:: KONTAKT :: IMPRESSUM :: AGB :: DATENSCHUTZ :: WIDERRUFSBELEHRUNG & MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR

Kurztest: F-One Trax 2009

Posted: Juli 20th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Testberichte | 1 Comment »

0907trax1Wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute zuerst: die neuen F-One Boards 2009 sind wirklich in allen Bereichen überzeugend. Besonders gut haben uns die Modelle ACID und Trax gefallen.

“Wie auf Schienen fahren” – Das wäre wohl die perfekte Beschreibung für das Fahrerlebnis der neuen Trax Generation. Hier bietet F-One noch einige Verbesserungen gegenüber den erfolgreichen Vorjahresmodellen. Das Trax 134 gehört hier mit Sicherheit zu den besten Boards auf dem Kitemarkt. Die hohe Laufkultur des Boards und die neuen F-One Gel Pads überzeugen beim Fahren mehr, als man bei einer trockenen Betrachtung des Boards meinen könnte.
F-One steht für ranke Outlines. Das etwas längere aber nicht zu breite Brett gleitet perfekt durch alle Bedingungen. Durch den Kanal im Unterwasserschiff wird der Auftrieb des Boards etwas verbessert und führt zu einem sehr ausgeglichenen Fahrgefühl.
Die neuen Gelpads passen sich hervorragend dem Fuß des Fahrers an. Für zierliche Fahrerinnen mit kleinen Flossen könnten die Schlaufen aber etwas fester sitzen. Bei hohen Sprüngen ist der Landekomfort sehr gut und bietet Fahrern damit mehr Möglichkeiten. Das relativ leichte Board lässt sich schön in die obersten Etagen katapultieren.
Das Thema Höhelaufen ist bei dem Trax traditionsgemäß Spitzenklasse. Die hochwertige F-One Qualität kann bei den Boards besonders überzeugen. Das Design ist wie immer Geschmacksache. Auf den ersten Bildern waren wir nicht überzeugt vom Design des Trax 2009. Nach einigen Stunden auf dem Wasser sehen wir das nicht mehr dramatisch. Das Board macht Spaß und das Design nimmt man dafür in Kauf. Aber Design ist zum Glück ja auch immer eine Frage des Geschmacks. Anderen wird es bestimmt gefallen.

Nun zur anfangs angekündigten schlechten Nachricht: Aufgrund der späten Markteinführung kann F-One die Boards im Moment nicht mehr liefern.

Wir haben aber die Info von F-One, dass ein neuer Schwung Boards ab Ende August/Anfang September zur Verfügung stehen soll. Wer bereits ein Board vorreservieren möchte, kann das natürlich gerne machen. Wir empfehlen daher eine Vorabreservierung in unserem Online-Shop über die Mail-Adresse contact@boost-kiteboarding.com.

Fazit: Dem Hersteller F-One  ist mit dem neuen Trax eines der besten Boards gelungen, die es zurzeit auf dem Markt gibt. Die Franzosen stehen für Innovationen und einer höheren Fahrqualität gegenüber den meisten Mitbewerbern, wie auch schon bei ihren vorangegangenen Modellen. Das Board verzeiht sehr viele Fehler und schluckt bei Wellengang und harten Bedingungen eine Menge Stöße. Das Trax ist somit das schnellste Board in der Bordpalette.

0907trax3 F-One Trax 0907trax2

Slingshot RPM 12 BOOST TESTBERICHT

Posted: Juli 12th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Testberichte | No Comments »

bild2

Mit dem neuen Slingshot RPM (rounds per minute), präsentieren die Amis Ihr neues Flagschiff. Der Open C Shape ist eine komplett neue Kitelinie und kombiniert alle C Kite Eigenschaften, mit denen eines Hybrid / Bowkites.

Slinghot ist mit dem neuen RPM ein wirklich innovativer Schritt gelungen, der einen sehr großen Kreis an potentiellen Fahrern anspricht. Die vergrößerte projizierte Fläche, bietet dem Fahrer auch eine dementsprechend höhere Windrange. Trotzdem lässt sich der 12er auch bei kräftigeren Wind gut kontrollieren.

bild4

Was uns bei dem neuen RPM sehr gut gefällt, sind die unterschiedlichen Anknüpfmöglichkeiten am Kite, die dem Rider ermöglicht, genau auf seine Bedürfnisse abgestimmt zu fahren. Der RPM vereint die Eigenschaften eines C Kites, wie z.B. dem Fuel, bietet aber darüber hinaus eine höhere Windrange und ist noch ein wenig schneller im Drehverhalten.

Besonders gut, hat uns der Kite bei unhooked Manövern gefallen. Der Kite lässt sich wie ein C Kite hervorragend kontrollieren und setzt sich hier deutlich von Hybriden, Bowkites und Sigmas ab. Slingshot Kiteboarding, ist damit eine Antwort auf die vorherrschende Delta Entwicklung gelungen. Der Kite spricht Freerider, Freestyler und Waverider an.

Die extra für den RPM entwickelte DD 2 Bar, zeigt einmal wieder, dass Slingshot auch für Innovationen steht. Das neue “Central Safety System” bietet mit einer virtuellen fünften Leine, eine gelungene Alternative zu einer 5ten Leine. Die Depowerfunktion und der Auslösemechanismus, ist Slingshot typisch sehr einfach zu greifen, direkt am Chickenloop und ist dadurch für alle Rider optimal angeordnet.

bild3

Der Kite hat gute Relaunch-Eigenschaften und bietet mit dem von Slinghot stammenden “one Pump System” einen Maximum an Komfort. Die Verarbeitung ist Slingshot typisch nach unserer Meinung nicht mehr zu übertreffen.

FAZIT :

Mit dem rounds per minute bietet Slingshot einen sehr gelungen Allround-Kite an, der fast alle Eigenschaften eines C Kites hat und darüber hinaus einen deutlich höheren Einsatzbereich bietet. Man kann also hier nicht von einem BOW oder Hybrid sprechen, viel mehr erinnert der RPM uns an einen Fuel. Slinghot ist mit diesem Allrounder, ein wirkliches Kraftpaket gelungen, dass schöne lange Flugphasen und loaded Jumps ermöglicht. Überzeugt hat uns besonders die hervorragende Qualität, die für gerade für einen Kite so enorm wichtig ist.

Mehr findet Ihr bei uns im Onlineshop!

Testbericht: Brunotti Boards 2009

Posted: Juli 4th, 2009 | Author: admin | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Testberichte | No Comments »

Anfang Juli lässt sich der Sommer nun doch auch in den nördlichen Breiten blicken und die Saison auf norddeutschen Gewässern ist am Brummen. Mitte Oktober 2008 durften wir die ersten Samples der 2009er Modelle bereits im Wellenparadies und Brunotti Geburtsstätte Scheveningen uns an die Füße schnallen und damit durch die Wellen jagen. Für ein Feedback war es noch viel zu früh und die Bedingungen mit 2m Nordsee-Welle und guten 25 Kn zu heftig, um sich ein genaues Bild zu machen. Was damals allerdings schon sofort überzeugte waren die neuen Brunotti Air Pads, denn ob man einen perfekten Halt und ein komfortables Gefühl im Brett hat merkt man sofort. Nun, nach unzähligen kalten und stürmischen Tagen an Nord und Ostsee, mit verschiedensten Bedingungen von 3 m Welle in Westerland bis hin zu Flachwasser in Orth, ist es möglich ein klares Statement zu den Boards abzugeben.


Brunotti Youri Zoon Pro Model

Brunotti Youri Pro

Das Board, welches mir bei der ersten Präsentation sofort ins Auge sprang, hat sich zum absoluten Liebling gemacht, und das nicht nur bei mir. Das extravagante Design, diese bis ins Detail abgestimmte Verarbeitung, einfach schön anzusehen. Oft hatte man ja Boards, die super aussehen bis man die Pads draufschraubt. Ganz anders hier, erst die Pads und Straps geben dem Board den farblich perfekten Look. Die Tatsache dass das Board kein Grabhandle besitzt fand ich auch auf Anhieb gut und die passenden Finnen dazu waren die
Krönung.

Zu erst ein paar Worte zu den Pads: 2008 hatte Brunotti noch sehr simple Pads die ein sehr direktes Feeling erzeugten. Fuhr sich sehr gut, allerdings wenn man 3 Stunden in dem Ostsee Kabel von Pelze unterwegs ist und damit vom Wasser kommt fühlt es sich an als würde man auf Eiern laufen. Gerade das empfand ich als Nachteil, auch das man einen vergleichbar lockeren Stand im Brett hatte ist für Wake und Freestyle eher störend.

Somit war die Freude groß als die Nachricht kam dass es 2009 die Brunotti Air Pads gibt! Beginnend bei der Montage: Nahezu spielend lassen sie sich auf das Board schrauben. Sind sie auf das Board fertig montiert kommt noch über jede Schraube ein kleiner Brunotti Gummi Propfen welcher die Schrauben frei von Sandkörnern hält. Die Pad-Strap Kombi bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten, vom kleinen Fuß bis hin zum
Quadratlaatschen passt hier alles. Die Straps sind innen mit einer Neopren Haut überzogen welche zusätlichen Druck und Halt gibt. Die Konstruktion der Gel Polster, welche sich in den Pads befinden, ähnelt der von Nike Air Schuhen, und bietet dieses oft beschriebene Hausschuh Gefühl. Bei sehr großen Füßen und agressivem Fahrstil rate ich die Schlaufen sehr eng zu schnallen, da man sonst bei Verdrehen des Fußes an das äußere Plastik kommt und dieses dann leicht drückt. Ist aber wie gesagt durch enge Einstellung einfach zu beheben, bzw. wird es den meisten eh nicht auffallen. Das man durch die weichen Pads den direkten Kraft Übertragung auf das Board nicht mehr herstellen kann bzw es nicht mehr fühlt (ein Argument gegen solche Air Pads) kann ich eindeutig ausschließen, dass Gefühl ist eher mit Fahren mit einer Bindung zu vergleichen.

Nun zum Board: Ich hatte als ich die Boards bekommen habe mir natürlich als erstes sofort das Youri geschnappt und bin nach Gold 2 gefahren um es auszuprobieren. Wind wehte mit 12kn, statt den angesagten 22, Brett in 130×41 kombiniert mit 11er Zulu dachte ich klappt niemals und hatte die Session schon abgeschrieben… Aber ich wurde schon da eines Besseren belehrt, Jinne Sietsma, dieser alte Fux des Boardbaus, hat seinen Holzkern Boards einfach ein unglaublich frühes Angleiten mit eingehaucht! Höhelaufen funktioniert problemlos und das auch im unteren Windbereicht. Nach zahlreichen Sessions kann ich sagen das Board ging wirklich immer, gerade in der Größe 130×41 ist es eine super Ein-Board-Lösung.

Der Popp ist einmalig, er ist so leicht zu erahnen und umzusetzen, man findet sofort den Absprung und hat nahezu keine Umgewöhnungszeit. Die breiten Tips vereinfachen das Landen enorm. Der Flex ist für ein Freestyle Board relativ groß, das heisst das Board ist verhältnissmäßig weich. Dies liegt zum einen am Holzkern und zum anderen an seiner Bauweise. Alle Brunotti Boards sind verglichen mit zahlreichen anderen Herstellern eher weich. Das ist nun Geschmackssache, wenn jemand auf ein knüppelhartes Brett steht ist er mit dem Pro X noch am ehesten bedient, ich denke aber generell ist dann Brunotti eher die falsche Wahl. Ich hatte auch Bedenken dass sich der Flex negativ auf die Explusivität des Absprungs auswirken würde, hat sie aber nicht. Und um das noch zu belegen braucht man sich einfach nur mal Youri Zoon anschauen, er mischt mit seinem Pro Model ja gerade den World Cup Circus ordentlich auf.

Stance: Man kann zwischen 38, 42 und 46cm wählen. Ich fahre immer 46 da durch die breite Stellung die Landungen meiner Meinung nach einfacher sind.

Finnen: 11,5 x 5 cm wirkt auf den ersten Blick relativ groß, am Board finde ich persönlich ist die Größe passend, es fährt sich loose und man kann trotzdem ordentlich ankanten und die Kante “aufladen”.Optisch sind sie dazu auch noch an das Board angepasst.

Fazit: Das Board der Saison!
Hier bei uns im Shop für €699.00


Brunotti Pro King

Brunotti Pro King

Dieses habe ich seltener gefahren als das Youri, aber bestimmt auch noch 15-20 Mal. Hier dachte ich mir als ich es in Holland das erste mal erblickte – OMG! Was haben sich die Grafiker denn hier geleistet, das geht gar nicht. Dieses bordeaux mit durchschimmernden Holzkern verziert mit Goldenen Kronen und Schnörkel. Dazu die Air Pads in Schwarz mit einem Klunker auf den Straps. Das selbe beim Griff, auch diesen schmückt ein kleiner Klunkerstein. Einfach absolut PIMP Style das Teil. Aber nach mehrmaligem Betrachten und den verschiedensten Meinungen anderer Betrachter veränderte sich mein Blick und irgendwie fand ichs doch wieder gut. Naja, das Board ist jedenfalls eindeutig, entweder man findet es absolute Weltklasse oder einfach nur overdressed.

Zu den Pads: Hier gilt das Gleich wie beim Youri Pro, denn es sind die selben. Lediglich die Farbe und der Klunker an den Straps unterscheiden sie von den oben beschriebenen.

Zum Board: Es ist in seiner Könnenstufe zwischen Youri Pro und Onyx ( Einsteiger ) anzustufen, überzeugt durch sehr gutes Upwind Verhalten und seine Drehfreudigkeit. Es hat rundere Tips als das Youri, somit fährt es sich auch in der Welle noch etwas runder. Es gleitet etwas später an, was auch mit den Tips zusammenhängt, ist aber relativ, den das 133×40 geht auch schon sehr bald los. Die Laufruhe des Bretts ist überragend, nach diversen Kabbel Tagen in Büsum und Fehmarn steht fest, das Teil schneidet das Wasser wie ein warmes Messer die Butter. Der Absprung ist auch gut, allerdings nicht die Beste Eigenschaft dieses Boards. Stance ist wie beim Youri und Finnen sind auch hier extra aufs Brett abgestimmt.

Fazit: Ein Board für den Freerider.
Hier bei uns im Shop für €699.00


Brunotti Pro X 2009

Brunotti Pro X

Das Design finde ich persönlich die Bombe. Diese schöne Grün kombiniert mit dem Holz und den  Blumen ist sehr stimmig und bietet mit der passenden Pad-Strap Kombi ein schönes Bild. Letztes  Jahr schon war das Brett in grün, da noch mit einer Schlange verziert, hatte allerdings orange  Straps, welche sich farblich eher mittel kombinieren ließen. Nun verleiht der Flower Power Look  dem Board ein abgeschlossenes Design, das Board hat es auch in mein Zimmer über die Couch
geschafft.

Zum Board: Das Pro X ist das härteste aus der Brunotti Serie, was aber wie gesagt verhältnismäßig immer noch  eher weich ist. Der Pop ist sehr explusiv und kraftvoll. Das Brett schiesst einen beim Railey enorm hoch und bietet dank der  einmaligen Flip Nose Tails einen hohen Landekomfort. Die Tips verhindern ein Einspitzeln und blocken zusätzlich das Spritzwasser. Allerdings nehmen sie knapp 5cm von der Länge des Boards, was immer beachtet werden sollte. Auch das Board gleitet früh an und fährt gut Höhe.

Zu den Pads: Sie sind geschäumt und nicht ganz so weich wie die Air Pads, aber bieten immer noch sehr hohen Komfort. Die kleine Zehenerhöhung ermöglicht ein Festkrallen während des Fahrens.

Fazit: Ein Board für ambitionierte Freestyler
Hier bei uns im Shop für €599.00


Brunotti Pro Princess

Brunotti Pro Prinzess

Das Design ist Wow. Die Blumen in knackigen Farben zusammen mit dem Holz stimmen einfach.  Auch gibt es sogar bei Brunotti die Passende Softshell Jacke, Shirt und Boardshort zu dem Board…

Zum Board: Hier hat sich an der Verarbeitung nicht viel getan, und ich muss zugeben das Board bin ich am  seltensten gefahren. Daher möchte ich hier auch gar nicht lange ausschweifen und ins Detail gehen,  weil ich dazu zu wenige Erfahrungen damit gemacht habe. Es fährt sich angenehm weich, ist sehr drehfreudig und bietet guten Popp.

Pads/Straps: Hier wurde auf die kleineren Füße der Frauen Rücksicht genommen und die Kombi bietet sehr  guten Halt. Die Straps sind natürlich in Pink!
Hier bei uns im Shop für  €599.00


Brunotti Onyx 2009

Brunotti Onyx 2009

Das Design ist eines, welches am meisten vom Innenleben des Boards preisgibt. Der Holzkern des Boards scheint fast überall komplett durch, somit ist eigentlich jedes Board ein Unikat. Es hat sich  an dem Board zum Vorjahr eigentlich nichts verändert bis auf das Design und die Finnen. Daher ist  es auch preislich nochmal ordentlich nach unten geschraubt worden und bietet dem Einsteiger die Chance preiswert einen Top Allrounder zu „schiessen“.

Zum Board: Es gleitet sehr früh an und das gute ist, selbst das 136×40 lässt sich auch bei sehr viel Wind noch gut halten, ganz im Gegensatz zu anderen Leichtwind Boards. Das Gewicht des Boards ist auch fertig montiert sehr gering. Der Flex ist groß, das bedeutet das Brett relativ weich, dies ist bei missratenen Sprüngen angenehm und auch generell Knie schonend, dazu ist das Board stehts kontrollierbar.

Zu den Pads: Hier wurden die selben Pads wie 2008 verwendet, sie bieten ein sehr direktes Boardgefühl.

Fazit: Das Einsteiger- und Leichtwind-Board
Hier bei uns im Shop für €499.00

Testbericht F-One Revolt 11m²

Posted: Juni 24th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Testberichte | No Comments »
2009 F-One Revolt II komplett mit Bar

2009 F-One Revolt II komplett mit Bar

Als Einsteiger braucht man vor allem eins: Einen guten Kite, mit dem man sich voll auf den eigenen Fortschritt konzentrieren kann. Leicht zu kontrollieren sollte er sein, mit gutmütigen Flugeigenschaften und einfach im Relaunch. Dazu robust (ab und zu stürzt er ja doch ab), günstig und sicher. Speziell für diesen Einsatzzweck hat die Nobel Kitemarke F-One den Revolt entwickelt, doch auch für Fortgeschrittene Cruiser ohne Freestyle oder Big-Air Ambitionen ist der Revolt einen zweiten Blick wert.

Kite
Auch wenn der Revolt im Vergleich zum Erfolgsmodell Bandit Dos über eine abgespeckte Ausstattung verfügt, wird nicht an der Verarbeitung des Kites gespart. Das Tuch ist hochwertig, alle Nähte sind sehr sauber verarbeitet und der Kite vefügt über einen Dacron Frame über Leading Edge, Struts und Trailing Edge. Dadurch wird der Kite sehr stabil und übersteht ünzählige Abstürze.
Ein one-pump system sucht man vergebens, und die dicken Tubes brauchen eine ganze Menge Luft, aber dafür sind alle Ventile mit Rückschlag ausgestattet und die Fronttube hat ein zusätzliches großes Ablassventil. Alle Ventile sind zusätzlich mit Velcro gesichert. Insgesamt macht der Kite einen hochwertigen Eindruck und die Sparmassnahmen wurden zum Glück auf die Accessories beschränkt.

Flugeigenschaften
Wie geplant ist der Kite sehr gutmütig in seinen Flugeigenschaften. Er hat einen soliden Grundzug und geht recht früh los, bleibt aber durch die gute Depower wirkung über einen grossen Windbereich kontrollierbar. Auf Lenkimpulse reagiert er eher langsam und mit einer leichten Verzögerung, gibt dem Rider aber dadurch stets das angenehme Gefühl voller Kontrolle. Es braucht relativ grosse Lenkbewegungen, was ein Übersteuern schier unmöglich macht. Für Big Airs und radikale Kiteloops fliegt der Revolt zu langsam, aber um sich an die ersten Sprünge und Unhooked Tricks zu wagen ist er durch seine sanfte Kraftentfaltung durchaus der richtige Kandidat.

Bar
Im Gegensatz zum Kite merkt man an der Bar durchaus die Sparmassnahmen. Das Rohr ist aus Aluminium, als Depower Adjuster gibt es Gurtband statt Clam-Cleat und dazu einen kleineren Chicken loop. Damit sieht die Bar zwar etwas Oldschool aus, funktioniert aber in der Praxis einwandfrei, und irgendwo muss der günstigere Preis ja herkommen…

Safety und Relaunch
Wie sein grosser Bruder Bandit ist der Revolt ein Delta C-Shape mit Evo Total Depower System. Die sogenannte Lifeline greift etwa 4m oberhalb Bar an der mittleren Leine an, bevor diese sich in rechte und linke Flugleine teilt. Dadurch wird beim Auslösen der Saftey am Chicken Loop der Kite komplett depowered, ähnlich wie bei einem 5. Leine System. Im Gegensatz zu einem Bowkite verbleibt kein Restzug, was aus Sicherheitsgründen besser ist. Der Kite fällt gerade vom Himmel, ohne sich zu verdrehen, so dass die Safety auch im Wasser wieder zusammengebaut werden kann. Dazu muss man den Kite an der Life Line zu sich heranziehen, den Chicken Loop wieder schliessen und die Life Line langsam gehen lassen, wenn man sich eingehakt hat! (Natürlich auf keinen Fall die Life Line um die eigene Hand wickeln!!!)
Der Relaunch gestaltet sich wie von F-One versprochen sehr einfach. Wenn der Kite mit der Fronttube auf dem Wasser liegt, genügt es, die Bar komplett loszulassen. Der Kite kippt dann von alleine um und wandert auf seinem Wingtip an den Windfensterrand, von wo er einfach wieder gestartet werden kann. Bei leichtem Wind ist manchmal ein kurzer Zug an den Frontlines erforderlich um ihn zum Umkippen zu bewegen, aber das wars dann auch schon.

Fazit
Nicht umsonst wurde der Kite schon letztes Jahr in vielen Kiteschulen eingesetzt. Er ist einfach im Handling, robust und relativ günstig, ohne Einbussen bei der Qualität. Diese Eigenschaften wurden 2009 beibehalten, mit ein paar Verbesserungen im Detail. Durch den großen Grundzug kann man eine Größe kleiner fahren als bei den meisten SLEs, durch die riesige Depower den Kite solange halten wie einen SLE gleicher Größe. Zumal sich viele Einsteiger erstmal nur einen Kite kaufen wollen, keine unwichtige Eigenschaft. Insgesamt kann man den Kite Anfängern und Fortgeschrittenen ohne Freestyle Ambitionen uneingeschränkt empfehlen. Hier gehts zur Revolt-Seite im Shop.

Testbericht: Naish Thorn 2009

Posted: Mai 13th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Testberichte | No Comments »

 

2009 NAISH THORN (132 x 40):boostblogthorn

Das Thorn ist als Woodcore oder Fullcarbon erhältlich. Vom Shape (bis auf Flex) und den Abmaßen her sind allerdings keine Unterschiede vorhanden.

Die Foodstraps & – pads sind alleroberste Güte und einfach zu montieren. Eine „Zeh-krall-Kante“ ist auf dem pad vorhanden.

Die Finnen sind mit 5cm Länge gut ausgelegt und greifen auch bei engen Turns gut.


Welche Eigenschaften besitzt das THORN?

Das Thorn ist ein extrem einfach zu beherrschendes Board mit dem auch jeder Anfänger sein Spaß haben wird. Auch ein paar Jahre mehr Erfahrungen können den Fahrspaß auf diesem Teil auch nicht mindern. Ob spiegelglattes Wasser und satter Pop oder Kickerwelle und schnelle Turns, das Schnittchen kann überall bestens mithalten.

Pop:

Der Pop des Thorns ist einfach Spitzenklasse, man findet immer leicht den Absprung und kann sich richtig fett damit rausschießen. Dabei hält es die Kante so lange man möchte, und löst sich beim Absprung ohne Kraftverlust vom Wasser.

Carving:

Mir ist nichts auf gefallen was mich beim Turnen und Kurvenverhalten gestört hat. Es fährt sauber jeden Radius. Dabei unterstützen die Finnen gut das Brett aber lassen bei Bedarf auch mal das Brett rutschen um einen satten Spray zu erzeugen.

Angleiten:

Die Angleiteigenschaften des Thorns sind für seine Größe enorm. Man kann schon bei geringem Kitedruck losfahren und kann so auch mal Tricks mit wenig Power im Schirm üben.

Choppy:

Das Thorn hat im Vergleich zu manchen anderen Brettern, die ich ich gefahren bin, im mittleren Teil einen relativ großen Flex. Dies wirkt sich positiv auf das Fahrverhalten bei nicht optimalen Bedingungen aus. So wird man durch den Chop wenig vor dem Absprungt gestört und es lassen sich auch bei schwierigen Bedingungen gute Sprünge hinlegen.

boostblogpad

Für wen oder für welche Anwendungsbereiche eignet sich das THORN?

Das Thorn ist ein sehr gutes Wakestylebrett was durch seinen Pop überzeugt aber was auch sonst eine klasse Figur abgibt. Man stellt sich auf das Brett und hat von der ersten Sekunde an Spaß.

 

Fazit:

Es zieht sehr gut Höhe geht angenehm easy durch den Chop und hat einen fetten Pop. Also alles was man braucht.

 

Ich liebe dieses Board!

Klaas

Testbericht: Naish Torch 09 / Shift Bar

Posted: Mai 10th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Testberichte | No Comments »

 

Dieser Erfahrungsbericht beinhaltet meine persönlichen Erfahrungen mit den 2009er NAISH Produkten. Die intensive Nutzung von TORCH, THORN und SHIFT SYSTEM BAR von Januar bis Mai an verschieden Spots von Nord- und Ostsee ist für mich die Voraussetzung für das Schreiben dieser Zeilen. Viel Spaß beim lesen…

2009 NAISH TORCH:

torchtest

 

don´t mess with success!”

Der Torch ist der C-Kite aus dem Hause NAISH. Mit ihm werden vor allem fortgeschrittene Kiter angesprochen, die sich selber im Bereich New school, Wakestyle und Freestyle sehen. Aber auch in der Welle ist der TORCH sicherlich ein guter Begleiter.

 

Welche Eigenschaften besitzt der TORCH?

Der Kite besitzt eine direkte Lenkung, meldet seine Position im Sprung zuverlässig und hat ein sehr großen Einsatzbereich. Aber auch die gewohnt gute NAISH-Verarbeitung soll nicht unerwähnt bleiben!

 

Windfenster:

Den 12er konnte ich im Windbereich von etwa 15 – 23kn fliegen. Der 9er macht ab etwa 20 – 33kn sehr viel Spaß. Beide Kites gehen im Vergleich zu anderen Marken schon sehr früh los. Nach oben ist ebenfalls eine für C-Kites extreme range möglich.

 

Kiteloop:

Kante – Laserschwert – Superman…

Grade in diesem Punkt gefällt mir der Torch mega gut. Während der 9er sich z.B. für „lupenreine“ Megaloops empfiehlt, ist der 12er nicht nur für kraftvolle Loop -Handlepass, –Rotationsmanöver ein geiler Begleiter.

 

Lift:

Bis in den obersten Windbereich läßt sich die Kante noch gut reindrücken, was zu sehr gutem Lift führt. Während des Sprungs kann mit einer top Stabilität und guten Rückmeldung gerechnet werden. Mit dem 9er geht es ohne Probleme ganz weit nach oben, wogegen der 12er super lange trägt.

 

Für wen oder für welche Anwendungsbereiche eignet sich der TORCH?

In mehreren Sessions (z.B. Fehmarn 15.04) hat sich der Thorch als ein super Wakestyle Kite erwiesen!

Wurden choppy (z.B. Pelze bei ONO) oder Wellenspots (z.B. Heiligenhafen) angefahren, ist der Torch durch das schnelle und stabile Umsetzten der Lenkbefehle äußerst angenehm aufgefallen.

Fazit:

Die Kombination der Wakestylegene mit einer ausgewogenen Freestyle und auch oldschool Eignung bringen für die Saison 2009 einen in allen Aspekten super deluxe C-Kite hervor.

Der Torch ist für mich ein „anknüpfen – Spaß haben“ Kite, der unter allen Bedingungen die richtige Wahl ist.

 

 

2009 NAISH Shift System:

Das NAISH – Barsystem ist eine konsequente Weiterentwicklung. Der Hauptunterschied zum Vorgängermodell sind die Barenden. Hier versteckt sich nun eine Einstellmöglichkeit der Barbreite. Das heißt im Klartext: „eine Bar für alle Kitegrößen“.

barboostblog

Wählt der Rider die 19” Einstellung ist alles kleiner gleich 9m2 optimal zu fliegen, bei 21” alles darüber. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich das Umbauen sehr knifflig finde und von daher immer die Standardeinstellung 21“ für alle Größen fliege. Klappt auch super;-)

 

Was auch schon aus dem letzten Jahr bekannt ist, ist der smartloop. Hier ist von meiner Seite vor allem das optimale Einrasten des Loops in die Bar zu erwähen. Hakst du dich aus, kannst du dich über eine fixierte Stellung des Loops für das Wiedereinhaken freuen.

bar2boostblog

Viele Grüße,

Malte

 

Testet F.One Bandit Dos , Fone Revolt

Posted: April 14th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Kiteboarding, Testberichte | 1 Comment »

Moinsen wie versprochen könnt Ihr bei uns die neuesten F.One Kites testen. Zur Verfügung stehen Bandit Dos 5.5 / 8 / 10 / 12 / 14 sowie den neuen Revolt ind den Größen 9 und 11. Testet die Kites am 15.-17 auf Fehmarn. Bei Interesse könnt Ihr uns einfach telefonisch erreichen !

Euer Boost F.One Testcenter