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Testbericht: Brunotti Youri Zoon Pro Model 2010

Posted: Mai 11th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Testberichte | Tags: , , | 1 Comment »

Christian hat das neue Brunotti Board Youri Zoon Pro Model 2010 ausgiebig getestet:

Zum Board: Letzte Woche durfte ich das lang ersehnte, neue 2010er Brunotti Youri Zoon Pro Model zum ersten Mal in den Händen halten. Bei der Form fallen schon viele Unterschiede zum Vorgänger auf. Das Board hat eine etwas rundere Outline, ist aber immer noch sehr „Rechteckig“, wie ich es am liebsten mag. Ausserdem hat das Board an den Tips Quadchannels. Wakeboarder kennen das schon lange und auch im Kiten verbreitet sich diese Technik so langsam. Das sind Kanäle, die unten in der Oberfläche eingelassen sind. Was diese ganze Technik bringt, erkläre ich mit dem Fahrverhalten. Zu den Neuerungen am Board kommen noch die neuen Pads und Schlaufen. Die weichen Gel-Pads dämpfen Erschütterungen und Vibrationen ab. Sie haben nun auch eine Zehenkante, an der man sich festkrallen kann. Die Schlaufen sind sehr fußgerecht geformt und umschließen den Fuß perfekt. Das ermöglicht einen sehr festen Halt. Die Polsterung ist sehr bequem und der Aufdruck ist rutschfest. Lediglich die Montage war schwierig, da der Platz für die Schlaufen auf den Pads sehr begrenzt ist. Eine Schraubensicherung unterbindet dann aber ein ungewolltes Lösen der Schrauben.

Zum Fahrverhalten:
Um zurück zur Technik zu kommen, möchte ich erklären, was die neuen Features des Boards auf dem Wasser bringen. Die rundere Outline lässt das Board besser durch kabbeliges Wasser fahren. Es ist daher etwas leichter Tricks zu stehen, als beim Vorgänger. Die Channels sind meiner Meinung nach die Neuerung mit dem größten Effekt. Sie versteifen das Board an den Tips und liefern deutlich mehr Pop beim Absprung. Ich habe mich gleich bei den ersten Loaded Tricks gewundert, wie hoch ich doch plötzlich kam, obwohl ich nur mittelmäßig mit meinem 11er Flexifoil Hadlow Pro angepowert war. Der Flex des Boards ist aber dennoch gewährleistet, da die Channels nicht durch das komplette Board verlaufen. Durch den Flex werden die Landungen genau so weich und kontrolliert, wie mit dem Vorgänger aus 2009 auch.
Ich kann nicht wirklich beurteilen, wie doll die Channels in die Fahrgeschwindigkeit des Boards einwirken, aber es fährt sich sehr schnell. Wo die Channels auf jeden Fall wieder Wunder wirken, ist bei der Kontrolle. Denn sie unterstützen die Finnen zusätzlich und machen es möglich, auch hohe Geschwindigkeiten zu kontrollieren und dabei punktgenau abzuspringen.
Eine Dreifach-Konkave im Unterwasserschiff sorgt für gute Höhelaufeigenschaften. In diesem Punkt war das erste Youri Zoon Pro Model schon gut und das ist auch beibehalten worden. Höhe laufen, gerade auch bei wenig Wind, ist immer ein wichtiger Punkt für mich, denn je mehr Höhe man fährt, um so mehr Tricks kann man machen.
Somit komme ich zum Punkt der Leichtwindtauglichkeit. Wie weiter oben schon erwähnnt, war ich mit dem 11er an dem einen Tag nicht voll angepowert. Trotzdem gleitete das Board sehr gut an und zog viel Höhe. Durch den, für die Flensburger Förde üblichen, Kabbel lief das Board sanft. Auch bei viel Wind lässt sich das Board gut beherrschen, aus den Punkten, wie ich sie auch schon mit der hohen Fahrgeschwindigkeit beschrieben habe. Ich habe das Board mit meinem 9er gut angeknallt gefahren und auch hier waren präzise Absprünge und kontrollierte Landungen kein Problem. Die 5cm Finnen greifen gut, aber verhindern die Drehfreudigkeit nicht. So ist ein präziser Absprung gewährleistet und das plane weiterdrehen nach switch- oder blind-Landungen sehr einfach. Lästiges Spritzwasser gibt es bei keiner von beiden Größen, egal ob angepowert oder nicht, da die Tips etwas nach oben zeigen.
Die neuen Pads und Schlaufen gefallen mir echt gut. Sie sind sehr bequem. Auch mit meinen 3mm Neoprensocken gegen kaltes Wasser kam ich leicht hinein. Die Form, der rutschfeste Aufdruck der Schlaufen und die Zehenkante an den Pads sorgen für einen festen Sitz bei gutem Komfort. Man fliegt nur selten bei Stürzen heraus, es sei denn, man will es auch, um die Knochen heile zu lassen. Die Schlaufen lassen sich variabel aufschrauben, man kann einstellen, ob man für kleine oder große Füße montiert. Zudem kann man sie per Klettbandsystem feineinstellen.

Zur Größenauswahl:
Ich habe beide Größen schon getestet. Nun muss man erst einmal zu mir sagen, dass ich um die 75kg wiege und lieber mit viel, als wenig Druck im Kite fahre. Für Freestyle bevorzuge ich auf jeden Fall die 130x39cm Variante. Ich kann mit dem Board sehr gut ankannten und mich so hoch hinaus katapultieren. Natürlich geht die 132x41cm Variante früher los, allerdings liegt der wirkliche Unterschied, meiner Meinung nach, im Handling. Für mich war es schwieriger das große Board anzukannten. Da werden schwerere Rider auf ihre Kosten kommen. Dafür sind Landungen, insbesondere blind oder wrapped, mit dem Großen einfacher, was das Training beschleunigt. Ich denke die Grenze liegt irgendwo zwischen 75 und 80kg. Darunter lieber das kleine, darüer lieber das große Board. Zu guter Letzt bleibt das ja aber auch eine Geschmackssache und jeder sollte für seinen Style das passende Board wählen.

Viele Grüße und viel Spaß mit dem Board,
Christian Winkenjohann

P.S: Auf www.christianw.de werden in regelmäßigen Abstäden neue Bilder und Videos von mir mit dem Brunotti Youri Zoon Pro Model 2010 zu sehen sein!

Loaded Cevishe Testbericht

Posted: Januar 26th, 2010 | Author: Felix | Filed under: Longboarding, Testberichte | No Comments »

Das Loaded Cevishe ist mir leider noch nicht unter die Füße gekommen, aber ich bin ehrlich gesagt sehr heiß drauf, es mal auszuprobieren. Es ist definitiv kein Longboard, dafür ist es viel zu kurz… aber ein Skateboard ist es auch nicht, weil es fette weiche Wheels hat.
Das Loaded Cevishe im Boost Shop
Ich hatte mir so ein Board früher selbst gebaut, Longboard Wheels an nem Skateboard Deck, allerdings ist das eher suboptimal, weil wenn die weichen Rollen das Deck berühren (was wegen der Größe sehr leicht passiert), stoppt es sehr abrupt.
Das Ceviche scheint der optimale Zwitter zu sein für Leute, die noch stylish den Ollie ein paar Treppen runter oder den Kantstein rauf machen wollen, aber trotzdem den Komfort eines Longbords nicht missen wollen (oder die bösen Blicke der Passanten nicht mehr ertragen, wenn man mit seinen 100A Wheels durch die Fußgängerzone heizt).

Also long story short, hier ist ein Testbericht des Cevishes aus der Sicht eines Surfers.

Test Naish Torch 2010

Posted: Januar 10th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Testberichte | No Comments »


In Brasilien hatte Boost die Gelegenheit, den 2010er Torch ausgiebig zu testen. Wir haben Anfang Oktober eine Lieferung der ersten Torches bekommen, die durch die knalligen Farben und das „Marterpfahl“ Design viel Aufmerksamkeit erregen. Dementsprechend gross war die Aufmerksamkeit am Strand: „Ist das der neue Torch?“ „Wie ist der im Vergleich zum 2009er?“, „Warum fliegst du noch einen C-Kite?“ und „kann ich den auch mal fliegen?“ waren die häufigsten Fragen.

Verarbeitung und Setup
Aber immer schön der Reihe nach ;) Der Torch ist wie man es von Naish kennt absolut sauber verarbeitet und ordentlich verstärkt. Beim Auspacken fällt einem sofort der dünne Tube-Durchmesser auf: Mit dem Octopus-System ist auch der 12er im Nu aufgepumpt. Auch bei der Bar gibt es einige Verbesserungen im Detail: Der Grip ist noch angenehmer und auch die Schwimmer wurden verbessert. Das Quickrelease hat oben eine flache Ausstülpung, die genau in das Loch in der Bar passt. Dadurch richtet dich der Chicken loop unhooked exakt parallel zur Bar aus, und es ist sehr einfach, sich wieder einzuhaken. Der Depoweradjuster ist im Quickrelease integriert, und am Ende des Depowertampens befindet sich eine Öse zum Einhänger der Leash. Diese Variante hat folgende Vorteile: Lässt man unhooked die Bar los, wird der Depowertampen komplett durch die Klemme gezogen. Dadurch verdoppelt sich der Depowerweg, und der Kite knallt mit weniger Druck aufs Wasser bzw. reisst einenweniger über durch die Gegend… Schonend für Kiter und Material, auch zumal man sich nicht die Finger zwischen Karabiner und Bar einklemmt und den Grip der Bar ruiniert. Trotzdem ist diese Variante nur für Fortgeschrittene Kiter zu empfehlen, alle anderen sollten zur Sicherheit die Leash in die 5. Leine einhängen. (aber fliegen auch selten den Torch ;) Noch ein Hinweis: Beim Torch unterstützt die 5. Leine den Bogen des Kites. Deshalb ist es wichtig, dass die Noseline die richtige Länge hat. Neben den tollen Sicherheitsfeatures ein guter Grund, den Kite mit der dazugehörigen Shift Bar zu flegen, so passt einfach alles.

Flugeigenschaften
Der Kite hat für einen C-Kite eine gute Windrange, vor allem durch die grössere Depower gegenüber anderen Modellen. Diese Verbesserung wurde laut Naish vor allem durch die dünneren Tubes erzielt. Er dreht schnell und gleichmässig und entwickelt ab dem mittleren Windbereich ordentlich Power und ermöglicht hohe Airs mit langer Hangtime.
Die Steuerkräfte sind eher hoch einzuschätzen, während sich der Grundzug an der Bar im Mittelfeld bewegt. Dadurch weiss man immer genau, wo der Kite steht, und er reagiert sehr direkt auf Lenkbefehle. Dadurch lassen sich z.B. hooked Kiteloops auch problemlos mit einer Hand auslösen, und recht kleine Radien sind möglich.
Unhooked ist der Absprung sehr einfach zu finden, und der Kite begeistert durch eine explosive Kraftentfaltung. Allerdings erfolgt der Zugabbau etwas langsamer als beim Vorgänger und bei Tricks mit gestelltem Kite sollte man unbedingt eng greifen um den Schirm nicht versehentlich nach oben zu ziehen, da er recht sensibel reagiert. Das kann man allerdings auch durch umknüpfen der Steuerleinen abändern, wobei ich mich schnell darauf eingestellt habe und den Kite im Standard-Setup geflogen bin.

Fazit
Insgesamt ist der Kite konsequenter auf Performance getrimmt als sein Vorgänger, was dem New-Schooler entgegenkommt, aber die Allroundtauglichkeit etwas verringert. Durch seine Progressivität setzt der Torch ein gutes Fahrkönnen voraus, aber dennoch ist er keinesfalls Freestyle-Profis vorbehalten; auch sportlich ambitionierte Normalkiter kommen gut damit klar. Neben Freestyle macht der Torch durch seine hohe Fluggeschwindigkeit und geringe Backstall-Anfälligkeit auch in der Welle sehr viel Spass. Einzig bei starker Kabbelwelle und sehr böigem Wind hätte ich mir ein oder zweimal einen Bow gewünscht, aber Nobody is perfect (der Toch ist es fast).

Den Torch gibts hier ab €899.-, sie passende Shift Bar dazu für € 399.-

Boost Kurz-Testbericht F-One TX 3 2010

Posted: Januar 5th, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Testberichte | No Comments »

Unser Team durfte sich auch schon am neuen F-One TX 3 erfreuen. Wir hatten eines der ersten Boards zum Testen mit in Brasilien. Dort hatte unser Testteam die Gelegenheit das Board ausführlich in den unterschiedlichsten Bedienungen zu fahren.

Das TX 3 2010 basiert auf dem sehr beliebten TRAX aus 2009. Warum F-One hier einen komplett neuen Namen erfunden hat, ist uns leider nicht klar.

Das TX 3 hat genau die Eigenschaften, die viele unserer Kunden in den letzten Jahren so sehr gelobt haben. Das Trax 3 und 4 war in der Vergangenheit immer eines der besten Boards auf dem Markt und gleichzeitig in einigen Kitemags sogar Testsieger.

Gelange >>HIER<< zum Testbericht des Trax 2009.

Neu in diesem Jahr am F.One TX3 ist:

- neues optimiertes Design
- Tipkanten sind etwas nach unten versetzt worden
- Boardkante ist minimal schärfer - neue Gelpads 2010 (wurden auch überarbeitet)

Dadurch lässt sich das neue TX 3 noch etwas komfortabler fahren und hält dabei besser die Spur !

Zusammengefasst :

Das neue TX 3 hält super die Spur und ist auch für schwerere Fahrer eine sehr gute Wahl. Für uns bleibt dieses Board, wie in den letzten Jahren, eines der komfortabelsten Freerideboards auf dem Markt. Es ist aber auch durchaus für Wave und Freestyle geeignet ist.

Euer Denis

Testbericht F-One 2010 Trax 5

Posted: November 30th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Kiteboarding, Testberichte | 1 Comment »

trax1

Boost Kiteboarding hatte das Glück, eines der allererste  TRAX 5 Boards in die Finger zu bekommen, die in Deutschland ausgeliefert wurden, und wir haben das Brett vier Wochen lang in Brasilien getestet. Durch die aufwändige High-Tech Bauweise hat sich die Produktion verzögert, aber jetzt ist das gute Stück wieder lieferbar!

Da es bezüglich der Namensgebung ein bisschen Verwirrung gegeben hat noch kurz vorab: Das 2010er TRAX 5 ist ein komplett neu entwickeltes allround Freestyle Board. Das erfolgreiche 2009er TRAX 4 lebt im TX3 weiter. Es wurde modifiziert mit besseren Eigenschaften im Carving- und Flex-Bereich und  bietet die perfekte Balance zwischen Power, Geschmeidigkeit und Kontrolle. Es ist für alle Fahrer, die ein High-Performance-Allround-Board suchen. Damit ergibt sich vom Einsatzzweck her folgende Abstufung der F-One Boards: Acid (Newschool Freestyle), TRAX 5 (allround Freestyle) und TX3 (Freestyle-Freeride). Aber nun zum neuen TRAX 5!

Erster Eindruck:

Als ich das Trax aus seiner Verpackung befreie fällt mir sofort eines auf: Es ist leicht, sehr leicht. Und dünn. Ausserdem sieht es mit der 3D Carbonverstärkung und dem glänzenden schwarzen Finish sehr edel aus.

Schnell sind Finnen und Pads montiert und ich lege das Brett auf den Boden, um die Fusschlaufen einzustellen. Dabei fällt mir sofort der Flex des Boards auf: Das Board flext nicht nur in Längsrichtung, sondern auch seitlich, wenn ich mein Gewicht verlagere. Mich beschleichen leise Zweifel. Kann ein so leichtes Brett überhaupt stabil genug sein? Und ist es nicht viel zu weich für einen agressiven Fahrstil und guten Pop?

Fahreigenschaften:

Auf dem Wasser besticht das Trax als erstes durch die (für ein Freestyle Brett) einmalige Laufruhe. Das Brett nimmt lästige Vibrationen auf und man ermüdet deutlich langsamer. Dazu leisten natürlich auch die hervorragenden Gelpads einen Beitrag, aber dazu später. Der Absprung ist leicht zu finden, und das Brett reagiert sehr präzise beim Ankanten und steuern.

Hier merkt man, das F-One sich beim Trax 5 darauf konzentriert hat, den Flex zu optimieren. Im Gegensatz zu anderen Boards ist es nicht hart und direkt oder weich und schwammig, sondern flexibel und präzise zugleich. Es nimmt Schläge auf, liegt ruhig im Wasser und dämpft harte Landungen angenehm ab. Trotzdem greift die Kante hervorragend und das Brett bietet einen super Pop. Hier ist es nicht ganz so agressiv wie das Acid, dafür aber auch entspannter zu fahren und fehlerverzeihender, einige neue Tricks gelingen mir auf Anhieb.
Ausserdem ist das Brett schnell. Die doppelte Konkave und die Channels im 3D Untergrund machen das TRAX 5 zum schnellsten F-One Board.  Es zieht sehr gut Höhe und ermöglicht eindrucksvolle Big Airs ermöglicht.

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Zum Thema Stabilität kann ich nur sagen, dass es fast unmöglich sein dürfte, das Trax auf dem Wasser zu zerstören. Allerdings ist das Brett durch die leichte Bauweise anfällig für Kratzer und man sollte es an Land sorgsam behandeln und nicht auf Steine o.ä. fahren. Durch den Flex werden auch harte Landungen zum Beispiel nach Kiteloops und unhooked Tricks angehm abgedämpft, man hat das Gefühl das Brett leitet den Druck ab, statt ihn starr in sich aufzunehmen und an den Fahrer weiterzuleiten. So tun mir auch nach einem ganzen Tag Kiteloops nie die Knie oder Fussgelenke weh.

Bewusst wird mir das alles allerdings erst später. Nach einer kurzen Probesession ist ein Freund von mir so begeistert, dass er mir das Brett sofort abkaufen will. Da mein Urlaub dem Ende zugeht und ich bis zum Frühjahr kaum mehr aufs Wasser komme, willige ich ein und fahre die letzten paar Tage mit meinem alten Brett, einem ziemlich harten Freestyle Brett. Nach ein paar Kiteloops tun mir die Knie weh und ich habe Mühe, Tricks zu zu stehen, die mir mit dem TRAX 5 auf Anhieb gelungen sind. Ich muss meine Meinung revidieren; ein Freestyle Brett muss nicht knüppelhart sein.

Bauweise

  • 100% CNC gefräster, einteiliger Holzkern mit 100% Fieberglass Hülle. Durch den Holzkern ist das Brett nur 3mm dick an den Tips und 1mm in der Mitte.
  • Die Konkave absorbiert den Chop, Channels in den Tips verbessern den Wasseraustritt und reduzieren den Druck auf dem hinteren Fuss
  • ABS rails mit invertiertem Profil
  • TWIST CARBON CONTROL: Nicht nur ein Carbon Kreuz auf dem Brett, sondern Teil des CNC gefrästen Holzkerns
  • F-One Platinum Gelpads. Die Pads sind sehr bequem und federn harte Landungen bestens ab. ausserdem bieten sie einen sehr guten Halt, ohne dass man die Straps sonderlich eng einstellen muss. Pads und Straps gibt es auch einzeln für nur 99€.

pads_platinum

Größen

Zu den Größen ist zu sagen, das F-One Boards traditionell meist etwas schmaler und länger sind als Boards anderer Hersteller. Dadurch bieten die Boards gute Kontrolle auch bei kabbeligen Bedingungen, aber man sollte es bei der Länge berücksichtigen! Für meine 87kg war das 134er TRAX 5 etwas zu klein, ich werde wahrscheinlich zum 136er greifen.

132 x 38
134 x 39
136 x 40
138 x 41

Lieferumfang

-  Pads Pro Platinium 2010
-  Straps ergo  mit Straplock II für ein optimales Setup
-  4 fins G10 5cm mit Leash Bar
-  Handle STD

Fazit:

Das Trax 5 ist das Board für Rider, die Freestyle und Big Air in allen Bedingungen machen möchten und nur ein Brett mit sich herum tragen wollen. Dabei ist das TRAX 5 keineswegs Profis vorbehalten. Durch die angenehmen Fahreigenschaften kommen auch ambitionierte Aufsteiger die sich Richtung Freestyle entwickeln wollen, hervorragend mit dem Brett klar. Das TRAX 5 holt das Beste aus seinem Rider heraus und ermutigt einen, immer wieder etwas neues zu versuchen. Ab sofort bei Boost bestellbar für 749 Euro!!!

Testbericht: Cabrinha Caliber 2010 – 127 x 32

Posted: November 23rd, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Testberichte | No Comments »

In Brasilien hatte ich die Freude das neue Cabrinha Caliber in Ilha do Guajiru zu montieren. Die Fußschlaufen waren zum ersten Mal passend und ich kam mit meinen Zehen auch endlich mal an die Zehenkante vom Pad (Schuhgröße 36,5). Genial! Während dem häufigen Springen löste sich allerdings die Schnürung der Bindungen mit der Zeit. Durch das mehrmalige einfädeln der Schnurenden in der Bindung lässt sich dieses Problem aber beheben (wie wenn man einen Nähfaden abschließend fixiert).

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Das Brett ist relativ hart, deswegen war ich skeptisch. Ich bin eine Knieproblem-Kandidatin und bevorzuge weiche Boards. Nun, ich habe mein weicheres Board gar nicht mehr weiter montiert. Ich kam perfekt mit dem Cabrinha-Brett klar. Keine Knieschmerzen oder ähnliches! Es gleitet aufgrund des Unterwasserschiffes exzellent durch das Wasser, auch durch kabbeliges Terrain. Es scheint, dass es die Schläge aufs Knie zu minimieren. Es läuft zielstrebig und einfach Höhe obwohl die Finnen sehr klein und für Freestyler ausgelegt sind. Das macht das Board eben auch sehr wendig. Der harte Kern ermöglicht einen sehr guten Pop. Einfach perfekt für Wakestylee und Freerider! In einer schönen Welle habe ich es nicht getestet, jedoch bei Störwellengang. Hierzu kann ich leider kein ausgiebiges Urteil bilden, da ich prinzipiell in solchen Wasser-Bedingungen keinen Spaß habe. Dennoch war Höhenlaufen hier einwandfrei und easy!

Eure Uli

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F.One Bandit 3 Produktbilder

Posted: Oktober 4th, 2009 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Testberichte | No Comments »

In letzter Zeit hatten wir eine Menge Anfragen zu F-One Bandit 3 über Mail und auch über Telefon. Über das Wochenende hatten wir nochmal richtig Zeit, um den Bandit 3 zu fahren und um einen ausführlichen Testbericht vorzubereiten. Wir haben einige Bilder vom Bandit 3 und der neuen F-One Bar gemacht, die möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten!


Dinge aus Frankreich haben ja nicht immer den Ruf, ordentlich verarbeitet zu sein. Man denke da mal an Autos (hüstel). Bei F-One ist das aber mal wirklich anders: Am neuen Bandit 3 hat uns eben besonders die hochwertige Verarbeitungsqualität gefallen. Mit viel Liebe zum Detail haben die Franzosen hier wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht, was sicherlich auch an einem besseren Produktionsablauf und strengerer QA liegt. Viele kleine Dinge wurden vernünftig überarbeitet und nach den Erfahrungen und dem Input der Vorgängerkites auch für den praktsichen Einsatz optimiert. Nachdem F-One auch gerade dafür im Vorfeld ordentlich in Werbertrommel gerührt hat, haben wir besonders darauf geschaut und mit dem Vorgänger verglichen.

Da ist uns die beispielsweise die Doppelvernähung vom Haupttuch an der Fronttube aufgefallen, sowie die verstärkten Vernähungen der “Fusion Struts” an der Fronttube. Ein nettes “Gimmick” sind die Wasserzeichen im schwarzen Bereich (Kite-Ende) die in der Sonne leuchten. Aber auch von solchen Spielereien abgesehen ist die Verarbeitungsqualität der 2010er Bandit 3 Modelle sind wirklich beeindruckend und für diesen Preisbereich absolut top!
Auch die neue F.One Bar liegt sehr gut in der Hand und macht einen soliden hochwertigen Eindruck. Das neue “One-Pump-System” funktioniert einwandfrei und auch beim Zusammenlegen lässt sich die Luft einfach und schnell aus dem Kite rausdrücken. F-One wird mit diesem Kite aktuellen Marktanforderungen mehr als gerecht. Erste Testberichte folgen and dieser Stelle in Kürze.
Eurer Denis (Nach Verletzungspause endlich wieder aufm Wasser).