
Am Dienstag bekamen wir von Sina, Sarah und Marco Besuch in Faro. Nach Faro kommt man unheimlich günstig und ist eigentlich direkt in einem richtig guten Kiterevier. Das Umland ist relativ flach und ist von Prielen durchzogen. So findet man eigentlich bei jeder Windrichtung einen Spot der mit Offshorewind perfekte Freestylebedingungen bietet. Leider war der Wind grenzwertig, so dass Marco mit dem 13er F-One Bandit 3 nur kurze Zeit Höhe ziehen konnte.
Der Wind war die nächsten Tage ähnlich schwach angesagt, so dass wir Richtung Westen reisten. Als wir aus Vilamura (ein echter Touristen-Hafen) weiter wollten, kam doch nochmal Wind auf. Da er aber leicht ablandig kam wollten wir am Strand starten und den Kiter mit dem Schiff wieder einsammeln. Die ganze Aktion klappte auch sehr gut, nur leider war nach 30 Minuten wieder einmal der Wind weg… In Alvor, das der Region um Faro ähnlich ist, wurden wir dann endlich fündig und konnten ein paar Stunden bei böigem Wind Gas geben.
Wir segeln jetzt weiter Richtung Süden. Je nach dem Wind segel wir entweder Richtung Marokko oder weiter nach Lanzarote!
Letzten Donnerstag war Stefan mit Christian in Laboe, dort hat er diesen LowMobe vor die Linse gezaubert. Der Trick ist einer der angesagtesten Manöver dieser Saison gewesen.
Für einen Lowmobe müsst ihr schnell mit tief stehendem Kite anfahren. Nach dem Aushaken kantet ihr sehr lange an und schmeisst euch in eine sehr flache Backloop-Rotation. Nachdem ihr diese fast fertig gedreht habt, zieht euch nun an die hintere Hüfte. So bekommt ihr den extra Spin, den ihr für das überdrehen benötigt. Greift erst um, wenn ihr ziemlich wieder in Fahrtrichtung seit.

Boost Kiteboarding hatte das Glück, eines der allererste TRAX 5 Boards in die Finger zu bekommen, die in Deutschland ausgeliefert wurden, und wir haben das Brett vier Wochen lang in Brasilien getestet. Durch die aufwändige High-Tech Bauweise hat sich die Produktion verzögert, aber jetzt ist das gute Stück wieder lieferbar!
Da es bezüglich der Namensgebung ein bisschen Verwirrung gegeben hat noch kurz vorab: Das 2010er TRAX 5 ist ein komplett neu entwickeltes allround Freestyle Board. Das erfolgreiche 2009er TRAX 4 lebt im TX3 weiter. Es wurde modifiziert mit besseren Eigenschaften im Carving- und Flex-Bereich und bietet die perfekte Balance zwischen Power, Geschmeidigkeit und Kontrolle. Es ist für alle Fahrer, die ein High-Performance-Allround-Board suchen. Damit ergibt sich vom Einsatzzweck her folgende Abstufung der F-One Boards: Acid (Newschool Freestyle), TRAX 5 (allround Freestyle) und TX3 (Freestyle-Freeride). Aber nun zum neuen TRAX 5!
Erster Eindruck:
Als ich das Trax aus seiner Verpackung befreie fällt mir sofort eines auf: Es ist leicht, sehr leicht. Und dünn. Ausserdem sieht es mit der 3D Carbonverstärkung und dem glänzenden schwarzen Finish sehr edel aus.
Schnell sind Finnen und Pads montiert und ich lege das Brett auf den Boden, um die Fusschlaufen einzustellen. Dabei fällt mir sofort der Flex des Boards auf: Das Board flext nicht nur in Längsrichtung, sondern auch seitlich, wenn ich mein Gewicht verlagere. Mich beschleichen leise Zweifel. Kann ein so leichtes Brett überhaupt stabil genug sein? Und ist es nicht viel zu weich für einen agressiven Fahrstil und guten Pop?
Fahreigenschaften:
Auf dem Wasser besticht das Trax als erstes durch die (für ein Freestyle Brett) einmalige Laufruhe. Das Brett nimmt lästige Vibrationen auf und man ermüdet deutlich langsamer. Dazu leisten natürlich auch die hervorragenden Gelpads einen Beitrag, aber dazu später. Der Absprung ist leicht zu finden, und das Brett reagiert sehr präzise beim Ankanten und steuern.
Hier merkt man, das F-One sich beim Trax 5 darauf konzentriert hat, den Flex zu optimieren. Im Gegensatz zu anderen Boards ist es nicht hart und direkt oder weich und schwammig, sondern flexibel und präzise zugleich. Es nimmt Schläge auf, liegt ruhig im Wasser und dämpft harte Landungen angenehm ab. Trotzdem greift die Kante hervorragend und das Brett bietet einen super Pop. Hier ist es nicht ganz so agressiv wie das Acid, dafür aber auch entspannter zu fahren und fehlerverzeihender, einige neue Tricks gelingen mir auf Anhieb.
Ausserdem ist das Brett schnell. Die doppelte Konkave und die Channels im 3D Untergrund machen das TRAX 5 zum schnellsten F-One Board. Es zieht sehr gut Höhe und ermöglicht eindrucksvolle Big Airs ermöglicht.

Zum Thema Stabilität kann ich nur sagen, dass es fast unmöglich sein dürfte, das Trax auf dem Wasser zu zerstören. Allerdings ist das Brett durch die leichte Bauweise anfällig für Kratzer und man sollte es an Land sorgsam behandeln und nicht auf Steine o.ä. fahren. Durch den Flex werden auch harte Landungen zum Beispiel nach Kiteloops und unhooked Tricks angehm abgedämpft, man hat das Gefühl das Brett leitet den Druck ab, statt ihn starr in sich aufzunehmen und an den Fahrer weiterzuleiten. So tun mir auch nach einem ganzen Tag Kiteloops nie die Knie oder Fussgelenke weh.
Bewusst wird mir das alles allerdings erst später. Nach einer kurzen Probesession ist ein Freund von mir so begeistert, dass er mir das Brett sofort abkaufen will. Da mein Urlaub dem Ende zugeht und ich bis zum Frühjahr kaum mehr aufs Wasser komme, willige ich ein und fahre die letzten paar Tage mit meinem alten Brett, einem ziemlich harten Freestyle Brett. Nach ein paar Kiteloops tun mir die Knie weh und ich habe Mühe, Tricks zu zu stehen, die mir mit dem TRAX 5 auf Anhieb gelungen sind. Ich muss meine Meinung revidieren; ein Freestyle Brett muss nicht knüppelhart sein.
Bauweise

Größen
Zu den Größen ist zu sagen, das F-One Boards traditionell meist etwas schmaler und länger sind als Boards anderer Hersteller. Dadurch bieten die Boards gute Kontrolle auch bei kabbeligen Bedingungen, aber man sollte es bei der Länge berücksichtigen! Für meine 87kg war das 134er TRAX 5 etwas zu klein, ich werde wahrscheinlich zum 136er greifen.
132 x 38
134 x 39
136 x 40
138 x 41
Lieferumfang
- Pads Pro Platinium 2010
- Straps ergo mit Straplock II für ein optimales Setup
- 4 fins G10 5cm mit Leash Bar
- Handle STD
Fazit:
Das Trax 5 ist das Board für Rider, die Freestyle und Big Air in allen Bedingungen machen möchten und nur ein Brett mit sich herum tragen wollen. Dabei ist das TRAX 5 keineswegs Profis vorbehalten. Durch die angenehmen Fahreigenschaften kommen auch ambitionierte Aufsteiger die sich Richtung Freestyle entwickeln wollen, hervorragend mit dem Brett klar. Das TRAX 5 holt das Beste aus seinem Rider heraus und ermutigt einen, immer wieder etwas neues zu versuchen. Ab sofort bei Boost bestellbar für 749 Euro!!!

In Brasilien hat Uli für uns diese Kombination aus Bandit 3 und Cabrinha Caliber ausgiebig getestet und sagt: Das Paket ist genau das richtige für die Frau jeder Könnensstufe.
Falls du ein Mann bist und das Paket ebenfalls gut findet, müsst du natürlich nicht abgeschreckt sein. Das Paket ist natürlich auch für dich geeignet.
Damit ihr einen Vorteil davon habt, gleich diese Kombination aus Material zu kaufen, bieten wir euch einen Preisnachlass von bis zu 400 Euro zum Preis der einzelnen Komponenten an. Hinzu gibt es die stylische neue Sonnenbrille DAWN von Triggernaut. Das lohnt sich doch, oder?
Der Lieferumfang dieses Pakets:
+ F.One Bandit 3 in gewünschter Größe
+ F.One Bar
+ Cabrinha Caliber 2010 in gewünschter Größe
+ Pumpe
+ Triggernaut Sonnenbrille Dawn
>>Hier<< gelangt ihr zum Angebot!
Nina war mal wieder in Büsum an der Nordsee und hat auch ein Video davon mitgebracht! Es war zu viel Wind für schönen Freestyle, doch man kann auch Spaß haben, ohne sich auszuhaken und die Bar hinter dem Rücken durchzugeben.
Im Video fährt Nina den neuen 2010er Slingshot Fuel!
Die Jungs von Zimtstern können es gar nicht abwarten bis endlich der erste Schnee fällt und gehen schonmal den Herbstwald shredden. Ein einzigartiges Snowboardvideo, sowohl von der fotographischen Seite, als auch von der Action.
Wenn ihr auch noch euer altes Deck im Keller rumgammeln habt, auf in den Wald und Staub äh Laub aufwirbeln!!! Ab dem 01.01.10 gibts auf http://boost-sports.com/ die neuesten Boards und alles was man sonst so braucht :)
Zimtstern “Leaves” from Pleasure Snowboard Magazin on Vimeo.

Von Sines aus sind wir mit achterlichen Wind nach Sagres gesegelt und haben in der Bucht von Baleeira geankert. Sagres ist eigentlich für sehr gute Wellenreitbedingungen bekannt, aber als wir da waren, waren die Bedingungen eher schlecht. Also sind wir dann von am nächsten Tag weiter nach Lagos gefahren. In Lagos liegen viele Fahrtensegler und wir haben ein englisches Paar getroffen die eine ähnliche Reise wie wir machen, nur mit dem Focus auf Wellenreiten. Am Sonntag sah die Swell-Vorhersage für Sagres wieder gut aus und wir haben uns dann zu viert einen Mietwagen geteilt und waren den ganzen Tag am Strand “Mareta” Wellenreiten. Am Vormittag waren die Bedingungen für Klaas und mich ziemlich gut und wir haben beide ordentlich Wellen erwischt, am Nachmittag wurde es dann doch eher zu groß für uns beide…
Jetzt liegen wir gerade vor Faro vor Anker und holen gleich unseren hohen Besuch vom Flughafen ab. Dann wollen wir noch eine Woche an der Algarve verbringen, um dann Anfang Dezember weiter Richtung Kanarische Inseln zu segeln.