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O’Neill und das Neopren – Geschichte des Wetsuits

Posted: August 3rd, 2010 | Author: Markus | Filed under: Labels | Tags: , , | No Comments »

ONeill Wetsuits

First In – Last Out

Für Jack O’Neill war nur eines wichtig: Surf Surf Surf. First in, Last out – das war sein Motto. Doch der Pazifik in seiner nordkalifornischen Heimat Santa Cruz ist meist ungemütlich kalt. So kalt, dass man sich nicht sonderlich lange darin aufhalten kann, auch wenn der Surf noch so gut ist. Aus diesem Grund erdachte Jack O’Neill eine Innovation, die das Surfen die meisten anderen Wassersportarten bis heute stark beeinflusst.

Die Entwicklung des Wetsuits aus Neopren

Der leidenschaftliche Surfer suchte nach einer Möglichkeit das Surfen im kalten Wasser zu verlängern. Inspiration versprach er sich von den damaligen Tauchanzügen, die aus einer gummierten Stoddschicht bestanden und mit einer warmen Unterbekleidung kombiniert wurden. Das System ist den heutigen Trockenanzügen nicht unähnlich. Außerdem neigte das Material dazu zu reißen, wodurch Wasser eintreten konnte und den Anzug unsicher machte. Außerdem sind Trockenanzüge zum Surfen und Kiten aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfreiheit ungeeignet.

Jack O’Neill gab nicht auf und verwendete PVC, das gut isolierte, jedoch zu stark verschliss. Daher musste es mit einer Plastikweste kombiniert werden, was den Komfort denkbar schmälerte. Die Verarbeitung war darüber hinaus ebenfalls problematisch.

In seiner Army-Zeit stieß O’Neill auf einen Weichschaum, der beim Teppichverlegen als Isolierung verwendet wurde – Neopren. Neopren ist elastisch, gibt Auftrieb und isoliert sehr gut. Jack hatte das perfekte Material für einen Wetsuit gefunden!

Wie so oft bei neuen, innovativen Ideen, wollte auch O’Neill auch damals kaum jemand Glauben schenken, dass es mit Neopren funktionieren würde. Doch der schnelle Erfolg gab ihm recht. Ab 1952, dem Jahr der Entdeckung, konnte im kalifornischen Pazifik das ganze Jahr hindurch gesurft werden. Bald war Jack O’Neills Garage zu klein für seine neue Firma und er zog in die 41st Avenue um. Bereits wenige Jahre später war O’Neill zum Weltmarktführer im Wetsuit-Geschäft aufgestiegen.

O'Neill Wetsuits und Neopren - Damals und Heute

O’Neill Produkte setzen weiterhin Maßstäbe

Damit gab sich O’Neill jedoch nicht zufrieden. Im Laufe der Zeit brachte seine Firma immer neue, bahnbrechende Innovationen hervor, die das Surfen bis heute prägen. Darunter finden sich Produkte, die wir heute als selbstverständlich erachten, damals jedoch wegweisend und neu waren – beispielsweise die Leash oder die Boardbag. Eine der aktuellsten Innovationen ist das XDS Air Neopren welches, ähnlich einer doppelt verglasten Fensterscheibe, besonders gut isoliert und dennoch sehr dünn ist.

Laut Marcus Schörling von O’Neill Deutschland liegen die Vorteile von O’Neill Wetsuits im passgenauen Fit und der langjährigen Designerfahrung, die kein anderer Hersteller vorweisen kann. Erst durch den Fit des Anzugs werden Komfort und Performance ermöglicht. Neben den Wetsuits aus Neopren bietet O’Neill auch Thermo und Thermo X Produkte, die ein Segen für Wassersportler in kalten Gewässern sind. Dieses Upgrade wird unter dem eigentlichen Anzug getragen. Es besteht aus einem Powerstretch Polartec Material, das die Feuchtigkeit vom Körper aufnimmt und absorbiert. Dadurch vermittelt es ein angenehm trockenes, wärmendes Gefühl auf der Haut und bietet eine hervorragende Wärmeisolierung, die mit 1-2 mm zusätzlichem Neopren vergleichbar ist. Die Thermo-Serie ist flexibel einsetzbar und eignet sich auch optimal zum Biken oder Fußball spielen.

O'Neill Wetsuits und Neopren

Die O’Neill Kollektion für 2011 steht in den Startlöchern

Es dauert nicht mehr Lange, dann wird O’Neill uns mit dem aktuellsten Wetsuit-Stuff für 2011 versorgen. Wir sind gespannt mit welchen Innovationen die Kalifornier uns dann vom Hocker reißen werden.

Die aktuelle Kollektion findest du hier bei uns im O’Neill-Shop.

Die Geschichte von O’Neill kannst du dir in diesem wirklich sehenswerten Film oder in einer Animation bei O’Neill anschauen.

Quelle und Bilder: O’Neill