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Trick-Rubrik: Der Blind Judge

Posted: Juni 3rd, 2010 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Tricks | 1 Comment »

Der Blind Judge wird für die meisten Kiter der erste Handlepass Trick nach den Surface Passes sein. Um ihn üben zu können, solltest du den Railey und blind fahren sicher beherrschen. Im optimalen Fall kannst du auch schon den Railey to Blind.

Der Absprung ist wie beim Railey auch. Sehe, dass du den Schirm relativ tief fliegst, das erleichtert später das umgreifen. Allerdings musst du auch hoch genug springen können. Deshalb musst du erstmal für die Schirmposition deine goldene Mitte finden. Lasse vor dem Absprung die Kante los, um dich besser aushaken zu können. Nach dem Aushaken kantest du wieder voll an, bis du bei maximaler Leinenspannung abspringst.

Wenn du ungefähr am höchsten Punkt und in der gestreckten Phase des Raileys bist, ziehe dich mit beiden Händen an die Bar. Genauer gesagt ziehst du die Bar an deine vordere Hüfte. Schaue dabei über die hintere Schulter. Das bringt dich in die Rotationsbewegung. Sobald die Bar an der Hüfte ist und du dich weiter drehst, lasse die hintere Hand los und bewege sie hinter den Rücken zum Umgreifen.

Nach dem Umgreifen solltest du so weit gedreht sein, dass du toeside landen kannst, auch häufig switch genannt. Gehe bei der Landung in die Knie, um die Kraft abzufedern. Wenn du sicher fährst, kannst du das Board weiterdrehen, die andere Hand zurück an die Bar bringen und dich wieder einhaken.

Als nächster Schritt auf den Blind Judge wird der Blind Judge 3 folgen, bei dem du wieder normal backside landen wirst.

Unser Teamrider Christian fährt auf dem Foto den Flexifoil Hadlow Pro Kite, das Brunotti Youri Zoon Pro Board und den NPX Lucifer Dysuit. Als die Sequenz entstanden ist war es noch etwas kälter ;)

Low Mobe von Stefan Permien

Posted: Dezember 1st, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Tricks, Videos | No Comments »

Letzten Donnerstag war Stefan mit Christian in Laboe, dort hat er diesen LowMobe vor die Linse gezaubert. Der Trick ist einer der angesagtesten Manöver dieser Saison gewesen.

Für einen Lowmobe müsst ihr schnell mit tief stehendem Kite anfahren. Nach dem Aushaken kantet ihr sehr lange an und schmeisst euch in eine sehr flache Backloop-Rotation. Nachdem ihr diese fast fertig gedreht habt, zieht euch nun an die hintere Hüfte. So bekommt ihr den extra Spin, den ihr für das überdrehen benötigt. Greift erst um, wenn ihr ziemlich wieder in Fahrtrichtung seit.

Trick-Rubrik: Backloop to Blind

Posted: November 6th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Tricks | No Comments »

Für den Back to Blind solltet ihr schon eine ausgehakte Backroll, sowie den Railey to Blind beherrschen. Dann ist es nur noch eine Kombination der beiden Tricks.

Fahrt dazu relativ schnell an und springt unhooked in eine Backroll. Das geschieht, indem ihr über die vordere Schulter schaut. Der Backloop ist mit hoher Schirmposition einfacher, dafür das blind landen schwerer. Sucht euch am besten eure eigene goldene Mitte.

Nachdem ihr den Backloop ziemlich fertig gedreht habt, schaut schlagartig in die andere Richtung, das stoppt zum einen eure Rotation und bringt euch in die Bewegung, die euch zur Blindposition dreht. Zieht nun die Bar an die vordere Hüfte. Danach bringt ihr den hinteren Arm hinter den Rücken.

Bei der Landung geht ihr am besten in die Knie um den Stoß abzufedern. Fahrt etwas downwind, dann ist das umgreifen nach der Landung einfacher.

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Christian Winkenjohann fährt auf dem Bild den Kitefactory Thunderbird Kite, das Brunotti Youri Zoon Pro Model Board und den NPX Lucifer Trockenanzug.

Der Trick des Kiteloops

Posted: November 3rd, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Tricks | No Comments »

Wir haben euch ja schon vor einiger Zeit die Kiteloop-Sequenz von Christian Winkenjohann gezeigt. Hier ist sie nochmal mit einer Trickbeschreibung, worauf ihr beim Loopen achten müsst.

Kiteloop-Indy_ChristianWinkenjohann580

Der eingehakte Kiteloop gehört zu meinen Lieblingstricks. Der Trick ist nicht kompliziert, aber man kann sich dabei immer weiter steigern.

Wenn ihr euch an diesen Trick herantastet, nehmt einen Kite, der sicher loopt, also 9m2 oder kleiner. Am Anfang versucht es etwas unterpowert.

Der Ablauf ist immer der gleiche. Man fährt schnell an, lenkt den Schirm wie beim normalen Sprung nach hinten und springt ab. Dann zieht man so doll man kann an der hinteren Seite. Nun loopt der Schirm durch. Wenn der Kite wieder nach oben steigt, muss man die Bar vorschieben, damit man wieder aufgefangen wird und sanft landet.

Wenn der Wind stärker wird und die Kites kleiner, kann man wenn die Bar nach vorne geschoben wird, den Kite nochmal durchloopen. Die Richtung ist dabei eigentlich relativ egal. Wenn der zweite Loop auch durchkommt, bevor man landet, ist die Landung umso sanfter. Wenn der Kite nicht durchkommt, umso härter.

Beim Loopen kann man sich immer weiter steigern, da der Grundtrick der gleiche ist, man aber mit der Routine immer sicherer und somit mutiger wird. Man kann den Kiteloop noch mit Rotationen oder, wie auf dem Foto, mit einem Grab oder Barspin (die Bar schon in der Luft wieder ausdrehen) verfeinern.

Auch hier ist es, wie bei allen Tricks, wichtig bei der Landung in die Knie zu gehen, um sie abzufedern.

Trick-Erklärung: RAILEY

Posted: Oktober 11th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Tricks | No Comments »

Sequenz Thilo Railex

Der Railey ist wohl einer der leichtesten ausgehackten Sprünge bei Kitesurfen. Allerdings bildet er die Basis für fast jeden weiteren Unhook-Trick. Im ersten Schritt solltet Ihr einfach mal das sicher Ein- und Aushaken eures Fluggerätes üben. Kleiner Tipp! Fallt bei den ersten Versuchen kräftig ab, dann zieht der Schirm einfach nicht so an der Bar und ihr könnt euch wesentlich leichter von den Leinen trennen. Wenn dieses Manöver sitzt – Kommen wir zur Flugphase. Dazu fliegt ihr euren Schirm auf ca. 10 ? 11 Uhr (bei linkem Bein vorne) und baut Geschwindigkeit auf. Fallt ein wenig ab und hackt euch aus. Nun kantet Ihr wieder an und baut Leinenspannung auf bis ihr das Gefühl habt, damit könnte man auch bis zum Mond geschossen werden, ;-) deshalb auch ?loaded? genannt. Kurz bevor ihr es nicht mehr halten könnt, drückt ihr das hintere Bein gegen den Wasserwiderstand und springt ab. Es ist wichtig, dass ihr nach dem Absprung versucht die Beine soweit wie möglich über den Kopf zu bekommen um die typische Railey-Form zu erreichen. Anschließend die Landung anvisieren und beim ersten Wasserkontakt stark in die Knie gehen, damit der Sprung abgefedert wird. Um euch entspannt einzuhaken – einfach wieder etwas abfallen.

Trick-Rubrik: Unhooked Backroll to Switch

Posted: September 7th, 2009 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Tricks | No Comments »

Für die Backroll to Switch müsst ihr volle Axt Speed nehmen, heftig ankanten und das Board in Richtung Nose beschleunigen, dabei den Kantendruck nochmals deutlich steigern. Dann läuft alles wie von selbst, man begibt sich Richtung Wolke 7, ohne dies jedoch genau zu wissen, da man durch die Rotation etwas die Orientierung verliert.
sequenz_axel_back2switch
Da es aber leider nicht nur nach oben geht, lernt man nach ein paar harten Einschlägen recht schnell, dass man die Rotation, wenn es denn mal etwas zu schwungvoll daher geht, während des Fluges beenden sollte. Dafür, und auch für eine loggere Landung in switched Stance, lässt man die hintere Hand los und öffnet den Körper (siehe Monkey-Move in der Mitte der Flugbahn). Nun noch die Landung anvisieren und das Brett flach machen, Knie leicht gebeugt, aber gut gespannt lassen. Bei und nach der Landung dann vor allem den Stoß abfangen und den Schwerpunkt überm Board halten, und die Geschwindigkeit wieder unter die Schallmauer bringen…
Übrigens, den Kite sollte man für möglichst viele Punkte an der Wasseroberfläche kratzen, durchs loslassen der (in dieser Sequenz linken) Hand geht der Kite aber meistens etwas nach oben… Also beim nächsten mal besser etwas mittiger mit der anderen Hand greifen.

Im nächsten Teil verrate ich euch dann, wie man anstelle des Hand-loslassens in der Mitte sich an die Bar ran zieht und hinterm Rücken rum schmeißt! Dann bringt das Zuschauen auch deutlich mehr Spaß, vor allem, wenn es in die Hose geht…

Rock on!
Axel

Trick-Rubrik: Der S-Bend

Posted: August 28th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Tricks | No Comments »

Boost wird euch nach und nach nun auch bei euren Tricks unter die Arme greifen. Den Anfang macht der S-Bend. Unser Teamrider Christian Winkenjohann hat ihn für euch in einer Sequenz festgehalten und euch beschrieben, wie ihr anfangt und worauf ihr achten müsst.

S-Bend_ChristianWinkenjohann1600

Der S-Bend ist ein relativ einfacher unhooked-Trick und sieht dabei super aus! Wenn ihr den Railey beherrscht, könnt ihr euch an diesen Move heran tasten.

Fahrt mit ausreichend Geschwindigkeit an und sucht euren Punkt zum Absprung. Wenn ihr zu langsam fahrt, kommt ihr nicht hoch genug hinaus, seit ihr zu schnell, tut es weh, wenn ihr den Trick nicht steht. Tastet euch am besten vom langsamen her an eure optimale Geschwindigkeit heran. Nun wisst ihr, wo euch das Wasser am besten gefällt um abzuspringen. Die Schirmposition ist entscheidend. Am besten stellt ihr den Kite auf 45° oder zum Anfang etwas höher. Lasst die Kante etwas locker und hakt euch aus. Jetzt kantet ihr wieder an, so doll es geht! Wenn ihr glaubt, die größte Spannung erzeugt zu haben, springt ab.

Der Absprung ist im Vergleich zum Railey am Anfang etwas anders. Wenn ihr den vorderen Fuss etwas mehr mit in den Absprung einbezieht, dann fällt die Rotation etwas leichter. Um die Rotation einzuleiten, schaut über eure in Fahrtrichtung hintere Schulter. Nun fangt ihr an zu drehen.

Nach einer Rotation schaut ihr einfach wieder gerade aus und ihr hört auf zu drehen. Wenn ihr nun die Rotation gestoppt habt, könnt ihr euch euren Landepunkt anschauen und euch somit auf die Landung einstellen. Wichtig bei der Landung ist, dass ihr beim Landen in die Knie geht, um die Kraft des Sprunges abzufedern. Das schont eure Gelenke! Kantet nicht gleich wieder an, da ihr euch auf einem Downwind-Kurs wieder besser einhaken könnt.

Den S-Bend perfektionieren:
Wenn ihr den S-Bend nun einigermaßen könnt, dann könnt ihr einiges tun, um ihn stylischer aussehen zu lassen. Wenn ihr mit höherer Geschwindigkeit und somit auch mehr Power im Kite anfahrt, kommt ihr höher raus. Die Devise lautet, je tiefer der Kite und je höher der Sprung, um so kraftvoller sieht es aus.

Was auch sehr gut aussieht, ist wenn man erst einen Railey macht und sich dann in die Rotation hineinwirft. Seit aber dabei sicher, dass ihr hoch genug seit.

Wenn ihr den S-Bend nun sicher könnt, dann bauen weitere Tricks auf ihm auf. Der nächste Schritt wäre ein S-Bend to Blind und darauf der S-Bend-Pass. Oder ihr versucht es mal mit zwei Drehungen.

>>Christian<< fährt den Kitefactory Thunderbird und das Brunotti Youri Zoon Pro Model in 130×41.