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Atlantiküberquerung, Tag 40: Peniche

Posted: November 4th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | 2 Comments »

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Speerfischen, eine toller Segeltag und das Kite- und Surfparadies

Wir lernten in den letzten Tage eine Menge nette Fahrtensegeler kennen. Mit dem Holländer von der Yacht Summertime zogen wir dann auch los um uns ein schönes Abendbrot zu besorgen. Die Bucht in der wir vor Anker gegangen waren lud auch zum Tauchen und Speerfischen ein. Jan und ich fingen auch relativ schnell zwei Fische, die für uns 4 ein schönes Abendbrot abgeben sollten. Wir wollten gerade zusammenpacken als ein Boot der Gardia Civil in die Bucht einlief und die Yachten kontrollierte. Wir in unserem Schlauchboot wurden auch gleich strikt darauf hingewiesen dass das Tauchen hier absolut verboten sei. Als sie dann noch unseren Fisch entdeckten hatte ich das Gefühl dass uns der eine Beamte am liebsten erwürgt hätte. Zum Glück konnte der kein Englisch und der andere war etwas entspannter. Wir kamen nochmal ohne Strafe davon auch wenn ich glaube dass wir verdammt viel Glück hatten.
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Nach gut zwei Wochen Südwind drehte der Wind endlich auf Nord. Dieses Windfenster wollten wir nutzen um weiter in den Süden zu segeln genauer gesagt Peniche. Beschrieben im Wind und Kitesurf Guide als „Peniche/Baleal und der Name Supertubos stehen für die radikalsten Wellen Europas!“ Bei einem beständigen Nordwind um die 6 Windstärken waren die 180 Seemeilen ein echter Spass. Zwar schaffte unser zweiter Autopilot nicht mehr das Schiff zu steuern (unser Hauptpilot Hein ist leider zur Zeit außer Dienst) aber die Surfs mit bis zu 10 Knoten Bootsspeed sind eine gute Entschädigung für das Rudergehen.

Wir sind jetzt den zweiten Tag hier in Peniche und sind schlicht begeistert! Vor einer Woche fand hier der Ripcurle Pro Tour-Stop statt und der Ort ist absolut aufs Surfen ausgelegt. Gestern verbrachten wir den Tag damit, die Spots anzusehen und den Abend mit Wellenreiten. Heute ist ein wenig Wind aufgekommen und es sieht endlich mal wieder nach einer netten Kitesession aus.

Atlantik-Überquerung: Tag 35, Las Islas Cíes

Posted: Oktober 30th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | No Comments »

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Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.

Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.


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Gestern haben wir die Islas Cíes besucht. Las Islas Cíes sind eine Inselkette westlich von Vigo und bei Westwind sicherlich ein sehr guter Kitespot. Da es mit dem Wind aber leider nicht gepasst hat, sind wir beide Schnorcheln gegangen. Die Unterwasserwelt hier ist voll von Leben und jeder Menge großer Fische. Die Fische hätte man gut mit der Speargun erlegen können, aber da wir die letzten Tage schon so viel Fisch gegessen haben, haben wir sie lieber verschont.
Für Sonntag ist Nordwestwind angesagt, wir werden dann hoffentlich an einem der zahlreichen Wave-Spots an der portugiesischen Küste sein und ordentlich Wellen schlitzen!

Ein Archiv mit den besten Bildern der Atlantiküberquerung gibt es hier.

Atlantik-Überquerung: Tag 30, Delfine, Sturmtief

Posted: Oktober 25th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | No Comments »

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Nach dem wir das Nachtleben in A Coruna nochmal ausgiebig genossen haben und dann zu meinem Geburtstag auch noch ein sehnsüchtig erwartetes Paket ankam konnten wir nach 8 Tagen  A Coruna weiter Richtung Süden segeln. Wir sind jetzt fast einen Monat unterwegs.
Ein Sturmtief über dem Atlantik hat einen massiven Swell von Teilweise bis zu 7 Metern aufgebaut, den wir hier an der Küste noch zu spüren bekamen. Wir segelten nach Corme, wo wir im Schutz einer Mole und mehreren Untiefen geschützt lagen. Zwar regnete es in Strömen, aber wir wollten doch aufs Wasser. Also packten wir unser Kitematerial ins Schlauchboot und fuhren zu einem, vom Wasser aus, sehr ruhig aussehenden Strand. Wir suchten noch die Stelle aus an der wir am besten anlanden, als sich hinter uns plötzlich eine Welle von 1,5 Metern aufbaute und sich genau an unserer Position brach. Das Schlauchboot wurde so auf die Seite geworfen, ich wurde rausgespühlt und ich war mir sicher, dass das Dingi umkippt. Ist es aber zum Glück nicht. Jan konnte dann noch schnell wieder ins tiefe Wasser fahren und ich kämpfte mich schwimmend hinterher. Bilanz des Ganzen ein paar Schnitte vom Riff bei mir, dass Boot voller Wasser und Sand, und eine dicke Erfahrung mehr.
An einer anderen Stelle schafften wir dann das Anlanden und versuchten unser Glück beim Kiten aber leider war der Wind sehr böig (Frontenwetter) und der Spot war zu klein zum Kiten.
Beim Segeln hatten wir das erste Mal Delphine vor unserem Bug spielen. Die Tiere sahen so aus, als hätten sie richtig Spaß immer wieder unter dem Bug wegzutauchen. Die Zest hat sich auch anständig im Seegang bewegt, was das Fotografieren etwas einschränkte leider. Aber es war ein sehr tolles Erlebnis die Tiere so Nah in freier Wildbahn zu sehen. Ich hatte das Gefühl, dass die Delfine uns auch versucht haben anzusehen.
Auch dass Angelglück hatte Einzug bei uns. Kurz vor dem Abendbrot fingen wir zwei kapitale, unechte Bonitos und hatten somit für zwei Tage ausgezeichnete Verpflegung.
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Die letzten Tage hat es viel geregnet und der Südwind hindert uns am Vorankommen. Wir ankern abends im Schutz der atemberaubenden Landschaft der Rias, die ein wenig an Norwegen erinnern. Leider ist es durch die schroffen Felsen hier nicht so einfach kiten zu gehen, aber die Stimmung ist gut und wir werden dann bald hoffentlich wieder Kite-Bilder online stellen können.

Ein Archiv mit den besten Bildern der Atlantiküberquerung gibt es hier.

Atlantik-Überquerung: Tag 21, A Coruña

Posted: Oktober 16th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Reiseberichte | 2 Comments »

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La Coruña (A Coruña in Galizisch) – Seit 4 Tagen sind wir nun in dieser schönen Stadt. Die Stadt liegt direkt am Meer und hat einen Wellenreit-Cityspot der uns beide sofort an Bondi Beach in Sydney erinnert hat. Leider ist der Spot absolut nicht für’s Kiten geeignet, da alle Windrichtungen außer Onshore von den Bergen bzw. Häusern abgedeckt werden. So überließen wir den Spot den 100 Wellenreitern, die dort um jede Welle kämpften.
Die Wetterlage versprach Ostwind und wir wollten beide unbedingt aufs Wasser, daher mieteten wir uns für die nächsten zwei Tage ein Auto. Am nächsten Tag standen wir dann mit dem Sonnenaufgang auf (kurz vor 9) und nach einem schnellen Frühstück saßen wir dann im Bus in Richtung Autovermietung.
Dann ging es dann erstmal wieder zurück zum Schiff, um die Kitesachen zu holen. Im Hafen kam auch so langsam Wind auf, so dass die Vorfreude immer größer wurde. Da der Wnd sehr östlich kommen sollte (hier in der Gegend ist eigentlich immer NO) entschieden wir uns für den Spot Razo, der bei Ostwind noch funktionieren soll.
Nach circa 40 Minuten standen wir am Strand der Atlantikküste und trauten unseren Augen kaum. Türkisblaues Wasser und ein sauberer 1,5 Meter Swell der ziemlich geordnet über Sand und teilweise auch über ein Steinriff brach. Wir konnten es beide kaum erwarten aufs Wasser zu kommen auch wenn der Wind etwas schwächelte. Jan ging mit dem 8 Bandit und dem 5,8′ Bamboo raus und ich mit dem 9er und dem Acid. Wir hatten eine fette Session, aber dann ging der Wind leider immer weiter runter.
Der Spot ist auf jeden Fall zu empfehlen, auch wenn er bestimmt besser bei NO-Wind funktioniert. Für Leute, die Flachwasser lieben soll’s auch noch eine Lagune geben, die aber nur bei Hochwasser kitebar ist. Jetzt in der Nebensaison war der Strand so gut wie leer, und wir teilten uns den riesigen Spot mit zwei anderen Kitern, einem Windsurfer und einem Wellenreiter.

Am nächsten Tag fuhren wir an die Küste östlich von A Coruña, da der Wind hier stärker sein sollte. Die Spotwahl viel auf Valdovino. Auch hier fanden wir eine riesige Bucht mit massig Platz vor. Der Wind kam auch erst gegen 4 Uhr auf, so dass wir ganz entspannt aufbauen konnten und noch ein wenig mit dem Wellenreiter rumplanschen konnten. Die Wellen waren jedoch relativ klein, da es keinen Westswell mehr gab. So konzentrierten wir uns mehr auf Freestyle. Der Wind war etwas böig, aber blies dafür auch teilweise mit 30 Knoten. Auch ein Spot der bei NO und ein Westswell ganz anders aussehen kann, aber wir hatten trotzdem richtig Spass und packten kurz vor Sonnenuntergang völlig erschöpft zusammen.  Ein Einheimischer erzählte uns, dass hier gerade mal 5 Kiter in der Gegend unterwegs sind.

Ein Archiv mit den besten Bildern des Segeltrips gibt es hier.

Atlantik-Überquerung: Tag 18, Biskaya

Posted: Oktober 12th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Atlantiküberquerung, Boost-News, Reiseberichte | No Comments »

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Der ständige Regen und das nasse Herbstwetter, vor allem auf den englischen Kanalinseln, haben uns voran getrieben, so dass wir die letzten 7 Tagen fast ausschließlich auf See verbracht haben. Von Bulounge aus sind wir auf die Kanalinsel Alderney gesegelt. Die kleine Insel wird immer noch als Lehnswesen regiert und mag bei gutem Wetter auch echt schön sein, aber an dem Tag als wir den Südwestwind abgewettert haben hat es durchgehend geregnet. Ab und zu gab es auch mal Nebel dazu – zur Abwechslung.
Von Alderney aus sind wir dann direkt über die Biskaya nach A Coruna (Spanien) gesegelt. Die 4 Tage auf See hat die Zest gut gemeistert, auch wenn der Wind leider häufig gegen an war. An Deck war es scheiße ungemütlich. Wir haben die meiste Zeit unter Deck verbrachten und nur ab und zu mal den Kopf rausgestreckt, um nach Schiffen Ausschau zu halten, die Segel zu kontrollieren und wenn nötig den Autopiloten (Hein) neu einzustellen.

Die Nacht verbrachten wir im drei Stundenrhythmus: also 3 Stunden schlafen und 3 Stunden Wache gehen. Durch den teilweise starken Südwestwind und die immer noch nicht komplett dichte Zest war eigentlich nur eine Koje trocken genug wo wir abwechselt drin schliefen.

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Gestern morgen kam dann die Küste von Spanien in Sicht und wir wurden für unsere Anstrengungen reichlich belohnt. Mit leichten Rückenwind segelten wir unter Spi in die Bucht von A Coruna. Die Sonne brannte auf uns hinunter, das Wasser ist tief blau und alle Wintersachen konnten erst Mal wieder in der Seekiste verschwinden. Für die nächsten Tage ist starker Ostwind angesagt und wir haben uns gerade ein Auto gemietet um an die besten Wavespots zu kommen.


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Atlantik-Überquerung: Tag 13, Alderney

Posted: Oktober 7th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Boost-News, Reiseberichte | No Comments »

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Unsere beiden Segler Jan und Klaas sind nun fast 2 Wochen unterwegs und haben sich heute kurz von Alderney (Aurigny) aus gemeldet. Die Infos sind etwas knapp, aber immerhin was.

“Wir haben hier gerade kurz Internet an der Tankstelle. Wir sind auf Alderney, das ist eine kleine Kanalinsel und es regnet ohne Unterbrechung und dazu gibt es Nebel. Die Windvorhersage sieht aber ganz gut aus. Unsere Hoffnung ist, dass wir von hier direkt bis Spanien durchfahren können, das würde ca. 5 Tage dauern. Wir können noch nicht genau absehen, wann wir genau in der Karibik sein werden. Das können wir auch erst sagen wenn wir im Dezember auf den Kanaren sind, bei der Segelei ist das mit dem Planen immer nicht so einfach…

Wir melden uns wieder, wenn wir in Spanien angekommen sind.

Reingehaun, Klaas und Jan”


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Atlantik-Überquerung: Tag 11, Boulogne

Posted: Oktober 5th, 2009 | Author: admin | Filed under: Atlantiküberquerung, Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | 2 Comments »

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Wechsel der Besatzung: Jan ist jetzt an Board. Er ist nachgekommen, da er noch einiges an der Uni zu erledigen hatte, um sein Studium abzuschließen. Unsere liebe Gast-Seglerin Sarah musste leider wieder nach Hause fahren.
Wir sind jetzt im Land der Baguettes und des Weines angekommen: Gestern Nacht sind wir nach 36 Stunden auf See in Boulogne eingelaufen. Die Fahrt war für’s Erste echt schnell, aber auch anstrengend, vor allem weil wir durchgehend am Wind mit 7 Knoten gelaufen sind. Jede 3 Stunden ist die Zest so hart in eine Welle eingeschlagen, dass Wasser in den Salon geschossen ist. Die Bilgepumpe ging nicht und so hatten wir nach ein paar Stunden soviel Wasser im Schiff dass die Bodenbretter im Wasser schwammen. Das Vorschiff wie auch der Salon waren nass. Unterhalten wurden wir auf der Fahrt von der holländischen und französischen Marine, die sich einen Spaß daraus machten die Zest als fahrendes Ziel zu missbrauchen. Die Holländer kamen aber noch mal zum Winken zurück;). Heute haben wir uns erstmal an die Beseitigung der Spuren gemacht. Erstmal wurde alles trocken gelegt und die Bilgepumpe repariert. Im Anschluss kümmerten wir uns um die Leckagen.
Anschließend ging es noch zu einem kurzen Ausflug ins lokale Nachtleben und am morgen kamen wir endlich dazu, den neuen Bandit 3 bei ordentlich Hack auf Herz und Nieren testen.

Zum Segeln war zu viel Wind, aber es war genau richtig zum BOOSTEN! Heute haben wir den 7er und 8er F-one Bandit III mal bei einem krassen Orkan Orkan mit Taifun-ähnlichen Böen geflogen. Das Wetter war wirklich etwas extrem, aber die Kites haben es gut gepackt und wir auch.
Der neue Bandit 3 ist wirklich ein sehr guter Kite und bei solchen massiven schwierigen Bedingungen wirklich hervorragend zu fliegen. Er ist sehr stabil und gerade in den heftigen Böen immer noch sehr gut zu kontrollieren. Das ACID stand auch prima auf dem Wasser und lässt sich auch bei 10er Windböen immer noch gut fahren. Natürlich braucht man schon ordentlich Training, um bei solchen Bedinungen auf’s Wasser zu gehen ohne verloren zu gehen.
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