
Speerfischen, eine toller Segeltag und das Kite- und Surfparadies
Wir lernten in den letzten Tage eine Menge nette Fahrtensegeler kennen. Mit dem Holländer von der Yacht Summertime zogen wir dann auch los um uns ein schönes Abendbrot zu besorgen. Die Bucht in der wir vor Anker gegangen waren lud auch zum Tauchen und Speerfischen ein. Jan und ich fingen auch relativ schnell zwei Fische, die für uns 4 ein schönes Abendbrot abgeben sollten. Wir wollten gerade zusammenpacken als ein Boot der Gardia Civil in die Bucht einlief und die Yachten kontrollierte. Wir in unserem Schlauchboot wurden auch gleich strikt darauf hingewiesen dass das Tauchen hier absolut verboten sei. Als sie dann noch unseren Fisch entdeckten hatte ich das Gefühl dass uns der eine Beamte am liebsten erwürgt hätte. Zum Glück konnte der kein Englisch und der andere war etwas entspannter. Wir kamen nochmal ohne Strafe davon auch wenn ich glaube dass wir verdammt viel Glück hatten.
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Nach gut zwei Wochen Südwind drehte der Wind endlich auf Nord. Dieses Windfenster wollten wir nutzen um weiter in den Süden zu segeln genauer gesagt Peniche. Beschrieben im Wind und Kitesurf Guide als „Peniche/Baleal und der Name Supertubos stehen für die radikalsten Wellen Europas!“ Bei einem beständigen Nordwind um die 6 Windstärken waren die 180 Seemeilen ein echter Spass. Zwar schaffte unser zweiter Autopilot nicht mehr das Schiff zu steuern (unser Hauptpilot Hein ist leider zur Zeit außer Dienst) aber die Surfs mit bis zu 10 Knoten Bootsspeed sind eine gute Entschädigung für das Rudergehen.
Wir sind jetzt den zweiten Tag hier in Peniche und sind schlicht begeistert! Vor einer Woche fand hier der Ripcurle Pro Tour-Stop statt und der Ort ist absolut aufs Surfen ausgelegt. Gestern verbrachten wir den Tag damit, die Spots anzusehen und den Abend mit Wellenreiten. Heute ist ein wenig Wind aufgekommen und es sieht endlich mal wieder nach einer netten Kitesession aus.
Wir haben euch ja schon vor einiger Zeit die Kiteloop-Sequenz von Christian Winkenjohann gezeigt. Hier ist sie nochmal mit einer Trickbeschreibung, worauf ihr beim Loopen achten müsst.

Der eingehakte Kiteloop gehört zu meinen Lieblingstricks. Der Trick ist nicht kompliziert, aber man kann sich dabei immer weiter steigern.
Wenn ihr euch an diesen Trick herantastet, nehmt einen Kite, der sicher loopt, also 9m2 oder kleiner. Am Anfang versucht es etwas unterpowert.
Der Ablauf ist immer der gleiche. Man fährt schnell an, lenkt den Schirm wie beim normalen Sprung nach hinten und springt ab. Dann zieht man so doll man kann an der hinteren Seite. Nun loopt der Schirm durch. Wenn der Kite wieder nach oben steigt, muss man die Bar vorschieben, damit man wieder aufgefangen wird und sanft landet.
Wenn der Wind stärker wird und die Kites kleiner, kann man wenn die Bar nach vorne geschoben wird, den Kite nochmal durchloopen. Die Richtung ist dabei eigentlich relativ egal. Wenn der zweite Loop auch durchkommt, bevor man landet, ist die Landung umso sanfter. Wenn der Kite nicht durchkommt, umso härter.
Beim Loopen kann man sich immer weiter steigern, da der Grundtrick der gleiche ist, man aber mit der Routine immer sicherer und somit mutiger wird. Man kann den Kiteloop noch mit Rotationen oder, wie auf dem Foto, mit einem Grab oder Barspin (die Bar schon in der Luft wieder ausdrehen) verfeinern.
Auch hier ist es, wie bei allen Tricks, wichtig bei der Landung in die Knie zu gehen, um sie abzufedern.

Wir haben in unserem Shop die Landkite-Ecke erweitert und aktualisiert. Es gibt einen neuen Buggy von Flexifoil. Der “Scout” ist ein echter Allrounder und geht mit dir durch jede Disziplin, ob Race, Freestyle oder Cruisen.
Der Sting ist ein neuer Einsteiger- und Funkite. Und der neue Blade 5 bringt dich auf dem Schnee und Sand weit nach vorn!
>>Hier<< gelangst du in den Landkite-Bereich von Boost-Kiteboarding.
Seit heute haben wir auch die 2010er Slingshot Wakeboards und Bindungen bei uns im Shop. Es gibt drei Boards für die Männer und zwar das Response, das Reflex und das Recoil. Dann gibt es noch zwei weitere Boards für die Frauen, das Drama und das Pearl.
Die Slingshot Bindungen werden mit einer “Transition Plate” geliefert, um sie auch auf nicht Slingshot-Boards oder Kiteboards zu befestigen. Die Herrenbindung sind die PB Floyd und für die Frauen gibt es die Jewel.
Interesse geweckt? Dann könnt ihr >>hier<< unsere Slingshot-Abteilung durchstöbern.
Nun könnt ihr noch einen Großteil der 2010er Slingshot Wakeboards in Action betrachten. Das Video ist ziemlich durchgeknallt, was es wieder sehr besonders macht. Uns gefällt es!
Adam Colton skatet in Joshua Tree mit dem Loaded Dancer durch die Landschaft. Wenn er auch so mit Frauen tanzt, wie er es mit seinem Board tut, wird Adam nicht nur ein Vorbild für Skater sein :D

Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.
Wir sind jetz gerade in Baiona. Der Hafen liegt kurz vor der Grenze zu Portugal. Die letzten Tage hatten wir gutes Wetter, nur der Wind hat leider nicht richtig zum Kiten gereicht. Wir waren nur einmal hinter dem Wellenbrecher hier am Hafen kiten, aber nach kurzer Zeit war der Wind wieder weg.
Gestern haben wir die Islas Cíes besucht. Las Islas Cíes sind eine Inselkette westlich von Vigo und bei Westwind sicherlich ein sehr guter Kitespot. Da es mit dem Wind aber leider nicht gepasst hat, sind wir beide Schnorcheln gegangen. Die Unterwasserwelt hier ist voll von Leben und jeder Menge großer Fische. Die Fische hätte man gut mit der Speargun erlegen können, aber da wir die letzten Tage schon so viel Fisch gegessen haben, haben wir sie lieber verschont.
Für Sonntag ist Nordwestwind angesagt, wir werden dann hoffentlich an einem der zahlreichen Wave-Spots an der portugiesischen Küste sein und ordentlich Wellen schlitzen!
Ein Archiv mit den besten Bildern der Atlantiküberquerung gibt es hier.

Bei Geschwindigkeitsrekorden auf dem Wasser sind Kitesurfer seit einigen Jahren immer weit vorne mit dabei. Vor gut einem Jahr holte sich der Französische Kitesurfer Alexandre Caizergues im Oktober 2008 den damaligen Weltrekord für Segler auf dem Wasser, als er vor der Küste von Namibia über eine 500m lange Teststrecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 50,57 Knoten (93,65 km/h) erreichte. Das WSSRC (World Sailing Speed Record Council) zierte sich etwas, den offiziell gemessenen Rekord anzuerkennen, da es sich bei Kitesurfern nicht um klassische Segelfahrzeuge handelt, gab aber schließlich nach und erkannte den Weltrekord von Alexandre Caizergues an.

Nun schlagen die Segler zurück: Das britische Segelboot “Vestas Sailrocket” ist gerade dabei, sich auf einen neuen Rekord vorzubereiten, um den Kitesurfern den Weltrekordtitel wieder abzunehmen. Das Team der Sailrocket trainiert dazu bereits seit den letzten 4 Wochen vor Namibia, um der Französischen Segelyacht “l’Hydroptère” den mittlerweile neu gesetzten Rekord wieder abspenstig zu machen. Die Yacht “l’Hydroptère” (ein Trimaran) brach mit 51,36 Knoten den Geschwindigkeitsrekord des Kitesurfers Alexandre Caizergues. Dies war das erste mal seit 1993, dass “klassisches” Segler einen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, den ansonst bis Alexandre Caizergues immer von Windsurfern für 15 Jahre gehalten und neu gesetzt wurde.

Und nun will die Sailrocket aus Großbritannien noch eins draufsetzen. Mit einem unkonventionellen asymmetrischen Segelboot mit extrem weitem Abstand zwischen den zwei Rümpfen wird jeder vertikale Hub vermieden und das Boot kann auch im starken Wind nicht kentern. Natürlich braucht so ein Gefährt allerdings gute Segelbedingungen ohne groben Seegang bei gleichzeitig starkem Wind. Paul Larsen, der Team-Leader ist allerdings überzeugt, es zu schaffen. “Wir wollen den Weltrekord. Und das bedeutet, dass wir diese Surfer schlagen müssen.”
In weniger als einer Woche startet die 2009 Lüderitz Speed Challenge vor Namibia, einer der wichtigsten Wettbewerbe für Hochgeschwindigkeits-Segeln. Und die es wird wieder einige Kiteboarder auf Rekord-Jagd geben, um den klassischen Seglern den Titel streitig zu machen.
Bildquelle: www.sailrocket.com