
Unsere beiden Segler Jan und Klaas sind nun fast 2 Wochen unterwegs und haben sich heute kurz von Alderney (Aurigny) aus gemeldet. Die Infos sind etwas knapp, aber immerhin was.
“Wir haben hier gerade kurz Internet an der Tankstelle. Wir sind auf Alderney, das ist eine kleine Kanalinsel und es regnet ohne Unterbrechung und dazu gibt es Nebel. Die Windvorhersage sieht aber ganz gut aus. Unsere Hoffnung ist, dass wir von hier direkt bis Spanien durchfahren können, das würde ca. 5 Tage dauern. Wir können noch nicht genau absehen, wann wir genau in der Karibik sein werden. Das können wir auch erst sagen wenn wir im Dezember auf den Kanaren sind, bei der Segelei ist das mit dem Planen immer nicht so einfach…
Wir melden uns wieder, wenn wir in Spanien angekommen sind.
Reingehaun, Klaas und Jan”
Wir bringen ja selten was zu Windsurfing, aber was sich während des Colgate World Cup auf Sylt zugetragen hat, ist einfach zu beeindruckend, um es hier nicht zu würdigen:
Bildquelle: Colgate World Cup Sylt (http://www.worldcupsylt.de)
Während des letzten Wettbewerbtags am 5. Oktober wurde die Norddeutsche Küste von der ersten Sturmflut des Jahres heimgesucht. Zwei Surf-Legenden ließen sich von den Extrembedingungen trotzdem nicht stoppen: Robby Naish (46 Jahre/24 WM-Titel) und Björn Dunkerbeck (40 Jahre/36 WM-Titel) fuhren trotz Wind und Wetter raus und gaben sich eine einmalige Supersession. “Die härtesten Bedingungen, bei denen ich je gestartet bin”, meine Robby Naish dazu. Am diesem Sonntag gab es Sturm in Orkanstärke und knapp sechs Meter hohen Wellen! Sein jahrlanger Konkurrent Björn Dunkerbeck ließ sich auch nicht abbringen. “Man braucht viel Erfahrung, um überhaupt rauszukommen, aber es macht einen Riesenspaß”. Die Bilder sind wirklich beeindrucken, sowas sieht man selten. Die beiden wissen sehr wohl um das Risiko, aber mit Jahrzehnten Erfahrung im Rücken konnten sich beide ein Riesen-Spektakel liefern.
Unser Teamfahrer Stefan Permien (Deutscher Vize-Meister 2009) ist aktuell noch in Marokko auf dem KPWT-Worldcup. Hier ein paar Zeilen zum Wettkampf von Stefan die er uns gerade per Mail geschickt hat. Die Internetverbindung ist laut Stefan recht lausig, aber er hat uns immerhin ein paar recht beeindruckende Bilder geschickt.
“Die letzten 10 Tage war ich in Marokko auf dem KPWT WorldCup. In der Disziplin Freestyle bin ich auf dem vierten Platz gelandet. Nach dem Erfolg auf dem letzten Worldcups bin ich nicht ganz zufrieden. Aber die Judges waren andere und haben diesmal leider ganz andere Bewertungskriterien gehabt. In der Disziplin Slider und Kicker bin ich auf dem 2. Rang gekommen.”

Wechsel der Besatzung: Jan ist jetzt an Board. Er ist nachgekommen, da er noch einiges an der Uni zu erledigen hatte, um sein Studium abzuschließen. Unsere liebe Gast-Seglerin Sarah musste leider wieder nach Hause fahren.
Wir sind jetzt im Land der Baguettes und des Weines angekommen: Gestern Nacht sind wir nach 36 Stunden auf See in Boulogne eingelaufen. Die Fahrt war für’s Erste echt schnell, aber auch anstrengend, vor allem weil wir durchgehend am Wind mit 7 Knoten gelaufen sind. Jede 3 Stunden ist die Zest so hart in eine Welle eingeschlagen, dass Wasser in den Salon geschossen ist. Die Bilgepumpe ging nicht und so hatten wir nach ein paar Stunden soviel Wasser im Schiff dass die Bodenbretter im Wasser schwammen. Das Vorschiff wie auch der Salon waren nass. Unterhalten wurden wir auf der Fahrt von der holländischen und französischen Marine, die sich einen Spaß daraus machten die Zest als fahrendes Ziel zu missbrauchen. Die Holländer kamen aber noch mal zum Winken zurück;). Heute haben wir uns erstmal an die Beseitigung der Spuren gemacht. Erstmal wurde alles trocken gelegt und die Bilgepumpe repariert. Im Anschluss kümmerten wir uns um die Leckagen.
Anschließend ging es noch zu einem kurzen Ausflug ins lokale Nachtleben und am morgen kamen wir endlich dazu, den neuen Bandit 3 bei ordentlich Hack auf Herz und Nieren testen.
Zum Segeln war zu viel Wind, aber es war genau richtig zum BOOSTEN! Heute haben wir den 7er und 8er F-one Bandit III mal bei einem krassen Orkan Orkan mit Taifun-ähnlichen Böen geflogen. Das Wetter war wirklich etwas extrem, aber die Kites haben es gut gepackt und wir auch.
Der neue Bandit 3 ist wirklich ein sehr guter Kite und bei solchen massiven schwierigen Bedingungen wirklich hervorragend zu fliegen. Er ist sehr stabil und gerade in den heftigen Böen immer noch sehr gut zu kontrollieren. Das ACID stand auch prima auf dem Wasser und lässt sich auch bei 10er Windböen immer noch gut fahren. Natürlich braucht man schon ordentlich Training, um bei solchen Bedinungen auf’s Wasser zu gehen ohne verloren zu gehen.
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In letzter Zeit hatten wir eine Menge Anfragen zu F-One Bandit 3 über Mail und auch über Telefon. Über das Wochenende hatten wir nochmal richtig Zeit, um den Bandit 3 zu fahren und um einen ausführlichen Testbericht vorzubereiten. Wir haben einige Bilder vom Bandit 3 und der neuen F-One Bar gemacht, die möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten!
Da ist uns die beispielsweise die Doppelvernähung vom Haupttuch an der Fronttube aufgefallen, sowie die verstärkten Vernähungen der “Fusion Struts” an der Fronttube. Ein nettes “Gimmick” sind die Wasserzeichen im schwarzen Bereich (Kite-Ende) die in der Sonne leuchten. Aber auch von solchen Spielereien abgesehen ist die Verarbeitungsqualität der 2010er Bandit 3 Modelle sind wirklich beeindruckend und für diesen Preisbereich absolut top!
Auch die neue F.One Bar liegt sehr gut in der Hand und macht einen soliden hochwertigen Eindruck. Das neue “One-Pump-System” funktioniert einwandfrei und auch beim Zusammenlegen lässt sich die Luft einfach und schnell aus dem Kite rausdrücken. F-One wird mit diesem Kite aktuellen Marktanforderungen mehr als gerecht. Erste Testberichte folgen and dieser Stelle in Kürze.
Eurer Denis (Nach Verletzungspause endlich wieder aufm Wasser).

Endlich nimmt der Südwest-Wind soweit ab und dreht auf West, so dass wir gut weiter können. Nach guten 5 Tagen Helgoland auch allerhöchste Zeit. Ach so, wenn ihr mal auf Helgoland seit probiert nicht den Eiergrog ausser ihr mögt warme rohe Eier mit viel Schnaps (aber betrunken macht er).
Über Nordernei sind wir dann nach Lauwersoog (Holland) gesegelt, wo wir mal wieder Nachts ankamen. Der Westwind ist immer noch da und nimmt auch wieder zu. Wir treffen auf eine junge holländische Familie die gerade mit Ihrem Schiff aus Norwegen kommen. Sie empfehlen uns durch die Kanäle weiter nach Harlingen zu fahren, was wir auch machen. Auch wenn das Bild etwas komisch ist mit der Zest durch das Landesinnere von Holland zu fahren, war es doch eine nette Tour. Wir haben auch ein sehr geiles Fortbewegungsmittel der Holländer entdeckt: Zwei Surfbretter mit einem Außenboarder versehen, das geht bestimmt ab.









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F-One International Teamrider Jule Hosp (Team Boost) ist zur Zeit in Brasilien unterwegs. Jule ist mit dem neuen FOne Kites mehr als nur begeistert. Er kommt mit dem Kite noch besser klar als mit dem Bandit 2.
Jule hat ein paar Bandit 3 und das Acid in Brasilien dabei. Hier ein sein Eintrag im Tagebuch. Mehr auch auf seiner eigenen Homepage.
Tag 1:
Der Wind war richtig stark. Doch die Verbesserungen des Bandit3 machen sich 100 mal bezahlt. Durch das super lowend kann ich den 7er immer noch relaxed für unhooked Sprünge verwenden. Die 2 Sessions in Paracuru zähren aber schon sehr an der Substanz und so gehen wir in einen gechillten Nachmittag!
Tag 3:
Ich kann es schon gar nicht mehr an 2 Händen abzählen wie viele Male ich in Brasilien war, und trotzdem, jedes Mal wenn ich wieder komme, ist es besser als zuvor. Wie heute, ich war schon seit 2 Jahren nicht mehr auf Cauipe, also wars was ganz besonderes zu Brasiliens Kiteursprung zurück zukehren. Die Session war einfach unglaublich. Alex Pastor, Karolina Winkowska, Fabio, Ich und die Locals pushten uns gegenseitig. Mir gelang einfach alles von Double-S-Passes, zu blinds und wrappeds und am Ende nahm ich sogar meine One-Hande-Passes auf und grabbed diese beim umgreifen. Alles auf Video. Der Tag wird mir sicher noch lange positiv im Gedächnis bleiben.
Tag 4:
Heute Abend kommen unsere Kunden. Wir sind dann die nächsten 2 Wochen mit ihnen unterwegs und fahren einige Spots hier in Brasilien an! Also nahmen wirs ein bisschen logger. 2 easy sessions in Paracuru. Ich versuchte mich selber zu pushen, und trainierte nur neues Zeug, crashte also viel. Morgen gehts dann mit den Neuangekommenen zur Sache.
Tag 5:
Heute ist der erste offizielle Tag von den 2 Wochen Kitetravel4all. Um unseren Kunden einen guten Einstieg zu geben, fahren wir nach Paracuru und chillen den ganzen Tag dort, machen Fotos, gehen kiten, etc. Auch meine persönliche Kitezeit kommt nicht zu kurz. Erst eine gute Session am 7er und dann später am 9er. So begeistert ich vom 7er bin, der 9er ist fast noch besser. Sehr guter Kite, unglaublich! Double-S-Pass super gepowert, großer Spass.