
In der letzten Woche fand vom 9. bis zum 14. August 2010 ein weiterer Tourstop der PKRA auf den kanarischen Inseln statt. Dieses Mal war der Austragungsort Teneriffa. Mit einem relativ kleinem Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro war dieser Event vor allem wichtig für die Wave-Wertungen. Es wurde auch Freestyle gefahren, doch es gab weniger Punkte als bei den anderen Events. So waren nicht alle Top-Rider, die sonst an der Tour teilnehmen, vertreten.
Am ersten Tag war es windstill. Das ist ganz unüblich für die Region zu dieser Jahreszeit, doch ab dem zweiten Tag gab es den gewohnten Wind und davon auch nicht zu wenig. Nachdem am Dienstag dann die Single-Elimination im Freestyle gefahren wurde, startete am Mittwoch gleich die Double-Elimination mit Winden bis zu 37 Knoten. Viele mögen denken, endlich mal Action! Und so war es auch. Die Rider zeigten beste Performance mit ihren kleinsten Kites.

Am Donnerstag gab es endlich grünes Licht für den Wave-Event, weswegen sehr viele Kiter angereist waren. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl musste sogar erst einmal eine Vorrunde bei den Herren ausgetragen werden. Der Wind blieb weiterhin am oberen Limit und die Wellen liefen für die Vulkaninsel typisch sauber.
Richtig spannend wurde es am fünften Tag des Tourstops. Es wurden die finalen Läufe in den Wellen und im Freestyle ausgetragen. Bei blauem Himmel und 25 Knoten hatten die Rider die besten Bedingungen der ganzen Woche erwischt, um noch einmal alles zu geben. Im Freestyle der Herren war es der Australier Andy Yates (Slingshot), der auf Bestform lief. Zu erst erledigte er Ariel Corniel aus der dominikanischen Republik souverän. Danach ging es gleich weiter zum Franzosen Sebastien Garat. Auch hier gab Andy Vollgas und überzeugte mit einem sehr gepowerten Frontmobe to Blind in den letzten Sekunden des Heats. Nun ging es ins Finale und Andy Yates musste gegen den noch ausgeruhten Youri Zoon aus Holland antreten, der ebenfalls für Slingshot fährt. Youri (Brunotti) hatte bereits in der Single bewiesen, dass er das Zeug zum Gewinnen hat und so beendete er auch in der Double Andys Siegeszug und sicherte sich somit den ersten Platz.

Im Freestyle der Frauen besiegte die Spanierin Angela Peral ihre Landsfrau Laura Fernandez, aber wurde dann von Kari Schibevaag aus Norwegen gestoppt. Ania Grzelinska aus Polen besiegte dann zuerst Kari und danach Kristin Boese aus Deutschland. So war es, wie meistens Gisela Pulido, die im Finale stand, doch diesmal gegen Ania Grzelinska. Pulido war die bessere und sicherte sich somit den Sieg auf Teneriffa.

Die Bedingungen in der Welle erreichten an diesem Tag weltklasse. Bei den Herren war es war es der Brasilianer Guilly Brandao, der zuerst Abel Lago aus Spanien und danach Bruno Bordorsky aus Brasilien durch bessere Wellenauswahl, mehr Style und Power besiegte. Aus dem anderen Zweig kam der US-Amerikaner Sky Solbach nach vorn, indem er Rafael Aguadeo aus Spanien besiegte. Aguadeo droppte seinen Kite und die Bedingungen in El Cabezo können so tückisch sein, dass man den Kite nicht so schnell wieder aus dem Wasser heraus kommt. So wurde das Finale zwischen Brandao und Solbach ausgetragen, welches Brandao den Sieg brachte. Bei den Frauen war es die Polin Ania Grzelinska, die den ersten Heat des Tages gegen Angela Peral gewann. Doch sie unterlag dann Gisela Pulido. Das Finale wurde zwischen Pulido und der ebenfalls aus Spanien stammenden Ainhoa Garcia ausgetragen. Genau wie auch im Freestyle gewann Pulido den finalen Heat.

Hier sind noch einmal alle Ergebnisse im Überblick:
| Freestyle | Herren | Damen |
| 1 | Youri Zoon (NED) | Gisela Pulido (ESP) |
| 2 | Andy Yates (AUS) | Ania Grzelinska (POL) |
| 3 | Sebastien Garat (FRA) | Kristin Boese (GER) |
| 4 | Ariel Corniel (DOM) | Kari Schibevaag (NOR) |
| Wave | Herren | Damen |
| 1 | Guilly Brandao (BRA) | Gisela Pulido (ESP) |
| 2 | Sky Solbach (USA) | Ainhoa Garcia (ESP) |
| 3 | Bruno Bordorsky (BRA) | Kari Schibevaag (NOR) |
| 4 | Tom Hebert (NCL) | Ania Grzelinska (POL) |
Und hier noch ein ein krönendes Video von dem Event mit reichlich Wave- und Freestyleaction, viel Spaß damit:
Alle Bilder und Infos sind wie immer von der offiziellen Seite der PKRA.
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Was ist eigentlich ein Derwisch? Auf diese Frage gibt es mehrere Antworten. Bei uns in Europa bezeichnet man mit einem Derwisch vor allem einen muslimischen Mönch, der vor allem für seine Bescheidenheit und Disziplin bekannt ist. Man kennt unter diesem Namen natürlich auch die Tänzer, die einen ekstatischen Trancetanz vollführen, der im Mevlevi-Orden in der Türkei ausgeübt wird. Er gilt als eine der körperlichen Methoden, in religiöse Ekstase verfallen und mit Allah in Kontakt zu treten.
Darüber hinaus ist der Dervish natürlich auch das Top-Longboard von Loaded. Ob ein Ritt auf diesem Board bei euch auch zu religiöser Ekstase führt, wissen wir nicht. Eines ist aber sicher. Das Dervish Longboard ist bei uns im Shop das bestverkaufte Produkt außerhalb des Kiteboardingbereichs. Und das hat gute Gründe, denn Loaded ist mit dem Dervish ein echter Meilenstein in der Geschichte des Longboarding gelungen. Die Silverfish Longboard-Community bewertet das Loaded Dervish zum Beispiel mit der sehr guten Punktzahl von 4,6 aus 5 möglichen Punkten.
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Set Up: Dervish Flex 1, Randal Trucks,Orangatang 70mm 83a Stimulus Free-rides Wheels
Rider: Axel Limbach
Filmed & Edited: Adam Colton
Song: Morcheeba – World Looking In
Fotos: Loaded
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Am vergangenen Wochenende fand der letzte Tourstop der Seat Kitesurf-Trophy 2010 auf Fehmarn statt. Bei diesem Event wurden ebenfalls die Toursieger und somit die deutschen Meister gekürt.
Am Freitag startete das Event mit strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen. Der Wind blieb leider aus. Doch das gute Wetter lockte zahlreiche Zuschauer zum Strand, die sich bei den vielen Ausstellern über die Produkte informierten. Ausserdem lockten einige Stände, wie das Sport- und Modesonnenbrillenlabel Triggernaut, mit Aktionspreisen.

Am Samstag schwang das Wetter komplett um. Es war kühl und verregnet. Einige Racer traten an, um bei wenig ablandigem Wind ihre Wettkämpfe auszutragen. Die Kurse wurden sehr weit draussen ausgetragen, da dort der Wind besser war. Die Fahrer wurden natürlich von der Wasserrettung überwacht und wer es nicht alleine schaffte, der wurde wieder zurück zum Strand gefahren. Bei den Herren wurde Gunnar Biniasch vor dem Dänen Björn Rune Jensen erster. Auf dem dritten Platz landete der Sponsor von Gunnar. Armin Harich überzeugte mit seinen Flysurfer-Kites. Bei den Frauen siegte Christine Bönninger vor der mehrfachen Freestylemeisterin Sabrina Lutz aus Hamburg. Auf Platz 3 landete Heike Wycisk.
Auch am Sonntag blieb der Wind leider aus und die Toursieger und somit deutschen Meister wurden gegen 15 Uhr am Strand gekürt. Da es so viele unterschiedliche Disziplinen gibt, geben wir die Ergebnisse besser in einer Tabelle an. Ebenfalls möchten wir natürlich unserem Team gratulieren, das in diesem Jahr sehr gute Ergebnisse eingefahren hat.
| Freestyle | Herren | Damen | Junioren |
| 1 | Mario Rodwald | Heike Wycisk | Nils Wesch |
| 2 | Niklas Huntgeburth | Sabrina Lutz | Marian Hundt |
| 3 | Stefan Permien | Susanne Brill | Florian Gruber |
| Race | Herren | Damen | Junioren |
| 1 | Gunnar Biniasch | Sabrina Lutz | Florian Gruber |
| 2 | Armin Harich | Heike Wycisk | Darian Rubbel |
| 3 | Roy Rodwald |
Stephanie Voß
|
Emmanuel Norman |
Hier noch einmal gesondert die Ergebnisse der deutschen Meisterschaft aus unserem Boost-Kiteboarding Kiteteam:
Stefan Permien belegt den dritten Platz im Freestyle, gefolgt von Christian Winkenjohann auf dem siebten. Unser Junior Linus Erdmann belegt den achten Platz im Freestyle der Junioren. Bei den Damen belegt Nina Schumacher den siebten Platz im Freestyle.
Freestyle-Meister der Herren
Freestyle-Meisterinnen der Damen
Alle Bilder und Infos sind von der offiziellen Seite der Seat Kitesurf-Trophy.

Am Dienstag, den 6. Juli 2010, war unser Teamrider Linus Erdmann mit seinem Vater in Kalifornien zu einer Feierabend Session. Das Wetter war gut und es war genug Wind, also beschlossen die Beiden einfach abends zum Trainieren nach Kiel zu fahren. Als sie ankamen, hat Linus sich gleich seinen neuen O’Neill Mutant Neo angezogen und sein neues Pat Love TFM Trapez mitgenommen. Auf dem Deich hat er gleich seinen Kite aufgepumpt und ist sofort ins Wasser gegangen. Nachdem er ein bisschen mit dem 12er Slingshot RPM trainiert hat, hat sein Vater die Kamera geholt und ein bischen gefilmt. Dabei ist dieses Video entstanden:
Bild von Markus Seidel www.sportsphoto.ch
Wir wissen, dieses Video ist schon etwas älter, allerdings ein echter Hingucker. Die Brasilianerin Bruna Kajiya hat in der letzten Woche den Tourstop der PKRA auf Fuerteventura gewonnen. Ein guter Schritt in die richtige Richtung. Bruna möchte gerne ihren Weltmeistertitel im Freestyle aus dem letzten Jahr verteidigen. Um gut im Training zu bleiben, war sie im letzten Winter in Perth, Australien. Die Action kannst du im Clip weiter unten bewundern.
Das 23 jährige Freestyle-Naturtalent pusht die Grenzen im Kiten der Frauen. Mit ihrem gepowerten Style und dem Erfolg im Worldcup ändert sie das Bild der Kiterinnen und inspiriert weitere in den Kitesport zu kommen und ebenfalls hart zu trainieren. Freestyle ist eben nicht nur eine Männerdisziplin.
Die Brasilianerin ist in Sao Paolo geboren, wo sie mit dem Surfen aufgewachsen ist. Als sie sich nach neuen Herausforderungen umgesehen hat, ist ihr das Kiten ins Auge gestochen. Bruna Kajiya verbrachte ihre College-Zeit auf Maui (Hawaii), wo sie den Wakestyle entdeckt hat. Das ist die Richtung, die sie pushen will.
2009 gewann Bruna den Weltmeistertitel der PKRA im Freestyle, nachdem sie die drei vorhergegangenen Jahre Vize-Meisterin war. Sie fährt für Flexifoil, Mystic und Red Bull. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Kiten und dir nun viel Spaß mit dem Video!