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Stand Up Paddling (SUP) am Silvaplana (Schweiz)

Posted: August 6th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | Tags: , , , , , | No Comments »

sup event silvaplanaVerbring ein Tag am Silvaplana und genieß das Stand Up Paddel Feeling!

Am 22. August 2009 steigt am Silvaplana ein SUP Day mit lauter Action auf dem Wasser und ruhigen Chillen am See!

… Stand Up Paddling (SUP) wurde unsprünglich von den Surflehrern auf Hawaii erfunden, um schneller vom Strand zu den brechenden Wellen und zurück zu kommen. Dabei steht der Surfer aufrecht auf einem großen Surfbrennt (wie ein Malibu) und sticht abwechselnd auf beiden Seiten mit einem langen Paddel ins Wasser.
Inzwischen hat sich SUP längst zu einer eingenständigen Sportart entwickelt, mit eigenen Disziplinen wie Race und Wave, und einige Big Names im Surfbusiness sind in die Produktion spezieller Boards eingestiegen. Insbesondere Naish engagiert sich bereits seit einigen Jahren in Sachen SUP und hat 3 Jahre Entwicklungsarbeit investiert, bevor die ersten Produkte auf den Markt kamen…

Am Silvaplana See können die SUP Boards ausgiebig und kostenlos getestet werden, und das vor einer atemberaubenden

Kulisse zwischen den Gipfeln des Engadins.
Wer am SUP race teilnehmen möchte, zahlt eine Teilnahmegebühr von 10 Schweizer Franken (6 Euro).

Programm:

10:00

Meeting am Surfcenter Silvaplana, Besprechung des Tagesablaufs, je nach Wetter

ab 17:00

late session, Abendessen und gemütliches Zusammensitzen im Surfcenter.
Anschliessend Siegerehrung SUP Race und Preisverteilung.

22:00

Bar Püf Silvaplana, slide show mit Bildem des Tages und anschliessend Party

Reisebericht El Gouna, Ägypten

Posted: Mai 17th, 2009 | Author: Boost News | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | Tags: , , , , | 1 Comment »

Kurz nach Ostern haben wir uns entschlossen, dem Schmuddelwetter in Zürich zu entfliehen und ein paar Tage kiten zu gehen.
Aber die Reisekasse war nach Abzug von Autoversicherung, 0% Anzahlung finanzierten Weihnachtsgeschenken und der Minibarabrechnung aus dem Snowboardurlaub alles andere als prall gefüllt. Kurzum, Cabarete und Brasilien fielen aus und in Beauduc waren 2 Wochen Regen und Flaute angesagt. Also wohin? Nach einiger Recherche auf Ltur.com und fleissigem Kitespot-Forum lesen sind wir auf El Gouna gestossen.

El Gouna liegt am roten Meer, etwa 20km nördlich von Hurghada, und gehört einem ägyptischen Milliardär. Der Ort ist von einer Art Grenze umgeben und kann nur von Touristen und Angestellten besucht werden. Mit einem authentischen Ägyptenurlaub hat das ganze also wenig zu tun, dafür hat man seine Ruhe, wird nicht dauernd in irgendwelche Buden gezerrt oder angeschrien wenn man nix kaufen will. Wer Mal in Hurghada war, weiss was ich meine… (Die Kitelehrer nennen Hurghada nur noch den Zoo :)
Es gibt jede Menge Hotels jeder Preislage, entweder Downtown oder an der Marina. Die an der Marina sind dichter an den Kitestationen, haben dafür aber weniger Platz und ein etwas schlechteres Preis/Leistungsverhältnis. Das einzige Hotel mit eigenem Kitespot ist das Mövenpick, von allen anderen Hotels fährt man am besten mit dem Tok Tok, einem 3-rädrigen Motorrad Taxi zum Kitebeach. Die Fahrt ist ein echtes Erlebnis (vor allem mit 4 Passagieren plus Fahrer und Kitebag!!!), kostet etwa 70 Cent pro Person und dauert knapp 10 Minuten.


Wir waren im Arena Inn, und waren sehr zufrieden. Die Zimmer sind eher klein und einfach, aber sehr sauber, und das Personal war immer sehr freundlich. Ausserdem ist es all inclusive, was sich auf jeden Fall lohnt, da die Preise in El Gouna eher europäisch als ägyptisch sind und man für ein Bier sonst schon seine 3 Euro löhnt und für Drinks etwa 6-8 Euro. Das Rihanna bietet auch AI an und hat einen eigenen Strand neben der Kitestation, wo man tagsüber auch Getränke und Essen bekommt, wäre also auch eine gute Option. Für die Schleckermäuler und Vielfrässe interessant ist die Option bis zu 3x pro Woche in eins der teureren Hotels (Steigenberger, Mövenpick oder Sheraton) zum Abendessen zu gehen, gegen 3 Euro Aufpreis.

Die Kitestationen sind nördlich der Marina und eigentlich alle an einem Strand. Die erste Station am Ort war Kitepower (Mangroovy Beach), später kamen noch Kiteboarding Club (Buzzha Beach) und die kleine Station Red Sea Zone in der Mitte der beiden dazu. Wir waren im Kiteboarding Club, der Station von Thomas Beckmann, und rundherum begeistert. Die Kitelehrer waren sehr cool, und am Strand wimmelt es von emsigen Ägyptischen Beachboys, die sich geradezu darum reissen, einem den Kite zu starten oder landen. Der Strand ist privat und Kitern vorbehalten, so dass man sich nicht mit Badegästen und Sonnenliegen herumärgern muss. Dafür fällt eine Storage Gebühr an (70 Euro pro Person für 10 Tage), in der eine Box zur Lagerung der Kites (nachts abgeschlossen und bewacht), Strandbenutzung und Service von den Beachboys sowie die Benutzung aller Facilities der Station enthalten ist. Wenn man Material mietet (riesiges Sortiment an neuen F-One Bandit Dos etc.), oder einen Kurs macht (etwa 350 Euro mit Material), fällt natürlich keine weitere Gebühr an. An der Station gibt es ausserdem einen coolen Chillout bereich sowie allerlei Spielzeugs (Billard, Kicker, Free Internet, Bar, HAndlepasstrainer etc.) so dass man sich die windfreie Zeit gut vertreiben kann.
Davon gab es zum Glück nicht allzu viel, denn wir hatten an 8 von 11 Tagen Wind. Dabei war alles zwischen 12 und 30 Knoten, so dass man auf jedenfall 3 Kites mitnehmen sollte. Wir waren mit den 2009er Naish Helix in 9, 12, und 14m² sehr gut ausgerüstet und konnten eigentlich immer fahren. Der Wind ist sehr konstant, sowohl was die Richtung als auch die Stärke angeht, so dass schneller Lernerfolge garantiert sind.

Dazu trägt auch das glatte Wasser bei, denn einige hundert Meter weit drausser liegt ein langes Riff, was die Windwelle anschirmt, die draussen schon recht hoch werden kann. Bei Hochwasser kann man über das Riff kiten, bei Niedrigwasser muss man mit ein paar Schlägen drum herum kreuzen um ins Blauwasser zu fahren. Wir sind allerdings die meiste Zeit in der Lagune geblieben, weil das spiegelglatte Wasser traumhaft zum Heizen, Springen und Tricksen einlädt. Bei Niedrigwasser sei allerdings zur Vorsicht geraten, dann dann ist das Wasser z.T. nur noch 10cm tief und man kann sich leicht an Steinen und Korallenstückchen, die an einigen Stellen herumliegen verletzen. Hohe Sprüngen übt man dann doch besser bei High Tide (knapp hüfttiefes Wasser) oder im Blauwasser. Ausserdem wären da noch die El Gouna Arschlochmuscheln (siehe Foto), deren Stacheln sich sogar durch Kiteschuhe bohren sollen. Mir aber egal, denn ich fahre eh barfuss. Bei Flaute eignet sich das Riff übrigens auch super zum Schnorcheln, es gibt tolle Fische und Korallen und Schnorchelausrüstung bekommt man an der Station kostenlos.

Vom Platz her hatte ich den Eindruck dass es bei Kiteboarding Club weniger voll war als bei den anderen Stationen, ausserdem ist es die nördlichste Station und man kann mit ein paar Schlägen in die darüber gelegene Bucht hochkreuzen, die man dann ganz für sich alleine hat, da die Kiteschüler noch keine Höhe laufen können :)

Am gegen Ende des Urlaubs waren zufällig noch die ägyptischen Meisterschaften mit Contest an der Red Sea Zone Station, so dass es auch noch ein paar krasse Tricks zu sehen gab. Abends waren wir auf einer Pool Party in Du Port (geile Location direkt an der MArina, gute Stimmung und aktuelle Electro Sounds) und auf der Beach Party zu Abschluss des Contests. Empfehlenswert sind auch die Parties in der Kitepower Station, mit chilliger Atmosphäre und feinser Reggae Music.

Kurzum, ein rundum gelungener Urlaub mit sehr wahrscheinlicher Wiederholung im nächsten Frühjahr!!!

No Wind in Sunny California

Posted: Dezember 7th, 2008 | Author: Felix | Filed under: Boost-News, Kiteboarding, Reiseberichte | Tags: , , , , | No Comments »

Der Außenposten in Kalifornien ist besetzt… Mit 2 Torches im Gepäck warte ich jetzt eigentlich nur darauf, dass sich die Bäume ausreichend bewegen, um mich Richtung Strand zu bewegen… Den 9er konnte ich mit Sturmhaube und Handschuhen noch in der Ostsee testen, ein wirklich geiles Gerät… Aber der 14er ist erst am letzten Tag vor der Abreise angekommen, bin also schon sehr gespannt, den das erste mal mit dem Laserschwert zu bearbeiten…

Leider lässt der Wind hier noch auf sich warten, das ist gerade nicht wirklich die optimale Saison… Die einzigen Locals, die ich bisher entdecken konnte, waren etwas undynamischen Kiter in Form einer Skulptur auf dem Weg zur Waterfront. Aber so bleibt mir Zeit, kitschige Sonnenuntergänge an der UC Berkeley zu genießen. Das ganze wurde abgerundet mit der Happy Hour des Engineering Departments, das für Freibier und Pizza gesorgt hat…

Ansonsten fühlt man sich hier wie im Film… Die Frat-Parties machen einen ähnlichen Eindruck wie bei den ganzen Klischee-Ami-Filmen, Freibier und viele kleine kreischende Mädels laufen wild umher… Also denn, ich werd mal weiter auf Wind warten und mir demnächst hoffentlich eine eigene Bleibe zulegen (Hostel ist auf Dauer nicht so das Wahre…).

Reingehaun,
Axel