schickt uns eine Mail von seiner Australien-Promo-Tour. G’day mate.

Wann immer ich an Australien dachte, kamen mir endlose Weiten, wilde Tiere, Natur, Abenteuer, etc in den Sinn. Auf meiner einwöchigen Promotour in Melbourne war das schon eher anders, und so hoffte ich, dass der zweite Teil meiner Reise in Perth mich diesen Traum von Down Under leben lassen würde. Wir wohnten bei einem Freund, der sein Haus direkt am Strand hat – einfach ein Traum. Jeden morgen entweder Wellenreiten oder eine Runde Joggen, Uniarbeit und Diplomarbeit schreiben, und am Nachmittag fett Kiten gehen, standen so ziemlich jeden Tag auf dem Plan.

An einem Wochenende hatten wir vor, zum Kitestockevent zu fahren. Dieser Event,  der größte Testival-Event in Australien, wird ca. 4 Autostunden nördlich von Perth am Strand abgehalten. Die Reise dorthin war schon ziemlich aufregend, nachdem wir hier durch eine Vielzahl an Nationalparks fuhren, und so ziemlich jedes typische australische Tier zu Gesicht bekamen. Natürlich auch wilde Kängurus und Emus. Ich vertrat zusammen mit dem australischen Importeur die Französische Marke F-One und ließ alle möglichen Leute den Bandit 3 und F-One Boards ausführlich testen. Nebenbei gabs natürlich jeden Tag Parties und BBQ.

Ich genoss die Zeit in West-Australien so richtig: 15km Strapless Downwinder am Surfboard, unglaubliche Freestyle-Sessions in Woodmans Point oder Safety Bay. Grillabende direkt am Meer! Alles in Allem, hab ich Western Australia so richtig ins Herz geschlossen, und ich kann mir gut vorstellen, hier mal länger meine Zelte aufzuschlagen! Leider sitze ich aber schon im Flieger zurück nach Hause, wo ich erstmal wieder in die Klinik zum Arbeiten muss für die nächsten 2 Wochen. Doch dann gehts schon wieder weiter nach Thailand! Ein voller Zeitplan,  es gibt NIE nichts zu tun.
Cheers, mate! Jule.

Atlantiküberquerung, Tag 138: Mayreau

Posted: Februar 24th, 2010 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Kiteboarding, Reiseberichte, Videos | 4 Comments »

Wir haben die letzten Tage in Mayreau verbracht. Der Kitespot hier war für uns alle drei der bisher Beste in der Karibik! Auf der Luv-Seite der Insel gibt es kleine Wellen die sauber über ein flaches Riff laufen und auf der Lee-Seite gibt es Flachwasser vom Feinsten! Es war ein wenig schwierig Tricks mit links vorne zu machen, da der Platz zwischen den ganzen Charter-Katamaranen etwas eng war. Wir haben fast einen kompletten Nachmittag gefilmt und haben uns mit dem 11er F-One Bandit3 und 134cm F-One Acid abgewechselt.

Wir sind jetzt inzwischen, mit einem Zwischenstop in Bequia, auf St. Vincent angekommen. Hier ist heute Marco an Bord gekommen und wir haben auch gleich eine kleine Kitesession vor Young Island eingelegt. In den nächsten Tagen wollen wir weiter nach St. Lucia segeln.

Atlantiküberquerung, Tag 135: Tobago Cays

Posted: Februar 20th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Boost-News, Reiseberichte | Tags: , , , | No Comments »

Wir haben wieder Besuch! Axel ist auf Barbados zu uns gestoßen und wir sind unmittelbar in See gestochen. Barbados hatte sich die letzte Woche nochmal von seiner schönen Seite gezeigt. Vor allem die Nordostküste mit seinem dicken Swell, den langen Sandstränden und dem Urwald im Hintergrund hat es uns angetan. Aber als Axel dann da war haben wir neue Plätze entdecken. Deshalb darf er jetzt erzählen:

Nach meinen vier Stunden auf Barbados, drei davon auf den Bus wartend bzw. im Bus stehend, war ich auch gerne bereit, mit zwei Seglern neue Ufer zu entdecken, und so haben wir uns noch am gleichen Abend auf den Weg zu Union Island gemacht, eine der vielen paradiesischen Inseln von den Grenadines. Ich habe Klaas seiner Nachtwache abgelöst, und sofort die Sternschnuppen unter Wasser bewundert – fluoreszierendes Plankton rund um die Zest. Klaas hat es sich derweil in seiner Koje gemütlich gemacht und wurde kurz darauf von einem Schwall Wasser geweckt, das durch die Luke kam… ups. Dafür hat er ein paar Stunden später den dicksten Fisch der gesamten Reise an Land gezogen, einen 80cm langen Cero!

20 Studen später sind wir in Clifton angekommen, durch ein Atoll reingesegelt und haben kurz vor der Happy Island geankert. Die Insel „Happy Island“ macht ihrem Namen alle Ehre und wir haben dort ein Bier gezischt, ein leckeren Cocktail getrunken, und ein geniales Rezept für unseren Cero erhalten: In Weißwein mit Knoblauch angebruzelt war der Fisch eine echte Delikatesse.

Am nächsten Tag sind wir Richtung Tobago Cays aufgebrochen, ein Insel-Archipel, wo riesige Schildkröten in türkisblauem Wasser bei 30m Sicht chillen. Wir sind aber stattdessen lieber in selbigen Gewässern Kiten gegangen und haben in Badewannenwasser feinste Action in die Luft gezaubert, und einen Hindernis-Parcours aus Segelyachten bezwungen (meistens – ahem).


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Schnorcheln waren wir natürlich auch, eine 10m Riffkante lud förmlich dazu ein. Das haben wir dann auch gleich nochmal nachts wiederholt, leider sind uns aber, als wir an der Riffkante angekommen sind, die Batterien der Taschenlampe ausgegangen. Weder der sichelförmige Mond noch das fluoreszierende Plankton konnte dann die gefühlte Sicherheit des Lichtkegels ersetzen und wir sind wieder raus aus dem Wasser.
Am nächsten Tag sind wir Jack Sparrow auf seine Insel gefolgt (Petit Tabac). Das 20cm tiefe Riff war nicht der optimale Kitegrund, aber dazwischen hat man ein paar türkise Flecken und eine nette Kickerwelle für Tricks gefunden. Auf der Insel haben wir uns dann Kokosnüsse von den Palmen geholt und mit Korallen aufgehauen.

Auf der Suche nach neuen Kitespots haben wir dann Mayreau entdeckt, eine der größten Inseln hier. Die Insel hat eine Ankerlagune auf der windabgewandten Seite hat und den wohl bisher besten Kitespot 10m durch die Palmen auf der anderen Seite. Wir sind aber auf die Idee gekommen, auch in der Ankerlagune eine Kitesession einzulegen. Auf den in der ersten Reihe ankernden Katamaranen fanden sich schon bald die ganzen Crews ein und haben entweder aufgepasst, dass unsere Kites nicht in den Masten hängen bleiben, oder auch einfach das Spektakel genossen, denn Kite&Sail-Crews gibt es hier gar nicht so wenige. Die Bedingungen kamen direkt aus dem Labor, ein Fels hat den Wind noch etwas beschleunigt und der Sonnenuntergang hat dem ganzen noch einen drauf gesetzt.

Stefan Permien auf Teneriffa

Posted: Februar 17th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

Über das letzte Januar-Wochenende war unser Teamrider Stefan Permien 5 Tage auf Teneriffa, um Fotos für seine neuen Sponsoren zu machen. Diese wir er auch in ein paar Tagen vorstellen. Hier ist sein kurzer Bericht von den Kanaren:

Zuerst möchte ich von der Wärme und der Sonne schwärmen. Nach mehr als 4 Wochen im Schnee und in Dunkelheit, war es sehr schön mal wieder Sonne und Wärme zu spüren. Wir hatten drei von vier Tagen Wind. Das Wasser war warm genug für den Shorty und bei Sonnenschein konnte man gut in Boardshort und T-shirt am Strand entlang schlendern. Das Hotel war direkt am Spot El Medano, wo je nach Windrichtung eine ganz nette Welle lief. Wir haben Videos und Fotos produziert, ein kleiner Vorgeschmack kommt hier:

Atlantiküberquerung, Tag 128: Silver Sands Barbados

Posted: Februar 11th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | 1 Comment »

Nach den zwei Wochen auf dem Atlantik ist Barbados eine ganz schöne Reizüberflutung. Das Einklarieren hier auf der Insel ist relativ aufwändig, da man das Health-Office, Customs und Immigration Office abklappern muss, um drei Mal den gleichen Papierkram zu erledigen.

Gleich am zweiten Tag sind wir nach Silver Sands zum “deAction Beach” gefahren. Von Bridgetown aus lässt sich der Kitespot relativ einfach mit dem Minibus erreichen. Die Minibusse sind sehr günstig und man bekommt auch irgendwie sein Kitegepäck mit. Man muss es nur schaffen, alles auf seinem Schoß zu stapeln, da die Busse bis zum letzten Platz plus vier weitere besetzt werden.
Der “deAction Beach” ist der Homespot von Action Man Brian Talma, der hier sein Surfstation hat. Der Spot besteht aus einer großen Lagune, die durch ein vorgelagertes Riff geschützt ist. Auf dem Riff brechen saubere Wellen, die beim Surfen sehr gut zu kontrollieren sind. In der Lagune muss man sich ein ruhigeren Platz ohne allzuviel Verkehr suchen, aber dann kann man auch hier gute Freestylesessions haben. Wir haben hier zwei richtig coole Kitetage verbracht bei denen wir uns voll verausgabt haben.

Leider hatten wir in den letzten Woche nur zwei Tage, an denen wir ausreichend Wind hatten. Aber Barbados bietet noch vieles mehr: In der Bucht in welcher wir ankern, wurden für speziell für Taucher vier Schiffe versenkt. Wir haben die Wracks beim Schnorcheln erkundet. Die Schiffe liegen zwischen 2m und 20m Wassertiefe. Der Fischreichtum hier ist enorm, besonders im Inneren der Wracks findet man viele interessante Meeresbewohner und wir haben auch sogar haufenweise Wasserschildkröten gesehen.


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Barbados bekommt ziemlich viel Swell ab und hat ein paar richtig gute Wellenreitspots, einer davon ist bei uns direkt um die Ecke. Bevor wir den Spot gefunden hatten, haben wir versucht hier in der Ecke der Charlisle Bay zu surfen. Die Wellen waren aber nicht kraftvoll genug. Da wir mit dem Dingi (Beiboot) dort waren, sind wir dann kurzerhand mit dem Dingi surfen gegangen. Die ganze Aktion hat hat echt Spaß gebracht. Da unser Dingi von alleine nicht ins Gleiten kommt, braucht man die Welle und wenn man erstmal auf der Welle ist, dann kommt man auch so leicht nicht wieder runter! Mein Gemütszustand wechselte permanent zwischen totaler Begeisterung und Panik.

Hier noch ein paar Infos zu unserer Segelyacht “Zest”

Modell: Beneteau First 345
Baujahr: 1986
Länge: 10,55m
Breite: 3,5m
Tiefgang: 1,9m
Verdrängung: 6,4t
(Zuletzt am Kran gemessen)

Segelfläche: 64qm am Wind

Ein Archiv der besten Bildern der Atlantiküberquerung gibt es hier zu bewundern.

Jule Hosp in Kapstadt

Posted: Januar 15th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | No Comments »

Ich hatte einen Teil meiner Klinikausbildung hinter mir, und alles an was ich denken konnte waren meine nächsten 3 Wochen Ferien in Kapstadt. Nachdem meine letzen Trips entweder für Fotoshoots, Magazine oder Sponsoren waren, und ich weniger für mich selber zum Kiten gekommen bin, war ich Feuer und Flamme nur für mich alleine einen der besten Spots zu bekiten. Meine Freundin war schon vor Ort, und hatte alles für die 3 Wochen vororganisiert, ich musste also nur mehr ankommen und das Leben genießen :-) Die Bedingungen waren ziemlich einzigartig: Das eiskalte Wasser und die 30 Grad Lufttemperatur verliehen dem Wind eine Kraft, die ich bisher noch nie erlebt hatte. Ich konnte extrem hoh springen, und auch bei nur wenig Wind kleine Kites fliegen… meistens am Surfboard!!!! Unglaublich cool war auch, dass eine Millionenstadt nur ein paar Autominuten entfernt lag, und so nach fetten Kitesessions eine gute Portion Sushi oder eine Grillage wartete ;-)

Auch wenn kein Wind war, gab es genug zu tun: Sightseeing, Shopping, ein paar Affen erschrecken… naja, eigentlich haben uns die Affen erschreckt ;-) hahahaha! Ich konzentrierte mich nur aufs Kiten in der Welle und ließ das Freestylen ausnahmsweise mal links liegen. Ich pushte mich zusammen mit den anderen Fahrern in der Welle enorm, und zeigte fette Aerials, unhooked Rides und natürlich hammer harte Stürze!!! Die 3 Wochen waren eine super Kombi aus Kitesurfen, reinem Tourismus und anderen Aktivitäten wie shoppen oder Safaris! Einen Tag werd ich aber sicher nie vergessen: 6-7m Welle in Hakgat am 6er Kite… einfach nur scary :-)

Jetzt bin ich wieder zuhause, arbeite wieder auf der Klinik und träume von der nächsten Reise… Australien :-)

Cheers
Jule

Jule Hosp ist internationaler F.One Teamrider und fährt den Bandit 3, die Bamboo Waveboards, das Acid 3 und das Trax 5.

Atlantiküberquerung, Tag 93: Zu den Kapverden

Posted: Januar 4th, 2010 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | No Comments »

Frohes neues Jahr

Es geht endlich weiter. Nach fast 1 Monat auf den Kanaren heißt es heute Abend Leinen los und Kurs Richtung Kapverden. Wir hoffen dass wir die 800 Seemeilen in 5-6 Tagen schaffen und Ende der Woche in einem der windsichersten Kiterevieren der Welt ankommen. Gestern wurde dann noch Mal groß eingekauft. Wir haben jetzt Essen und Wasser für 50 Tage auf der Yacht und sind um 750 Euro ärmer. Die Kassier und Packer haben große Augen gemacht als wir mit 6 Einkaufswagen an die Kasse kamen.

Die letzte Woche hatten wir viel Besuch: Neben Sarah, Sina, Axel, Moritz, Lina, Arne und Peter kam noch mein australischer Freund Mark, der uns noch bis auf die Kapverden begleiten wird. Leider sind wir in der letzten Woche gar nicht zum Surfen gekommen. Dies lag vorallem daran, dass wir keinen Mietwagen mehr bekommen haben. Aber hier lässt sich die Zeit auch so ganz gut verbringen.

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Inzwischen hat Axel Hackbarth Bilder von seinem Besuch mitgebracht.